Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

    • 60 über alles schrieb:

      Da ist Dein Ansatz nicht richtig:

      Gläubiger wie Banken sind sehr erfreut über Kunden, die zwar mit Darlehen recht vollgepackt sind, diese jedoch relativ problemlos aus dem laufenden Geschäft bedienen können. Und das ist auch bei ManU der Fall. Der häufig seit Jahren prognostizierte Superknall im Fußball-Business wird nicht stattfinden. Da immer wieder neue Investoren und Geldgeber auftreten, weil die Erlösspirale seit Jahrzehnten ständig nach oben geht. Damit sich das ändern sollte, müßte schon ein 3. Weltkrieg her.
      Das hat mit Einzelschicksalen von miserabel gemanagten Klubs natürlich nichts zu tun.

      Das werden wir abwarten müssen. Ich finde schon dass sich etwas verändert hat. Während sich früher oft Sportbegeisterte Firmen/Personen für einen Verein engagiert haben sind es heute oft weltweit agierende Spekulanten, welche mit dem Konzept der Investorenheuschrecke den nächsten Käufer suchen, oder Langeweile und Machtgelüste bedienen. Auch ist früher ein nicht unerheblicher Teil des Geldes in Infrastruktur geflossen, während man momentan die Kohle häufig mit Mond Transfers verplempert. Dieses System funktioniert nur wenn das Geschäft Fussball enorme Zuwachsraten erzielt und da sehe ich uns inzwischen einfach auf eine Mauer zufahren.

      Wir haben doch selbst jemanden an der Angel, der eigentlich schon längst den Ausstieg sucht, aber für sich noch nicht das passende Szenario gefunden hat. Wenn ein Verein von einem einzigen Geldgeber abhängig ist wird man zukünftig nicht mehr nur von "miserabel gemanagten Klubs" sprechen können, denn es kann immer nur ein Verein Champions- oder Europa League gewinnen oder lokaler Meister werden.

      Es ist ja auch nicht so, dass der Investorenfussball keine Auswirkungen hat. Im DFL Pokal wurde der Spielplan gerafft den Bundesligisten mehr Heimrecht zugestanden. Es spielt nicht mehr soviel Groß gegen Klein damit man Audi Cups veranstalten kann oder in China auf Promotiontour geht. Viele Ligen haben die Mannschaften auf z.B. 20 Teams erhöht, Relegationsspiele und Gruppenphasen eingebaut, neue Turniere erfunden (Supercup) und die Spieltage werden immer weiter gestreckt, damit der Fan von Morgens bis Abends Fussball schauen kann, ja eigentlich sogar muss damit sich das ganze System irgendwie refinanziert.

      Inzwischen sind wir ja schon soweit, dass auch von Unternehmen geführte Investorenvereine (RB Salzburg/Leipzig, Bayer Konzern) bereits an ihre Grenzen stoßen. Das sind doch nicht immer schlecht geführten Vereine aber gegen z.B. einen Staatsfont aus Katar, der "verzweifelt" nach Konzepten für die Zeit nach dem Erdöl sucht und mit Milliarden um sich wirft, wirken selbst solche Clubs inzwischen wie Zwerge.

      Kein Grand Prix in Deutschland, dafür Malaysia, China, Bahrain, Monaco, Russland; Österreich oder Abu Dhabi. Vermutlich kann man Formel 1 nicht mit dem Fussball vergleichen aber kein Wachstum ist unendlich.

      Wir machen es ja auch nicht anders. Ob 6 oder 16 Mio., jedes Jahr investiert Hasan Ismaik angeblich zu wenig in seinen Verein, weil die sportlichen Ziele nicht erreicht werden.
    • Vgl. rp-online, 'BL 13/14: die Etats der Clubs', danach gingen die Lizenzspieler-Etats der 1. Liga von 140 Mio über 80, 68, 50, 48 (erste 5, darunter 2 Werks-Clubs, Wolfsburg und Bayer mit ca, 50 Mio) bis runter zu 24, 23, 17, 16 und 15 Mio (letzte 5, darunter keine mit Groß-Sponsoren). Der Gesamt-Etat liegt bei über 720 Mio, der Schnitt bei 40 Mio.

      Das ist schon auch ein Missverhältnis und durchaus auch einigermaßen fad, weil in den letzten 20 Jahren nur drei Mal andere als die etat-mäßigen 'top five' den Meister gestellt haben (die Nr. 2 hat es trotz dem vielen Geld nie geschafft).

      Den Trend, dass die Zuschauerzahlen (incl. TV) herunter gehen wie bei Formel 1 sagt man ja schon lange voraus, und doch bleibt Fußball die Nr. 1 im Interesse der Leute. Schließlich gibt es nichts, was geeignet wäre, den Fußball abzulösen (in den USA rangieren Baseball, Basketball, American Football, Nascar und Eishockey vor dem Fußball).


      Die Idee, eine Art 'Premier League' für Kommerz-Mannschaften einzuführen, wäre ein Ausweg, um das Missverhältnis ein wenig auszugleichen, andererseits liegt Hannover bei 33, Hoffenheim bei 30 und RB Leipzig bei 16 Mio. Da ist schon die Frage, ob deren Sponsoren eine 'Premier League' im Kreuz hätten, bzw. ob die Einnahmen es interessant machen, in diesem Fall entsprechend mehr zu investieren.

      Sicher ist natürlich, dass die Taktik der DFL, das Problem zu ignorieren und andererseits immer mehr Ausnahmen für Sponsoren zu schaffen, extrem schlecht ist. Wie gesagt finde ich es unglaublich langweilig, dass zwei Mannschaften, deren Spieler-Etat über 150% des Durchschnitts beträgt, abwechselnd den Meistertitel holen. In der GB-Premier-League wechseln sich immerhin vier ab.


      Bezogen auf den TSV sind die ganzen Überlegungen allerdings eher belanglos. Da ist eindeutig das Missverhältnis von Spieler-Etat zu Arena-Kosten und dem Posten 'Sonstiges' Problem Nr. 1, und Nr. 2 ist die Tatsache, dass im Schatten des großen Lokalrivalen einfach nicht mehr einzunehmen ist. Wobei angesichts der hohen Arena-Kosten und der viel zitierten Einnahme-Möglichkeit, die die Arena angeblich birgt, aber nie realisiert werden konnte, das Arena-Marketing in professionelle Hände gehört. Wenn man da für 500000 Leute einstellt, die 2, 3 oder 4 Mio an Werbe-Einnahmen generieren, wäre der große Posten des 'strukturellen Defizits' schon mal weg. Warum versucht Ismaik das nicht? Verstehe ich nicht.
    • HHeinz schrieb:

      60 über alles schrieb:

      Da ist Dein Ansatz nicht richtig:

      Gläubiger wie Banken sind sehr erfreut über Kunden, die zwar mit Darlehen recht vollgepackt sind, diese jedoch relativ problemlos aus dem laufenden Geschäft bedienen können. Und das ist auch bei ManU der Fall. Der häufig seit Jahren prognostizierte Superknall im Fußball-Business wird nicht stattfinden. Da immer wieder neue Investoren und Geldgeber auftreten, weil die Erlösspirale seit Jahrzehnten ständig nach oben geht. Damit sich das ändern sollte, müßte schon ein 3. Weltkrieg her.
      Das hat mit Einzelschicksalen von miserabel gemanagten Klubs natürlich nichts zu tun.

      Das werden wir abwarten müssen. Ich finde schon dass sich etwas verändert hat. Während sich früher oft Sportbegeisterte Firmen/Personen für einen Verein engagiert haben sind es heute oft weltweit agierende Spekulanten, welche mit dem Konzept der Investorenheuschrecke den nächsten Käufer suchen, oder Langeweile und Machtgelüste bedienen. Auch ist früher ein nicht unerheblicher Teil des Geldes in Infrastruktur geflossen, während man momentan die Kohle häufig mit Mond Transfers verplempert. Dieses System funktioniert nur wenn das Geschäft Fussball enorme Zuwachsraten erzielt und da sehe ich uns inzwischen einfach auf eine Mauer zufahren.

      Wir haben doch selbst jemanden an der Angel, der eigentlich schon längst den Ausstieg sucht, aber für sich noch nicht das passende Szenario gefunden hat. Wenn ein Verein von einem einzigen Geldgeber abhängig ist wird man zukünftig nicht mehr nur von "miserabel gemanagten Klubs" sprechen können, denn es kann immer nur ein Verein Champions- oder Europa League gewinnen oder lokaler Meister werden.

      Es ist ja auch nicht so, dass der Investorenfussball keine Auswirkungen hat. Im DFL Pokal wurde der Spielplan gerafft den Bundesligisten mehr Heimrecht zugestanden. Es spielt nicht mehr soviel Groß gegen Klein damit man Audi Cups veranstalten kann oder in China auf Promotiontour geht. Viele Ligen haben die Mannschaften auf z.B. 20 Teams erhöht, Relegationsspiele und Gruppenphasen eingebaut, neue Turniere erfunden (Supercup) und die Spieltage werden immer weiter gestreckt, damit der Fan von Morgens bis Abends Fussball schauen kann, ja eigentlich sogar muss damit sich das ganze System irgendwie refinanziert.

      Inzwischen sind wir ja schon soweit, dass auch von Unternehmen geführte Investorenvereine (RB Salzburg/Leipzig, Bayer Konzern) bereits an ihre Grenzen stoßen. Das sind doch nicht immer schlecht geführten Vereine aber gegen z.B. einen Staatsfont aus Katar, der "verzweifelt" nach Konzepten für die Zeit nach dem Erdöl sucht und mit Milliarden um sich wirft, wirken selbst solche Clubs inzwischen wie Zwerge.

      Kein Grand Prix in Deutschland, dafür Malaysia, China, Bahrain, Monaco, Russland; Österreich oder Abu Dhabi. Vermutlich kann man Formel 1 nicht mit dem Fussball vergleichen aber kein Wachstum ist unendlich.

      Wir machen es ja auch nicht anders. Ob 6 oder 16 Mio., jedes Jahr investiert Hasan Ismaik angeblich zu wenig in seinen Verein, weil die sportlichen Ziele nicht erreicht werden.

      Es gibt keine Anzeichen dafür, dass das Wachstum im Fußballbusiness weltweit ein Ende nimmt oder gar "gegen die Wand fährt". Und Wachstum ist offenbar doch unendlich - von Rückschlägen bzw. Krisen einmal abgesehen - wachsen beispielsweise die Volkswirtschaften der Topländer weltweit beständig. Und auch die Konzernumsätze steigern sich entsprechend. Von Einzelpleiten einmal abgesehen. Und dazu das weltweite Bevölkerungswachstum mit jährlich rund 75 Mio. Menschen in den kommenden Jahren. Selbst die Menschen selber werden immer größer ...

      Top gemanagte Fußballclubs werden auf Grund der immensen Vermarktungsmöglichkeiten und Promotion immer Sponsoren und Investoren finden. Denn die günstigste weltweite Promotion für Geldgeber ist das Sponsering eines solchen Klubs. Nirgends ist das Verhältnis Geldeinsatz zu erreichtem Konsumentenpotential besser.

      Schlecht gemanagte Klubs hingegen droht der Untergang. Weil zu hohen Kosten zu niedrige Einnahmen gegenüberstehen. Dies gilt insebesondere für unseren TSV 1860, der zu allem Unglück auch noch einen angeblich Milliarden schweren Investor hat, der aber nicht sinnvoll investiert. Mateschitz könnte bei RBL auch mehr ins Team investieren, aber geht dennoch mit Rangnick & Co einen sehr professionellen Weg. Sicherlich sind auch Paderborn und andere kleinere Klubs gut geleitet. Jedoch zeigt sich an diesen Beispielen, dass es ohne Großsponsoren oder gar Spekulanten halt niemals in die CL geht und man bestenfalls zum Fahrstuhlklub mutiert.
    • 60 über alles schrieb:

      Jedoch zeigt sich an diesen Beispielen, dass es ohne Großsponsoren oder gar Spekulanten halt niemals in die CL geht und man bestenfalls zum Fahrstuhlklub mutiert.

      RB Salzburg ist bereits zum 8. Mal an der Champions League Qualifikation gescheitert. Inkompetenz wird bei vielen Investorenclubs doch nur durch das viele Geld verdeckt. Ich halte RB Leipzig auch nicht für einen besonders gut geführten Verein. Während jedem anderen Club bei dieser Misswirtschaft längst die Puste ausgegangen wäre dilletieren die Leipziger fröhlich weiter.

      Ich weiss gar nicht was daran so toll sein soll z.B. über Jahre hinweg die besten Talente in (Ost)deutschland einzusammeln um dann letztendlich den vermeindlich besten Spieler doch von Lyngby BK zu holen (Poulsen). Ich befasse mich nicht so sehr mit diesem Konstrukt, bin mir aber gar nicht so sicher ob die überhaupt einen einzigen Spieler aus der eigenen Jugend im Kader haben. Leipzig hat angeblich höhere Transferausgaben wie alle anderen Ligakonkurrenten zusammen und oben steht momentan der VfL Bochum, die ihre U21 gerade erst aus Geldmangel abgemeldet haben (sicherlich ist das nur eine Momentaufnahme).

      Investoren setzen Marktgesetze ausser Kraft und verplempern jedes Jahr zig Millionen Euro in ihre ineffizienten Systeme. Dieses Geld versickert genauso wie die 16 Mio. Euro, die Hasan Ismaik angeblich Gerhard Poschner mit auf den Weg gegeben hat.

      Sicherlich ist es denkbar, dass sich die Spirale noch ein wenig weiterdreht. Gerade die Chinesen haben in dieser Hinsicht noch Nachholbedarf. Im Unterschied zu früher, und da wiederhole ich mich, haben wir es jetzt mit Investoren zu tun welche häufig weder am Sport noch am Land ein großes Interesse haben. Wenn China oder Indien irgendwann höhere Renditen versprechen dann kaufen sich Investoren eben dort ein. Denkt man dieses System zu Ende dann wird ein Investorenverein wie Hoffenheim NIE irgendeine bedeutende Rolle in der Champions League spielen. Dafür sind sie, trotz der strukturellen Unterstützung von Dietmar Hopp, einfach zu klein.

      Vielleicht kloppen sich in Zukunft wirklich 36 Investorenverein in den Bundesligen. Durchaus eine spannende Frage, ob dann ein Hannover 96 irgendwann eine bedeutende Rolle in der Champions League spielen wird (sozusagen als Traditionsinvestorenclub der 1. Stunde) und was der Fan letztendlich davon hat?
      Vielleicht teurere Eintrittspreise, keine Stehplätze, aber immerhin die Möglichkeit für relativ viel Geld fast rund um die Uhr Fussball schauen zu können.

      Die günstigste Jahreskarte bei Chelsea London (Erwachsene) kostet £595 (€810), Manchster United ist mit £532 (€724) nicht viel günstiger. Den Vogel schiesst Arsenal London ab mit spektakulären £1035 (1409€). Der teure Stadionbesuch ist vermutlich bewusst einkalkuliert damit sich die PayTV Abos gut verkaufen. Zugegeben ist man Fan von einem kleinen Club, womöglich noch ohne Investor, wird es günstiger.

      Ein Sky Abo in UK kostet z.B. £454 (618€) für 126 Spiele (bei Virgin ist es etwas günstiger). Wer 168 Spiele sehen möchte zahlt £503 (€685). Es gibt "lustige" Zugaben wie Chelsea, Liverpool oder MU TV (+ £7) sowie kostenpflichtige HD und Sky Go Option.

      Da sind die 360 Euro für das größere Sportpaket bzw. 19.95 für das Kleine fast noch ein Schnäppchen, zumal Sky damit wirbt 612 Spiele live zu übertragen. Beim Investorenfussball, so wie er z.B. in UK gelebt wird, zahlt die Rechnung nicht nur der Herr Abromowitsch oder Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan, sondern eben auch jeder normale Fussballfan. Wer also schreibt ohne Großsponsoren und Spekulanten wird man zur Fahrstuhlmannschaft könnte vielleicht genauso gut schreiben: Mit Investorenfussball wird jedes Fussballerlebnis, egal ob im Stadion oder vor dem Fernseher, mindestens doppelt so teuer. Und der SV Darmstadt 98 spielt dann trotzdem nicht Champions League (und vermutlich wir Löwen auch nicht) denn in diesem Konzert der Großen bleiben auch kleinere Investorenvereine eine Randnotiz.

      Vielleicht ist diese Entwicklung nicht aufhaltbar aber ich halte sie auf gar keinen Fall für wünschenswert und eigentlich auch für vermeidbar wenn der Wille denn da wäre. Liest sich fast ein wenig nach Klassenkampf.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HHeinz ()

    • Man soll ja nicht nachtreten usw., aber es ist schon interessant, dass Mayrhofer exakt das bestätigt, was für viele hier längst offensichtlich ist: tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-…kiert-ismaik-5551214.html

      - Kein richtiges Investment
      - Lediglich Stopfen von Finanzlöchern
      - Keine Strategie, kein damit verbundenes Ziel
      -> Auch Mayrhofer scheint trotz Ranwanzen an Ismaik nicht rausgefunden zu haben, was er eigentlich will
    • Ismaik hat ja schon bald nach dem 'Geschäft' gesagt, er empfinde es als Zumutung, mit einem Gebrauchwagenhändler und einem Polizisten verhandeln zu müssen, und er werde seinen Beitrag auf das Minimum reduzieren, bis der TSV von Leuten geführt wird, die seinen Ansprüchen genügen (was das genau für welche sind, hat er nicht gesagt).

      Gut möglich, dass er die Nachfolger ('Werbe-Fuzzi', Steuerberater usw.) ebenfalls als unwürdig betrachtet.
    • schroedingers loewe schrieb:

      Ismaik hat ja schon bald nach dem 'Geschäft' gesagt, er empfinde es als Zumutung, mit einem Gebrauchwagenhändler und einem Polizisten verhandeln zu müssen, und er werde seinen Beitrag auf das Minimum reduzieren, bis der TSV von Leuten geführt wird, die seinen Ansprüchen genügen (was das genau für welche sind, hat er nicht gesagt).

      Gut möglich, dass er die Nachfolger ('Werbe-Fuzzi', Steuerberater usw.) ebenfalls als unwürdig betrachtet.


      Um 1860 zu verstehen, muß er eben auch wissen, daß wir den größten Erfolg hatten, als der Präsi ein Wirt war (ok, ist dann leider zum Gröpaz geworden), und die Trainer Postbote (Wettberg) und Anstreicher (Lorant) waren.
      Werbefuzzis und Steuerberater eher schwierig bei 1860.
      einmal Hasan, nie mehr Hasan!
    • monaco100 schrieb:

      Man soll ja nicht nachtreten usw., aber es ist schon interessant, dass Mayrhofer exakt das bestätigt, was für viele hier längst offensichtlich ist: tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-…kiert-ismaik-5551214.html

      monaco100 schrieb:


      - Kein richtiges Investment

      Eine Summe zwischen 40 und 50 Mio Euro seit seinem Einstieg 2011. Welcher Verein in der 2. Liga ausser Rasenballsport hat eine derartige finanzielle Unterstützung erfahren?

      monaco100 schrieb:


      - Lediglich Stopfen von Finanzlöchern

      Man vergrößere die Finanzlöcher und beschwere sich hinterher dass angeblich nicht investiert wird. Letztendlich gab es bisher immer das Geld welches bisher notwendig war um das Abenteuer 2. Liga für den TSV 1860 zu finanzieren. Im Gegensatz zu manch anderen ist er bisher auch noch nicht zurückgetreten.

      Wir hatten letzte Saison meines Wissens nach den Rasenballern den 2. größten Kader, wollten mit guten Verträgen ausgestattete Spieler monatelang auf der Tribüne sitzen lassen, haben angeblich eine Scouting Abteilung aufgebaut, diverse Direktoren eingestellt, zwei KGaA Geschäftsführer, die Zuschüsse an den e.V. erstmals seit Jahren deutlich erhöht, investieren jetzt 1 Mio. Euro in die Infrastruktur am Trainingsgelände, bezahlen weiterhin den Herrn von Ahlen und vermutlich auch noch den Herrn Poschner und vielleicht in Kürze auch die Herren Fröhling, Kupper und Baudisch.

      Nein, ein neues Stadion ist bisher noch nicht dabei aber es war ja u.a. (Manchmal) Vize-Präsident Peter Helfer, welcher unermüdlich betont hat dass viele Investoren bei uns bereits in den Startlöchern stehen um in Riem ein neues Stadion zu realisieren.

      monaco100 schrieb:


      - Keine Strategie, kein damit verbundenes Ziel

      Dank 50+1 liegt die Verantwortung für den sportlichen Bereich zu 100% beim e.V. In der Sky Doku hat u.a. der Herr Mayrhofer auch noch stolz seine Strategie direkt in die Kamera verkündet. Das Hasan Ismaik hier keinerlei Unterstützung leistet (obwohl er das vermutlich anders sieht) ist traurig.

      monaco100 schrieb:


      -> Auch Mayrhofer scheint trotz Ranwanzen an Ismaik nicht rausgefunden zu haben, was er eigentlich will

      Vielleicht hat er das aber es hat ihm nicht gefallen? Selbst in einer 60:40 Partnerschaft ist der Verein nach wie vor ebenfalls in der Bringschuld, sprich er wäre eigentlich z.B. aufgefordert gemäß seinem 40% Anteil am KGaA Disaster Kapital bereitzustellen oder im Gegenzug auf Anteile und Befugnisse zu verzichten.

      Stattdessen erheben (ehemalige) e.V. Funktionäre öffentlich Vorwürfe, stellen den Investor bloss, indem sie u.a. behauptet ein Felix Magath hätte hier für 200.000 Euro Jahresgehalt den Sportdirektor gegeben (und unterschlagen dabei die Nebengeräusche) oder dass er nicht ordentlich investieren würde.

      Insgesamt ist das Kapitel Investor beim TSV 1860 München leider eine ziemlich traurige Geschichte. Aber wenn man mal genau zuhört dann fordern die Herren Rejek und Mayrhofer ja prinzipiell öffentlich die völlige Entmachtung des e.V. Weg mit 50+1 und alle Macht für Hasan Ismaik. Ganz in der Hoffnung dass dieser dann die Lust an seinem Spielzeug wiedergewinnt und kräftig investiert. Ich bleibe da eher skeptisch.
    • joschi60 schrieb:

      Um 1860 zu verstehen, muß er eben auch wissen, daß wir den größten Erfolg hatten, als der Präsi ein Wirt war, und die Trainer Postbote (Wettberg) und Anstreicher (Lorant) waren.
      Bitte den Präsidenten Adalbert Wetzel nicht zu vergessen (Meisterschaft 1966), Allgäuer, abgebrochene Hotel-Lehre, Leichtmatrose, Rumtreiber, Ölsucher, später auch Wirt, dann Brause-Verkäufer ...

      joschi60 schrieb:

      Werbefuzzis und Steuerberater eher schwierig bei 1860.
      Trotz Pokal (1942) finde ich Irrenärzte auch eher schwierig.
    • Strahlenkatarakt schrieb:

      [Irrenärzte]
      Wobei zumindest deren berufliche Ausbildung geradezu nach einer gehobenen Tätigkeit in unserem Verein schreit. Für die Ausgabe der Neuroleptika bräuchte es dann nur noch einen Pharmazeuten ...
      Bös ... nur gut, dass die keinen Radiologen brauchen ('wir ham kein Radio, nur Fernseh') ...

      Nachdem bei den Löwen eigentlich nur Methoden gewählt werden, die woanders nicht funktionieren, sollte man eher einen Homöopathen zum Präsi machen (vielleicht findet sich sogar ein Spezialist für energetisiertes Wasser als Vize?)
    • schroedingers loewe schrieb:

      Strahlenkatarakt schrieb:

      [Irrenärzte]
      Wobei zumindest deren berufliche Ausbildung geradezu nach einer gehobenen Tätigkeit in unserem Verein schreit. Für die Ausgabe der Neuroleptika bräuchte es dann nur noch einen Pharmazeuten ...
      Bös ... nur gut, dass die keinen Radiologen brauchen ('wir ham kein Radio, nur Fernseh') ...
      Naja, dann hätte zumindest einer mal den allein schon berufsmäßig vorgegebenen Durchblick.

      schroedingers loewe schrieb:

      Nachdem bei den Löwen eigentlich nur Methoden gewählt werden, die woanders nicht funktionieren, sollte man eher einen Homöopathen zum Präsi machen (vielleicht findet sich sogar ein Spezialist für energetisiertes Wasser als Vize?)
      In unserer momentanen Situation scheint mir auch ein Proktologe durchaus diskutabel.

      Aber mal jenseits der Stadtgrenzen von Kalau: Die Wahrheit liegt sehr wahrscheinlich irgendwo zwischen HHeinz und Gerd Mayrhofer. Es ist offensichtlich, dass die Löcher bei uns tatsächlich immer etwas tiefer zu sein scheinen, als bei so manchem Mitbewerber (Ich habe irgendwo mal gelesen, das würde zum Teil an der bevorzugten Spielstätte liegen, ist aber nur so ein Gerücht). Und auch drängt sich schon irgendwie der Gedanke auf, das Brausegeschäft läuft derzeit etwas besser, als die Bau- und Immobilienbranche im Nahen Osten.

      Den Vergleich mit RB Mateschitz fürchte ich nicht, selbst wenn, oder gerade weil, dieser uns eine unschöne Fratze im Spiegel aufzeigt. Auf der einen Seite wird hier über einen möglichst vollständigen Boykott der Dosen debattiert, zum anderen hätte der eine oder andere -hier insbesondere der Herr Mayrhofer- vielleicht auch ganz gerne ein Füllhorn in österreichischem Ausmaß über unserem Verein. Hier hat HHeinz mit der Beschreibung des Leipziger und Salzburger 'Dilletierens" wahrscheinlich ebenfalls nicht so unrecht. Das sieht aus der Ferne schon irgendwie nach 'try and error' auf der Basis unerschöpflicher Ressourcen aus.
      Der Herr Präsident a.D. bemängelt das fehlende Interesse von Hassan Ismaik an seinem Investment und in der Konsequenz eine Handlungsunfähigkeit bzw. Lähmung des Vereins. Ich denke, er liegt mit dieser Einschätzung nicht zu weit daneben. Womit wir bei der Frage sind: Warum verkauft Herr Ismaik dann sein unlieb gewordenes Spielzeug nicht, anstelle weiter schlechtem Geld gutes nachzuwerfen? Nach Aussagen von Herrn Mayrhofer war das Angebot ja durchaus so, dass man nicht von verramschen sprechen muss. Vielleicht, weil ihn sein Einflüsterer -was macht der eigentlich beruflich- aus nicht ganz uneigennützigen Gründen davon überzeugt hat, dass in München auch mit einem drastisch reduzierten finanziellen Engagement bei entsprechender Geduld ein kleiner Sprössling unaufhaltsam auf dem Weg in die himmlischen Sphären der CL wachsen wird? Als Argument hierzu mag er 65.000 jubelnde Unentwegte gegen Dortmund, Nürnberg und Kiel anführen. Das sieht tatsächlich gut aus und kann als Photo für 'mein Haus, mein Boot, mein Fußballverein' herhalten. Leider schießt das meines Wissens aber auch keine Tore. Vielmehr scheint das an gleicher Spielstätte mit besser ausgebildetem Personal auch weitgehend geräuschlos zu funktionen. Vom Trugschluss Massen an Zuschauern bedeuten zwangsläufig sportlichen Erfolg könnten auch meine rot-schwarzen Nachbarn ein schwermütiges Klagelied singen.

      Zusammenfassend: Selbst, wenn Hasan Ismaik das Interesse hätte, den Verein in die Erste Liga zu kaufen, so zeigt uns das großzüge Herantitrieren des RB Mateschitz, dass hierzu am Ende wohl Summen notwendig wären, die selbst für einen ehemaligen Arabtec-Milliardär ins Eingemachte gehen. Daher bleibt uns nur der oben von mir Noor Basha in den Mund gelegte Weg. Nur könnte der mit einem quereingestiegenem Pharmazeuten auf dem Posten des sportlichen Geschäftsführer mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch krachend in Liga drei enden.

      Man kann von Hasan Ismaik kein Mateschitz'sches Goldesel Engagement erwarten. Was aber schon irgendwie sinnvoll wäre, ist die sportlich entscheidenden Gremien in der KGaA mit entsprechend kompetenten Experten zu besetzten und diesen dann auch Prokura zu erteilen.
      Rübenacker statt Fröttmaning :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Strahlenkatarakt ()

    • HHeinz schrieb:

      monaco100 schrieb:


      - Kein richtiges Investment

      Eine Summe zwischen 40 und 50 Mio Euro seit seinem Einstieg 2011. Welcher Verein in der 2. Liga ausser Rasenballsport hat eine derartige finanzielle Unterstützung erfahren?


      Ja, über viele Jahre, wovon kein kleiner Teil in Tilgungen lief. Außerdem wurde es ja in großen Teilen nicht investiert, sondern "geborgt".

      HHeinz schrieb:


      Man vergrößere die Finanzlöcher und beschwere sich hinterher dass angeblich nicht investiert wird. Letztendlich gab es bisher immer das Geld welches bisher notwendig war um das Abenteuer 2. Liga für den TSV 1860 zu finanzieren. Im Gegensatz zu manch anderen ist er bisher auch noch nicht zurückgetreten.


      Eben, meine Rede. Es war genug für das Abenteuer, aber doch niemals ausreichend für einen nachhaltigen Angriff auf die Spitze. Einzige spürbare Verbesserung war das Ausbleiben von Notverkäufen, um unser strukturelles Defizit auszugleichen.


      HHeinz schrieb:

      Wir hatten letzte Saison meines Wissens nach den Rasenballern den 2. größten Kader, wollten mit guten Verträgen ausgestattete Spieler monatelang auf der Tribüne sitzen lassen, haben angeblich eine Scouting Abteilung aufgebaut, diverse Direktoren eingestellt, zwei KGaA Geschäftsführer, die Zuschüsse an den e.V. erstmals seit Jahren deutlich erhöht, investieren jetzt 1 Mio. Euro in die Infrastruktur am Trainingsgelände, bezahlen weiterhin den Herrn von Ahlen und vermutlich auch noch den Herrn Poschner und vielleicht in Kürze auch die Herren Fröhling, Kupper und Baudisch.


      Das ist halt leider wirklich schade. Vor der letzten Saison hatte man ihn offenbar tatsächlich nochmal so weit, mal wirklich was zu verändern. Das Ergebnis ist bekannt.

      HHeinz schrieb:


      Nein, ein neues Stadion ist bisher noch nicht dabei aber es war ja u.a. (Manchmal) Vize-Präsident Peter Helfer, welcher unermüdlich betont hat dass viele Investoren bei uns bereits in den Startlöchern stehen um in Riem ein neues Stadion zu realisieren.


      Hier sind wir uns glaube ich mal einig, dass das von Anfang an ein Luftschloss war, um den Pöbel bei Laune zu halten. Bei den meisten, die ich kenne, hat sich das mittlerweile in völlige Leidenschaftslosigkeit in Bezug auf Profifussball unter dem Löwenwappen verwandelt.

      HHeinz schrieb:

      monaco100 schrieb:


      - Keine Strategie, kein damit verbundenes Ziel

      Dank 50+1 liegt die Verantwortung für den sportlichen Bereich zu 100% beim e.V. In der Sky Doku hat u.a. der Herr Mayrhofer auch noch stolz seine Strategie direkt in die Kamera verkündet. Das Hasan Ismaik hier keinerlei Unterstützung leistet (obwohl er das vermutlich anders sieht) ist traurig.


      Das ist ja die Patt-Situation, um die es seit vielen Jahren geht. Ich bin mir sicher, dass sich Isamaik das anders vorgestellt hat. Mir ist grundsätzlich klar, dass für einen Kaufmann - ob er das ist? - an der alten Regel "Wer zahlt, schafft an" kaum ein Weg vorbei führt. Da gab es bestimmt auch diverse Präses in den letzten Jahren, die einen Schwanzvergleich nicht gescheut haben. Mein Eindruck war aber, dass das beim Präsidium Mayerhofer in den ersten Monaten ganz anders war. Nur deshlab war wohl ein Umbruch und die damit verbundenen Ausgaben im letzten Jahr überhaupt möglich. Letzte Padrone verschossen, würde ich fast meinen.


      HHeinz schrieb:

      monaco100 schrieb:


      -> Auch Mayrhofer scheint trotz Ranwanzen an Ismaik nicht rausgefunden zu haben, was er eigentlich will

      Vielleicht hat er das aber es hat ihm nicht gefallen? Selbst in einer 60:40 Partnerschaft ist der Verein nach wie vor ebenfalls in der Bringschuld, sprich er wäre eigentlich z.B. aufgefordert gemäß seinem 40% Anteil am KGaA Disaster Kapital bereitzustellen oder im Gegenzug auf Anteile und Befugnisse zu verzichten.

      Stattdessen erheben (ehemalige) e.V. Funktionäre öffentlich Vorwürfe, stellen den Investor bloss, indem sie u.a. behauptet ein Felix Magath hätte hier für 200.000 Euro Jahresgehalt den Sportdirektor gegeben (und unterschlagen dabei die Nebengeräusche) oder dass er nicht ordentlich investieren würde.

      Insgesamt ist das Kapitel Investor beim TSV 1860 München leider eine ziemlich traurige Geschichte. Aber wenn man mal genau zuhört dann fordern die Herren Rejek und Mayrhofer ja prinzipiell öffentlich die völlige Entmachtung des e.V. Weg mit 50+1 und alle Macht für Hasan Ismaik. Ganz in der Hoffnung dass dieser dann die Lust an seinem Spielzeug wiedergewinnt und kräftig investiert. Ich bleibe da eher skeptisch.


      Was für mich am Ende nie nachvollziehbar bleibt, ist doch, was Ismaik mit seinem Investment überhaupt bezwecken wollte. Theorien gibt es ja viele: Auf dem deutschen Markt bekannt werden; ein Spielzeug kaufen; auf Augenhöhe mit Barcelona spielen; usw. Wirklich durchdacht war es aus meiner Sicht aber nie. Klar wird er sich auch verschätzt haben, aber für mich ist offensichtlich, dass er von vielen Dingen einfach keinerlei Ahnung hat. Und er hat es auch nie für nötig erachtet, sich von guten Leuten Rat einzukaufen oder diese an den entsprechenden Positionen zu platzieren. Einzig wirklich gut und pragmatisch agierender Mann war aus meiner Sicht Iraki, aber ohne Bezug zum Fußball und zu 60. Es hat ja nicht sehr lange gedauert, bis auch er entnervt hingeworfen hat. Störfeuer aus dem e.V. - ob zu recht oder zu unrecht - wird es bei 60 immer geben.

      Fazit: Hätte es zum Einstieg von Ismaik bereits einen wirklich durchdachten (Investitions-)Plan gegeben und hätte man die richtigen Personalentscheidungen getroffen, wäre zumindest das Ziel 1. BL womöglich mit deutlich geringerem finanziellen Aufwand möglich gewesen. Da ich aber Ismaik in diesem Zusammenhang für einen genauso großen Dilettanten halte, wie nahezu alle unseren Vereinsoberen seit dem Einstieg, war die Sache wohl von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Warum Ismaik die Gelegenheit nicht genutzt hat, wenigestens einen Teil seiner Kohle zu retten, kann ich nicht nachvollziehen und bin darüber nach wie vor sehr überrascht. Wenn es nur aus Trotz war, würde es in die Gesamtsituation gut reinpassen. Von daher würde ich eher sagen: traurige Geschichte für 60, nicht unbedingt für Ismaik, der mir ohnehin am Arsch vorbei geht.
    • Blue Velvet schrieb:

      M.E. hat Iraki nicht wegen der Störfeuer aus dem e.V. hingworfen. Ganz im Gegenteil schien er mir als erster kapiert zu haben, was bei Sechzig nötig und sinnvoll wäre.
      Zuletzt stimmte wohl genau deshalb die Chemie zwischen Ismaik und Iraki nicht mehr, weshalb letzterer hinwarf. Offiziell mangels Zeit neben seinem Beruf.


      Gebe ich Dir natürlich recht. Wobei ich garkeine Ahnung habe, ob sein Verhältnis zu den e.V.-Vertretern gut war oder nicht. Dass das zu Ismaik zerrüttet war, wurde ja mehrfach öffentlich. Allerdings keine Details, was mich damals schon sehr interessiert hätte. Unterstreicht aber für mich nur, dass Ismaik nicht den geringsten Plan hat, wie ein sinnvolles Fußball-Investment aussieht. Wahrscheinlich gibt es sowas garnicht für: erster (ausländisches) Großinvestment im deutschen Profifußball. Zumindest in Kombination mit 1860.
    • Strahlenkatarakt schrieb:

      In unserer momentanen Situation scheint mir auch ein Proktologe durchaus diskutabel.
      Ein Proktologe ist, wie du vermutlich selbst weißt, für den A... Der kann vielleicht feststellen, wer wem reingekrochen ist, aber diese Informationen will niemand in die Öffentlichkeit gelangen lassen.

      Strahlenkatarakt schrieb:

      Selbst, wenn Hasan Ismaik das Interesse hätte, den Verein in die Erste Liga zu kaufen, so zeigt uns das großzüge Herantitrieren des RB Mateschitz, dass hierzu am Ende wohl Summen notwendig wären, die selbst für einen ehemaligen Arabtec-Milliardär ins Eingemachte gehen.
      In den Emiraten ist zinsfreies Risiko-Kapital einfach und in großen Mengen zu bekommen, da dort die Begriffe Schwarzgeld und Geldwäsche nicht interessieren. Allerdings ist Bedingung, dass die HAM Management und Entscheidungen in der Hand hat, nicht ein gewählter ehrenamtlicher Vereinspräsident - deswegen wird das nichts.

      M'hofer hat schon Recht damit, dass sich die (mittlerweile eingeschlichene) Realität des 'Sponsoren-Fußballs' mit der Idee '50%+1' nicht verträgt - und auch nicht mit der Vorgabe, dass der Vereinspräsident das letzte Wort haben muss (so funktioniert kein gewinnorientierter Betrieb). Leider kann ich mich nicht daran erinnern, dass er das Problem während seiner Amtszeit deutlich angesprochen hat (darf man das nicht diskutieren, ohne Lizenz-Entzug befürchten zu müssen?)

      Etwas daneben finde ich allerdings seine Kritik an der Satzung, deren Einführung er selbst betrieben hat. Warum hat er die Mängel nicht rechtzeitig erkannt und angesprochen? Abgesehen davon, dass Nachtarocken über die Brüll-Presse einen recht schalen Beigeschmack hat ...


      @ Blue Velvet

      Ich glaube, dass Ismaik Iraki beschuldigt hat, ihn nicht ausreichend / zutreffend über die Verhältnisse im TSV und im deutschen Liga-Betrieb informiert zu haben. Womöglich mit der Absicht, dadurch eine dicke Provision zu kassieren - was natürlich aufgrund der üblichen Geheimhaltung so gut wie kein Mensch weiß.


      @ joshi60

      auf diesen Artikel habe ich angespielt, danke für den Link

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schroedingers loewe () aus folgendem Grund: Ergänzung

    • Wenn ich mir vorstelle, dass ein Basha mi entscheiden kann, wer bei uns Trainer oder Spieler wird, wird mir schlecht. Dieser Typ, der von Fußball so viel Ahnung hat wie ich vom Kamele melken, ist so was von fehl am Platz !! Nur weil sein Verwandter, unser allseits geliebter Nicht-Investor bestimmt hat, dass er obwohl ungeeignet den Job bekommen muss, darf er hier überall seinen unsinnigen Sen dazu geben. Man ist das traurig..................