Alles zum Investoreneinstieg

    • schroedingers loewe schrieb:

      harie schrieb:

      Koblenz ...


      Als nächsten Schritt hat der TuS e.V. die Lizenz von der GmbH zurück auf den e.V. übertragen (Koblenz spielt aktuell in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, also obere Amateurklasse entsprechend der Bayernliga Süd, wo Dachau, Garching usw. spielen), um die Lizenz zu halten, unabhängig was mit der GmbH passiert.

      Da die GmbH nicht zu sanieren war, wird sie jetzt aufgelöst. Da noch Schulden offen sind, geht diese Auflösung im Zuge eines Insolvemzverfahrens. Da die Liga-Lizenz nicht mehr bei dieser GmbH liegt, gibt es deswegen keine Zurückstufung.

      Richtig?

      Soweit man da aus der Entfernung sagen kann. Ja .


      schroedingers loewe schrieb:

      Wenn ja, dann wäre es 2011 womöglich für den TSV ein gangbarer Weg gewesen, die Lizenz von der GmbH & Co KGaA wieder auf den e.V. zu übertragen und die KGaA so schnell und korrekt wie möglich zu liquidieren - vielleicht sogar ohne Zwangsabstieg?

      Und wenn die DFL den TSV doch rausgeschmissen hätte, dann wäre da noch die Lizenz der II. in der Regionalliga Bayern beim BFV ... das wäre alles ohne den Verkauf an den vermeintlichen Geldscheißer gegangen.

      Ja ohne Zwangsabstieg daher mit dem e.V. auch weiter in der 2. Liga.
      Das ist aber nur ohne Insolvenz der Kapitalgesellschaft möglich, da sonst die Lizenz entzogen würde. Und dann kann auch der Mutterverein für das folgende Jahr keine DFL- Lizenz beantragen.
    • 60 über alles schrieb:

      HHeinz schrieb:

      Da möchte ich dann in Bezug auf Koblenz doch leicht wiedersprechen. Man vergisst ja vielleicht schnell dass Koblenz jetzt seinen "Neuanfang" in der Oberliga, was ja bei uns der Bayernliga Süd, entspricht, startet.

      So ein Neuanfang wäre meiner Meinung nach, mit allen Schwierigkeiten die damit verbunden wären (Markenrechte, Merchandising GmbH) auch bei uns nach wie vor machbar wenn man es denn sorgfältig planen, und von einer Mehrheit der Fans unterstützt würde.

      Es gibt dafür unter den Mitgliedern, Fans und den gewählten oder bestätigten Funktionären und erst recht beim Mehrheitseigentümer der KGaA keine Mehrheit. Das ist auch eine Wahrheit welche es vielleicht zu akzeptieren gilt. Allein schon dass man den Siegfried Schneider jetzt wieder zum Interimspräsident bestimmt hat deutet ja darauf hin, dass der Verein (subjektiv betrachtet) leider noch nicht so weit ist sich neu zu positionieren.

      Vielleicht würde es helfen wenn es eine wahrnehmbare Opposition geben würde, die auch in der Lage ist der, meiner Meinung nach, massiven Manipulation durch manche Funktionäre etwas entgegen zu setzen und dem "Sturz in die Bedeutungslosigkeit" eine Vision entgegen setzen können. Dabei kommt es natürlich den Funktionären entgegen dass die Fanbasis seit Jahren zerstritten ist.

      Mit Hasan Isamaik werden wir vermutlich weder in die 1. Liga zurückkehren noch aus der Arena ausziehen. Ich befürchte sogar dass der Verein jetzt so lange stranguliert wird bis er sich sportlich relativ schnell in der 3. Liga wiederfindet. Mir fallen jedenfalls wenig Gründe ein warum wir mit dem derzeitigen Zustand auf Dauer erfolgreicher arbeiteten sollten als Vereine wie St. Pauli, Freiburg, Nürnberg oder Düsseldorf. Selbst gegen einen Verein wie Dynamo Dresden (die zuletzt gemeldeteten 19 Mio. Euro Umsatz sowie 3 Mio. Euro Gewinn sind eigentlich für einen 3. Liga Verein phänomenal) entwickeln wir uns langsam immer mehr zum Scheinriesen.

      Deine ziemlich kluge Sachlichkeit kann man wirklich bewundern. Mir fehlt dazu seit Jahren längst die Geduld - weil sich bei uns aber auch garnichts ändert.

      Ich habe erneut vor der MV das peinlich erfolglose Präsidium und den VR massiv angegriffen. Dann flogen einige Löwen-Interims-Figuren nach Abu Dhabi. Und sie kamen mit einem Katastrophenergebnis zurück. Das habe ich wiederum massiv noch vor der MV attackiert. Dafür bekommt man aber hier kaum Zuspruch. Und das Ergebnis in der MV war die Wiederwahl von ... nur Steiner flog endlich raus.

      Es macht einfach keinen Sinn mehr, sich zu unserem Verein und Klub zu engagieren. Ein solches Mass an Dämlichkeit und Inkompetenz bleibt wahrscheinlich nahezu weltweit unübertroffen. Und einige User hier haben einen gewaltigen Anteil daran.

      Vielleicht fehlt mir allmählich die Phantasie, aber ich sehe keine Chance mehr auf einen Neubeginn abgesehen von einer Insolvenz. Und diese Insolvenz wird Ismaik notfalls verhindern.
      Also wie soll das theoretisch und praktisch funktionieren? Bevor man bei Sechzig wieder sinnvoll über Personen/Ämter diskutieren kann, muss doch ein belastbarer Plan her.
      between the devil and the deep blue sea
    • harie schrieb:

      Ja ohne Zwangsabstieg daher mit dem e.V. auch weiter in der 2. Liga.
      Das ist aber nur ohne Insolvenz der Kapitalgesellschaft möglich, da sonst die Lizenz entzogen würde. Und dann kann auch der Mutterverein für das folgende Jahr keine DFL- Lizenz beantragen.
      Deswegen spreche ich ja von 'die KGaA so schnell und korrekt wie möglich zu liquidieren' - also mit den Gläubigern verhandeln Investoren suchen (z.B. zielgerichtet zur Unterstützung des NLZ, nicht einfach zum Verpulvern), geordnet auflösen, also nicht nach Insolvenzverfahren.

      Wenn die GmbH & Co KGaA allerdings komplett überschuldet war, dann war der Verkauf natürlich Trick 17, um aus dem Bereich des Strafrechts rauszukommen. Andererseits wollte ja auch niemand den Verein sanieren, sonst hätte man das mit den HAM-Millionen machen können. Es geht darum, den Etat zu verteilen und ein paar Spezln absurd hohe Gehälter zu zahlen. Insofern ist jede Analyse nicht viel mehr als eine 'Sprachübung Konjunktiv'.


      zu Koblenz nochmal: der TuS ist von der Regionalliga in die Oberliga abgestiegen, also genau eine Liga runter. Das wäre für den TSV zu verkraften gewesen.


      Blue Velvet schrieb:

      Bevor man bei Sechzig wieder sinnvoll über Personen/Ämter diskutieren kann, muss doch ein belastbarer Plan her.
      ... an einem belastbaren Plan ist eigentlich immer alles gescheitert.
    • Leider stehen die brauchbaren/guten Präsidentschaftskandidatinnen und -kandidaten ja nicht gerade Schlange in den letzten Jahren bzw. fast schon Jahrzehnten. Was vermutlich daran liegt, dass sich ein vernünftiger, uneitler und sachorientierter Mensch einen solchen Job unter normalen Umständen nicht antun wird.

      Grad seit der Übernahme durch Ismaik wird jeder Nicht-Egozentriker nach kurzem Überlegen den Rahmen erfasst haben, in dem sich der Präsident des TSV 1860 bewegen kann. Wie es für die geendet hat, die diesen Rahmen missachtet haben, ist ja hinlänglich bekannt.
    • schroedingers loewe schrieb:




      Blue Velvet schrieb:

      Bevor man bei Sechzig wieder sinnvoll über Personen/Ämter diskutieren kann, muss doch ein belastbarer Plan her.
      ... an einem belastbaren Plan ist eigentlich immer alles gescheitert.


      Belastbare Pläne werden bei uns generell überbewertet. Keiner hat einen, aber alle schreien danach, und wollen sich dann danach richten. Ein Treppenwitz.

      Genau das gleiche bei der Stadiondiskussion. Seit 10 Jahren verkrüppeln wir in der AA. Aber bevor wir das einzig vernünftige machen, verlangen wir erst einmal einen minutiösen belastbaren Superplan, weil sonst die Welt untergeht. Das ist schlichtweg zum kotzen, und ermüdet nur noch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von friedhofstribüne ()

    • friedhofstribüne schrieb:

      schroedingers loewe schrieb:




      Blue Velvet schrieb:

      Bevor man bei Sechzig wieder sinnvoll über Personen/Ämter diskutieren kann, muss doch ein belastbarer Plan her.
      ... an einem belastbaren Plan ist eigentlich immer alles gescheitert.


      Belastbare Pläne werden bei uns generell überbewertet. Keiner hat einen, aber alle schreien danach, und wollen sich dann danach richten. Ein Treppenwitz.

      Genau das gleiche bei der Stadiondiskussion. Seit 10 Jahren verkrüppeln wir in der AA. Aber bevor wir das einzig vernünftige machen, verlangen wir erst einmal einen minutiösen belastbaren Superplan, weil sonst die Welt untegeht. Das ist schlichtweg zum kotzen, und ermüdet nur noch.

      Die Thematik bleibt aber trotzdem bestehen. Die Ausweglosigkeit durch den Anteileverkauf an Ismaik ist nun mal ein gordischer Knoten, den offenkundig keiner zu lösen vermag. Wir können uns hier die nächsten 20 Jahre über Qualitäten und Unvermögen diverser Funktionäre streiten, aber es wird sich nichts ändern. Lassen wir dahingestellt, ob das wirklich allesamt nur überdimensionierte Pflaumen waren, all diese Herren Auer, Lehner, von Linde, Beeck, Schneider oder Mayrhofer und wen ich auf die Schnelle grad vergessen hab (von der Ära vor Auer noch gar nicht zu reden). Was erwarten wir von einem Präsidium des e.V. im Umgang mit der KGaA und Ismaik? Es muss doch zuallererst um Inhalte gehen und erst danach um die Personen.
      Gegen das Problem Ismaik ist das Problem AA doch totaler Pipifax. Hierzu bräuchte es lediglich die Erkenntnis und den entsprechenden Willen zum Handeln. Bei der Erkenntnis sind wir schon ungleich weiter als vor einigen Jahren. Es reift immerhin allmählich. Aber selbst das könnten wir letztendlich nicht an Ismaik vorbei entscheiden. Hier beißt sich der Löwe doch immer wieder nur in den Schwanz. Ich seh am Ende des Tunnels nur noch die eine letzte Illusion von Hoffnung, dass Ismaik irgendwann zutiefst gelangweilt das Handtuch wirft und von den Wahnsinnigen in München nix mehr hören und sehen will. Dann würde die KGaA an die Wand fahren können.
      Wenn ich jetzt zu deprimiert und phantasielos bin, werter Andreas, dann mach mir Mut und leuchte mir heim ... nach Giesing!
      between the devil and the deep blue sea
    • friedhofstribüne schrieb:

      Belastbare Pläne werden bei uns generell überbewertet. Keiner hat einen, aber alle schreien danach, und wollen sich dann danach richten. Ein Treppenwitz.
      Vielleicht sollten wir doch unterscheiden zwischen einem tatsächlichen belastbaren Plan und dem noch zu erstellenden Plan als Ausrede, notwendige Maßnahmen zu unterlassen.

      friedhofstribüne schrieb:

      Genau das gleiche bei der Stadiondiskussion. Seit 10 Jahren verkrüppeln wir in der AA. Aber bevor wir das einzig vernünftige machen, verlangen wir erst einmal einen minutiösen belastbaren Superplan, weil sonst die Welt untergeht. Das ist schlichtweg zum kotzen, und ermüdet nur noch.
      In dem Fall ist das genau die Ausrede, von der ich sprach.

      Als OB Reiter der Presse gegenüber gesagt hat, dass die Stadt bereit sei, sofort das GWS oder das Oly zu ertüchtigen, hätte man gleich Kontakt mit ihm aufnehmen müssen - ist aber nicht geschehen. Man könnte glatt meinen, dass da jemand Provision aus der Arena-Miete (oder aus den Zahlungen an Arena One) kassiert ...


      Blue Velvet schrieb:

      Gegen das Problem Ismaik ist das Problem AA doch totaler Pipifax.
      Das Problem Ismaik entstand in erster Linie dadurch, dass sich der TSV für ihn unter Schneider, Schäfer usw. als nicht vertrauenswürdiger Geschäftspartner eingeführt hat. Die Partei, die warten kann, sitzt nicht in Giesing. Was tut man zur Lösung? Wüsste ich gerne.

      Das 'Pipifax'-Problem AA löst man ja leider auch nicht. Es war einmal eine Abordnung beim Eigentümer. Dieser äußerte sich vor der Presse mit Entfremden darüber, dass die vereinbarten Folge-Verhandlungen nie stattfanden ... und zwar deshalb, weil sich der TSV einfach nicht mehr meldete (sofern die Presse das richtig wiedergegeben hat, natürlich).


      Ich wäre in diesen Verhandlungen erst einmal das Thema 'Werbefreiheit' angegangen. Die kostet den TSV 1 Mio pro Jahr, lohnt sich aber nicht, weil die Werbekunden beim TSV nicht gerade Schlange stehen. Wenn man erlauben würde, dass der FC dessen Werbekunden praktisch an den TSV untervermietet, rentiert sich das womöglich sogar recht gut. In anderen Worten: Wenn man schon entscheidet (warum auch immer), in Großlappen zu verbleiben, dann muss man doch vorrangig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen optimieren. Ich verstehe einfach nicht, warum man das nicht macht.
    • schroedingers loewe schrieb:


      Blue Velvet schrieb:

      Gegen das Problem Ismaik ist das Problem AA doch totaler Pipifax.
      Das Problem Ismaik entstand in erster Linie dadurch, dass sich der TSV für ihn unter Schneider, Schäfer usw. als nicht vertrauenswürdiger Geschäftspartner eingeführt hat. Die Partei, die warten kann, sitzt nicht in Giesing.


      Diese Sichtweise ist einer der wenigen Punkte, bei denen ich auch mit harie nicht so schnell zusammen komme. Ihr exkulpiert grundsätzlich Mecki & Co.

      Bei aller (massiven) sonstigen Kritik, aber der Motörgerd z.B.hat doch zumindest versucht, sich mit Mecki gut zu stellen. Und nicht einmal D. Schneider würde ich das pauschal absprechen. Natürlich haben m.E. beide Seiten Fehler gemacht, aber für ein gutes Einvernehmen gehören halt dann doch beide Seiten.
      IN TREUE FEST

      GRÜNWALDER STADION
    • Blue Velvet schrieb:


      Die Thematik bleibt aber trotzdem bestehen. Die Ausweglosigkeit durch den Anteileverkauf an Ismaik ist nun mal ein gordischer Knoten, den offenkundig keiner zu lösen vermag. Wir können uns hier die nächsten 20 Jahre über Qualitäten und Unvermögen diverser Funktionäre streiten, aber es wird sich nichts ändern. Lassen wir dahingestellt, ob das wirklich allesamt nur überdimensionierte Pflaumen waren, all diese Herren Auer, Lehner, von Linde, Beeck, Schneider oder Mayrhofer und wen ich auf die Schnelle grad vergessen hab (von der Ära vor Auer noch gar nicht zu reden). Was erwarten wir von einem Präsidium des e.V. im Umgang mit der KGaA und Ismaik? Es muss doch zuallererst um Inhalte gehen und erst danach um die Personen.
      Gegen das Problem Ismaik ist das Problem AA doch totaler Pipifax. Hierzu bräuchte es lediglich die Erkenntnis und den entsprechenden Willen zum Handeln. Bei der Erkenntnis sind wir schon ungleich weiter als vor einigen Jahren. Es reift immerhin allmählich. Aber selbst das könnten wir letztendlich nicht an Ismaik vorbei entscheiden. Hier beißt sich der Löwe doch immer wieder nur in den Schwanz. Ich seh am Ende des Tunnels nur noch die eine letzte Illusion von Hoffnung, dass Ismaik irgendwann zutiefst gelangweilt das Handtuch wirft und von den Wahnsinnigen in München nix mehr hören und sehen will. Dann würde die KGaA an die Wand fahren können.
      Wenn ich jetzt zu deprimiert und phantasielos bin, werter Andreas, dann mach mir Mut und leuchte mir heim ... nach Giesing!

      Du hast es ja schon angedeutet und in diesem Punkt bin ich, auch wenn ich nicht Andreas bin, anscheinend optimistischer als Du. Hasan Ismaik ist doch ein höchst unglücklicher Investor, welcher momentan auch noch ziemlich auf der Rasierklinge tanzt denn er versucht anscheinend Einsparungen hauptsächlich über den sportlichen Bereich zu realisieren. Das ist aber in der aktuellen Situation höchst riskant und kann uns noch einige Bauchschmerzen bereiten.

      Der Aufstieg wird dieses Jahr wohl eher kein Thema sein, nächste Saison gibt es aber keine neue Signing Fee von Infront, bestenfalls stagnierende Einnahmen aus der TV Vermarktung und wenn es bei dem Kader bleibt sind weitere Einsparungsmöglichkeiten wohl eher begrenzt.

      Als "Großverdiener" mit längerlaufendem Vertrag haben wir momentan wohl nur noch Kagelmacher, Rodri, Schindler und evtl. Rodnei im Kader und auslaufende Verträge laut Transfermarkt.de bei Bülow, Adlung, Okotie, Rama, Stahl, Hain, Vallori, Kovac, Netolitzky, Bandowski, Wolf, Taffertshofer, Wittek und Neudecker. Da könnte es sich durchaus als Bumerang erweisen dass Gerhard Poschner erstmal nur für 3 Monate planen muss.

      Daher mein (sich wiederholendes) Fazit. Der Verein wäre meiner Meinung nach gut darin beraten sich in der KGaA aus jeglichen Machtspielen herauszuhalten und sich auf eine plötzliche "Rückkehr" der "Firma" so gut es geht vorzubereiten. Ich nehme das Positive mit und freue mich, dass ich als Lebloser zumindest Gerhard Mayrhofer überstanden habe.

      Die Werbung in der Arena aufzugeben halte ich für keine gute Idee da Infront über die Garantiesumme einen Großteil des Risikos übernommen hat d.h. die KGaA hätte dadurch vermutlich kaum einen finanziellen Vorteil weil im Gegenzug die Verträge mit Infront angepasst werden müssten. Wir brauchen, insbesondere in den bayerischen Mittelstand hinein, gute Kontakte.
    • Die beiden Großprobleme Ismaik und AA können wir aber auch nicht isoliert betrachten. Auch wenn den AA Zustand im Vergleich zur Situation mit Ismaik dann vielleicht als Pipifax einstrufen könnte. Alleiniger Entscheider sind wir aber in der Stadionfrage ganz gewiss nicht, bzw. ist das dann eben - unter anderem, da gibt's ja in Summe jede Menge Beteiligte, auch davon abhängig wie Ismaik dazu steht.

      Man hört dazu auch öfter, das Ismaik da auf der AA Seite steht, bzw. das dies überhaupt einer der Hauptgründe für seinen Einstieg war. (Also von seiner Interessenslage her. Das dies der tatsächliche Hauptgrund war, dass wir die Anteile verkauft haben ist ja eh klar).

      Aktuell? Ich glaub die größeren Arena-Fans sitzen auf unserer Seite. Denke es ist relativ klar geworden in den letzten Wochen, dass Ismaik regelrecht die Schnauze voll hat vom weiteren Geld reinstecken und verpulvern. Und entweder es ist auch bei ihm endgültig angekommen, dass in der Arena selbst eine schwarze Null nicht zu bekommen ist, oder man macht sich von unserer Seite auch nicht daran, aus bestimmten Interessen oder auch aus fehlender Einsicht, ihm gegenüber das von unserer Seite aktiv zu thematisieren.

      Dieses Gerücht, dass Ismaik die Arena zu teuer findet und da raus will ist ja im ganzen sonstigen Theater untergegangen. Klar, es war ein Gerücht, aber ein wenig ist ja selbst oft an Gerüchten dran.

      Also ich sehe da im Moment eine Interessengemeinschaft pro einstweiligen Arena-Verbleib bestehen und zwar aus unserem Verein selbst sowie Infront und noch nebulösen Neuinvestoren. Und dann gibt's da den mittlerweile neutraleren Block, aus Stadt, Vermieter - und? vielleicht sogar unserem Mecki.
    • HHeinz schrieb:

      Blue Velvet schrieb:


      Die Thematik bleibt aber trotzdem bestehen. Die Ausweglosigkeit durch den Anteileverkauf an Ismaik ist nun mal ein gordischer Knoten, den offenkundig keiner zu lösen vermag. Wir können uns hier die nächsten 20 Jahre über Qualitäten und Unvermögen diverser Funktionäre streiten, aber es wird sich nichts ändern. Lassen wir dahingestellt, ob das wirklich allesamt nur überdimensionierte Pflaumen waren, all diese Herren Auer, Lehner, von Linde, Beeck, Schneider oder Mayrhofer und wen ich auf die Schnelle grad vergessen hab (von der Ära vor Auer noch gar nicht zu reden). Was erwarten wir von einem Präsidium des e.V. im Umgang mit der KGaA und Ismaik? Es muss doch zuallererst um Inhalte gehen und erst danach um die Personen.
      Gegen das Problem Ismaik ist das Problem AA doch totaler Pipifax. Hierzu bräuchte es lediglich die Erkenntnis und den entsprechenden Willen zum Handeln. Bei der Erkenntnis sind wir schon ungleich weiter als vor einigen Jahren. Es reift immerhin allmählich. Aber selbst das könnten wir letztendlich nicht an Ismaik vorbei entscheiden. Hier beißt sich der Löwe doch immer wieder nur in den Schwanz. Ich seh am Ende des Tunnels nur noch die eine letzte Illusion von Hoffnung, dass Ismaik irgendwann zutiefst gelangweilt das Handtuch wirft und von den Wahnsinnigen in München nix mehr hören und sehen will. Dann würde die KGaA an die Wand fahren können.
      Wenn ich jetzt zu deprimiert und phantasielos bin, werter Andreas, dann mach mir Mut und leuchte mir heim ... nach Giesing!

      Du hast es ja schon angedeutet und in diesem Punkt bin ich, auch wenn ich nicht Andreas bin,
      Hast Du mich mit Andreas gemeint? Jedenfalls habe ich den "gordischen Knoten vor ein paar Wochen (S.53 des Threads) schon beschrieben...

      "Damit
      1860 wieder handlungsfähig werden kann, muss die
      Anteilseigner-Situation geklärt werden."

      Offensichtlich ist zwar wieder eine Zusammenarbeit mit dem Investor (+Basha) möglich, aber es bleibt die Feststellung...
      "Drei
      Präsidien traten mit unterschiedlichen Ansätzen
      (kooperativ-dann-konkurrierend, embedding, laissez-faire) an und
      scheiterten. Die Gründe hierfür sind zahlreich und liegen nicht nur (!)
      an Ismaik."

      "Um eine Lösung herbeizuführen, bleibt im einfachsten Fall eine Einigung mit Ismaik selbst. Dieser allerdings hat sein Interesse an
      1860 offenbar und de facto längst verloren. (Dabei bleibe ich!) So bleibt nur: Abkauf der Anteile Ismaiks - als zwingende Voraussetzung für jede Entwicklung von 1860."

      Die Stadionfrage lösen zu wollen ohne vorher die Investorsituation geklärt zu haben, halte ich für ein recht naives weil fast aussichtsloses Vorgehen.

      Gleichzeitig kann eine Verhandlungslösung mit Ismaik nur dann gelingen, wenn auch dieser überhaupt einen Konsens anstrebt. Da bin ich skeptisch...
      Darüber hinaus sehe ich das Problem, dass wir unsere zukünftigen (ehrenamtlichen!) Vereinsvertreter (VR, Präs) nur daran messen, dass schnell (!) die beste (!!) Lösung bzgl. Invstorensituation und Stadionfrage erzielt wird. Weil das so ist stellt sich doch gar kein halbwegs mit Vernunft gesegneter "Macher" zur Verfügung...

      P.S. Ganz habe ich die Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung (Anteile-Abkauf) noch nicht aufgegeben.
      Einmal Löwe - Immer Löwe
    • Glasi (Telalöwe) schrieb:

      "Um eine Lösung herbeizuführen, bleibt im einfachsten Fall eine Einigung mit Ismaik selbst. Dieser allerdings hat sein Interesse an 1860 offenbar und de facto längst verloren. (Dabei bleibe ich!) So bleibt nur: Abkauf der Anteile Ismaiks - als zwingende Voraussetzung für jede Entwicklung von 1860."

      Hasan Ismaik die Anteile abkaufen zu wollen klingt für mich ein wenig nach "Wir brauchen einen neuen Wahnsinnigen der unsere Spekulationsblase am Leben hält".
      An Hasan Ismaik abgearbeitet hat sich bisher streng genommen "nur" das Präsidium Mayrhofer. Die Präsidien Schneider und Monatzeder wurden vom e.V. selbst durch Nichtnominierung bzw. -bestätigung abserviert. Selbst bei Gerhard Mayrhofer lässt sich der Eindruck nicht vermeiden, dass es wieder hautpsächlich Kräfte im e.V. waren welche diesen Präsidenten aus der Welt schaffen wollten. Immerhin sind die Herren Bay, Schmidt und Schneider weiterhin in diversen Ämtern, nur der Erik Altmann wurde letztendlich noch geopfert (Peter Helfer läuft ja schon seit Monaten eher nebenher).

      Ich würde in der aktuellen Situation eigentlich nur ungern den Investor tauschen denn dieser ist für mich leider gar nicht das vorrangige Problem (auch wenn Investoren im Fussball für mich prinzipiell keine gute Lösung darstellen). Die meisten Funktionäre scheitern vielleicht gar nicht an Hasan Ismaik sondern an der Realität. Das Hasan Ismaik zu wenig Redebedarf hat ist für mich jedenfalls kein Argument.

      Mir würde es in der aktuellen Situation bereits ausreichen wenn man der DFL kein Feigenblatt mehr liefert dass 50+1 bei uns noch in irgendeiner Form Bestand hat. Noor Basha und Markus Rejek sind für mich die Hauptansprechpartner wenn es um die KGaA geht.
    • HHeinz schrieb:

      Glasi (Telalöwe) schrieb:

      "Um eine Lösung herbeizuführen, bleibt im einfachsten Fall eine Einigung mit Ismaik selbst. Dieser allerdings hat sein Interesse an 1860 offenbar und de facto längst verloren. (Dabei bleibe ich!) So bleibt nur: Abkauf der Anteile Ismaiks - als zwingende Voraussetzung für jede Entwicklung von 1860."

      Hasan Ismaik die Anteile abkaufen zu wollen klingt für mich ein wenig nach "Wir brauchen einen neuen Wahnsinnigen der unsere Spekulationsblase am Leben hält".
      An Hasan Ismaik abgearbeitet hat sich bisher streng genommen "nur" das Präsidium Mayrhofer. Die Präsidien Schneider und Monatzeder wurden vom e.V. selbst durch Nichtnominierung bzw. -bestätigung abserviert. Selbst bei Gerhard Mayrhofer lässt sich der Eindruck nicht vermeiden, dass es wieder hautpsächlich Kräfte im e.V. waren welche diesen Präsidenten aus der Welt schaffen wollten. Immerhin sind die Herren Bay, Schmidt und Schneider weiterhin in diversen Ämtern, nur der Erik Altmann wurde letztendlich noch geopfert (Peter Helfer läuft ja schon seit Monaten eher nebenher).

      Ich würde in der aktuellen Situation eigentlich nur ungern den Investor tauschen denn dieser ist für mich leider gar nicht das vorrangige Problem (auch wenn Investoren im Fussball für mich prinzipiell keine gute Lösung darstellen). Die meisten Funktionäre scheitern vielleicht gar nicht an Hasan Ismaik sondern an der Realität. Das Hasan Ismaik zu wenig Redebedarf hat ist für mich jedenfalls kein Argument.

      Mir würde es in der aktuellen Situation bereits ausreichen wenn man der DFL kein Feigenblatt mehr liefert dass 50+1 bei uns noch in irgendeiner Form Bestand hat. Noor Basha und Markus Rejek sind für mich die Hauptansprechpartner wenn es um die KGaA geht.


      Vielleichts liegts an der Hitze, aber mir ist nicht klar was du uns mit diesem Post sagen willst. Was will wer? Glasi spricht über Fußball und du meinst "wir" (?) sollten uns da raus halten? Und als Fan Rejek vertrauen, oder als eV Mitglied?
    • St.Agostino schrieb:

      Vielleichts liegts an der Hitze, aber mir ist nicht klar was du uns mit diesem Post sagen willst. Was will wer? Glasi spricht über Fußball und du meinst "wir" (?) sollten uns da raus halten? Und als Fan Rejek vertrauen, oder als eV Mitglied?

      Ich meine wir sollten aufhören zu versuchen für Hasan Ismaik die Probleme zu lösen. Das können wir niemals besser als er selbst. Gleichzeitig sollte man gegenüber der DFL deutlich machen dass die Hauptverantwortung bei Hasan Ismaik liegt und sich der e.V. zukünftig in die passive Gesellschafterrolle zurückzieht. 50+1 findet bei uns nicht statt, wir sollten uns dementsprechend verhalten.

      Noor Basha und Markus Rejek müssen den sportlichen Bereich nach außen verantworten, nicht ein Übergangspräsident Siegfried Schneider. Transfers sollte das Präsidium vorbehaltlos zustimmen, sofern diese im finanziellen Rahmen liegen. Wenn nicht, dann muss man die Verantwortlichen dafür klar benennen.

      Hasan Ismaik macht das genauso. Er behauptet wir (der e.V.) hätten ihn hinters Licht geführt, anstatt dass er sein eigenes Versagen bei der Due-Diligence-Prüfung eingesteht. Wir hätten professionelle Strukturen vorgetäuscht obwohl ein Unternehmen am Rande der Insolvenz niemals über solche professionellen Strukturen verfügen kann (das schliesst sich eigentlich prinzipiell aus). Übers Ohr gehauen hat er sich höchstens selbst oder vielleicht hat das Hamada Iraki getan aber nicht der e.V. mit seinen Funktionären. Unser Versagen ist auch so groß genug.

      Was das letztendlich bedeutet kann ich nicht vorhersagen. Hasan Ismaik hat angekündigt dass er investieren möchte wenn die richtigen Köpfe an den richtigen Positionen sitzen und der e.V., salopp gesagt, endlich die Schnauze hält. Das möchte ich ihm gerne ermöglichen, mit dem Hintergedanken dass er das vermutlich gar nicht wirklich möchte. Glaubt man der durchaus interessanten Theorie des Schwabinger Löwen dann ist er in der Zwischenzeit dazu vielleicht gar nicht mehr in der Lage.

      Ich glaube Hasan Ismaik erfreut sich hauptsächlich noch an den Machtspielen, dass er e.V. Funktionäre vor sich hertreiben kann, Gerhard Mayrhofer beauftragt einen Käufer für seine Anteile zu finden um ihm hinterher eine lange Nase zeigen zu können. Daran würde ich mich nur ungern beteiligen.

      Vielmehr sollte er in ganzer Konsequenz für den sportlichen Erfolg bzw. Misserfolg verantwortlich gemacht werden. Entweder die KGaA ist dann endlich erfolgreich oder Hasan Ismaik wird sich von seinem Hobby sehr kurzfristig trennen. Groß ankündigen wird er das vermutlich nicht. Glaubt man mancher Anekdote aus dem KGaA Umfeld dann würde es die KGaA in dieser Form schon gar nicht mehr geben wenn nicht e.V. Funktionäre Hasan Ismaik quasi bebettelt hätten seinen Verpflichtungen als Mehrheitseigentümer nachzukommen.
    • sagax schrieb:

      Diese Sichtweise ist einer der wenigen Punkte, bei denen ich auch mit harie nicht so schnell zusammen komme. Ihr exkulpiert grundsätzlich Mecki & Co.
      Genau so möchte ich eigentlich nicht verstanden werden. Ich sehe einfach, dass man mit HI genau das bekommen hat, was zu erwarten war.

      Es waren ja auch andere Investoren im Gespräch; so wie ich mir alles zusammenreime, haben die aber Bedingungen gestellt (was legitim ist). Da erschien wohl der planlose Onkel aus dem Morgenland wie der Traumprinz als personalisierte Lizenz zum Weiterwursteln. Mir ist jedenfalls sofort aufgefallen, dass er nicht auf einem weißen Pferd angeritten kam.

      sagax schrieb:

      Bei aller (massiven) sonstigen Kritik, aber der Motörgerd z.B.hat doch zumindest versucht, sich mit Mecki gut zu stellen. Und nicht einmal D. Schneider würde ich das pauschal absprechen. Natürlich haben m.E. beide Seiten Fehler gemacht, aber für ein gutes Einvernehmen gehören halt dann doch beide Seiten.
      Letzteres auf jeden Fall. Von so einem Pascha-Typen ist das allerdings absolut nicht zu erwarten; das ist der Punkt.

      Was für Verstrickungen im Hintergrund noch eine Rolle gespielt haben, weiß natürlich so gut wie niemand. Darüber Spekulationen anzustellen, gehört in einen Verschwörungs-Fred.


      Ebersberger schrieb:

      Man hört dazu auch öfter, das Ismaik da auf der AA Seite steht, bzw. das dies überhaupt einer der Hauptgründe für seinen Einstieg war.
      Gesagt hat er das so. Ob man seinen Worten glauben kann, oder ob es Blabla für die Presse war, weiß nur HI selbst.

      Ebersberger schrieb:

      Also ich sehe da im Moment eine Interessengemeinschaft pro einstweiligen Arena-Verbleib bestehen und zwar aus unserem Verein selbst sowie Infront und noch nebulösen Neuinvestoren. Und dann gibt's da den mittlerweile neutraleren Block, aus Stadt, Vermieter - und? vielleicht sogar unserem Mecki.
      Das Dumme ist nur, dass beim TSV Interessenskonflikte immer zum Entscheidungsstau führen.
      • Wenn die Vermarktungs-Chancen in der Arena tatsächlich so toll sind, wie oft behauptet wird, dann muss man doch alles daran setzen, diese auszuschöpfen. Mit einer AA als 'gutes Geschäft' für den TSV kann man sich auch als hoffnungsloser Grünwaldi-Traditionalist jedenfalls besser abfinden als mit einer AA als Millionengrab - und man hätte HI gegenüber nicht die ewige Position des Bittstellers
      • Wenn man aus der AA raus will, andererseits das GWS für problematisch hält (zu klein, 'Sicherheitsbedenken' seitens Grün-Weiß München), dann muss man auf Behnisch Junior zugehen, was er in Sachen Auffrischung des Oly für machbar hält (in Berlin steht auch ein historisches Stadion, das modernisiert wurde, ohne den Charakter des Baudenkmals zu verpfuschen - es geht also)
      • Wenn man ins GWS will, muss man ständigen Kontakt zu OB Reiter und anderen involvierten Leuten halten
      Findet alles nicht statt


      HHeinz schrieb:

      Mir würde es in der aktuellen Situation bereits ausreichen wenn man der DFL kein Feigenblatt mehr liefert dass 50+1 bei uns noch in irgendeiner Form Bestand hat.
      Die Situation, dass man an dieser Regel festhält, obwohl sie längst aufgeweicht und unterlaufen wurde, ist für alle Beteiligten denkbar pervers. In Frankfurt sitzen gut bezahlte Leute, die sich anscheinend keine Gedanken über notwendige Reformen machen. Die kann man sich als TSV allerdings nicht zur Brust nehmen, nachdem man selber jahrelang in Sachen Lizenzierung rumgetrickst hat.
    • schroedingers loewe schrieb:



      Das Dumme ist nur, dass beim TSV Interessenskonflikte immer zum Entscheidungsstau führen.


      Die Interessenskonflikte sind bei uns aber auch sehr tief gelagert, also das fängt bei uns selbst also an der Basis an. Auf den Verein in seiner Gesamtheit bezogen wirkt sich das auch schon systemimmanent aus. Der Konflikt an der Basis kommt nach meiner Einschätzung aus der vergleichsweisen enormen Bandbreite und Dynamik, die der Verein so im letzten halben Jahrhundert in seinen Höhen und Tiefen hinter sich hat. Jetzt mal auf Fußball bezogen. Und da ist halt von der Meisterschaft bis zum Kick vor 600 Zuschauern gegen Starnberg, (ich red hier von der 1. Mannschaft - und hab das selbst im Sechzger erlebt), alles dabei. Das hat dann auch, ich nenns mal ein sehr unterschiedliches Verständnis zum TSV als solches und eben auch zu sehr unterschiedlichen Erwartungshaltungen geführt. (Auch mit Bezug auf die jeweilige Fan- und Mitglieder-Rekrutierung).

      In der Regel versuchen unsere Vereinsführungen und eben jetzt auch die ausgelagerten KGaA Verantwortlichen, die Heilung durch die Flucht nach vorne, also in einem mit allen möglichen Mitteln dann zum Einsatz kommenden - sportlichen Erfolg. Das ist ja eigentlich ja auch sehr naheliegend für einen Sportverein, insb. Fußballverein. Ich mein ich selbst spring ja bei einem Tor der Löwen, egal von welcher Mannschaft auch auf und schrei laut rum. Also das ist schon die grundlegende Motivation und grundsätzlich ja vollkommen okay.

      Aktuell so in der letzten Zeit, also zum Beispiel das Rock'n*Roll Motto vom GM, war ja nicht nur Stimmungsmache und Marketingzweck, (das schon auch), sondern da schwang schon auch die Zielrichtung zum Aufstieg in der 1. Liga mit. Der Moniz hat halt in der letzten Saison samt Tiki Taka Poschner Programm dann den Lautsprecher gemacht und sich dadurch auch gleich wieder zum Deppen. Aufgrund der letzten Saison, ist das jetzt nicht so spruchreif und wohl kaum einer traut sich momentan davon zu reden, (bei 3 Siegen in Folge aber dann schon wieder :-) aber so ein stetiger Leitgedanke steckt doch nach wie vor drinnen. Auch von allen anderen Beteiligten. Sechzig in der 1. Liga, da gehören wir hin, und außerdem wird dann alles gut. Da wäre ja unser Ismaik auch mit dabei. Und wenn der halt bockig ist, dann suchen wir uns halt einen anderen Investor mit dem das dann klappt. Das ist auch so ein "Interesse".

      Den Verein jetzt - gerade aus e.V. Seite betrachtet, da in einen soliden Zustand zu bringen, etwas mehr unabhängig von den Unwägbarkeiten des Profifußballs und auch in Sachen Stadion vielleicht mal wieder kleinere Brötchen zu backen, (was eigentlich unserem Ist-Zustand entsprechen würde), das ist ein Widerspruch zu dem ersehnten Weg nach oben. Und schafft Interessenkonflikte. Bei allen Beteiligten dann.
    • HHeinz schrieb:

      St.Agostino schrieb:

      Vielleichts liegts an der Hitze, aber mir ist nicht klar was du uns mit diesem Post sagen willst. Was will wer? Glasi spricht über Fußball und du meinst "wir" (?) sollten uns da raus halten? Und als Fan Rejek vertrauen, oder als eV Mitglied?

      Ich meine wir sollten aufhören zu versuchen für Hasan Ismaik die Probleme zu lösen. Das können wir niemals besser als er selbst. Gleichzeitig sollte man gegenüber der DFL deutlich machen dass die Hauptverantwortung bei Hasan Ismaik liegt und sich der e.V. zukünftig in die passive Gesellschafterrolle zurückzieht. 50+1 findet bei uns nicht statt, wir sollten uns dementsprechend verhalten.

      Noor Basha und Markus Rejek müssen den sportlichen Bereich nach außen verantworten, nicht ein Übergangspräsident Siegfried Schneider. Transfers sollte das Präsidium vorbehaltlos zustimmen, sofern diese im finanziellen Rahmen liegen. Wenn nicht, dann muss man die Verantwortlichen dafür klar benennen.

      Hasan Ismaik macht das genauso. Er behauptet wir (der e.V.) hätten ihn hinters Licht geführt, anstatt dass er sein eigenes Versagen bei der Due-Diligence-Prüfung eingesteht. Wir hätten professionelle Strukturen vorgetäuscht obwohl ein Unternehmen am Rande der Insolvenz niemals über solche professionellen Strukturen verfügen kann (das schliesst sich eigentlich prinzipiell aus). Übers Ohr gehauen hat er sich höchstens selbst oder vielleicht hat das Hamada Iraki getan aber nicht der e.V. mit seinen Funktionären. Unser Versagen ist auch so groß genug.

      Was das letztendlich bedeutet kann ich nicht vorhersagen. Hasan Ismaik hat angekündigt dass er investieren möchte wenn die richtigen Köpfe an den richtigen Positionen sitzen und der e.V., salopp gesagt, endlich die Schnauze hält. Das möchte ich ihm gerne ermöglichen, mit dem Hintergedanken dass er das vermutlich gar nicht wirklich möchte. Glaubt man der durchaus interessanten Theorie des Schwabinger Löwen dann ist er in der Zwischenzeit dazu vielleicht gar nicht mehr in der Lage.

      Ich glaube Hasan Ismaik erfreut sich hauptsächlich noch an den Machtspielen, dass er e.V. Funktionäre vor sich hertreiben kann, Gerhard Mayrhofer beauftragt einen Käufer für seine Anteile zu finden um ihm hinterher eine lange Nase zeigen zu können. Daran würde ich mich nur ungern beteiligen.

      Vielmehr sollte er in ganzer Konsequenz für den sportlichen Erfolg bzw. Misserfolg verantwortlich gemacht werden. Entweder die KGaA ist dann endlich erfolgreich oder Hasan Ismaik wird sich von seinem Hobby sehr kurzfristig trennen. Groß ankündigen wird er das vermutlich nicht. Glaubt man mancher Anekdote aus dem KGaA Umfeld dann würde es die KGaA in dieser Form schon gar nicht mehr geben wenn nicht e.V. Funktionäre Hasan Ismaik quasi bebettelt hätten seinen Verpflichtungen als Mehrheitseigentümer nachzukommen.


      Ah- Ok- da bin ich ja sowas von "bei dir"!!

      Das Thema "der DFL sagen" brauchts nicht, das sehen die schon selber. Bei allen anderen Punkten sollte es genau so sein, eigentlich auch heute schon. Und - das schreib ich seit Jahren- WIR sollten auch aufhören unsere Präsidenten für alles verantwortlich zu machen. rejek und Basha heißen die Helden der Stunde, auch der letzten Monate. Du schreibst ja auch auf tm.de. Da ist im Dauerkartenthreat ein Beitrag wo ein User sinngemäß meint, er kaufe sich wegen des unfähigen Präsidiums keine Dauerkarte mehr. Solange es solche Fans gibt wird es halt schwierig das Konzept mit Leben zu erfüllen. Und auch die "Investorenkritischen User" hier dürften nicht glücklich werden.

      Aber- ja, genauso wie du schreibst sollte das gelebt werden. Und "60" als Mitgesellschafter hat wahrscheinlich mehr Einfluß und Macht auf die KGaA als das 60, das sich allein verantwortlich für das Groé und Ganze fühlt. Und sich dabei natürlich regelmäßig überhebt.
    • Ich finds immer super wenn jemand sich keine Dauerkarte fürs Bayern Stadion kauft, mag der Grund noch so falsch sein. Hier zählt nur das Ergebnis.
      „Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen, später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man muß den rollenden Schneeball zertreten; die Lawine hält keiner mehr auf.“ (Erich Kästner)