Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

    • Ich lass mal die bla bla Aussagen vom Riddler so stehen .......... der Dümmste ist noch immer derjenige, der nicht differenzieren kann oder eben dann hohle Phrasen drischt oder eben dann auch nicht in der Lage ist, andere zu verstehen ....... dann einen Spruch wie "Es liest sich so blöd das selbst der Dümmste kapieren sollte das es hierbei um einen Witz handelt. Manche verstehen es als Witz und manche eben nicht." loslassen ist immer einfach ....

      ....... wennst a bisserl Hirn host, dann sog ned zu andere dass dumm san

      Es gibt da einen bayrischen Spruch : " Mei Bua is koa Depp, aber an Anstand hod er" ........... und den hab ich jetzt doppelt verneint .......

      Wir reden ja über den Investor hier :

      Die Realität ist nunmal der ungeliebte Investor. Und Realität ist nunmal das Versagen auf beiden Seiten.
      Profis auf beiden Seiten Fehlanzeige.

      Derzeit :

      - der Investor geht nicht freilwillig
      - die Nadelstichtaktik führt zu Stillstand
      -kein Vertrag für Biero, der derzeit noch alles zusammen hält
      - die beiden Fraktionen sind zerstrittender als jemals zuvor

      Schaffen wir es nicht an einem Strang zu ziehen ? Wollen wir dem Beispiel von Wacker folgen ? fussball.de/newsdetail/wacker-…ub/-/article-id/159597#!/

      Wollen wir das alles so haben ? Ich hab die gleichen Fragen auch auf "Mordor24" gestellt ................

      Also, wenn wir alle dazu bereit sind, an einem Strang zu ziehen, dann sollten wir auf beiden Seiten auch runterkommen und auf die andere Seite zuzugehen.

      Ein bisschen Toleranz von allen Seiten wäre nötig.

      Und ich hab auch auf Mordor 24 geschrieben :

      "Die kleinen Seitenhiebe seitens Oli müssen wohl auch sein. Aber ein bisschen reflektieren würde Oli schon auch mal gut tun."

      meine Frau die Edith hat noch ein paar Fehler korrigiert ........... weil mir das Augustiner so gut schmeckt :D

      @ The Riddler : "Mordor24" find ich auch nett :D und wennst zeichnen könntest ............ dann wärs auch nett gewesen; also nimm meine 2-3 Zeilen am Anfang ned zu ernst

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von blubb ()

    • Es gibt keinen Stillstand. Der Verein ist so agil wie seit Jahren nicht mehr und Daniel Bierofka hat meiner Information nach Vertrag bis 2019 (was auch Sinn macht denn immerhin soll er kommende Saison den fehlenden Schein in Köln machen).
      Dass man ihm jetzt unbedingt einen Vertrag zu Mondkonditionen geben muss ist weitgehend eine Erfindung von Oliver Griss. Im Falle eines Aufstiegs wird sich vermutlich auch eine finanzielle Kompensation finden. Ein Trainer muss immer ersetzbar bleiben, sich komplett abhängig von einer Person zu machen macht für mich keinen Sinn.
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015
    • Db24 und andere bauschen das Thema Verträge gerne sehr auf. Wenn man realistisch bleibt, hätten wir, wenn wir in die Relegation kommen sollten, eine 50/50 Chance, aufzusteigen.

      Zwischen der 3. Und 4. Liga wird es ein deutliches Gehaltsgefälle geben, ich würde in so einer Situation als Spieler auch lieber abwarten wollen, um meinen Vertrag dann zu besseren Konditionen zu Verlängern. Genauso ist es aus Sicht des Sportdirektors, der nicht riskieren will, in der 4. Liga zu teure Spieler zu haben, die nicht in der 4. Liga spielen wollen.

      Und Biero hat einen Vertrag bis 2019, da bleibt ja noch genug Zeit.
    • Zunächst einmal, blubb: geh doch ein bisserl sparsamer mit dem punktpunktpunkt um. Weiß gar nicht, was sie denn in dieser Form ausdrücken sollen und es schaut echt komisch aus. Drei in Folge sind z.B. für Auslassungen oder nicht ausformulierte implizierte Gedanken vollkommen ausreich...

      "Die Realität ist nunmal der ungeliebte Investor. Und Realität ist nunmal das Versagen auf beiden Seiten.
      Profis auf beiden Seiten Fehlanzeige."

      Im Prinzip hast du da Recht, was die Realität betrifft und auch das beiderseitige Versagen. Profis hingegen erwarte ich weder hüben wie drüben.

      Ein Profi zu sein, ist nicht das, was man von ehrenamtlichen Funktionären auf Vereinsseite erwarten kann. Es gibt keine Ausbildung in dieser Hinsicht und das Einzige, was man in dieser Richtung ins Feld führen kann, wäre eine gewisse Erfahrung nach einer entsprechenden Zeit in dieser Tätigkeit. Was ich von ihnen jedoch erwarte ist: vernünftiges und verantwortungsbewußtes Handeln, frei von Eigeninteressen und zum Wohle des Vereins und seiner Mitglieder. Dafür werden sie gewählt und dann handeln sie auch ihrer Funktion entsprechend professionell.

      Auch von Hasan erwartete ich nicht, dass er ein Profi-Sportinvestor ist. Profis in diesem Bereich findet man vielleicht in irgendwelchen chinesischen Konsortien, die einen Sportclub nach dem anderen kaufen, mit ihnen dealen und spekulieren. Aber gut, Hasan hats als Sportinvestorlaie probiert und ist mit seiner Ahnungslosigkeit und getrieben von seinen überzogenen Ansprüchen (die m.E. sehr viel mit seinem Ego, also seinem Eigeninteresse, zu tun haben) nicht nur grandios gescheitert, sondern er hat diese aus eben seinem individuellen Eigeninteresse heraus stets auch über die Interessen des Vereins und über die Regularien von DFL/DFB gestellt.

      Dabei war ihm nicht nur jedes Mittel zur Durchsetzung seiner Personalvorstellungen Recht, sondern sogar der bewußt herbeigeführte Absturz in den Amateurfußball. Das ist ganz unabhängig davon, dass man ihn von mancher Seite her damit entschuldigt _nur_ auf die falschen Berater gehört zu haben, kein Indiz dafür, dass er 1. vernünftig und verantwortungsvoll zu handeln bereit/in der Lage ist und 2. seinen Komplementär in der KGaA (den e.V.) als gleichberechtigten Partner auf Augenhöhe betrachtet und grundsätzlich in seine Entscheidungen mit einbeziehen will. Im Gegenteil: bereits kurz nach seinem Einstieg ging sein Kampf um die alleinige Macht los und dieser endete erst mit der völligen Unterwerfung personifiziert durch Casalette und den bekannten Folgen.

      Die Interessen des e.V. (von Schneider über Monatzeder bis Mayrhofer: keine unverhältnismäßige Überschuldung der KGaA) wurden durch seine Erpressungspolitik (weitere Darlehen oder Insolvenz, Planungsunsicherheit in den Transferphasen) durch seinen Egoismus Jahr für Jahr praktisch niedergebügelt.

      Klar heißt es so locker flockig: wer zahlt schafft an. Aber was, wenn derjenige einfach nur eine abgehobene Null mit einem Haufen Kohle ist?

      Was mich stört bei deiner obigen Aussage: impliziert be- und verurteilst du mit dieser die aktuelle e.V.-Führungsriege und ihren als Konsequenz aus der desaströsen Vergangenheit gezogenen neueingeschlagenen Weg der Konsolidierung im Lichte ihrer Vorgängerschaften, mit all deren Fehlern bzw. dem Versagen auf deren Seite. Als ob der e.V. an sich ein Übel wäre, bei dem man auch in Zukunft keine "Profis" erwarten könne.

      Man sollte schon in der Lage sein, die Vereinspolitik und -strategien unter den verschiedensten Führungsriegen der Vergangenheit voneinander unterscheiden und entsprechend separat beurteilen zu können. Und eben auch die aktuelle Vereinsführung mit jenen der Vergangenheit nicht in einen Topf werfen - v.a., weil sich die Rahmenbedingungen eklatant verändert haben, man als Amateurligist, der fast nichts mehr zu verlieren hat, auch nicht mehr so leicht erpressbar ist und den Machtansprüchen und Luftschlössern eines Ismaiks endlich die Stirn bieten kann, indem man endlich (und meiner Ansicht nach viel zu spät) 50+1 zieht.

      Für mich ist der jetzt eingeschlagene Weg der einzig vernünftige. Wer aus der Vergangenheit mit Ismaik nicht gelernt hat, wer immer noch darauf vertraut, dass dieser lernfähig und vertrauenswürdig ist, dem ist nicht zu helfen. Der Verein hat sich verändert - Ismaik ist aber immer noch Ismaik, mit all seinen Ansprüchen und Eigeninteressen. Scheißegal, ob die Realität was von 60% schwafelt. Mit Ismaik geht es nur, wenn er sich raushält und nicht eine weitere Verschuldung der KGaA bei ihm selbst durchsetzt.

      Wenn "an einem Strang ziehen" also bedeutet, dass man einen gemeinsamen Weg mit Hasan und seiner bisherigen Politik und Ausrichtung sucht, dann muß ich feststellen, dass ich da überhaupt kein Interesse daran habe und mir fällt auch nichts ein, weswegen ich eine Bereitschaft haben sollte, den Hardlinern auf dieser anderen Seite entgegenzukommen. Ich mag mich gern in sie hineinversetzen und ihren Wunsch nach Profifußball und Erfolg sogar unter einer totalen Abhängigkeit von Ismaik als deren persönliche Einstellung tolerieren - aber diesen Weg, den sie einzuschlagen bereit sind, den toleriere ich nicht. Denn dieser Strang, an dem man dann gemeinsam mit Ismaik zieht, liegt um den Hals all dessen, was für mich den TSV 1860 ausmacht.

      Es bleibt leider eine grundsätzliche Frage und auch individuelle Entscheidung über den zukünftigen Weg, den man unterstützen möchte. Für mich ist hierbei in dringenster Linie die Person Hasan Ismaik ausschlaggebend, mit dem es auch bei einer investorenfreundlichen Einstellung keine vernünftige Zukunft gibt. Er hat sich über Jahre hinweg und bis in die letzte fürchterliche Konsequenz diskreditiert und als vertrauensunwürdig präsentiert. Ich weiß echt nicht, wie ein Kompromiss zwischen diesen beiden Lagern aussehen könnte.

      Und nur dass du mich nicht falsch interpretierst: ich finde es nicht prima auf Ewig Amateurfußball zu schauen. Ich möchte auch Profifußball für Sechzig. Ich fände es geil, wenn wir Deutscher Meister würden... Aber nicht in totaler Abhängigkeit von einem einzelnen, womöglich irren Traumtänzer, der je nach Gemütslage oder macht-/finanzpolitischem Eigeninteresse den Daumen hebt oder senkt. Und wenns halt dann on-the-Top a wengerl länger dauert, dann nehm ich das lieber in Kauf.

      Und noch dazu:

      "Die kleinen Seitenhiebe seitens Oli müssen wohl auch sein. Aber ein bisschen reflektieren würde Oli schon auch mal gut tun."

      Nein, sie müssen nicht sein! Denn weder Reisinger, noch Beer oder Drees haben in ihren ehrenamtlichen Funktionen sich etwas zu Schulden kommen lassen, sondern gemäß ihren Aufgaben die Interessen des e.V.s gewahrt. Und eine völlig führungslose KGaA und Erste Mannschaft wurde wieder in ein Fahrwasser gebracht, nachdem sich die Hauptverantwortlichen für das Desaster nonchalant perdü gemacht haben.

      Das Einzige, weswegen diese "kleinen Seitenhiebe" wohl sein müssen: Der Ex-Journalist und kommerzielle Blogger sieht Hasan trotz dessen nachweislicher Untauglichkeit als Sportinvestor weiterhin als "unseren Freund" (siehe auch den Untermenüpunkt unter der Kategorie News auf db24) und mit Reisinger hat er zudem auch noch ein persönliches Problem. Die ständigen Wiederholungen, Hervorhebungen der jeweiligen Berufe, Auswahl unvorteilhafter Bilder, Unterstellungen vermeintlicher Absichten etc. sind in meinen Augen auch keine kleinen Seitenhiebe, sondern wie aus einem Lehrbuch der Propaganda konsequent und zielgerichtet zur Manipulation der Lesermeinung durchgezogen. Offenbar sieht er das als adäquates Mittel der Meinungsbildung an und angeblich geht es ihm hierbei auch nur um den Erfolg der Ersten Mannschaft. Auch ihm ist jedes Mittel recht - um die Frage, ob sowas verwerflich ist oder die Einseitigkeit seines Blogs den jeweiligen Akteuren gerecht wird, schert er sich nicht. Da glaubst du, dass ein bisserl reflektieren hilft?

      Gleichzeitig bringt er ständig die vermeintliche Nadelstichaffaire aufs Tablett, in der es in der Mail nur darum ging, dass der werte Herr Investor die Personalpolitik des e.V. als Nadelstichpolitik auffassen könnte. Das kann man ja groß gegeneinander aufwiegen.

      Wennst mich fragst, was das alles ist... da bleibt mir nur sinngemäß den Monaco Franze zu zitieren: Ein rechter Scheißdreck is des!
      .
      Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere in
      the universe is that none of it has tried to contact us (Bill Watterson)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Block H ()

    • Hallo Block H,

      erstmal Danke für Deinen gelungenen Kommentar und Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, mir hier ausführlich zu antworten.
      Ich werde mir in Zukunft Mühe geben, sparsamer mit den Satzzeichen umzugehen.

      Der Verschleiß an Personal durch HI ist wahrlich beeindruckend und zeigt mit Sicherheit eben auch seinen Machteifer.

      Aber die Entscheidungen innerhalb der KGaA wurden nicht alleine durch HI getroffen (er hatte auch nicht die Befugnis dazu); klar hat er durch seinen Machteifer eben solange die GF-Personalie rotieren lassen, bis er eine Person in PC fand, der ihm die Nibelungentreue geschworen hat. Aber : Jeder GF, der seit 2011 aktiv war, hat ebenfalls ein Stück dazu beigetragen. Und auch jeder VR in dieser Zeit hat zu einem gewissen Punkt, sein Scherflein beigetragen.

      Die Absichten oder Handlungen der einzelnen GF oder VR will/kann ich jetzt nicht beurteilen. Aber, jeder (und da nehme ich auch PC nicht aus) hatte mit Sicherheit das Wohl der Löwen als primäres Ziel.
      Ob sich PC jetzt aus dem Staub gemacht hat oder ob man es jetzt als konsequent bezeichnet, kann man darüber diskutieren.


      Block H schrieb:

      Es bleibt leider eine grundsätzliche Frage und auch individuelle Entscheidung über den zukünftigen Weg, den man unterstützen möchte. Für mich ist hierbei in dringenster Linie die Person Hasan Ismaik ausschlaggebend, mit dem es auch bei einer investorenfreundlichen Einstellung keine vernünftige Zukunft gibt. Er hat sich über Jahre hinweg und bis in die letzte fürchterliche Konsequenz diskreditiert und als vertrauensunwürdig präsentiert. Ich weiß echt nicht, wie ein Kompromiss zwischen diesen beiden Lagern aussehen könnte.

      Eine Lösung hast ja oben selber schon erwähnt, eben dass sich HI in Zukunft "sich raushält und nicht eine weitere Verschuldung der KGaA bei ihm selbst durchsetzt." Wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist kann ich nicht beurteilen. Aber es wäre ein Kompromiss.


      Block H schrieb:

      Wennst mich fragst, was das alles ist... da bleibt mir nur sinngemäß den Monaco Franze zu zitieren: Ein rechter Scheißdreck is des!
      wenn ich meinen Verstorbenen Nachbarn (Gott habe ihn seelig) noch zitieren darf : "Dann mach ma hoid so weida"

      Es ist nun mal so, wie es ist. Lösungen habe ich genauso wenig zur Hand. Scheinbar ist erstmal Abwarten die halbwegs einzige Lösung. Und im Nachhinein wird sich immer jemand finden, der alles bessser wusste :D

      Aber ja, ich kann Deinen Post zu 90% unterschreiben, bei 10% habe ich eine etwas andere Meinung.

      Gruß
      Blubb

      Edith hat noch einen Rechtschreibfehler gefunden

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von blubb ()

    • Neu

      Block H schrieb:

      Zunächst einmal, blubb: geh doch ein bisserl sparsamer mit dem punktpunktpunkt um. Weiß gar nicht, was sie denn in dieser Form ausdrücken sollen und es schaut echt komisch aus. Drei in Folge sind z.B. für Auslassungen oder nicht ausformulierte implizierte Gedanken vollkommen ausreich...

      "Die Realität ist nunmal der ungeliebte Investor. Und Realität ist nunmal das Versagen auf beiden Seiten.
      Profis auf beiden Seiten Fehlanzeige."

      Im Prinzip hast du da Recht, was die Realität betrifft und auch das beiderseitige Versagen. Profis hingegen erwarte ich weder hüben wie drüben.

      Ein Profi zu sein, ist nicht das, was man von ehrenamtlichen Funktionären auf Vereinsseite erwarten kann. Es gibt keine Ausbildung in dieser Hinsicht und das Einzige, was man in dieser Richtung ins Feld führen kann, wäre eine gewisse Erfahrung nach einer entsprechenden Zeit in dieser Tätigkeit. Was ich von ihnen jedoch erwarte ist: vernünftiges und verantwortungsbewußtes Handeln, frei von Eigeninteressen und zum Wohle des Vereins und seiner Mitglieder. Dafür werden sie gewählt und dann handeln sie auch ihrer Funktion entsprechend professionell.

      Auch von Hasan erwartete ich nicht, dass er ein Profi-Sportinvestor ist. Profis in diesem Bereich findet man vielleicht in irgendwelchen chinesischen Konsortien, die einen Sportclub nach dem anderen kaufen, mit ihnen dealen und spekulieren. Aber gut, Hasan hats als Sportinvestorlaie probiert und ist mit seiner Ahnungslosigkeit und getrieben von seinen überzogenen Ansprüchen (die m.E. sehr viel mit seinem Ego, also seinem Eigeninteresse, zu tun haben) nicht nur grandios gescheitert, sondern er hat diese aus eben seinem individuellen Eigeninteresse heraus stets auch über die Interessen des Vereins und über die Regularien von DFL/DFB gestellt.

      Dabei war ihm nicht nur jedes Mittel zur Durchsetzung seiner Personalvorstellungen Recht, sondern sogar der bewußt herbeigeführte Absturz in den Amateurfußball. Das ist ganz unabhängig davon, dass man ihn von mancher Seite her damit entschuldigt _nur_ auf die falschen Berater gehört zu haben, kein Indiz dafür, dass er 1. vernünftig und verantwortungsvoll zu handeln bereit/in der Lage ist und 2. seinen Komplementär in der KGaA (den e.V.) als gleichberechtigten Partner auf Augenhöhe betrachtet und grundsätzlich in seine Entscheidungen mit einbeziehen will. Im Gegenteil: bereits kurz nach seinem Einstieg ging sein Kampf um die alleinige Macht los und dieser endete erst mit der völligen Unterwerfung personifiziert durch Casalette und den bekannten Folgen.

      Die Interessen des e.V. (von Schneider über Monatzeder bis Mayrhofer: keine unverhältnismäßige Überschuldung der KGaA) wurden durch seine Erpressungspolitik (weitere Darlehen oder Insolvenz, Planungsunsicherheit in den Transferphasen) durch seinen Egoismus Jahr für Jahr praktisch niedergebügelt.

      Klar heißt es so locker flockig: wer zahlt schafft an. Aber was, wenn derjenige einfach nur eine abgehobene Null mit einem Haufen Kohle ist?

      Was mich stört bei deiner obigen Aussage: impliziert be- und verurteilst du mit dieser die aktuelle e.V.-Führungsriege und ihren als Konsequenz aus der desaströsen Vergangenheit gezogenen neueingeschlagenen Weg der Konsolidierung im Lichte ihrer Vorgängerschaften, mit all deren Fehlern bzw. dem Versagen auf deren Seite. Als ob der e.V. an sich ein Übel wäre, bei dem man auch in Zukunft keine "Profis" erwarten könne.

      Man sollte schon in der Lage sein, die Vereinspolitik und -strategien unter den verschiedensten Führungsriegen der Vergangenheit voneinander unterscheiden und entsprechend separat beurteilen zu können. Und eben auch die aktuelle Vereinsführung mit jenen der Vergangenheit nicht in einen Topf werfen - v.a., weil sich die Rahmenbedingungen eklatant verändert haben, man als Amateurligist, der fast nichts mehr zu verlieren hat, auch nicht mehr so leicht erpressbar ist und den Machtansprüchen und Luftschlössern eines Ismaiks endlich die Stirn bieten kann, indem man endlich (und meiner Ansicht nach viel zu spät) 50+1 zieht.

      Für mich ist der jetzt eingeschlagene Weg der einzig vernünftige. Wer aus der Vergangenheit mit Ismaik nicht gelernt hat, wer immer noch darauf vertraut, dass dieser lernfähig und vertrauenswürdig ist, dem ist nicht zu helfen. Der Verein hat sich verändert - Ismaik ist aber immer noch Ismaik, mit all seinen Ansprüchen und Eigeninteressen. Scheißegal, ob die Realität was von 60% schwafelt. Mit Ismaik geht es nur, wenn er sich raushält und nicht eine weitere Verschuldung der KGaA bei ihm selbst durchsetzt.

      Wenn "an einem Strang ziehen" also bedeutet, dass man einen gemeinsamen Weg mit Hasan und seiner bisherigen Politik und Ausrichtung sucht, dann muß ich feststellen, dass ich da überhaupt kein Interesse daran habe und mir fällt auch nichts ein, weswegen ich eine Bereitschaft haben sollte, den Hardlinern auf dieser anderen Seite entgegenzukommen. Ich mag mich gern in sie hineinversetzen und ihren Wunsch nach Profifußball und Erfolg sogar unter einer totalen Abhängigkeit von Ismaik als deren persönliche Einstellung tolerieren - aber diesen Weg, den sie einzuschlagen bereit sind, den toleriere ich nicht. Denn dieser Strang, an dem man dann gemeinsam mit Ismaik zieht, liegt um den Hals all dessen, was für mich den TSV 1860 ausmacht.

      Es bleibt leider eine grundsätzliche Frage und auch individuelle Entscheidung über den zukünftigen Weg, den man unterstützen möchte. Für mich ist hierbei in dringenster Linie die Person Hasan Ismaik ausschlaggebend, mit dem es auch bei einer investorenfreundlichen Einstellung keine vernünftige Zukunft gibt. Er hat sich über Jahre hinweg und bis in die letzte fürchterliche Konsequenz diskreditiert und als vertrauensunwürdig präsentiert. Ich weiß echt nicht, wie ein Kompromiss zwischen diesen beiden Lagern aussehen könnte.

      Und nur dass du mich nicht falsch interpretierst: ich finde es nicht prima auf Ewig Amateurfußball zu schauen. Ich möchte auch Profifußball für Sechzig. Ich fände es geil, wenn wir Deutscher Meister würden... Aber nicht in totaler Abhängigkeit von einem einzelnen, womöglich irren Traumtänzer, der je nach Gemütslage oder macht-/finanzpolitischem Eigeninteresse den Daumen hebt oder senkt. Und wenns halt dann on-the-Top a wengerl länger dauert, dann nehm ich das lieber in Kauf.

      Und noch dazu:

      "Die kleinen Seitenhiebe seitens Oli müssen wohl auch sein. Aber ein bisschen reflektieren würde Oli schon auch mal gut tun."

      Nein, sie müssen nicht sein! Denn weder Reisinger, noch Beer oder Drees haben in ihren ehrenamtlichen Funktionen sich etwas zu Schulden kommen lassen, sondern gemäß ihren Aufgaben die Interessen des e.V.s gewahrt. Und eine völlig führungslose KGaA und Erste Mannschaft wurde wieder in ein Fahrwasser gebracht, nachdem sich die Hauptverantwortlichen für das Desaster nonchalant perdü gemacht haben.

      Das Einzige, weswegen diese "kleinen Seitenhiebe" wohl sein müssen: Der Ex-Journalist und kommerzielle Blogger sieht Hasan trotz dessen nachweislicher Untauglichkeit als Sportinvestor weiterhin als "unseren Freund" (siehe auch den Untermenüpunkt unter der Kategorie News auf db24) und mit Reisinger hat er zudem auch noch ein persönliches Problem. Die ständigen Wiederholungen, Hervorhebungen der jeweiligen Berufe, Auswahl unvorteilhafter Bilder, Unterstellungen vermeintlicher Absichten etc. sind in meinen Augen auch keine kleinen Seitenhiebe, sondern wie aus einem Lehrbuch der Propaganda konsequent und zielgerichtet zur Manipulation der Lesermeinung durchgezogen. Offenbar sieht er das als adäquates Mittel der Meinungsbildung an und angeblich geht es ihm hierbei auch nur um den Erfolg der Ersten Mannschaft. Auch ihm ist jedes Mittel recht - um die Frage, ob sowas verwerflich ist oder die Einseitigkeit seines Blogs den jeweiligen Akteuren gerecht wird, schert er sich nicht. Da glaubst du, dass ein bisserl reflektieren hilft?

      Gleichzeitig bringt er ständig die vermeintliche Nadelstichaffaire aufs Tablett, in der es in der Mail nur darum ging, dass der werte Herr Investor die Personalpolitik des e.V. als Nadelstichpolitik auffassen könnte. Das kann man ja groß gegeneinander aufwiegen.

      Wennst mich fragst, was das alles ist... da bleibt mir nur sinngemäß den Monaco Franze zu zitieren: Ein rechter Scheißdreck is des!
      Ja, ja. Der Verein hat sich verändert … Weil er mit offenbar viel Manipulation seiner Führung zuvor nun von wohl mehrheitlich ungelenken Funktionären geleitet wird, die ein angeschlagenes Profiunternehmen als ehrenamtliche flott gemacht haben sollen ... Getragen von einem Mitgliedsvotum aus einer vermeintlichen Löwen-Arbeiterschaft. Deren Ziel niemals der aktuelle Profifußball war/ist. Sondern das provinzielle Kleingekicke in der Ruine in Giesing. Das ist die übliche Legende zum Fall von Kapitalisten, wenn ein kurzfristger Aufstieg nicht erfolgreich war. Letztendlich scheitern aber immer wieder völlig die Sozialisten.
    • Neu

      sry Lisaha, aber einem wirklich gutem Text jetzt einen Dreizeiler mit schwerverständlichem Inhalt entgegenzusetzen, ist ja wirklich nicht zielführend.

      Dann noch Politik reinbringen und vom "Scheitern der Sozialisten" zu schwadronieren ...

      Das Mitgliedsvotum wurde demokratisch vollzogen. Ich bin kein Mitglied, durfte nicht abstimmen, aber ich erkenne das an. Sehr wohl, darf ich die Leistungen der gewählten Personen anzweifeln. Das ist mein Recht. Und wer, wen gewählt hat geht mich nix an und dich genauso wenig.

      Und Deine übrigen Floskeln .... Kapitalisten .... Sozialisten .... bitte spar Dir das (und entschuldige Block H für meine Punktuationen)

      Sport ist Sport. Politik ist Politik. Und wie der Sport durch die Politik immer wieder gerne instrumentalisiert wird, sieht man immer wieder.

      Und sry für OT
    • Neu

      würde mal sagen ja.

      Der Komplementär ist die GmbH, die eben mit der Mindesteinlage haftet. Also über GmbH dann auf Mindesteinlage. Gibt auch KGaA's die die Haftungssumme dann seitens der GmbH freiwillig erweitern. Die Haftungssumme kann dann auch über das HR abgefragt werden.

      HI haftet eben über seine Anteile, aber eben nicht mit seinem PV. Also Kommanditist.

      Aber mein HGB Wissen ist jetzt auch schon 20 Jahre her.

      Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hier generell sehr fragwürdig. In England reicht für die Gründung einer Ltd. meines Wissens 1 Pfund. Das ist eben dann auch dort die Haftungsgrenze.

      Größere Deals werden aber sowohl bei der GmbH oder der Ltd. dann über Bürgschaften abgesegnet.
    • Neu

      und einen Punkt noch an Block H :

      ich verstehe Deine Ansichten. Aber wenn Du ein Interesse daran hast, dass sich mal alle wieder zumindest ein wenig annähern, dann bring bitte den einen oder anderen guten Beitrag auch bei OG. Halte Dich daran, dass keine Links benutzt werden, aber dann nimm Dir bitte auch 1-2x pro Woche die Mühe und schreib dort fundamentierte Beiträge.



      und noch einen Punkt an HHeinz :

      Du schreibst : "
      Es gibt keinen Stillstand. Der Verein ist so agil wie seit Jahren nicht
      mehr und Daniel Bierofka hat meiner Information nach Vertrag bis 2019
      (was auch Sinn macht denn immerhin soll er kommende Saison den fehlenden
      Schein in Köln machen).
      Dass man ihm jetzt unbedingt einen Vertrag zu Mondkonditionen geben muss
      ist weitgehend eine Erfindung von Oliver Griss. Im Falle eines
      Aufstiegs wird sich vermutlich auch eine finanzielle Kompensation
      finden. Ein Trainer muss immer ersetzbar bleiben, sich komplett abhängig
      von einer Person zu machen macht für mich keinen Sinn."

      wie passt die Meldung der AZ jetzt in Dein Schema :

      abendzeitung-muenchen.de/inhal…de-a30f-b0a2deb744af.html

      und sei mir nicht böse HHeinz .......... im Nachhinein ist es jetzt natürlich leicht für mich ...........


      Edith hat noch gemeint, ich soll doch noch eine Ergänzung zu HHeinz machen; wie ich vorher schon geschrieben habe, im Nachhinein ist alles schön; und ja, mit Vertrag bis 2019 ist noch keine Eile geboten; aber man hat scheinbar eben auch Angst, dass sich Biero (ich interpretiere es mal so, ob des fehlenden Verständnis) nach etwas anderem umschauen könnte

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von blubb ()

    • Neu

      golazo schrieb:

      mal wieder ein Genuss deinen Beitrag zu lesen lieber Block H.

      100 % Zustimmung

      MacMuc schrieb:

      Danke Block H für deinen Beitrag! 100% Zustimmung.

      Kiwi.pro schrieb:

      Perfekt ausgedrückt!
      Erfreulich, dass es bei "uns" so kluge Beiträge gibt.

      DrLoewenkralle schrieb:

      Wahrlich eine sehr lange und ausführliche Replik,block H, aber jede einzelne Deiner Zeilen ist lesenswert. Ich wünschte, ich könnte meine Ansichten ähnlich grandios und zielgenau treffend formulieren.
      Word!


      blubb schrieb:

      sry Lisaha, aber einem wirklich gutem Text jetzt einen Dreizeiler mit schwerverständlichem Inhalt entgegenzusetzen, ist ja wirklich nicht zielführend.
      Gewöhn Dich lieber schon mal daran...
      Wo Mainstream zum Kult wird, wird Widerstand zur Pflicht!
    • Neu

      blubb schrieb:

      Aber die Entscheidungen innerhalb der KGaA wurden nicht alleine durch HI getroffen (er hatte auch nicht die Befugnis dazu); klar hat er durch seinen Machteifer eben solange die GF-Personalie rotieren lassen, bis er eine Person in PC fand, der ihm die Nibelungentreue geschworen hat. Aber : Jeder GF, der seit 2011 aktiv war, hat ebenfalls ein Stück dazu beigetragen. Und auch jeder VR in dieser Zeit hat zu einem gewissen Punkt, sein Scherflein beigetragen.
      Das kann man so sehen und es ist richtig, dass die Entscheidungen innerhalb der KGaA durch die jeweiligen Vertreter und Gremien des e.V. mitgetragen wurden. Das war auch unabdingbar, um nicht gegen die DFL-Statuten zu verstossen. Nur darf man Eines nicht vergessen: die Entscheidungsspielräume sind sehr eng begrenzt, wenn einem ständig die Pistole auf die Brust gesetzt wird. "Friß oder Stirb" war schon zu Schneiders Zeiten das beliebte Mittel Ismaiks seine Vorstellungen umzusetzen. Kann sich jemand an nur eine Transferperiode Sommers wie Winters erinnern, an dem nicht lange unklar war, ob durch HI überhaupt das strukturelle Defizit gedeckt wird bzw. wieviel Kohle für eventuelle Neuzugänge zur Verfügung stehen? HI hat sich teils wochenlang einem Kontakt zu Schneider oder auch Mayrhofer in entscheidenden Planungsphasen entzogen, nur um sie schmoren zu lassen. HI hat die finanzielle Abhängigkeit der KGaA immer gezielt als erpresserisches Druckmittel eingesetzt, Darlehenvergaben/-fälligkeiten an Bedingungen geknüpft und sich im Endeffekt jedes Mal durchgesetzt. Personelle Wechsel in der KGaA, Rücktritte von Vereinsfunktionären - zu diesen Erpressungen lässt sich einiges im Schwarzbuchthread nachlesen.

      Jetzt bist du Vereinspräsident oder VR oder AR in so einer Situation und stehst vor der Wahl: nach langer erfolglosen Verhandlungen mit dem Investor auf Konfrontation zu gehen oder klein beizugeben. Im ersteren Fall stehst du immer vor dem Risiko, damit die Existenz der KGaA aufs Spiel zu setzen, kein Geld für die Weiterentwicklung der Mannschaft zur Verfügung zu haben, durch erfolgslechzende Fans zum Blockierer und Sündenbock abgestempelt zu werden. Dem wollte sich wohl keiner aussetzen, nach all den Versprechungen auf bessere Zeiten, die man z.B.als Präsident mit seinem Antritt den Mitgliedern/Fans gegenüber gemacht hat. Jeder meinte, den richtigen Draht zu Hasan zu finden und mit ihm einen einvernehmlichen Weg gehen zu können. Jeder ist gescheitert - bis auf den letzten Präse vor allem an der eigenen Handlungsunfähigkeit vor dem Hintergrund einer abgedrehten oft zum Überleben notwendigen Geldinfusion durch HI. Dann nickt man halt ab, um wenigstens formal 50+1 gemäß den Statuten aufrecht zu erhalten und nicht in dieser Hinsicht auch noch ein Fass aufzumachen, das einen zu Überfordern scheint, die Spiellizenz gefährdet oder Punktabzüge bedeutet.

      Die jahrelangen Kämpfe um die finanzielle Sicherheit und Ausstattung mit Ismaik und seinen daran geknüpften Forderungen haben schließlich zur bedingungslosen Selbstaufgabe unter Casalette geführt, mit der naiven Hoffnung, dass man mit diesem Kuschelkurs durch die freigelassene Entscheidungsgewalt Ismaiks vielleicht doch den sportlichen Trend zum Friend machen kann. Quasi: bevor wir uns jetzt weiter in entscheidenden Phasen gegenseitig blockieren und es weiter abwärts geht, lass ma den Dicken Mann mit dem vielen Geld halt mal frei schalten und walten. Das Ergebnis ist bekannt - endlich durfte HI selbst mal an sich scheitern und wir mit Schrecken begleiten, für wieviel höhere Schulden man im Amateurbereich landen kann.

      Auch wenn ich in den Handlungen der vergangenen Vereinsfunktionäre viele Fehler sehe, hab ich ein Problem damit, ihnen eine gleichrangige Mitschuld im Vergleich zu HI an dem ganzen Debakel zuzuschreiben. Für mich stellt sich das Ganze eher als ein hilfloses Agieren in einer Serie von Folgefehlern dar, die zwangsläufig aufgrund einer ehemals größenwahnsinnigen Vision KHWs mit der Arenaentscheidung ihren Anfang nahmen. Die Überführung der Profifußballabteilung in eine KGaA hatte ja eigentlich das Ziel eventuelle Risiken für den e.V. auszulagern. Offenbar war dieses Konstrukt jedoch so fehlerhaft zusammengeschustert, dass lange Zeit auch unklar war, ob bei einer Pleite dieser Gesellschaft der Verein mit in den Abgrund gerissen wird. Diese Angst gepaart mit den niemals aufgegebenen überzogenen Ansprüchen nach dem 1.Ligaabstieg führten zu einer Reihe Fehlentscheidungen, die nur den Zweck hatten etwas bereits Krankes um Gedeih und Verderb zu erhalten. Man war bereits erpressbar, noch bevor der Erpresser auf der Bühne erschien und auch der FCB/ArenaOne hat die Situation beim Anteilsabkauf und ausgehandelten Miet- und Cateringvertrag zum eigenen Vorteil ausgenutzt. Jede vermeintliche Rettung war nichts anderes, als eine weitere Abhängigkeit mit der Konsequenz, dass unsere Vereinsführungen immer geringere Handlungspielräume zur Verfügung hatten.

      Worin ich eine wirkliche Schuld an den vergangenen Verantwortlichen sehe: sie hatten nie Mut. Mut unpopuläre Entscheidungen zu treffen oder ihre Hilflosigkeit einzugestehen. Im Verhältnis zu HI nie den Mut 50+1 umzusetzen. Nie den Mut sich gegen die Erpressungen bis zur letzten Konsequenz zu wehren und dann auch die Folgen mit aufrechtem Rückrad in Kauf zu nehmen. Das gipfelte schließlich im verzweifelten Experiment der völlig rückradlosen Präsidentschaft Casalettes und hatte das zum Ergebnis, was man mit etwas Mut bereits vor Jahren hinter sich hätte bringen können. Verlorene Jahre voller Frust und sinnloser Kämpfe.

      Das lässt sich jetzt von mir natürlich nur im Rückblick so einfach niederschreiben und zusammenfassen. Hinterher fällts mir, trotz ständiger Skepsis, auch leicht, gescheid daher zu reden. Aber es gab in allen Phasen genügend Leute, die gewarnt und ihre Finger in die Wunden gelegt haben. Sie wurden meist niedergebrüllt, weil unser Anspruch natürlich immer nur ganz oben anzusiedeln ist und wir ein verdammtes Anrecht auf Erfolg zu haben glauben.


      blubb schrieb:

      Die Absichten oder Handlungen der einzelnen GF oder VR will/kann ich jetzt nicht beurteilen. Aber, jeder (und da nehme ich auch PC nicht aus) hatte mit Sicherheit das Wohl der Löwen als primäres Ziel.
      Ob sich PC jetzt aus dem Staub gemacht hat oder ob man es jetzt als konsequent bezeichnet, kann man darüber diskutieren.

      Ich denke schon, dass man sie im Nachhinein beurteilen kann. Wobei ich z.B. bei Geschäftsführern wie Poschner weder der Vereinsseite noch Ismaik ankreide, diesem Blender aufgesessen zu sein. Solche Fehler kommen nicht nur bei uns vor, passiert auch in anderen Familien. Ist halt die Frage, wie man solche möglichen Fehlentscheidungen korrigiert und wie man #gemeinsam Lösungen erarbeitet, um sie nicht zu wiederholen. Da kamen ja mit Basha und Power sicher nicht gerade einvernehmliche Lösungen zustande, sondern solche, die auf Ismaiks bevorzugte Methode der Entscheidungsdurchsetzung zurückzuführen sind.

      Ich mag mir durchaus gut vorstellen, dass allen Präsidenten das Wohl der Löwen am Herzen lag. Glaub ich gerne. Aber freilich ist beim ein oder anderen dieses primäre Ziel eventuell auch von eigenen monitären Interessen oder einem leichten Hang zu Profilneurosen getrübt gewesen. Selbst PC nehme ich ab, dass er wirklich meinte, zum Wohl der Löwen zu handeln. Sein Rücktritt war absolut konsequent und richtig. Der unmittelbare Zeitpunkt des Rücktritts in meinen Augen allerdings eher als feige Flucht zu bewerten - Schettino-Style und nach mir die Sintflut, das trudelnde Schiff wurde sich selbst überlassen. Nach wochenlangem Schweigen dann gegen die Leute nachzutreten, die die durch seinen Freund und das eigene willfährige Abnicken dessen Entscheidungen verursachten Scherben wieder aufsammeln und zu kitten bereit waren, zeugt nicht nur davon, dass er aus den #gemeinsam begangenen Fehlern nicht gelernt hat. Offenbar versucht er damit um der eigenen Integrität willen jegliche eigene Mitverantwortung von sich zu weisen und die Schuld alleine auf den Verein abzuwälzen, mit dem er als Vereinspräsident scheints nicht viel zu tun hatte. Für mich sagt das einiges über seinen Charakter aus. Dann auch noch für HI in den AR zu ziehen, setzt dem Fass die Krone auf. Auch wenn ihm ursprünglich das Wohl der Löwen ein primäres Ziel gewesen sein mag, so ist dies spätestens jetzt nur noch ein peinlicher Selbstbetrug. Hauptsache, man hat das Gefühl mit sich und seinen Handlungen im Reinen zu sein.


      blubb schrieb:

      Eine Lösung hast ja oben selber schon erwähnt, eben dass sich HI in Zukunft "sich raushält und nicht eine weitere Verschuldung der KGaA bei ihm selbst durchsetzt." Wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist kann ich nicht beurteilen. Aber es wäre ein Kompromiss.

      Dass er sich auf Dauer raus- oder zurückhält, ist nicht zu erwarten. Er hält derzeit nur die Füße still, weil seine gewohnte Erpressermasche aufgrund der Neuausrichtung nicht greift und wir zumindest bis 2019 finanzielle Planungssicherheit haben. Sobald die Darlehen fällig werden, wird er mit Sicherheit wieder mit seinen Spielchen beginnen. Das ist kein Kompromiss, sondern nur die derzeitige Ausgangslage, in der er halt die schlechteren Karten in der Hand hält. Zumindest solange 50+1 existiert und vom Verein im erforderlichen Bedarfsfall auch gezogen wird.
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      blubb schrieb:

      und einen Punkt noch an Block H :

      ich verstehe Deine Ansichten. Aber wenn Du ein Interesse daran hast, dass sich mal alle wieder zumindest ein wenig annähern, dann bring bitte den einen oder anderen guten Beitrag auch bei OG. Halte Dich daran, dass keine Links benutzt werden, aber dann nimm Dir bitte auch 1-2x pro Woche die Mühe und schreib dort fundamentierte Beiträge.

      Aber ganz sicher nicht :oD
      Ich hab dir ja bereits geschrieben, warum die Kommentarfunktion unter OGs Artikeln schon rein strukturell gesehen völlig ungeeignet für einen richtigen Meinungsaustausch ist. Ich schreib mir doch dort nicht einen Wolf, nur damit Inquisitor und Co. mit ihren Dauersperrfeuer einen mühsam verfassten Beitrag ratzfatz auf Folgeseite 5 verschwinden lassen. Das ist, wie wennst einen großen Stein in an See wirfst, um die Wellenringe zu beobachten, und neben dir stehn ein paar Kinder, die ständig eine Handvoll Kies reinschmeissen. Die Energie spar ich mir.
      Ausserdem gönn ich dem Ex-Journalisten und kommerziellen Blogger keinen Cent, den er eventuell mit durch mich verursachten Folgeposts und Zugriffen verdient. Der soll sein Geld erst mit anständiger Arbeit, statt mit ständiger Propaganda verdienen.
      Und du bist sicher nicht der Einzige von drüben, der auch hier mitliest.
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      Noch ein Nachtrag zu Casalettes unwürdigen Abgang:
      Auch wenn es dafür keinerlei Belege gibt, stelle ich mal die Möglichkeit in den Raum, dass er von Hasans letzten Trumpfplan "4" zu diesem Zeitpunkt bereits Kenntnis gehabt haben könnte. So dicke wie er und HI waren/sind, halte ich das nicht für ausgeschlossen. Ebensowenig, wie auch die Möglichkeit, dass Hasan diesen Plan strategisch bereits vor dem Abstieg als alternatives Handlungsszenario in der Schublade hatte.
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