Mitgliederversammlung 2015 - Vorstellung von zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten

    • Ich hab jetzt meine Kandidaten zusammen, denen ich am Sonntag meine Stimmen geben würde:
      - Mader
      - Oxee
      - Seeböck junior
      - Ostermeier
      - Hagl
      - von Benningsen
      - Lanzl
      - Riedl
      - Reisinger

      Für mich eine gute Mischung für den Verein:
      - 2x "alte VW's" mit Kenntnis der Lage (Hagl, von Benningsen)
      - Steuerberater (Mader)
      - 2x Fanbelange (Ostermeier, Seeböck)
      - 2x Unternehmer (Oxee, Lanzl)
      - 2x Gegenpol zu den "Realos" (Reisinger, Riedl)

      Und die werden sich schon verstehen bzw. zusammenraufen, da bin ich mir sicher.
    • "Da kann man sich natürlich die Frage stellen, warum jemand in den Verwaltungsrat möchte, der selbst erst seit 2014 Mitglied ist wie z.B. Herbert Hagen"

      Lieber Frank,

      gerne will ich auf Deine Anmerkung kurz eingehen:

      Ja, auf den ersten Blick bin ich erst seit 2014 im Verein, war aber die Jahre zuvor bereits über Jahrzehnte hinweg Mitglied der Fußballabteilung des TSV 1860 München e.V.
      Ausgetreten bin ich für kurze Zeit deshalb, weil ich mit vielen richtungsweisenden Entscheidungen der damaligen und zum Teil noch aktuellen Verantwortungsträger nicht einverstanden war und bin. Ich habe dies auch immer wieder in Gesprächen und Schriftwechseln zum Ausdruck gebracht. Leider meist ohne großen Erfolg.
      Im April 2014 habe ich mich dann entschieden, dass dieser Weg nicht zielführend ist, sondern, dass ich längst überfällige Veränderungen nur dann mitgestalten und bewirken kann, wenn ich mich aktiv einbringe.

      Ganz kurz zu meiner Person:
      Ich bin 50 Jahre alt, gebürtiger Münchner und seit über 40 Jahren Löwe und beruflich Manager Accounting und Controlling im Bereich Corporate Finance im Siemens Konzern. Seit April 2014 bin ich auch Betriebsrat der Siemens AG, München und dort im Personalausschuss verantwortlich für Personalangelegenheiten und -entscheidungen.

      Ich bin ein unabhängiger Kandidat und stehe für Transparenz, Offenheit, Ehrlichkeit, Wahrheit, Vertrauen und Teamgeist. Der Verein muss immer über Allem und Allen stehen. Ein Verwaltungsrat muss dem Verein dienen und nicht umgekehrt.
      Sehr am Herzen liegt mir insbesondere ein vertrauensvoller und glaubwürdiger Auftritt innerhalb des Vereins und nach aussen hin. Unsere Aussendarstellung gegenüber der Sponsorenwelt und auch in der Öffentlichkeit war in der Vergangenheit wenig zielführend, ja nach meinem Empfinden mitunter sogar erschreckend.
      Ganz ehrlich: Von aussen hat man manchmal den Eindruck als wär das alles ein riesiger Sumpf und ich fürchte Frösche werden diesen Sumpf nicht trockenlegen...dafür braucht es echte Löwen mit Herz!

      Statt ständige Unsicherheit über den künftigen Kurs müssen wir endlich klar Schiff machen, auf dem alle in diesselbe Richtung rudern. Der Löwe darf nicht länger Schiffsbrüchiger sein. Der Löwe muss endlich wieder stolzer Kapitän an Bord seines eigenen Schiffes sein. Unsere Fahne weht viel zu lange schon in einem Schlauchboot auf Halbmast.
      Wir müssen künftig Ideen für unseren Verein entwickeln und Handlungsalternativen aufzeigen und prüfen. Kürzlich hat ein LF-User hier geschrieben er will nicht ständig im Status quo scheitern, sondern endlich Alternativen ausprobieren...wie wahr!

      Wo sehe ich meine Schwerpunkte, meine Aufgaben in einem künftigen Verwaltungsrat?
      Hier die sechs wesentlichen Punkte


      • Ganz wichtig ist mir die Entwicklung einer klaren Philosophie, die sich auf den tiefen Wurzeln und der großen Tradition unseres Vereins gründet
      • Mir geht es um den Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks in der regionalen und lokalen Wirschaft, um die Stärkung der Marke TSV 1860 München; Münchens nicht nur großer, sondern auch einziger Liebe, um Tradition und Echtheit ("Jetzt erst rECHT") und um Volksnähe und Bodenständigkeit
      • Die Entwicklung neuer Wege bei der Gestaltung von Mitglieder- und Fanprojekten ist mir ebenso ein Anliegen wie die Förderung der sportlichen Vielfalt im Gesamtverein.
      • Wir brauchen eine stärkere Ausrichtung auf unsere Mitglieder und Fans
      • Essentielle Themen, wie der Hallenbau, die Gemeinnützigkeit und unser Vereinsleben müssen wieder in den Vordergrund rücken
      • ...und ganz wichtig wir müssen wieder eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens schaffen
      Lasst uns die starke Emotionalität, die unseren Verein auszeichnet und prägt künftig positiv nutzen.
      Wir brauchen die richtige Mischung zwischen Passion, Leidenschaft und Professionalität.
      Sechzig ist nicht nur ein Verein. Sechzig ist Lebensgefühl, Lebenseinstellung, ja Lebensinhalt!
      Wir alle hier sind Sechzig München, machen uns tagtäglich Gedanken über unseren Verein, leiden und fiebern mit, suchen täglich im Netz nach Neuigkeiten und...bleiben immer dabei...bis zum letzten Atemzug...
      Wir Mitglieder und Fans sind das Herz von Sechzig, die Verantwortlichen sind der Kopf unseres Vereins...
      Manchmal muss der Kopf nur mehr auf das Herz hören!

      Ich möchte mit keinem Fan der Welt tauschen!

      Lasst uns die Gegenwart nicht von der Vergangenheit bestimmen, aber lasst uns die Vergangenheit ein guter und ehrlicher Ratgeber für unsere Zukunft sein.

      Drei Dinge sollten wir Löwen nie verlieren


      • die Ehrlichkeit,
      • den Respekt und
      • die Hoffnung auf bessere Zeiten

      Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin kein großer Name der Wirtschaft oder der Politik, aber ich versichere Euch, ich habe ein ganz großes Löwenherz und das verbindet uns. Ganz wichtig ist mir auch der Faktor Zeit, wenn man seiner Verantwortung als Verwaltungsrat unserem Verein gegenüber gerecht werden will. Ich kann versprechen ich bringe nicht nur ganz viel Herzblut, sondern auch sehr viel Zeit mit.

      Sehr gerne beantworte ich Euch Fragen zu meiner Person unter meiner E-Mail hoerbi60@gmx.de

      Beste Löwengrüße und bis Sonntag!
      Herbert Hagen

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Herbert Hagen ()

    • ja ich denke Poschner wird am Sonntag Geschichte sein , kann ja wohl nich angehen immer noch kein Spieler geholt vor 2 Wochen hieß es noch,was für angeblich Super Namen auf der liste stehen als Neuzugänge... Ja wo sind se denn die Super Namen man hört und sieht nix davon, räumt endlich auf am Sonntag meine fresse ey...
    • FrankDerSechzger schrieb:


      Weil diese Fehler sonst einfach Konsequent weiter begangen werden und der Verein sich von außen angreifbar macht.
      Durch wen macht sich der Verein dann angreifbar? Wer könnte ein Interesse daran haben, durch solche Satzungsfehler den TSV zu verklagen und warum? Das ist doch mal die große Frage.

      Wenn jetzt ein Kiermeier oder sonst jemand, seinen eigenen Verein verklagt, weil es Satzungsfehler gibt, dann kann ich das absolut nicht nachvollziehen sorry. Nie im Leben würde ich darauf kommen, meinen eigenen geliebten Verein rechtlich zu verklagen, nur weil es Satzungsfehler gibt.

      Da MUSS doch ein bestimmtes Interesse dahinter stecken, politischer oder wirtschaftlicher Art, ansonsten kann ich mir das nicht vorstellen.

      Ich würde doch auch nie meinen Arbeitgeber verklagen, nur weil es z.B. im Gesellschaftervertrag meiner Chefs irgendwelche Fehler gibt, die mir aufgefallen sind. Was hätte ich denn für ein Interesse daran?


      Ich denke du sprichst einen Punkt an, den ich genauso sehe. Es geht um die Absicht- also Intention, die dahinter steht. Und auch um den Vorsatz.

      Gerade aus diesem gesichtspunkt heraus muss man sagen, dass damals keinerlei Vorsatz und auch keine Vorteilsnahme vorlag. Es hat ja niemand davon profitiert noch wurden Fakten geschaffen, die nicht mehr korrigiert werden konnten. Es fand am Ende eine Wahl statt, deren Ausgang und Auftrag klar und überdeutlich ausfiehl.

      Dass das kein Freibrief sein soll die Satzung zu beugen st hoffentlich selbstverstänflich. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass dies so erfolgte. Auch bin ich mir keiner Diskussion auf der MV bewußt, die auf ein unrechtmäßiges Vorgehen hingewiesen hätte und das öfffentlich gemacht hätte. Auch das gehört dazu, nicht nur das "Mahnen" in Hinterzimmern.

      Mir fehlt jegliches Verständnis für die Kiermayer Klage und aus meiner Sicht handelt es sich dabei um einen extrem kleingeistigen Vorgang, den nun mancher nachträglich zum heldenhaften Kampf gegen das System erhebt.

      Für mich als Mitglied bleibt nur, dass meine Absicht und Intention nicht durch den VR oder das Präsidium sondern durch Kiermayer und Co gebeugt und verfremdet wurde. So zu tun, als gäbe es in Sachen der AUslegung von Büchern jeglicher Art immer ein Schwarz und Weiß halte ich eh für Unfug, was ja auch der Prozeßausgang- zwischenstand bestätigt. Und solche fundamentalistiscehn Ansätze sind mir ein Dorn im Auge, sei es das Opus Dei oder die Schrfttreuen der Lex Leonis.
    • Herbert Hagen schrieb:

      "Da kann man sich natürlich die Frage stellen, warum jemand in den Verwaltungsrat möchte, der selbst erst seit 2014 Mitglied ist wie z.B. Herbert Hagen"

      Lieber Frank,

      gerne will ich auf Deine Anmerkung kurz eingehen:

      Ja, auf den ersten Blick bin ich erst seit 2014 im Verein, war aber die Jahre zuvor bereits über Jahrzehnte hinweg Mitglied der Fußballabteilung des TSV 1860 München e.V.
      Ausgetreten bin ich für kurze Zeit deshalb, weil ich mit vielen richtungsweisenden Entscheidungen der damaligen und zum Teil noch aktuellen Verantwortungsträger nicht einverstanden war und bin. Ich habe dies auch immer wieder in Gesprächen und Schriftwechseln zum Ausdruck gebracht. Leider meist ohne großen Erfolg.
      Im April 2014 habe ich mich dann entschieden, dass dieser Weg nicht zielführend ist, sondern, dass ich längst überfällige Veränderungen nur dann mitgestalten und bewirken kann, wenn ich mich aktiv einbringe.

      Ganz kurz zu meiner Person:
      Ich bin 50 Jahre alt, gebürtiger Münchner und seit über 40 Jahren Löwe und beruflich Manager Accounting und Controlling im Bereich Corporate Finance im Siemens Konzern. Seit April 2014 bin ich auch Betriebsrat der Siemens AG, München und dort im Personalausschuss verantwortlich für Personalangelegenheiten und -entscheidungen.

      Ich bin ein unabhängiger Kandidat und stehe für Transparenz, Offenheit, Ehrlichkeit, Wahrheit, Vertrauen und Teamgeist. Der Verein muss immer über Allem und Allen stehen. Ein Verwaltungsrat muss dem Verein dienen und nicht umgekehrt.
      Sehr am Herzen liegt mir insbesondere ein vertrauensvoller und glaubwürdiger Auftritt innerhalb des Vereins und nach aussen hin. Unsere Aussendarstellung gegenüber der Sponsorenwelt und auch in der Öffentlichkeit war in der Vergangenheit wenig zielführend, ja nach meinem Empfinden mitunter sogar erschreckend.
      Ganz ehrlich: Von aussen hat man manchmal den Eindruck als wär das alles ein riesiger Sumpf und ich fürchte Frösche werden diesen Sumpf nicht trockenlegen...dafür braucht es echte Löwen mit Herz!

      Statt ständige Unsicherheit über den künftigen Kurs müssen wir endlich klar Schiff machen, auf dem alle in diesselbe Richtung rudern. Der Löwe darf nicht länger Schiffsbrüchiger sein. Der Löwe muss endlich wieder stolzer Kapitän an Bord seines eigenen Schiffes sein. Unsere Fahne weht viel zu lange schon in einem Schlauchboot auf Halbmast.
      Wir müssen künftig Ideen für unseren Verein entwickeln und Handlungsalternativen aufzeigen und prüfen. Kürzlich hat ein LF-User hier geschrieben er will nicht ständig im Status quo scheitern, sondern endlich Alternativen ausprobieren...wie wahr!

      Wo sehe ich meine Schwerpunkte, meine Aufgaben in einem künftigen Verwaltungsrat?
      Hier die sechs wesentlichen Punkte


      • Ganz wichtig ist mir die Entwicklung einer klaren Philosophie, die sich auf den tiefen Wurzeln und der großen Tradition unseres Vereins gründet
      • Mir geht es um den Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks in der regionalen und lokalen Wirschaft, um die Stärkung der Marke TSV 1860 München; Münchens nicht nur großer, sondern auch einziger Liebe, um Tradition und Echtheit ("Jetzt erst rECHT") und um Volksnähe und Bodenständigkeit
      • Die Entwicklung neuer Wege bei der Gestaltung von Mitglieder- und Fanprojekten ist mir ebenso ein Anliegen wie die Förderung der sportlichen Vielfalt im Gesamtverein.
      • Wir brauchen eine stärkere Ausrichtung auf unsere Mitglieder und Fans
      • Essentielle Themen, wie der Hallenbau, die Gemeinnützigkeit und unser Vereinsleben müssen wieder in den Vordergrund rücken
      • ...und ganz wichtig wir müssen wieder eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens schaffen
      Lasst uns die starke Emotionalität, die unseren Verein auszeichnet und prägt künftig positiv nutzen.
      Wir brauchen die richtige Mischung zwischen Passion, Leidenschaft und Professionalität.
      Sechzig ist nicht nur ein Verein. Sechzig ist Lebensgefühl, Lebenseinstellung, ja Lebensinhalt!
      Wir alle hier sind Sechzig München, machen uns tagtäglich Gedanken über unseren Verein, leiden und fiebern mit, suchen täglich im Netz nach Neuigkeiten und...bleiben immer dabei...bis zum letzten Atemzug...
      Wir Mitglieder und Fans sind das Herz von Sechzig, die Verantwortlichen sind der Kopf unseres Vereins...
      Manchmal muss der Kopf nur mehr auf das Herz hören!

      Ich möchte mit keinem Fan der Welt tauschen!

      Lasst uns die Gegenwart nicht von der Vergangenheit bestimmen, aber lasst uns die Vergangenheit ein guter und ehrlicher Ratgeber für unsere Zukunft sein.

      Drei Dinge sollten wir Löwen nie verlieren


      • die Ehrlichkeit,
      • den Respekt und
      • die Hoffnung auf bessere Zeiten

      Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin kein großer Name der Wirtschaft oder der Politik, aber ich versichere Euch, ich habe ein ganz großes Löwenherz und das verbindet uns. Ganz wichtig ist mir auch der Faktor Zeit, wenn man seiner Verantwortung als Verwaltungsrat unserem Verein gegenüber gerecht werden will. Ich kann versprechen ich bringe nicht nur ganz viel Herzblut, sondern auch sehr viel Zeit mit.

      Sehr gerne beantworte ich Euch Fragen zu meiner Person unter meiner E-Mail hoerbi60@gmx.de

      Beste Löwengrüße und bis Sonntag!
      Herbert Hagen
      Das hast du doch auch in der Vorstellungsrunde abgelesen, oder?

      Was ist dein Lösungsansatz für den e.V. und sein Zusammenwirken mit der KGaA?
    • Lieber Löwe-TSV,

      sehr gerne können wir diese komplexe Fragestellung und Thematik am Rande der Mitgliederversammlung am Sonntag diskutieren. Sprich mich einfach hierzu an! Ich bin auch sehr interessiert daran Deine Meinung hierzu und Deine Ideen, Gedanken und Lösungsalternativen hierzu zu erfahren.

      Beste Löwengrüße und bis Sonntag!
      Herbert Hagen
    • Herbert Hagen schrieb:



      Statt ständige Unsicherheit über den künftigen Kurs müssen wir endlich klar Schiff machen, auf dem alle in diesselbe Richtung rudern. Der Löwe darf nicht länger Schiffsbrüchiger sein. Der Löwe muss endlich wieder stolzer Kapitän an Bord seines eigenen Schiffes sein. Unsere Fahne weht viel zu lange schon in einem Schlauchboot auf Halbmast.
      Wir müssen künftig Ideen für unseren Verein entwickeln und Handlungsalternativen aufzeigen und prüfen. Kürzlich hat ein LF-User hier geschrieben er will nicht ständig im Status quo scheitern, sondern endlich Alternativen ausprobieren...wie wahr!


      Beste Löwengrüße und bis Sonntag!
      Herbert Hagen


      Mich würde dabei interessieren, in welche Richtung denn dein künftiger Kurs gehen soll, und von welchen Alternativen du sprichst.
      Muss ja nicht ausgearbeitet sein, aber so grob zu wissen, in welche Richtung wir mit dir gemeinsam rudern sollen wäre ganz interessant.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von friedhofstribüne ()

    • FrankDerSechzger schrieb:

      Ja, ich finde es auch nicht gut, wenn man seine Ziele vorliest, das wirkt nicht wirklich authentisch.

      Gerhard Mayrhofer konnte meiner Meinung nach problemlos 30 Minuten frei reden ohne dabei etwas zu sagen. Das hat für 96% gereicht aber inhaltlich war das leider meiner Meinung nach sehr, sehr dürftig.

      Manchmal (und da spreche ich jetzt allgemein) muss ich mich über das Anspruchsdenken von manchen schon ein wenig wundern. Frei reden, vom Fach sein, möglichst mit sportbezogenem Studium und natürlich Ex-Profi. Man will ja schliesslich etwas bekommen für seinen Mitgliedsbeitrag und sonst wird das alles sowieso nichts (überspitzt formuliert).

      Eigentlich dachte ich, dass es hier um ein Ehrenamt geht auf das man sich bewirbt weil man eine gehörige Portion Idealismus, Zeit, Herz, Erfahrung und hoffentlich auch einfach ein wenig Spass mitbringt.

      Mir persönlich wäre es manchmal lieber in solchen Gremien hätten wir auch mal Jemanden sitzen der auch mal ein wenig "einfacher" denkt. Immerhin verdanken wir den letzten Ligaaufstieg einem Anstreicher und der Herr Wildmoser war gelernter Metzger (wenn auch mit Meisterabschluss). Mir fehlt es in unseren Gremien manchmal auch ein wenig an Mut (auch wenn in diesem Fall der Herr Wildmoser letzendlich wohl zu mutig war).

      An Personen die schöne Reden schwingen können hat es uns in der Vergangenheit selten gemangelt, was auch daran liegen kann, dass bei uns Politiker immer in der ersten Reihe gesessen sind.

      Die Reden von Heinz Schmidt haben mich jetzt emotional auch nicht vom Stuhl gerissen (Entschuldigung) aber die Inhalte haben für mich gepasst und er hat es zumindest so rübergebracht dass ich es verstanden habe (oder mir das zumindest eingebildet habe). Wenn hinterher nur diejenigen im Aufsichtsrat sitzen welche das Publikum mit einer mitreißenden Rede von den Sitzen gerissen haben, dann besteht für mich die Gefahr, dass wir hinterher ein Gremium mit lauter Dampfplauderern in die Verantwortung gewählt haben. Erschwerend kommt hinzu dass laut Satzung bei unserem Verwaltungsrat eigentlich nur eine Person nach Außen kommunizieren soll, die anderen 8 müssen sich also in Zurückhaltung üben.

      So mancher gewählte Funktionär traut sich ja nicht einmal mehr in einem Internetforum einen Beitrag zu verfassen. Man könnte ja, indem man seine Meinung äußert, gegen irgendwelche Geheimhaltungsklauseln verstoßen. Ich wünsche den gewählten Kandidaten am Sonntag eine glückliche Hand.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HHeinz ()

    • @friedhofstribüne

      Es gibt kein Patentrezept für unsere sehr komplexe aktuelle (Vertrags-)Situation.
      Es bedarf vieler kleiner Schritte um die gewünschten und notwendigen Veränderungen zu erzielen.

      Gerne ein paar meiner Überlegungen vorab stichpunktartig:



      • An erster Stelle steht der e.V. Diesbezüglich gilt es die wirtschaftliche Stabilität und eine größtmögliche Unabhängigkeit von der KGaA sicherzustellen, um den Breitensport und das Vereinsleben im Allgemeinen zu fördern, aktiv zu gestalten und zu beleben.
        Hierfür ist die Akquisition von neuen Geldgebern und Sponsoren (für die e.V. Mannschaften sowie aller anderen Sparten, insbesondere Thema Hallenbau) unabdingbare Voraussetzung.
        Auch würde ich gerne die aktuellen Vertragskonstellationen e.V. / KGaA einer sorgfältigen Prüfung unterziehen, um ein mögliches Verbesserungspotential zu identifizieren.
        Dabei bin ich mir darüber im Klaren, dass dies kein leichtes Unterfangen wird.
        Hierfür ist großes Engagement, aufopferungsvoller Einsatz, ein hoher Zeitaufwand und „Türklinkenputzen“ sowohl in der lokalen als auch regionalen Wirtschaft angesagt.
        Sehr gerne stelle ich mich hierfür zur Verfügung.

      • Wenn ich vom Herzen des Vereins (Mitglieder und Fans) und dem Kopf des Vereins (Verantwortungsträger) spreche, geht es mir in erster Linie und vorrangig um die stärkere Einbindung der Mitglieder- und Fan-Basis in Entscheidungsprozesse über die künftige Ausrichtung des Vereins. Diesbezüglich gilt es den persönlichen Dialog und den intensiven Austausch mit den Mitgliedern, Fanclubs und Fans zu forcieren. Was spricht dagegen, wenn der Kopf (Verantwortliche) künftig mehr auf sein Herz (Mitglieder / Fans) hört? Wir haben dies jahrzehntelang vernachlässigt. Ich lese auf diesen Seiten immer wieder sehr gute und prüfenswerte Ansätze und Vorschläge.
        Weitere Stichworte: Fankonferenzen, Benchmark und Austausch mit anderen Traditionsvereinen.

      • Hier schließt sich unausweichlich die Frage der künftigen Spielstätte an. Der Löwe wünscht sich nichts sehnlicher als eine Heimat, die seinen tiefen Wurzeln gerecht wird. In einer Arena vertrocknen diese. Wir brauchen fruchtbaren Boden für unsere Wurzeln.
        Um so zeitnah wie möglich die Stadionfrage zu lösen, müssen schnellstmöglich Projektergebnisse erzielt werden. Ich bin diesbezüglich sehr gespannt auf den Sonntag, wie weit wir hier bereits sind.

      • Über allem muss eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens stehen. Gerne würde ich diesbezüglich auch die Themenkomplexe Öffentlichkeitsarbeit, Verbesserung der Prozesse betreffend die Kommunikation innerhalb des Vereins sowie „Vertraulichkeit nach außen – Vertrauen nach innen“ angehen.

      • Selbstredend ist auch die Investorenfrage im Allgemeinen und das Verhältnis zum und die Kommunikation mit dem Investor ein wesentliches Thema der anstehenden Amtsperiode. Hierbei ist oberstes Gebot, dass zu jedem Zeitpunkt die Belange und Rechte des e.V. respektiert und gewahrt werden.

      • Damit ich nicht zu lange werde, noch ein paar weitere Schwerpunkte, die ich im Kopf habe: Fanclub-Arbeit, z.B. stärkere Einbindung von Spielern in Fanclub-Veranstaltungen, Finanzierung von Choreos, Spiel Fans/3. bzw. 4. Mannschaft des e.V. gegen das Profi-Team (Einnahmen zugunsten des e.V.), Aktionen mit Schulen und Vereinen, Förderung NLZ, Jugendarbeit, soziale Kompetenz unseres Vereins sowie Entwicklung neuer Mitglieder- und Fanprojekte im Dialog mit den Mitgliedern und Fans (z.B. Patenschaften für Fanclubs).

      All diese Themen erfordern harte Arbeit, eine außergewöhnlich hohe Einsatzbereitschaft und ganz viel Zeit.

      Um in meinem Schiffsvergleich zu bleiben:
      Ich wünsche mir nicht nur, dass wir alle in eine Richtung rudern, sondern auch, dass wir alle gemeinsam vorher den Kurs festlegen und nicht wie in der Vergangenheit geschehen, wir Mitglieder und Fans immer treu und loyal an Bord blieben, obwohl wir nicht wussten wohin die Reise führt, weil wir regelmäßig vor vollendete Tatsachen gestellt wurden.


      @friedhofstribüne,
      lass uns vorher aber noch gemeinsam unser Schiff streichen, Du mit der kräftigen blauen Farbe und ich mit der leuchtend weißen…

      Beste Löwengrüße und bis Sonntag!
      Herbert Hagen
    • HHeinz, danke für Deinen Beitrag. Hast mir das Schreiben abgenommen.

      Erst schreien's, dass nicht jeder Verwaltungsrat seine Nase in jedes Mikrofon halten soll und dass er/sie lieber seine Kompetenz ins Gremium einbringen soll. Und Politiker und Selbstdarsteller gehen ja schon gleich gar nicht, weil die außer Labern ja eh nix können.

      Gleichzeitig geht's aber auch gar nicht, dass jemand, der es vielleicht nicht so gewohnt ist, längere freie Reden zu halten, seinen Beitrag weitestgehend abliest.

      Was wollt's denn jetzt eigentlich???

      Mir ist - losgelöst von der konkreten Person, um die es hier geht - jemand zig Mal lieber, der einen guten Inhalt nicht so eloquent darstellt als ein begnadeter Redner, der überhaupt keinen Inhalt mitzuteilen hat.
    • Jompi1860 schrieb:

      HHeinz, danke für Deinen Beitrag. Hast mir das Schreiben abgenommen.

      Erst schreien's, dass nicht jeder Verwaltungsrat seine Nase in jedes Mikrofon halten soll und dass er/sie lieber seine Kompetenz ins Gremium einbringen soll. Und Politiker und Selbstdarsteller gehen ja schon gleich gar nicht, weil die außer Labern ja eh nix können.

      Gleichzeitig geht's aber auch gar nicht, dass jemand, der es vielleicht nicht so gewohnt ist, längere freie Reden zu halten, seinen Beitrag weitestgehend abliest.

      Was wollt's denn jetzt eigentlich???

      Mir ist - losgelöst von der konkreten Person, um die es hier geht - jemand zig Mal lieber, der einen guten Inhalt nicht so eloquent darstellt als ein begnadeter Redner, der überhaupt keinen Inhalt mitzuteilen hat.

      Stopp lieber Jompi, aber so dämlich sind wir Dauer-Kritiker zu den Gremien und ihren Mitgliedern nun auch nicht. Den hochgeschätzten Ehrenrat lassen wir nun mal außen vor.

      Ich erwarte von den künftigen Mitgliedern des Kontrollrates, dass sie ihrer Aufgabe gerecht werden - und auch wissen, was sie zu leisten haben. Dazu müssen sie natürlich nicht brillante Redner oder/und Dialektiker sein. Aber sie müssen wesentlich das letztlich mit-geschäftsführende Präsidium eines Zweit-Bundesligaklubs auswählen, prüfen und leitend (aus gerade fachlicher Erfahrung) beraten können. Wie das manche Kandidaten zur anstehenden Verwaltungsratswahl mit ihrer Vita bewerkstelligen wollen, ist mir völlig unbegreiflich. Und dabei geht es natürlich nicht nur um die Dauer der Vereinszugehörigkeit.

      Dass das aktuelle VR-Gremium völlig versagt hat(te), sollte unbestritten sein. Dass der ehemals Vorsitzende nun Interimspräsident ist, schlägt klar alles. Wir brauchen nun einen komplett neuen und endlich mutigen Verwaltungsrat und dazu unmittelbar einen sinnvoll besetzten korrekten Notvorstand.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 60 über alles ()

    • Meine Wahlentscheidung steht (fast)

      So, noch drei Tage, bis hoffentlich die Mitgliederversammlung stattfindet.

      7 Leute haben meine Stimme schon sicher:

      - Karl-Christian Bay (soweit er überhaupt noch Interesse an einem VR-Posten hat)
      - Dr. Klaus Leipold (Top-Jurist, erfahren)
      - Robert von Bennigsen (seine Ideen haben mich überzeugt, obwohl er diese bisher nicht unsetzen konnte)
      - Anton Bauer (Jung, Steuerberater, macht einen sehr bodenständigen Eindruck, sicher kein Selbstdarsteller, gute und vor allem realistische Ansichten)
      - Verena Dietl (eigentlich bin ich kein Freund von Politikern, aber sie machte einen guten Eindruck und hat die Verbindung zum Oberbürgermeister)
      - Oliver Neumann (Gute Ansichten, kein Selbstdarsteller)
      - Markus Kellermann (Fan-Nah, auch erfolgreich, spricht unangenehmes an, Nachteil: Ostermeier-Liste)

      Bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt alle 9 Stimmen abgebe, da ich durch Ausschlussprinzip doch recht viele Kandidaten sicher nicht wählen werde. Ich hoffe auf eine ausgewogene Mischung und Verjüngung im VR. Katastrophal wäre es mMn, wenn z.B. 5 Leute der Ostermeier-Liste gewählt würden. Das Lager-Denken und die politischen Spielereien bei Sechzig müssen endlich vorbei sein.
    • nachdem nun mehrere user ihre liste gepostet haben, hier meine. ausschlaggebende kriterien sind für mich persönliches vertrauen, kontinuität und abdeckung verschiedener kompetenzen.
      bevor der aktuelle verwaltungsrat seine inkompetenz erneut durch beugung der satzung zu beweis gestellt hat, sah meine liste eigentlich so aus: waggershauser, leipold, bay, steiner, von bennigsen, reisinger, drees, dietl, von rotberg

      nun vmtl. so (allerdings noch paar wackelkandidaten):
      reisinger, drees, dietl, von rotberg, kellermann, staimer, neumann, riedl, oxee
      FREIHEIT FÜR 60 UND NACH GIESING ZURÜCK!
      60 IST DER GEILSTE CLUB DER WELT! OHNE HASAN!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BlueMav ()