Fußball-WM 2018 (Qualifikation und Turnier)

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    • Da Jogi Freiburg Fan ist, wundert mich Petersen nicht wirklich.
      Aber Neuer ist ein Witz, der hat einen Freifahrtschein, v. den Erdoganfans ganz zu schweigen.
      Auch Rudi ist Streichkandidat, Reus ist Risiko mit seiner Verletzungsanfälligkeit.
      Nur 3 Stürmer, da hätte ich noch Füllkrug u. Uth mitgenommen.
    • @'bangkok Genau davon rede ich, bangkok. Dass die Truppe mit der alten Rumpelfussballgemeinschaft von 2004 nicht mehr vergleichbar ist, ist aber keinesfalls Jogis Verdienst sondern der guten Jugendarbeit geschuldet, die ihm einen guten Spieler nach dem anderen in den Kader gespült hat. Und Weltmeister sind wir nicht wg. Jogi sondern trotz Jogi geworden. Was hat der für einen Unsinn gecoacht. Du hast da ja schon genauestens das beste Beispiel herausgepickt. Und bei anderen Turnieren hat er - wenn's drauf ankam - vergessen, dass wir guten offensiven Fussball spielen können und plötzlich die Defensive verstärkt. Mit DEM Spielermaterial, über das Deutschland in den letzten Jahren verfügt, müsste eigentlich in jedem Turnier das Finale locker drin sein. Was mich bei Löw aber am meisten stört ist die Ungleichbehandlung von Spielern (Poldi darf ungestraft während des Spiels den Kapitän ohrfeigen, während ein Kuranyi für ewig verbannt wurde für ein lächerliches "Vergehen") und das Abservieren von verdienten Spielern (Fings, Ballack etc.) Ach ich reg mich schon wieder auf. Kann der Nationalmannschaft eh nicht mit dem Herzen die Daumen drücken, zuviele Rote; da halt ich's mit dem Schindluder. Ich werde wieder (vergeblich) England die Daumen drücken.
    • Im Endeffekt hat sich nichts verändert. Erdogan ist der selbe wie vor ein paar Tagen und die Nationalspieler Özil und Gündogan werden sich in kürzester Zeit auch nicht verändert haben. Das "Problem" liegt hauptsächlich bei Politikern und Medien. Die dachten Özil und Gündogan wären genau wie sie bzw. wären sogar Vorzeigeobjekte. Sie wären es sogar immer noch in vielen Bereichen, denn verbrochen haben die zwei nichts und schlechter Fußball spielen werden sie deswegen auch nicht. Vielleicht sollte man erfolgreiche Menschen aus Musik / Show / Sport einfach ihre Sache machen lassen und sie nicht politisieren und instrumentalisieren - außer sie wollen es. Leider wird gute Leistung viel zu oft mit ein guter Mensch sein gleichgesetzt. Demzufolge ist leider der mit der schlechten Leistung oft auch der Depp - bei 60 würden mir z.B. Kioyo oder Stefan Reisinger zu dem Thema einfallen.

      Gündogan soll übrigens für 5 Millionen Euro vom türkischen Staat ein altes Gebäude erworben haben und plant dort ein Einkaufszentrum zu errichten. Quelle: Gast bei Markus Lanz & welt.de

      Apropos Stefan Reisinger. Der hat 2015 seine Karriere in Saarbrücken beendet. Für Saarbrücken hat er in 9 Spielen 2 Tore geschossen und bei 60 in 28 Spielen nur eins.
    • Sehe es ähnlich wie DrLoewenkralle, das Spielermaterial, mit dem Löw arbeiten darf ist kein Vergleich mit dem was z.B. Ribbeck zur Verfügung hatte. Allerdings teile ich nicht die Auffassung, dass in jedem Turnier locker das Finale drin sein müsste. Andere Nationen können schließlich auch gut kicken.

      Tja, Thema WM & Nationalelf:

      Früher (würde ich gleich stellen mit allen Turnieren bis 2006) habe ich schon mit der deutschen Elf mitgefiebert. Emotionaler Höhepunkt war sicher die EM'96 mit den Herzschlagspielen gegen England und Tschechien. Man hat die Spiele in dieser Zeit im kleinen Freundeskreis oder mit der Familie verfolgt. Public Viewing gab es natürlich auch schon, jedoch uriger und mit fast ausschließlich "echten" Fussballfans. Positive Erinnerungen, dass sich mein Opa bei jeder gelungenen Grätsche von Buchwald oder Kohler eine Zigarette angezündet hat, bleiben.

      2006 war dann für mich persönlich der Wendepunkt. Natürlich hatte ich eine gewisse Vorfreude auf die WM und konnte auch die Stadionthematik in München für eine gewisse Zeit ausblenden. Ein Dorn im Auge waren für mich im Turnierverlauf dann jedoch die Anjas und Tanjas (die Thematik wurde im lf ja auch schon eindrucksvoll erörtert), welche mir das Gefühl gaben, mir "meine" Sportart wegzunehmen. Das Halbfinal-Aus gegen Italien damals nahm ich da schon relativ entspannt hin.

      Seitdem verfolge ich die Spiele (also WM und EM) schon weiterhin mit mittelgroßem Interesse (dafür bin ich einfach zu fussballinteressiert), hege jedoch überhaupt keine bis maximal wenig Symphatien für die deutsche Nationalelf. Mir ginge ein Vorrundenaus genauso am Allerwertesten vorbei wie ein WM-Titel. Wenn ein Underdog mir symphatisch rüberkommt (z.B. Island 2016), fieber ich eben a bisserl mit dem mit.

      Warum ist das so?
      Die rote mitspielende Zunft hatte schon früher einen gewissen Teil ausgemacht. Mal mehr mal weniger. Daran liegts also wohl eher nicht.
      Jogi Löw? Nein, garantiert auch nicht, obwohl ich auch nicht alle Entscheidungen, die er trifft, teilen kann. Die machten aber Vogts, Ribbeck und Völler auch nicht immer (Martin Max!), aber - siehe oben - da war die Begeisterung noch da.
      Ich glaube eher, es ist einfach der Weg der Kommerzialisierung des Fussballs, Geschäftemacherei von FIFA, UEFA usw. Um sein Panini-Album (oder das seines Sohnes) vollzubekommen, braucht man jetzt mittlerweile 691 Bilder. Ein Päcken mit 5 Bildern kostet statt 60cent (Brasilien 2014) nun 90cent. Jaja, die Lizenzkosten, alles wird teurer.
      Und zweite mögliche Begründung: Wahrscheinlich hab ich einfach keinen Bock mehr auf kreischende Anjas und Tanjas (ich kreische ja auch nicht bei nem Tupper-Abend, nur weil er lediglich alle zwei Jahre stattfindet und mir Tupper sonst völlig egal ist!) sowie irgendwelche roten Hansel, die mich im ungünstigsten Fall noch in den Arm nehmen wollen, nur weil beispielsweise ein Herr Thomas Müller soeben die Engländer, Kroaten oder sonst wen aus das Turnier geschossen hat.

      Mein Fazit: Ja zur WM (ganz ohne Fussball bis Ende Juli gehts halt doch nicht), meinetwegen auch in Russland, aber nur zuhause vorm TV, maximal im kleinen Rahmen unter "Gleichgesinnten".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ObermainLöwe27 ()

    • Sehe ich ähnlich. Werde versuchen dieses Jahr die WM so weit es geht zu boykottieren. Die, wenn auch indirekte, Unterstützung einer Mafia ähnlichen Organisation kann ich mit mir nicht mehr vereinbaren.
      Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 15
      Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.
    • Schindluder schrieb:

      Sehe ich ähnlich. Werde versuchen dieses Jahr die WM so weit es geht zu boykottieren. Die, wenn auch indirekte, Unterstützung einer Mafia ähnlichen Organisation kann ich mit mir nicht mehr vereinbaren.
      WORD

      2022 in Qatar wird es auch nicht besser. Ab 2026 soll das Feld ja nochmal aufgestockt werden.

      Alles um wem auch immer die Tasvhen voll zu machen.

      Inflation, das braucht’s keiner.

      Am TV die wenigen spannenden Spiele schauen, der Rest in die Tonne.
      Rudi Brunnenmeier - da war die weiß- blaue Welt noch in Ordnung!
    • Für mich der Knackpunkt war das Eröffnungsspiel der WM 2006. Als beim Public vewing am Olympia-See a Gruppe roter Hansel den Lehmann bei der Mannschaftsvorstellung ausgepfiffen und Olli Kahn Sprechchöre angestimmt haben. Da hab ich mir dacht. „Ihr habt’s doch nicht mehr alle“.
      Im Gegenzug soll ich dann die roten Nationalspieler anfeuern? Nein. Ich bin raus aus dem Scheixx