Alles zum Investoreneinstieg

    • Man hätte auf jeden Fall einen höheren Preis herausholen müssen. Die Seitenstraßler hätten bei einer Insolvenz von uns einen vielfach höheren Preis gezahlt als die lächerlichen 11,6 Mio.
      20Mio wären auf jeden Fall dringewesen.

      Die Aussagen von damals, zum Lachen bzw. Weinen:

      Es wäre klug von 1860, früher die Sache zu regeln, wenn sie diesen
      finanziellen Klotz weghaben wollen
      ", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß der
      Süddeutschen Zeitung zum Angebot des Rekordmeisters[...]
      Wettberg stellte bereits klar, dass die Löwen den Mietvertrag bis 2025
      erfüllen wollen. Dem Verein bleibe auch gar keine andere Wahl, ergänzte
      Präsident Albrecht von Linde. `Es müsste schon ein Ölscheich kommen und
      uns helfen
      ', sagte er.

      http://www.tagesspiegel.de/2007-11-19-neuss-1860-verkauft-allianz-arena-anteile-an-fc-bayern/1100404.html
      ____________________________________________________________________________________________________________________________________

      Sie schützen uns und unsere Art zu leben, wird Zeit ihnen etwas zurückzugeben:
      dbwv.de/C12574E8003E04C8/vwContentByKey/W27L5KVZ088DBWNDE

      1860---------------Egal in welcher Liga--------------1860
      ---------------60 München immer wieder-----------1860
    • Also begonnen hat es schon mit Auer, der war nett und sicher wollte er nur das Beste, aber der war total überfordert. Bei drohender Insolvenz wäre ich zum Uli gegangen und ihm mitgeteilt, dass es nun soweit ist und die Hälfte der Arena Insovenzmasse werden und sich sicher einige Scheichs so eine halbe Arena sicher möchten. Er muss halt dann immer mit denen über alles was die Arena betrifft verhandelt werden, oder............. Was ist ihm die Unabhängigkeit wirklich wert.. Ich denke 20 bis 30 Mio sicher, mit mehr Erpressungspotential auch 50 Mio. Die hätten alles dafür getan, dass die halbe Arena nicht an den Meistbietenden verscherbelt wird... Da bin ich mir ganz sicher. Aber nein, wir verschenken und bekommen ja auch keinen Cent ausbezahlt, es wurde nichts ausbezahlt, das muss man hier wissen, blöder kann man sich nicht anstellen. Das war der Todesstoß, nicht Wildmoser, der extreme Fehler gemacht hat, nicht Schneider, nein da hatte man verloren!
    • Ich weiß ja nicht wieviel ihr Zahlt um Schulden von jemand anderen zu übernehmen, aber man kann eigentlich froh sein, überhaupt was zu bekommen, hätten wir es nicht zahlen können, wäre es in der Insolvenymasse gelandet und für ein Appel und Ei verkauft worden..

      Ich glaub kaum, dass sich ein dritter die Anteile für die Arena kaufen könnte, sowas legt man schriftlich nieder, wenn einer nicht zahlen kann hat die andere Partei vorverkaufsrecht
    • GeoScH schrieb:

      Aus Interesse was hättest du anders gemacht beim Arenaverkauf, meine Meinung ist, man hat fast nicht mehr viel raus holen können, der Catering Vertrag ist ein Dorn im Augen, wundere mich immer noch das sowas rechtskräftig ist..


      Der Cateringvertrag wurde unter Kaufleuten geschlossen - und daher auch die Sittenwidrigkeit gerichtlich verneint. Da uns auch beispielsweise keiner zwang, eine Nichtnutzung des Olympiastadions für Fußballstspiele zu unterstützen, griff desgleichen das Argument der Kartellrechtswidrigkeit ins Leere. Pacta sunt servanda.

      Wir sollten uns m.E. mehr an die eigene Nase fassen, als uns über die Ungerechtigkeit der Welt zu beklagen.

      p.s.

      Meines Wissens war das Leuchtschei$$haus (ja, Altlöwe, jetzt kannst Dich wieder echauffieren) zum Zeitpunkt des Verkaufs bilanziell überschuldet. Aber das nur am Rande.

      pps. @GeoSch die Beiträge haben sich jetzt zeitlich etwas überschnitten.
      IN TREUE FEST

      GRÜNWALDER STADION
    • EinfachLöwe schrieb:

      Also begonnen hat es schon mit Auer, der war nett und sicher wollte er nur das Beste, aber der war total überfordert. Bei drohender Insolvenz wäre ich zum Uli gegangen und ihm mitgeteilt, dass es nun soweit ist und die Hälfte der Arena Insovenzmasse werden und sich sicher einige Scheichs so eine halbe Arena sicher möchten. Er muss halt dann immer mit denen über alles was die Arena betrifft verhandelt werden, oder............. Was ist ihm die Unabhängigkeit wirklich wert.. Ich denke 20 bis 30 Mio sicher, mit mehr Erpressungspotential auch 50 Mio. Die hätten alles dafür getan, dass die halbe Arena nicht an den Meistbietenden verscherbelt wird... Da bin ich mir ganz sicher. Aber nein, wir verschenken und bekommen ja auch keinen Cent ausbezahlt, es wurde nichts ausbezahlt, das muss man hier wissen, blöder kann man sich nicht anstellen. Das war der Todesstoß, nicht Wildmoser, der extreme Fehler gemacht hat, nicht Schneider, nein da hatte man verloren!

      Sorry, aber das ist kompletter Unfug.
      Würdest Du 20-30 oder gar 50mio an 1860 zahlen um Dir dafür 170 Mio Euro Schulden bei der Commerzbank zu kaufen?
      Von welchen Einnahmen willst Du diese 200-220 mio denn refinanzieren? Das ist kein Wohnblock oder Hotel, sondern ein Fußballstadion mit ausschließlicher Nutzung als solches.
      Zusätzlich hättest Du Dir damit auch die Verpflichtung erworben einen 50%igen Anteil zum Verlustausgleich beizutragen. Den hat die Arena zu Beginn nämlich gemacht.
      Da reden wir innerhalb von 5 Jahren über weitere 20mio Euro(noch nicht mal bereinigt um den Ausfall der einnahmen durch den 2 Mieter)

      Denk mal nach, dann wirst Du feststellen, dass du dem gleichen Fehler unterliegst dem alle auf den Leim gehen die meinen man hätte für die Anteile wesentlich mehr bekommen können.

      ps. Derartige Behauptungen wir hätten die Anteile quasi verschenkt sind lediglich Teil der allgegenwärtigen Rotarschverschwörung ohne jedoch irgendwas Substanzielles zu beinhalten.
      Bezahlt wurde deshalb nichts, weil wir zu diesem Zeitpunkt bereits Schulden bei der Arena GmbH hatten und diese damit getilgt wurden um eine Insolvenz abzuwenden.
      Und rechnet man die Zahlungen des FCB in Richtung Grünwalder Str. dagegen(Anteile 11,3mio, Rückkaufoption 1,2mio, außervertragliche Zahlungen für Görlitz 500.000),
      dann haben wir für die ersten 3 Jahre(vertragliche 6mio/Saison) in der Arena effektiv jährlich gerade mal ca. 1-2 mio Euro Miete selbst gezahlt. Und da ist das Catering dann schon dabei!
      Nur um das auch mal so festzuhalten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von harie ()

    • harie schrieb:

      EinfachLöwe schrieb:

      Also begonnen hat es schon mit Auer, der war nett und sicher wollte er nur das Beste, aber der war total überfordert. Bei drohender Insolvenz wäre ich zum Uli gegangen und ihm mitgeteilt, dass es nun soweit ist und die Hälfte der Arena Insovenzmasse werden und sich sicher einige Scheichs so eine halbe Arena sicher möchten. Er muss halt dann immer mit denen über alles was die Arena betrifft verhandelt werden, oder............. Was ist ihm die Unabhängigkeit wirklich wert.. Ich denke 20 bis 30 Mio sicher, mit mehr Erpressungspotential auch 50 Mio. Die hätten alles dafür getan, dass die halbe Arena nicht an den Meistbietenden verscherbelt wird... Da bin ich mir ganz sicher. Aber nein, wir verschenken und bekommen ja auch keinen Cent ausbezahlt, es wurde nichts ausbezahlt, das muss man hier wissen, blöder kann man sich nicht anstellen. Das war der Todesstoß, nicht Wildmoser, der extreme Fehler gemacht hat, nicht Schneider, nein da hatte man verloren!

      Sorry, aber das ist kompletter Unfug.
      Würdest Du 20-30 oder gar 50mio an 1860 zahlen um Dir dafür 170 Mio Euro Schulden bei der Commerzbank zu kaufen?
      Von welchen Einnahmen willst Du diese 200-220 mio denn refinanzieren? Das ist kein Wohnblock oder Hotel, sondern ein Fußballstadion mit ausschließlicher Nutzung als solches.
      Zusätzlich hättest Du Dir damit auch die Verpflichtung erworben einen 50%igen Anteil zum Verlustausgleich beizutragen. Den hat die Arena zu Beginn nämlich gemacht.
      Da reden wir innerhalb von 5 Jahren über weitere 20mio Euro(noch nicht mal bereinigt um den Ausfall der einnahmen durch den 2 Mieter)

      Denk mal nach, dann wirst Du feststellen, dass du dem gleichen Fehler unterliegst dem alle auf den Leim gehen die meinen man hätte für die Anteile wesentlich mehr bekommen können.

      ps. Derartige Behauptungen wir hätten die Anteile quasi verschenkt sind lediglich Teil der allgegenwärtigen Rotarschverschwörung ohne jedoch irgendwas Substanzielles zu beinhalten.
      Bezahlt wurde deshalb nichts, weil wir zu diesem Zeitpunkt bereits Schulden bei der Arena GmbH hatten und diese damit getilgt wurden um eine Insolvenz abzuwenden.
      Und rechnet man die Zahlungen des FCB in Richtung Grünwalder Str. dagegen(Anteile 11,3mio, Rückkaufoption 1,2mio, außervertragliche Zahlungen für Görlitz 500.000),
      dann haben wir für die ersten 3 Jahre(vertragliche 6mio/Saison) in der Arena effektiv jährlich gerade mal ca. 1-2 mio Euro Miete selbst gezahlt. Und da ist das Catering dann schon dabei!
      Nur um das auch mal so festzuhalten.
      Das ist wie von Dir beschrieben grundsätzlich sicherlich richtig. Aber es gab ja noch bekanntlich das hier von UH geschilderte Problem der Roten zu den Logen und den Werbepartnern: tz.de/sport/1860-muenchen/uli-…ft-loewen-tz-1181648.html

      In einem anderen Interview bezifferte UH damals einen höchstmöglichen Schaden des FCB auf zwischen 100 - 150 Mio. EUR bei Ausfall des Partners 1860. Insofern wäre bei rechtzeitig begonnenen Verhandlungen mit den Roten in 2006 zum Anteilsverkauf wohl tatsächlich deutlich mehr drin gewesen. Das gilt mittlerweile so natürlich nicht mehr.

      PS: Interessant ist auch, wie sich der großspurige Ismaik hier doch "kenntnisreich" zeigt zur Problematik von 1860 als AA Mieter: sueddeutsche.de/sport/tsv-hasa…s-ganze-paket-1.1084017-2

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 60 über alles ()

    • Im Februar 2006 war ein junger, langhaariger BWL-Student (*), dessen Namen ich mittlerweile schon längst vergessen habe, Geschäftsführer bei 1860. Als das nicht zu laufen schien wurde über die Aufsichtsrätin Monika Hohlmeier ein gewisser Stefan Ziffzer als Geschäftsführer bei 1860 vorgeschlagen.
      Erwähnter Ziffzger brauchte knapp 10 Tage um festzustellen, dass 1860 etwa 11 Millionen Euro für die Sicherung der Lizenz für die Saison 2006/07 brauchte, und zwar innerhalb der nächsten 10 Tage. Kalendertage, wohlgemerkt. Denn knapp 3 Wochen nach Amtsantritt präsentierte Ziffzger das Konstrukt, die 50% Teilhaberschaft an der Arena (auf der damals noch 150 Millionen Euro Schulden lagen) aufzugeben und in ein reguläres Mietverhältnis bei FC Schmutz umzuwandeln. Der FC Schmutz sicherte dabei zu, in den ersten 3 Jahren auf die insgesamt 11 Millionen in der Arenamiete zu verziechten, sodass dieser Betrag nicht mehr als minus in der Bilanz auftrat.
      Demgegenüber sicherte aber Ziffzger zu, bis 2025 (also weitere 19 Jahre lang) den Betrag, der bis dato als Arenakostenstundung anstand, als Miete weiterzubezahlen, aufgeteilt in die ominösen Posten wie „Werbefreiheit“, „Cateringabgaben“ und „Reinigung“.
      Mit dem Abstand von 10 Jahren bin ich heute der Meinung, dass es damals zeitlich nicht möglich gewesen wäre mehr raus zu holen.
      Allerdings bin ich natürlich auch der Meinung, dass der FC Schmutz unsere Situation damals schamlos, wenn nicht sogar sittenwidrig, ausgenutzt hat.
      Den entsprechenden Antrag wegen Sittenwidrigkeit stellte der spätere Geschäftsführer Manfred Stoffers fristgerecht, er scheiterte aber damit gnadenlos, weil der FC Schmutz halt einfach mit ganz anderen Wassern gewaschen ist als wir und daher immer am längeren Hebel sitzt!
      Aber egal: ich bin mittlerweile der Meinung, dass wir damals in der Eile der Zeit, welche die (abermals) drohende Insolvenz mit sich brachte, nicht mehr einholen konnten. Den FC Schmutz hats natürlich gefreut!



      (*) in Erinnerung blieb mir von dem Kerl nur, dass er sich einmal eine 10-minütige Schimpftirade meinerseits über die Arena anhörte, und dann vollkommen irritiert antwortete: „Gehn se doch mal hin da, is echt nett da!“
    • 60 über alles schrieb:

      Das ist wie von Dir beschrieben grundsätzlich sicherlich richtig. Aber es gab ja noch bekanntlich das hier von UH geschilderte Problem der Roten zu den Logen und den Werbepartnern: tz.de/sport/1860-muenchen/uli-…ft-loewen-tz-1181648.html

      In einem anderen Interview bezifferte UH damals einen höchstmöglichen Schaden des FCB auf zwischen 100 - 150 Mio. EUR bei Ausfall des Partners 1860. Insofern wäre bei rechtzeitig begonnenen Verhandlungen mit den Roten in 2006 zum Anteilsverkauf wohl tatsächlich deutlich mehr drin gewesen. Das gilt mittlerweile so natürlich nicht mehr.

      PS: Interessant ist auch, wie sich der "großspurige" Ismaik hier doch Kenntnisreich zeigt zur Problematik von 1860 als AA Mietert: sueddeutsche.de/sport/tsv-hasa…s-ganze-paket-1.1084017-2


      Es bringt uns nur nichts über das was wäre hätte wenn hätte hätte Fahrradkette zu spekulieren.
      Das ist ganz nett als Muse, hilft aber nix.

      Die Situation ist, dass wir uns in einem unklaren Verhältnis zu einer Partei haben, von der wir monetär abhängig sind.
      Um die Abhängigkeit zu beenden sehe ich - unabhängig vom Klassenerhalt - nicht viele Möglichkeiten:
      1. geordnete Insolvenz der KGaA
      2. Ausgaben dauerhaft den Einnahmen anpassen
      3. Einnahmen dauerhaft erhöhen bis die Ausgaben gedeckt sind
      4. Käufer für die Anteile von HI finden, der ebenfalls die Einlagen von HI bei uns auszahlt


      Das Risiko dabei ist denke ich:
      1. unklarer Ausgang:
        • Der Investor könnte bleiben
        • Die Auswirkungen auf den e.V. sind nicht gesichert
        • Das NLZ könnte wegbrechen und damit die Jugendarbeit
        • Möglicherweise wird der Weg auf Dauer verbaut
        • Die Vereinsmeierei geht weiter
        • Unklar in welcher Liga anschließend gespielt wird
        • Angestellte verlieren ihre Arbeitsstelle - sozialer Aspekt aus Firmensicht
        • Wahrscheinlicher Identitätsschwund, sprich Fanschwund,weniger Mitglieder -> Wirkt sich auf die Einnahmen im e.V. aus
        • Möglicherweise Auszug aus der Allianz Arena
        • ...

      2. Das geht nur über drastische Sparmaßnahmen. Bedeutet sicher Entlassungen und möglicherweise den Verlust eines Großteils der Nachwuchsarbeit, die uns sonst immer den Hintern gerettet hat. Gefahr "des zu Tode Sparens". HI bleibt.

      3. Wie das zu mache ist, weiß ich nicht. Würde wahrscheinlich nur durch Überschuldung oder das Glück einen Gönner der einfach nur zahlt ohne zu fragen zu finden funktionieren. Sehr unwahrscheinlich. HI bleibt.

      4. Neue Abhängigkeit mit unabsehbaren Konsequenzen - vom Regen in die Traufe. HI geht.


      In keinem Fall würden wir die Situation aus e.V. Sicht verbessern:
      Es wird weiterhin eine Fanspaltung geben und die Entscheider im e.V. verbleiben.
      "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." George Santayana
    • Und ich bin der Meinung, dass das ja alles so sein mag, uns aber heute keinen Millimeter weiterhilft. Sechzig hat in der Vergangenheit genug Möglichkeiten verpennt und verdummt.
      Sektion Gutmensch

      ____________________________

      Erfolgreich verschlissen seit 2004:
      Rudi Bommer
      Reiner Maurer
      Walter Schachner
      Marco Kurz
      Uwe Wolf
      Ewald Lienen
      Reiner Maurer
      Alexander Schmidt
      Friedhelm Funkel
      Markus von Ahlen
      Ricardo Moniz
      Markus von Ahlen
      Torsten Fröhling
      Benno Möhlmann
      Daniel Bierofka
      Denis Bushuev
      Kosta Runjaic
      Daniel Bierofka
      Denis Bushuev

      Vitor Pereira
    • Adgores schrieb:

      60 über alles schrieb:

      Das ist wie von Dir beschrieben grundsätzlich sicherlich richtig. Aber es gab ja noch bekanntlich das hier von UH geschilderte Problem der Roten zu den Logen und den Werbepartnern: tz.de/sport/1860-muenchen/uli-…ft-loewen-tz-1181648.html

      In einem anderen Interview bezifferte UH damals einen höchstmöglichen Schaden des FCB auf zwischen 100 - 150 Mio. EUR bei Ausfall des Partners 1860. Insofern wäre bei rechtzeitig begonnenen Verhandlungen mit den Roten in 2006 zum Anteilsverkauf wohl tatsächlich deutlich mehr drin gewesen. Das gilt mittlerweile so natürlich nicht mehr.

      PS: Interessant ist auch, wie sich der "großspurige" Ismaik hier doch Kenntnisreich zeigt zur Problematik von 1860 als AA Mietert: sueddeutsche.de/sport/tsv-hasa…s-ganze-paket-1.1084017-2


      Es bringt uns nur nichts über das was wäre hätte wenn hätte hätte Fahrradkette zu spekulieren.
      Das ist ganz nett als Muse, hilft aber nix.

      Die Situation ist, dass wir uns in einem unklaren Verhältnis zu einer Partei haben, von der wir monetär abhängig sind.
      Um die Abhängigkeit zu beenden sehe ich - unabhängig vom Klassenerhalt - nicht viele Möglichkeiten:
      1. geordnete Insolvenz der KGaA
      2. Ausgaben dauerhaft den Einnahmen anpassen
      3. Einnahmen dauerhaft erhöhen bis die Ausgaben gedeckt sind
      4. Käufer für die Anteile von HI finden, der ebenfalls die Einlagen von HI bei uns auszahlt


      Das Risiko dabei ist denke ich:
      1. unklarer Ausgang:
        • Der Investor könnte bleiben
        • Die Auswirkungen auf den e.V. sind nicht gesichert
        • Das NLZ könnte wegbrechen und damit die Jugendarbeit
        • Möglicherweise wird der Weg auf Dauer verbaut
        • Die Vereinsmeierei geht weiter
        • Unklar in welcher Liga anschließend gespielt wird
        • Angestellte verlieren ihre Arbeitsstelle - sozialer Aspekt aus Firmensicht
        • Wahrscheinlicher Identitätsschwund, sprich Fanschwund,weniger Mitglieder -> Wirkt sich auf die Einnahmen im e.V. aus
        • Möglicherweise Auszug aus der Allianz Arena
        • ...

      2. Das geht nur über drastische Sparmaßnahmen. Bedeutet sicher Entlassungen und möglicherweise den Verlust eines Großteils der Nachwuchsarbeit, die uns sonst immer den Hintern gerettet hat. Gefahr "des zu Tode Sparens". HI bleibt.

      3. Wie das zu mache ist, weiß ich nicht. Würde wahrscheinlich nur durch Überschuldung oder das Glück einen Gönner der einfach nur zahlt ohne zu fragen zu finden funktionieren. Sehr unwahrscheinlich. HI bleibt.

      4. Neue Abhängigkeit mit unabsehbaren Konsequenzen - vom Regen in die Traufe. HI geht.


      In keinem Fall würden wir die Situation aus e.V. Sicht verbessern:
      Es wird weiterhin eine Fanspaltung geben und die Entscheider im e.V. verbleiben.


      Das ist wie ich finde eine sehr realistische Einschätzung. Fazit -> Verkauft ist verkauft und somit ist Sechzig nicht mehr zu retten.......
      sixty till I die
    • Lionman schrieb:

      Adgores schrieb:

      60 über alles schrieb:

      Das ist wie von Dir beschrieben grundsätzlich sicherlich richtig. Aber es gab ja noch bekanntlich das hier von UH geschilderte Problem der Roten zu den Logen und den Werbepartnern: tz.de/sport/1860-muenchen/uli-…ft-loewen-tz-1181648.html

      In einem anderen Interview bezifferte UH damals einen höchstmöglichen Schaden des FCB auf zwischen 100 - 150 Mio. EUR bei Ausfall des Partners 1860. Insofern wäre bei rechtzeitig begonnenen Verhandlungen mit den Roten in 2006 zum Anteilsverkauf wohl tatsächlich deutlich mehr drin gewesen. Das gilt mittlerweile so natürlich nicht mehr.

      PS: Interessant ist auch, wie sich der "großspurige" Ismaik hier doch Kenntnisreich zeigt zur Problematik von 1860 als AA Mietert: sueddeutsche.de/sport/tsv-hasa…s-ganze-paket-1.1084017-2


      Es bringt uns nur nichts über das was wäre hätte wenn hätte hätte Fahrradkette zu spekulieren.
      Das ist ganz nett als Muse, hilft aber nix.

      Die Situation ist, dass wir uns in einem unklaren Verhältnis zu einer Partei haben, von der wir monetär abhängig sind.
      Um die Abhängigkeit zu beenden sehe ich - unabhängig vom Klassenerhalt - nicht viele Möglichkeiten:
      1. geordnete Insolvenz der KGaA
      2. Ausgaben dauerhaft den Einnahmen anpassen
      3. Einnahmen dauerhaft erhöhen bis die Ausgaben gedeckt sind
      4. Käufer für die Anteile von HI finden, der ebenfalls die Einlagen von HI bei uns auszahlt


      Das Risiko dabei ist denke ich:
      1. unklarer Ausgang:
        • Der Investor könnte bleiben
        • Die Auswirkungen auf den e.V. sind nicht gesichert
        • Das NLZ könnte wegbrechen und damit die Jugendarbeit
        • Möglicherweise wird der Weg auf Dauer verbaut
        • Die Vereinsmeierei geht weiter
        • Unklar in welcher Liga anschließend gespielt wird
        • Angestellte verlieren ihre Arbeitsstelle - sozialer Aspekt aus Firmensicht
        • Wahrscheinlicher Identitätsschwund, sprich Fanschwund,weniger Mitglieder -> Wirkt sich auf die Einnahmen im e.V. aus
        • Möglicherweise Auszug aus der Allianz Arena
        • ...

      [*] Das geht nur über drastische Sparmaßnahmen. Bedeutet sicher Entlassungen und möglicherweise den Verlust eines Großteils der Nachwuchsarbeit, die uns sonst immer den Hintern gerettet hat. Gefahr "des zu Tode Sparens". HI bleibt.

      [*] Wie das zu mache ist, weiß ich nicht. Würde wahrscheinlich nur durch Überschuldung oder das Glück einen Gönner der einfach nur zahlt ohne zu fragen zu finden funktionieren. Sehr unwahrscheinlich. HI bleibt.

      [*] Neue Abhängigkeit mit unabsehbaren Konsequenzen - vom Regen in die Traufe. HI geht.


      In keinem Fall würden wir die Situation aus e.V. Sicht verbessern:
      Es wird weiterhin eine Fanspaltung geben und die Entscheider im e.V. verbleiben.


      Das ist wie ich finde eine sehr realistische Einschätzung. Fazit -> Verkauft ist verkauft und somit ist Sechzig nicht mehr zu retten.......
      Natürlich könnte 60 gerettet werden. Wenn endlich mal die Entscheidungsgremien mit Blick auf die (jüngere) Vergangenheit richtig besetzt werden würden. Aber das ist ja genau das Problem. Warum wir gerade zu 50+1 keine weiteren Investoren, Unternehmer und vor allem letztlich Bundesliga-Sachverstand dort vorfinden. Weil ... 1.000-mal erklärt und 1.000-mal sich nichts ändert.

      Im Gegenteil: Neue, völlig ungeeignete Kandidaten empfehlen lieber längst gescheiterte zur eigenen Unterstützung.
    • also nun mal zur Klarstellung; Wir haben und hatten keine Vereinsführung mit Ideen oder Visionen und daher muss das auch immer wieder schief gehen. Ich behaupte ja nicht, dass die Arena damals einen realen Wert darstellte und auch heute funktioniert die Arena nur mit Fußballspielen.
      Aber:
      Herr H. hat kurz nach der Übernahme der Arena ein Interview gegeben, dass viel zu wenig beachtet wurde: Er hatte gesagt: " wenn wir die Arena in wenigen Jahren abbezahlt haben, werden wir weit weg sein von allen anderen, finanziell wie sportlich."
      Genau das hätten unsere Oberen zum ihm schon vorher sagen müssen: " was ist Dir ein schnelles Abbezahlen und eigenes Stadion unabhängig von allen anderen Wert. Was bekommen wir dafür, dass wir Euch zu diesem Stadion incl. Peripherie verholfen haben, wir stellen uns da so 50 Mio vor"

      Das Problem ist, die von de Seitenstraße sind korrupter, pfiffiger, skrupelloser und schlauer wie wir! Wir waren nie abgezockt genug und das ärgert mich so maßlos.
    • EinfachLöwe schrieb:

      also nun mal zur Klarstellung; Wir haben und hatten keine Vereinsführung mit Ideen oder Visionen und daher muss das auch immer wieder schief gehen. Ich behaupte ja nicht, dass die Arena damals einen realen Wert darstellte und auch heute funktioniert die Arena nur mit Fußballspielen.
      Aber:
      Herr H. hat kurz nach der Übernahme der Arena ein Interview gegeben, dass viel zu wenig beachtet wurde: Er hatte gesagt: " wenn wir die Arena in wenigen Jahren abbezahlt haben, werden wir weit weg sein von allen anderen, finanziell wie sportlich."
      Genau das hätten unsere Oberen zum ihm schon vorher sagen müssen: " was ist Dir ein schnelles Abbezahlen und eigenes Stadion unabhängig von allen anderen Wert. Was bekommen wir dafür, dass wir Euch zu diesem Stadion incl. Peripherie verholfen haben, wir stellen uns da so 50 Mio vor"

      Das Problem ist, die von de Seitenstraße sind korrupter, pfiffiger, skrupelloser und schlauer wie wir! Wir waren nie abgezockt genug und das ärgert mich so maßlos.
      UH macht(e) den ganz wesentlichen Unterschied aus. Als Untyp KHW bei uns weggemobbt wurde, brach danach in der 144 das Chaos aus.
    • EinfachLöwe schrieb:

      Genau das hätten unsere Oberen zum ihm schon vorher sagen müssen: " was ist Dir ein schnelles Abbezahlen und eigenes Stadion unabhängig von allen anderen Wert. Was bekommen wir dafür, dass wir Euch zu diesem Stadion incl. Peripherie verholfen haben, wir stellen uns da so 50 Mio vor"


      Was hättest gemacht wenn er dann gesagt hätte gar nix?
    • Kraiburger schrieb:

      Im Februar 2006 war ein junger, langhaariger BWL-Student (*), dessen Namen ich mittlerweile schon längst vergessen habe, Geschäftsführer bei 1860. Als das nicht zu laufen schien wurde über die Aufsichtsrätin Monika Hohlmeier ein gewisser Stefan Ziffzer als Geschäftsführer bei 1860 vorgeschlagen.
      Erwähnter Ziffzger brauchte knapp 10 Tage um festzustellen, dass 1860 etwa 11 Millionen Euro für die Sicherung der Lizenz für die Saison 2006/07 brauchte, und zwar innerhalb der nächsten 10 Tage. Kalendertage, wohlgemerkt. Denn knapp 3 Wochen nach Amtsantritt präsentierte Ziffzger das Konstrukt, die 50% Teilhaberschaft an der Arena (auf der damals noch 150 Millionen Euro Schulden lagen) aufzugeben und in ein reguläres Mietverhältnis bei FC Schmutz umzuwandeln. Der FC Schmutz sicherte dabei zu, in den ersten 3 Jahren auf die insgesamt 11 Millionen in der Arenamiete zu verziechten, sodass dieser Betrag nicht mehr als minus in der Bilanz auftrat.
      Demgegenüber sicherte aber Ziffzger zu, bis 2025 (also weitere 19 Jahre lang) den Betrag, der bis dato als Arenakostenstundung anstand, als Miete weiterzubezahlen, aufgeteilt in die ominösen Posten wie „Werbefreiheit“, „Cateringabgaben“ und „Reinigung“.
      Mit dem Abstand von 10 Jahren bin ich heute der Meinung, dass es damals zeitlich nicht möglich gewesen wäre mehr raus zu holen.
      Allerdings bin ich natürlich auch der Meinung, dass der FC Schmutz unsere Situation damals schamlos, wenn nicht sogar sittenwidrig, ausgenutzt hat.
      Den entsprechenden Antrag wegen Sittenwidrigkeit stellte der spätere Geschäftsführer Manfred Stoffers fristgerecht, er scheiterte aber damit gnadenlos, weil der FC Schmutz halt einfach mit ganz anderen Wassern gewaschen ist als wir und daher immer am längeren Hebel sitzt!
      Aber egal: ich bin mittlerweile der Meinung, dass wir damals in der Eile der Zeit, welche die (abermals) drohende Insolvenz mit sich brachte, nicht mehr einholen konnten. Den FC Schmutz hats natürlich gefreut!



      (*) in Erinnerung blieb mir von dem Kerl nur, dass er sich einmal eine 10-minütige Schimpftirade meinerseits über die Arena anhörte, und dann vollkommen irritiert antwortete: „Gehn se doch mal hin da, is echt nett da!“

      harie schrieb:

      EinfachLöwe schrieb:

      Genau das hätten unsere Oberen zum ihm schon vorher sagen müssen: " was ist Dir ein schnelles Abbezahlen und eigenes Stadion unabhängig von allen anderen Wert. Was bekommen wir dafür, dass wir Euch zu diesem Stadion incl. Peripherie verholfen haben, wir stellen uns da so 50 Mio vor"


      Was hättest gemacht wenn er dann gesagt hätte gar nix?


      Infantriestr.