Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

    • Speib de ruhig aus, mir wurscht .

      Aber es gibt halt nur die Alternative, noch dazu mit den neuen Schulden .
      Ausser natürlich deine Insolvenzvorstellung und Neustart in der Bayernliga mit 25000 auf Giesings Höhen (und hundert Arbeitslose auf der Geschäftsstelle) und a paar Hoibe vorher und a paar Hoibe nachher und dann wie Phönix aus der Asche und so weiter und so weiter ...
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      Ich respektiere deine Meinung.
      Aber wie du mit meiner umgehst ("Kotzen") ?????
    • altlöwe63 schrieb:

      Speib de ruhig aus, mir wurscht .

      Aber es gibt halt nur die Alternative, noch dazu mit den neuen Schulden .
      Ausser natürlich deine Insolvenzvorstellung und Neustart in der Bayernliga mit 25000 auf Giesings Höhen (und hundert Arbeitslose auf der Geschäftsstelle) und a paar Hoibe vorher und a paar Hoibe nachher und dann wie Phönix aus der Asche und so weiter und so weiter ...
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      Ich respektiere deine Meinung.
      Aber wie du mit meiner umgehst ("Kotzen") ?????

      Man kann in jeder Liga sparen. Am besten spart sich's natürlich immer in der Liga, in der man gerade nicht ist.
      3-Ligisten sparen am besten in der 2. Liga. Ist man in der 2. Liga spart man am besten in der 1. Liga. Ist man dann in der ersten Liga stellt man fest, dass man nur mit internationalem Geschäft sparen kann.
      Schafft man es in das internationale Geschäft spart man zwar immer noch nicht aber wenigstens sind dann alle erst einmal glücklich.
      Die aktuellen Schulden stammen größtenteils aus dem ersten Jahr mit dem Investor. Dieser Kurs ist zwar gewollt aber sicherlich nicht alternativlos. Alternativlos wird er nur dadurch, dass man erst gar nicht nach Alternativen sucht bzw. mit aller Macht versucht einen Status Quo aufrecht zu erhalten welcher sich vielleicht längst überlebt hat.

      Privat würden die meisten so nicht agieren. Mitten im Leben auf Teufel komm raus alles auf eine Schuldenkarte setzen nur damit man vielleicht noch einmal kurzfristig in der ersten Liga kicken kann. Die Scherben kehren hinterher andere zusammen. Das ist extrem kurzsichtig, nicht nachhaltig und man opfert langfristig vielleicht sogar das, was den Verein noch mit Ach und Krach zusammenhält. Manche finden das eben zum kotzen, denn die Spirale wurde schon in den letzten Jahren gewaltig überdreht.

      Richtig müsste es daher heissen: Ich will endlich aufsteigen. Dazu ist mir jedes Mittel recht. Der e.V., die DFL und die Beschäftigten sind mir dabei scheissegal. Dafür hole ich mir jetzt erst einmal ein paar richtige Abzocker in den Verein und schmeisse mit geliehenen Investoren Millionen um mich. Hauptsache noch einmal in der Arena gegen Rot und Gelb. Was danach kommt ist mir scheissegal aber ich hatte meinen Spass.

      Der Witz dabei ist. Wir sind von der ersten Liga so weit entfernt wie schon lange nicht mehr, die Schulden werden immer mehr. Wir suchen einen Star-Geschäftsführer und einen Trainer, welcher auf dem Vereinsgelände Autogramme schreibt. Da das anscheinend die Mehrheitsmeinung ist muss man das wohl akzeptieren aber manchmal finde ich das auch zum kotzen. Das solltest Du jetzt aber nicht persönlich nehmen.
    • @ HHeinz
      Wie immer in der Sache fast völlige Zustimmung. Das Problem ist allerdings, dass seit Jahren neben der "Flucht nach vorn" keinerlei alternatives Zukunftskonzept für Sechzig ernsthaft erwogen worden ist. Und seit wir diesen Investor haben, ist "Aufsteig in der Arena" sogar zur einzigen Strategie geworden, um überhaupt noch regelmäßig das überlebensnotwendige neue (Schulden-)Geld erhoffen zu können. Momentan ist das ganze Konzept so unrealistisch geworden, dass nur noch die ganz Treuen daran glauben wollen. Und die reagieren - natürlich - agressiv, wenn ein anderer Fan Zweifel äußert. Ich verstehe übrigens durchaus, wenn jemand, der seit einem halben Jahrhundert bei Sechzig in der Kurve durchgehalten hat, keine Lust verspürt, in Richtung Bayernliga (oder weniger) abzudrehen, bevor nicht alles versucht worden ist.

      Aber man darf dennoch nicht übersehen, dass wir seit Wildmosers Arena-Entscheidung einen Kurs fahren, der nach allem, was wir wissen, auf Dauer unter keinen Umständen funktionieren wird. Er wird die KGaA mit großer Wahrscheinlichkeit ebenso ruinieren wie den Restverein. Wir spielen unser Spiel mittlerweile wie ein Zocker, der so überschuldet ist und nur durch so große Anstrengungen den Offenbarungseid vermeiden kann, dass die einzige Hoffnung darin besteht, mit dem nächsten geliehenen Geld doch noch den Jackpot zu knacken. Mit der Suche nach Spass hat das nichts mehr zu tun, es ist einfach der Griff nach dem einen übrigen Strohhalm. Als Entschuldigung mag man immer anführen, dass auch andere Profivereine ähnlich "wirtschaften". Aber wenn das dicke Ende kommt, wird es uns diesmal viel schlimmer erwischen als 1982.

      Das wirklich Bittere ist, dass wir mittlerweile gar nicht mehr in der Lage sind, aus eigener Kraft Alternativen zu verwirklichen, die mehr wären als äußerst schmerzhafte Notbremsungen. Andernfalls müssten schon mehrere Wunder auf einmal geschehen. Viele sagen: Dann fahren wir lieber mit Vollgas in Richtung Wand und hoffen, dass sich doch die rettende Tür öffnet.
      When you think that you lost everything
      You find out you can always lose a little more
      -->
    • LeoRugiens schrieb:

      Aber man darf dennoch nicht übersehen, dass wir seit Wildmosers Arena-Entscheidung einen Kurs fahren, der nach allem, was wir wissen, auf Dauer unter keinen Umständen funktionieren wird. Er wird die KGaA mit großer Wahrscheinlichkeit ebenso ruinieren wie den Restverein. Wir spielen unser Spiel mittlerweile wie ein Zocker, der so überschuldet ist und nur durch so große Anstrengungen den Offenbarungseid vermeiden kann, dass die einzige Hoffnung darin besteht, mit dem nächsten geliehenen Geld doch noch den Jackpot zu knacken. Mit der Suche nach Spass hat das nichts mehr zu tun, es ist einfach der Griff nach dem einen übrigen Strohhalm. Als Entschuldigung mag man immer anführen, dass auch andere Profivereine ähnlich "wirtschaften". Aber wenn das dicke Ende kommt, wird es uns diesmal viel schlimmer erwischen als 1982.

      Das wirklich Bittere ist, dass wir mittlerweile gar nicht mehr in der Lage sind, aus eigener Kraft Alternativen zu verwirklichen, die mehr wären als äußerst schmerzhafte Notbremsungen. Andernfalls müssten schon mehrere Wunder auf einmal geschehen. Viele sagen: Dann fahren wir lieber mit Vollgas in Richtung Wand und hoffen, dass sich doch die rettende Tür öffnet.

      Ich kann ja nachvollziehen, dass manche nach 10 Jahren 2. Liga, koste es was es wolle, nach oben wollen. Bekannte Fans wie der Roman Wöll äußern sich ja ähnlich. Ich reagiere halt nur allergisch wenn man diesen Kurs immer als alternativlos bezeichnet denn er ist (für mich) nicht alternativlos und im aktuellen Fall objektiv betrachtet sogar falsch.
      Andere Vereine mit einem "Investor" verhalten sich völlig anders. Da wird z. B. viel Geld in die Nachwuchsarbeit investiert und mit Investitionen in die Infrastruktur (Stadion, Trainingsgelände, Leistungszentren) bleibende Werte geschaffen um den Verein langfristig solide aufzustellen. Wir investieren eigentlich nur Geld in die Stadionmiete und den wahllosen Austausch von Funktionären und sportlichen Leitern. Ein Investor kann im Fussball sportlich sicherlich Positives bewirken nur bei uns verpuffen die geliehenen Millionen sang und klanglos im Nichts. Das ist im übrigen ein Kurs, welcher auch dem Investor auf Dauer keinen Spass machen dürfte.
    • HHeinz schrieb:

      LeoRugiens schrieb:

      Aber man darf dennoch nicht übersehen, dass wir seit Wildmosers Arena-Entscheidung einen Kurs fahren, der nach allem, was wir wissen, auf Dauer unter keinen Umständen funktionieren wird. Er wird die KGaA mit großer Wahrscheinlichkeit ebenso ruinieren wie den Restverein. Wir spielen unser Spiel mittlerweile wie ein Zocker, der so überschuldet ist und nur durch so große Anstrengungen den Offenbarungseid vermeiden kann, dass die einzige Hoffnung darin besteht, mit dem nächsten geliehenen Geld doch noch den Jackpot zu knacken. Mit der Suche nach Spass hat das nichts mehr zu tun, es ist einfach der Griff nach dem einen übrigen Strohhalm. Als Entschuldigung mag man immer anführen, dass auch andere Profivereine ähnlich "wirtschaften". Aber wenn das dicke Ende kommt, wird es uns diesmal viel schlimmer erwischen als 1982.

      Das wirklich Bittere ist, dass wir mittlerweile gar nicht mehr in der Lage sind, aus eigener Kraft Alternativen zu verwirklichen, die mehr wären als äußerst schmerzhafte Notbremsungen. Andernfalls müssten schon mehrere Wunder auf einmal geschehen. Viele sagen: Dann fahren wir lieber mit Vollgas in Richtung Wand und hoffen, dass sich doch die rettende Tür öffnet.

      Ich kann ja nachvollziehen, dass manche nach 10 Jahren 2. Liga, koste es was es wolle, nach oben wollen. Bekannte Fans wie der Roman Wöll äußern sich ja ähnlich. Ich reagiere halt nur allergisch wenn man diesen Kurs immer als alternativlos bezeichnet denn er ist (für mich) nicht alternativlos und im aktuellen Fall objektiv betrachtet sogar falsch.
      Andere Vereine mit einem "Investor" verhalten sich völlig anders. Da wird z. B. viel Geld in die Nachwuchsarbeit investiert und mit Investitionen in die Infrastruktur (Stadion, Trainingsgelände, Leistungszentren) bleibende Werte geschaffen um den Verein langfristig solide aufzustellen. Wir investieren eigentlich nur Geld in die Stadionmiete und den wahllosen Austausch von Funktionären und sportlichen Leitern. Ein Investor kann im Fussball sportlich sicherlich Positives bewirken nur bei uns verpuffen die geliehenen Millionen sang und klanglos im Nichts. Das ist im übrigen ein Kurs, welcher auch dem Investor auf Dauer keinen Spass machen dürfte.
      exakt so siehts aus!
      Seeeeeechzig!!
    • altlöwe63 schrieb:

      Speib de ruhig aus, mir wurscht .

      Aber es gibt halt nur die Alternative, noch dazu mit den neuen Schulden .
      Ausser natürlich deine Insolvenzvorstellung und Neustart in der Bayernliga mit 25000 auf Giesings Höhen (und hundert Arbeitslose auf der Geschäftsstelle) und a paar Hoibe vorher und a paar Hoibe nachher und dann wie Phönix aus der Asche und so weiter und so weiter ...
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      Ich respektiere deine Meinung.
      Aber wie du mit meiner umgehst ("Kotzen") ?????


      Das hast du schon richtig erkannt.
      Warum sollte ich eine vorgeschoben alternativlose Meinung groß respektieren, die uns die letzten 20 Jahre genau in die Scheiße gebracht hat, in der wir schon seit gefühlten Ewigkeiten stecken.
      Und wenn du ehrlich wärst, würdest du zugeben, dass du mit meiner Einstellung genauso wenig anfangen kannst, wie ich mit deiner.
    • HHeinz schrieb:

      LeoRugiens schrieb:

      Aber man darf dennoch nicht übersehen, dass wir seit Wildmosers Arena-Entscheidung einen Kurs fahren, der nach allem, was wir wissen, auf Dauer unter keinen Umständen funktionieren wird. Er wird die KGaA mit großer Wahrscheinlichkeit ebenso ruinieren wie den Restverein. Wir spielen unser Spiel mittlerweile wie ein Zocker, der so überschuldet ist und nur durch so große Anstrengungen den Offenbarungseid vermeiden kann, dass die einzige Hoffnung darin besteht, mit dem nächsten geliehenen Geld doch noch den Jackpot zu knacken. Mit der Suche nach Spass hat das nichts mehr zu tun, es ist einfach der Griff nach dem einen übrigen Strohhalm. Als Entschuldigung mag man immer anführen, dass auch andere Profivereine ähnlich "wirtschaften". Aber wenn das dicke Ende kommt, wird es uns diesmal viel schlimmer erwischen als 1982.

      Das wirklich Bittere ist, dass wir mittlerweile gar nicht mehr in der Lage sind, aus eigener Kraft Alternativen zu verwirklichen, die mehr wären als äußerst schmerzhafte Notbremsungen. Andernfalls müssten schon mehrere Wunder auf einmal geschehen. Viele sagen: Dann fahren wir lieber mit Vollgas in Richtung Wand und hoffen, dass sich doch die rettende Tür öffnet.

      Ich kann ja nachvollziehen, dass manche nach 10 Jahren 2. Liga, koste es was es wolle, nach oben wollen. Bekannte Fans wie der Roman Wöll äußern sich ja ähnlich. Ich reagiere halt nur allergisch wenn man diesen Kurs immer als alternativlos bezeichnet denn er ist (für mich) nicht alternativlos und im aktuellen Fall objektiv betrachtet sogar falsch.
      Andere Vereine mit einem "Investor" verhalten sich völlig anders. Da wird z. B. viel Geld in die Nachwuchsarbeit investiert und mit Investitionen in die Infrastruktur (Stadion, Trainingsgelände, Leistungszentren) bleibende Werte geschaffen um den Verein langfristig solide aufzustellen. Wir investieren eigentlich nur Geld in die Stadionmiete und den wahllosen Austausch von Funktionären und sportlichen Leitern. Ein Investor kann im Fussball sportlich sicherlich Positives bewirken nur bei uns verpuffen die geliehenen Millionen sang und klanglos im Nichts. Das ist im übrigen ein Kurs, welcher auch dem Investor auf Dauer keinen Spass machen dürfte.

      !!!!
    • Was mir zu Hasan Ismaik noch einfällt:

      Egal welche Absichten er mit dem Einstieg bei uns hatte. Der Mann hat jedenfalls tatsächlich an Sechzig geglaubt. Dies zeigt mir dann auch, dass er schon irgendwie ganz gut zu uns und unserem Verein passt. Auf irgendeine schräge Weise.

      Es ist Zeit, ihn seine Vorstellungen umsetzen zu lassen und natürlich auch, dass er dies jetzt mal konsequent macht. Geschieht dies Gemeinsam mit uns Fans, dann könnte das doch durchaus was werden.

      Wer weiß
      Früher george58
    • ob man den investoreinstieg gutheisst oder nicht, sei dahingestellt. aber spaetestens als dieser einstieg fakt war, haette man dann auch eine investorstrategie konsequent durchziehen muessen und nicht mit autohaendlern und polizisten auf konsolidierungskurs gehen. konsolidierungskurs? das ist wie wenn ein hartz4 empfaenger in einer gruenwalder villa versucht, durch reduzierung des bierkonsums das budgetdefizit auszugleichen. laecherlich.
      was diese saison passieren wuerde, war nach der schliessung der transferliste klar. ein weiteres jahr zum teufel.
      wie man jetzt auf dem funkel rumhacken kann, ist mir auch ein raetsel. die mannschaft ist schlecht und kein trainer der welt, kann diese gurkentruppe zu fussballern machen.
    • george58-NEU schrieb:

      Was mir zu Hasan Ismaik noch einfällt:
      Egal welche Absichten er mit dem Einstieg bei uns hatte. Der Mann hat jedenfalls tatsächlich an Sechzig geglaubt ...

      Hat er dir das persönlich erzählt?

      Das sind doch nur höfliche Floskeln.

      Wäre Ismaik wirklich Fußballfan und Hobby-Investor, hätte er die Anteile selbst gekauft. Er hat das Geschäft für die / im Namen der Firma HAM Ltd Dubai gemacht, an der er nur Teilhaber ist. Er wird nicht einfach hinschmeißen und 'weg sein' wie ein Spielcasino-Besucher, der sich verzockt hat.

      Irgendwann wird das Verbot fallen, Firmennamen als Mannschaftsnamen zu führen (so wie es inzwischen selbstverständlich ist, dass jedes Stadion nach irgendeiner Firma heißt) - dann werden die KGaA-Anteile plötzlich etwas wert, dann wird er sie verkaufen - samt der Firma, auf die sie ausgestellt sind. Vertragspartner der Löwen bleibt dann die HAM Ltd, also keine Änderung hier, keine Möglichkeit, dazwischenzuquatschen.

      Der Rest ist eine Rechenaufgabe. Wenn Ismaik der Auffassung ist, dass sich Liga 2 nicht rentiert, nimmt er auch mit Liga 3 Vorlieb. Wichtig ist der Verbleib im Profi-Bereich von DFL/DFB.


      @ armine: Schuld an der Übernahme ist die Vereinsführung, die die Anteile verkauft hat - nicht Ismaik. Folglich braucht es auch keine abfälligen Bezeichnungen für ihn.