Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

    • Schwabinger Löwe schrieb:

      Obwohl die Sache mit der "Demut" schon ne gute Schelle für den Würstlkönig war, das hat schon gepasst!

      Wie du ja richtig anmerkst, wenn der Petzi von Demut redet ist das ein Widerspruch in sich und verkommt zur Lachnummer, selbst fürn vorbestraften Seitenstraßler und dessen Anhänger.
      weil für mich die wirkliche Intoleranz die der Konsumgesellschaft ist, die der von oben zugestandenen Freizügigkeit, die die wahre, schlimmste, hinterhältigste, kälteste und unerbittlichste Form der Intoleranz ist. Weil es eine Intoleranz ist, die die Maske der Toleranz trägt. Weil sie nicht wahr ist. Weil sie jedes Mal, wenn die Macht es nötig hat, widerruflich ist (Pier Paolo Pasolini)
    • Strahlenkatarakt schrieb:

      Sechzig Armageddon schrieb:

      Das alles ist so bodenlos. Der Palästinenser ist schlimmer als der Wildmoser in seinen gruseligsten Momenten. Unterm Händlmörder dachte ich oppositionell. Heute fühle ich mich 1860 nicht mehr verbunden. Ich denke, dass ich nicht der einzige bin...

      Zwei

      Kann ich so noch nicht nachvollziehen. Der Verwaltungsrat hat sich gerade erst neu aufgestellt und auch wenn ich jetzt keine Palastrevolution erwarte so glaube ich doch dass man sich im e.V. durchaus Gedanken machen wird wie man die Zukunft vielleicht erträglicher gestalten kann.
      Was die erste Mannschaft diese Saison in der Arena veranstaltet bleibt für mich erstmal zweitrangig.

      Vielleicht schafft man es sogar zumindest in der Stadion Neubau Frage etwas mehr Distanz zu bewahren, so dass hinterher niemand behaupten kann dass der "Verein" unbedingt die Modernste Arena Deutschlands bauen wollte, sondern in allererster Line der KGaA Mehrheitseigentümer. Der "Verein" bespielt dann diesen Palast, zu hoffentlich akzeptablen Konditionen, und das war es dann auch schon.

      Und was den e.V. betrifft. Ich bin mir nicht sicher ob dieser den Mut aufbringt sich weiter von der KGaA zu entflechten. Momentan erscheint mir zumindest die Fußballabteilung oft wie ein Erfüllungsgehilfe der KGaA, welche zum Teil profi-ähnliche Strukturen betreiben muss damit man der Fußball KGaA exzellent zuarbeitet und keinen Anlass zur Kritik bietet. Das spült einerseits Geld in die Kassen des Vereins, erhöht aber gleichzeitig die Abhängigkeit von der Profi Abteilung.

      Ziel des e.V. muss es für mich sein dass dieser sich wieder mehr eigene Infrastruktur aufbaut, also z.B. über mehr eigene Trainingsmöglichkeiten verfügt. Der e.V. hat nicht einmal einen eigenen, oder wegen mir gepachteten, Fußballplatz. Wenn Hasan Ismaik in der KGaA den Geldhahn zudreht können die allermeisten Abteilungen zumindest weiter dem Breitensport nachgehen (wenngleich mich der Bericht über die Trainingsbedingungen von Birgit Kober doch ein wenig beschämt hat). Die Fußballer stehen dann allerdings erstmal vor dem Nichts weil der e.V. früher Millionen in die KGaA verschoben hat.
      Letztendlich an einen Milliardär der dieses Geld gar nicht bräuchte um seinem Hobby als Fußball Manager nachzugehen. Der hat davon anscheinend genug bzw. er weiss wo er es herbekommt.
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015
    • Hasan Ismaiks Auftreten war unprofessionell bis zum Geht nicht mehr und den Verschleiß von zwei respektablen Sportdirektoren innerhalb von nur 6 Monaten ist grausam. Trotzdem kann man einige seiner Schritte auch nachvollziehen, wenn man versucht, sich in seine Situation hineinzuversetzten.
      5 Jahre lang haben die Vereinsleute gemeint, sie könnten Fußballgeschäft und haben ihm Trainer aufgeschwätzt, die die zweite Liga kennen und so weiter. Dass er inzwischen mehr auf seine Berater in England vertraut als auf die Möchtegernfußballexperten in unserem Verein, kann ich absolut verstehen.
    • Strahlenkatarakt schrieb:

      Sechzig Armageddon schrieb:

      Das alles ist so bodenlos. Der Palästinenser ist schlimmer als der Wildmoser in seinen gruseligsten Momenten. Unterm Händlmörder dachte ich oppositionell. Heute fühle ich mich 1860 nicht mehr verbunden. Ich denke, dass ich nicht der einzige bin...

      Zwei



      Drei. Ich sollte mich ja eigentlich darüber wundern, wenn der Rauswurf eines erfahrenen Sportmanagers mit lediglich einem Satz wie "Sportdirektor Thomas Eichin wurde mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres beurlaubt." kommentiert wird. Ehrenrührig, peinlich, unanständig, das sind so Adjektive die mir da einfallen. Wunderts noch wen? Irgendwie nicht mehr, oder?
      Ich denke Pereira ist es vor allem deswegen geworden, weil jeder respektable, erfahrene Sportdirektor und Trainer nach diesen Eskapaden dankend abwinken wird. Die Bundesliga ist sicher gut vernetzt und möchte lieber nicht wissen, was da in diversen Whatsappchats in der Liga so kursiert. Fachpersonal mit Perspektive werden wir aus den Bundesligen nicht mehr bekommen, außer es ist jemand der lange vereinslos war und dem das Schmerzensgeld den unweigerlichen Rausschmiß ausreichend versüßt.
      Pereira ist spätestens im April wieder weg; Bierofka bestreitet die letzten Saisonspiele wie letztes Jahr. Wetten wir?
      Und so ketzerisch es sein mag: Spätestens nach den letzten 14 Tagen sollte jedem klar geworden sein, dass der Fußballverein 1860 München nicht mehr existiert. Es ist vorbei.
    • Tiroler Löwe schrieb:

      Wenn ich das alles lese beschleicht mich ein mehr als ungutes Gefühl..... der Karren wird an die Wand gefahren und das sehenden Auges!

      Mir fallen da alternative Ideen ein. AFC Wimbledon, FC United of Manchester oder sogar Austria Salzburg.

      Wäre ein brutaler Neuanfang etwas, um Sechzig die Möglichkeit auf einen Reincarnationsweg zu bringen?

      Tiroler Löwe schrieb:

      Wenn ich das alles lese beschleicht mich ein mehr als ungutes Gefühl..... der Karren wird an die Wand gefahren und das sehenden Auges!

      Mir fallen da alternative Ideen ein. AFC Wimbledon, FC United of Manchester oder sogar Austria Salzburg.

      Wäre ein brutaler Neuanfang etwas, um Sechzig die Möglichkeit auf einen Reincarnationsweg zu bringen?

      Ich habe natürlich auch schon von den oben genannten Fan-Vereinen gehört. Und ich habe den allergrößten Respekt vor diesen Machern und bewundere deren Mut und Einsatz.

      Andererseits habe ich mich auch schon immer gefragt, wie die sowas hinbekommen haben. Ich stelle mir das unglaublich schwierig vor. Da müssen doch auch Fachleute
      am Werk sein, die äußertst fleißig und leidenschaftlich arbeiten. Die müssen doch Ahnung haben und gut vernetzt sein.

      Arbeitet dann die Vereinsführung basisdemokratisch? Das wäre ja auch nicht gerade einfach, oder?

      Und kann es sein, dass die beiden englischen Vereine erfolgreich sind, im Gegensatz zum österreichisen Verein, der kurz vor der Pleite steht?
      An was liegt dann hier der Unterschied?

      Einen eigene Fan-Verein zu gründen fühlt sich am ehrlichsten und konsequentesten an.
      Aber da ich eher ein Pessimisst bin sehe ich viele Schwierigkeiten und Hindernisse.
    • Weils keine andere aktive Fanszene mehr gibt?
      weil für mich die wirkliche Intoleranz die der Konsumgesellschaft ist, die der von oben zugestandenen Freizügigkeit, die die wahre, schlimmste, hinterhältigste, kälteste und unerbittlichste Form der Intoleranz ist. Weil es eine Intoleranz ist, die die Maske der Toleranz trägt. Weil sie nicht wahr ist. Weil sie jedes Mal, wenn die Macht es nötig hat, widerruflich ist (Pier Paolo Pasolini)
    • Kasi schrieb:

      Tiroler Löwe schrieb:

      Wenn ich das alles lese beschleicht mich ein mehr als ungutes Gefühl..... der Karren wird an die Wand gefahren und das sehenden Auges!

      Mir fallen da alternative Ideen ein. AFC Wimbledon, FC United of Manchester oder sogar Austria Salzburg.

      Wäre ein brutaler Neuanfang etwas, um Sechzig die Möglichkeit auf einen Reincarnationsweg zu

      Ich habe natürlich auch schon von den oben genannten Fan-Vereinen gehört. Und ich habe den allergrößten Respekt vor diesen Machern und bewundere deren Mut und Einsatz.

      Andererseits habe ich mich auch schon immer gefragt, wie die sowas hinbekommen haben. Ich stelle mir das unglaublich schwierig vor. Da müssen doch auch Fachleute
      am Werk sein, die äußertst fleißig und leidenschaftlich arbeiten. Die müssen doch Ahnung haben und gut vernetzt sein.

      Arbeitet dann die Vereinsführung basisdemokratisch? Das wäre ja auch nicht gerade einfach, oder?

      Und kann es sein, dass die beiden englischen Vereine erfolgreich sind, im Gegensatz zum österreichisen Verein, der kurz vor der Pleite steht?
      An was liegt dann hier der Unterschied?

      Einen eigene Fan-Verein zu gründen fühlt sich am ehrlichsten und konsequentesten an.
      Aber da ich eher ein Pessimisst bin sehe ich viele Schwierigkeiten und Hindernisse.
      Du sagst es....eine solche Lösung wäre eine Herkulesaufgabe.....da brauchts Fachleute an allen Enden und Ecken.....aber die sind doch vorhanden, im großen Mitglieder-/Familenstamm von Sechzig.

      Jedoch habe ich ja geschrieben, dass solch eine Lösung brutal wäre. Ich glaube nicht daran, weil es eigentlich nur ein Hilferuf eines bereits ertrunkenen Fans dieses wirklich einmaligen Clubs ist.

      Mal nebenbei gefragt: gibt es eigentlich eine Opposition im Verein oder ernstzunehmende Strömungen, welche Hoffnung und Mut machen, etwas weniger pessimistisch in die Zukunft zu schauen?

      Fällt mir noch was ein, Fortuna Köln.....als die ganz unten waren, nachdem der Scheng nicht mehr helfen konnte...die haben das nach Jahren des Herumdümpelns in unteren Liegen auch wieder in den Profisport geschafft.
    • Der Mr. Power, aus dem Mutterland des Fußballs USA, hat ja bereits in allen
      Bereichen weltweit gearbeitet, nur nicht im Fußball.
      Ob der bis vor 2 Wochen überhaupt wusste wer der TSV 1860
      überhaupt ist ? Und nun erdreistet man sich ihn weder bei einer
      Feier mit Familien einzuladen noch bei einer Kollegenverabschiedung.
      Und wehe einer auf der Geschäftsstelle spricht nicht fließendes
      Business Englisch, das geht ja in Deutschland garnicht.
      Die Atmosphäre ist bei den Mitarbeitern sicher hervorragend.
      Und damit etwas Stimmung in die Bude kommt holt man einen
      cholerischen portugiesischen Trainer, der Lust auf den Abstiegskampf
      in der 2. Liga hat. Bestimmt arbeitet der bei uns fast umsonst,
      da er ja in Saudi, Griechenland und Türkei gut verdient hat.
      Ob sein Vertrag auch für die 3. Liga gilt ?

      Interessante Zeiten, Quo vadis Münchens große Liebe ?
    • Wuppertaler. schrieb:

      Der Mr. Power, aus dem Mutterland des Fußballs USA, hat ja bereits in allen
      Bereichen weltweit gearbeitet, nur nicht im Fußball.
      Ob der bis vor 2 Wochen überhaupt wusste wer der TSV 1860
      überhaupt ist ? Und nun erdreistet man sich ihn weder bei einer
      Feier mit Familien einzuladen noch bei einer Kollegenverabschiedung.
      Und wehe einer auf der Geschäftsstelle spricht nicht fließendes
      Business Englisch, das geht ja in Deutschland garnicht.
      Die Atmosphäre ist bei den Mitarbeitern sicher hervorragend.
      Und damit etwas Stimmung in die Bude kommt holt man einen
      cholerischen portugiesischen Trainer, der Lust auf den Abstiegskampf
      in der 2. Liga hat. Bestimmt arbeitet der bei uns fast umsonst,
      da er ja in Saudi, Griechenland und Türkei gut verdient hat.
      Ob sein Vertrag auch für die 3. Liga gilt ?

      Interessante Zeiten, Quo vadis Münchens große Liebe ?


      Wie gesagt, ob dass alles so stimmt kann von uns keiner sagen. Den Medien glaube ich fast nix mehr.
      Was ich aber sagen kann,dass alle deutschen Trainer Dinos die bei uns in den letzten Jahren am Ruder waren rein gar nix zerrissen haben. Auch in der Zeit vor Ismaik.
    • Absolut richtig. Alternativ könnten wir ja auch den nächsten Möhlmann, Lienen oder Funkel verpflicheten. Die kennen die 2. Liga und 60 alle wie ihre Westentasche.

      Und der Rest bei uns scheint die Geschäfte auch nicht unbedingt so gemacht zu haben, wie man sich das vorstellt. In den Laden hätte vielleicht schon früher mal einer den Rauch rein lassen sollen und in der "richtigen" Welt wäre das auch schon längst passiert.

      Ich frage mich allerdings, warum hier einige bei jedem feuchten Furz der Presse gleich so drauf anspringen und sich deratig echauffieren? Es dürfte doch jedem klar sein, dass da erstens nicht alles wahr ist und zweitens immer auch die andere Seite der Medaille zu betrachten ist. Gerade dieses Forum war doch immer qualitiativ in der Lage, die Sachen differenzierter zu betrachten und nicht bei jedem Mist gleich einen Elefanten draus zu machen.
      Und so viel wurde bei uns die letzten 10 Jahre jetzt auch nicht richtig gemacht, dass mal ein neuer Weg und Versuch so falsch sein kann.
      Die Kameradschaft, ja die Kameradschaft...