Kirmaier vs TSV 1860 München: WIe geht es weiter?

    • sagax schrieb:

      Xanderl schrieb:

      forever_blue schrieb:

      Ich finde das Urteil von heute ehrlichgesagt zwar gut, denn ich finde es nicht gut, wenn man kritische Mitglieder einfach aus dem Verein ausschließt.
      Die Frage ist halt, wo man die Grenze zwischen zwischen kritischem und vereinsschädigendem Verhalten zieht.
      Heisst Du etwa den Ausschluss gut?
      Ich selbst vertrete hier eher eine Minderheitenmeinung wie der Forever Blue.

      Vor allem aber finde ich, dass sich ein gewisser Hasan Ismaik weitaus vereinsschädigender verhalten hat als ein Herr Kiermaier.
      Eigentlich von beiden Seiten ein Wahnsinn wobei ich beim e.V. immer kritisiert habe dass dieser Vereinsgelder verplempert während Herr Kirmaier privates Geld für seine Rechthaberei einsetzt. Ich hoffe der e.V. macht hier jetzt endlich mal einen Deckel drauf und schließt Frieden. Und da muss wegen mir auch niemand seine Perücke abnehmen.
      Ein Gerhard Mayrhofer kommt, was vereinsschädigendes Verhalten betrifft, bei mir keinen Millimeter besser weg, wobei ich grundsätzlich Ausschlussverfahren nicht gut finde.
      Über die Rolle des Herrn Kambli im e.V. kann man sicherlich diskutieren aber den Ausschlussprozess hätte meiner Meinung nach selbst ein Wolfgang Kubicki oder Steffen Ufer nicht gewonnen.
      PS: Der Antrag von Ulla Hoppen hat soweit ich mich richtig erinnere eine Hintertür da er die Zustimmung des Verwaltungsrates zur Kündigung voraussetzt.
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015
    • PodcastFips schrieb:

      Dass ein nicht eingeladenes Mitglied alle Beschlüsse kippt ist aber auch aus den Wolken gegriffen. Schließlich hätte seine Stimme nirgends das Endresultat verändert. An deutschen Gerichten urteilt man durchaus mit gesundem Menschenverstand.
      Er hätte mit einer fulminanten Rede auf der Versammlung Hunderte Mitglieder umstimmen können, wenn er dabei sein hätte dürfen.

      So wird er vor Gericht argumentieren.
    • sagax schrieb:

      Xanderl schrieb:

      forever_blue schrieb:

      Ich finde das Urteil von heute ehrlichgesagt zwar gut, denn ich finde es nicht gut, wenn man kritische Mitglieder einfach aus dem Verein ausschließt.
      Die Frage ist halt, wo man die Grenze zwischen zwischen kritischem und vereinsschädigendem Verhalten zieht.
      Heisst Du etwa den Ausschluss gut?
      Ich selbst vertrete hier eher eine Minderheitenmeinung wie der Forever Blue.

      Vor allem aber finde ich, dass sich ein gewisser Hasan Ismaik weitaus vereinsschädigender verhalten hat als ein Herr Kiermaier.
      Keine Frage, dass andere Personen da auch in Frage kommen.
      Die Frage nach dem "Warum" ist bei dem Vorgehen von Kirmaier für mich zumindest nicht wirklich beantwortet. Wenn das jetzt weitergeht, dass alle Entscheidungen, die von Vereinsgremien getroffen wurden, in Frage gestellt werden, dann führt das letztendlich zur Handlungsunfähigkeit des Vereins. Nehmen wir mal an, genau das zu erreichen wäre der Grund für sein Verhalten, dann könnte man da schon als vereinsschädigend betrachten. Und auch wenn das nicht seine Absicht ist, so nimmt er das doch billigend in Kauf, und für was bitte? Ich zumindest kann bislang nicht erkennen, was Kirmaier mit seinen Klagen zum Wohle des Vereins beiträgt.
      Sektion Gutmensch

      "Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf." (Christian Morgenstern)
    • Xanderl schrieb:

      sagax schrieb:

      Xanderl schrieb:

      forever_blue schrieb:

      Ich finde das Urteil von heute ehrlichgesagt zwar gut, denn ich finde es nicht gut, wenn man kritische Mitglieder einfach aus dem Verein ausschließt.
      Die Frage ist halt, wo man die Grenze zwischen zwischen kritischem und vereinsschädigendem Verhalten zieht.
      Heisst Du etwa den Ausschluss gut?Ich selbst vertrete hier eher eine Minderheitenmeinung wie der Forever Blue.

      Vor allem aber finde ich, dass sich ein gewisser Hasan Ismaik weitaus vereinsschädigender verhalten hat als ein Herr Kiermaier.
      Keine Frage, dass andere Personen da auch in Frage kommen.Die Frage nach dem "Warum" ist bei dem Vorgehen von Kirmaier für mich zumindest nicht wirklich beantwortet. Wenn das jetzt weitergeht, dass alle Entscheidungen, die von Vereinsgremien getroffen wurden, in Frage gestellt werden, dann führt das letztendlich zur Handlungsunfähigkeit des Vereins. Nehmen wir mal an, genau das zu erreichen wäre der Grund für sein Verhalten, dann könnte man da schon als vereinsschädigend betrachten. Und auch wenn das nicht seine Absicht ist, so nimmt er das doch billigend in Kauf, und für was bitte? Ich zumindest kann bislang nicht erkennen, was Kirmaier mit seinen Klagen zum Wohle des Vereins beiträgt.
      Wie ist eigentlich der Stand beim Vereinssausschlussverfahren gegen Ogriss?
      1996 - in den Farben weiß und blau!
    • forever_blue schrieb:

      Auch wenn ich die jetzt entstandene Situation Kacke finde, finde ich nicht gut Kirmaier als Nestbeschmutzer abzutun. Er hat damals auf Formale Fehler hingewiesen, die erhebliche negative Auswirkungen hätten haben können. Nur wollte das leider keiner hören.
      Man kann und darf auf die Barrikaden steigen, wenn Formfehler vorliegen und man auf der Versammlung mit seinen Einwänden weggebügelt wird.

      Wenn Öffentlichkeit und Verein aber eingesehen haben, dass das falsch war, fände ich es angemessen, sich gütlich zu einigen (wie der Verein es offenbar vorgeschlagen hat).

      Mit dem starrköpfigen Beharren, auch alle Konsequenzen des Fehlers als rechtsunwirksam zu klassifizieren, hat er m.E. ohne Not die Handlungsfähigkeit des Vereins gefährdet. Da war es ihm wichtiger, persönlich Recht zu haben und zu bekommen - auch auf Kosten des Vereinswohls. Ob das für "vereinsschädigend" reicht, ist natürlich Interpretationssache.

      Dass der Verein angesichts dieser Historie jede Gelegenheit wahrnimmt, den Querulantne loszuwerden, erscheint mir nur folgerichtig.
    • Bauerngirgel schrieb:

      forever_blue schrieb:

      Auch wenn ich die jetzt entstandene Situation Kacke finde, finde ich nicht gut Kirmaier als Nestbeschmutzer abzutun. Er hat damals auf Formale Fehler hingewiesen, die erhebliche negative Auswirkungen hätten haben können. Nur wollte das leider keiner hören.
      Man kann und darf auf die Barrikaden steigen, wenn Formfehler vorliegen und man auf der Versammlung mit seinen Einwänden weggebügelt wird.
      Wenn Öffentlichkeit und Verein aber eingesehen haben, dass das falsch war, fände ich es angemessen, sich gütlich zu einigen (wie der Verein es offenbar vorgeschlagen hat).

      Mit dem starrköpfigen Beharren, auch alle Konsequenzen des Fehlers als rechtsunwirksam zu klassifizieren, hat er m.E. ohne Not die Handlungsfähigkeit des Vereins gefährdet. Da war es ihm wichtiger, persönlich Recht zu haben und zu bekommen - auch auf Kosten des Vereinswohls. Ob das für "vereinsschädigend" reicht, ist natürlich Interpretationssache.

      Dass der Verein angesichts dieser Historie jede Gelegenheit wahrnimmt, den Querulantne loszuwerden, erscheint mir nur folgerichtig.
      Helmut Kirmaier hätte mit seiner Klage im Wesentlichen wohl zwei Dinge erreichen können
      • Die Delegiertenversammlung samt deren Beschlüsse hätte wiederholt werden müssen
      • Dieter Schneider (bzw. das alte Präsidium) wäre wieder Übergangspräsident geworden bis zu einer ordnungsgemäß geladenen Delegiertenversammlung samt deren Folgebeschlüsse oder er hätte seinen Rücktritt erklären müssen und es wäre ein Notpräsidium bestellt worden.

      Die Delegiertenversammlung wurde sogar "freiwillig" wiederholt, bliebe also ein Übergangspräsidium, welches in dieser kurzen Periode vermutlich gar nichts mehr entschieden hätte außer ordnungsgemäß einzuladen.
      Der Verein hat selbst Mitgliederversammlungen kurzfristig abgesagt oder 1 Jahr komplett ausfallen lassen. Bereits unter Lehner hieß es schon einmal: "Liebe Delegierten, wir haben ein Problem".
      So sehr mich die Beharrlichkeit des Klägers nervt, so unmöglich finde ich den Starrsinn mancher Vereinsfunktionäre welche Vereinsgelder eingesetzt haben um einen persönlichen Rachefeldzug zu führen. Ganz zu schweigen vom Imageschaden durch jahrelanges Gezanke. Der Verein hat dadurch nichts gewonnen und auch der Herr Kirmaier dürfte Einiges an Finanzen eingesetzt haben. Nur die Herren Veauthier und Kambli dürften hocherfreut sein denn bei ihnen ist vermutlich ein Großteil des Geldes gelandet.
      Ich gebe aber zu dass der Starrsinn des e.V. vermutlich auf jeder Versammlung mehrheitsfähig gewesen wäre.
      Ich hoffe Robert Reisinger hat da ein Einsehen. Es ist es einfach nicht wert. Zur Not soll Herr Kirmaier halt Recht haben und sich davon einen Lutscher kaufen.
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015