außerordentliche Mitgliederversammlung e.V., Donnerstag, den 28. Januar 2016, Heide-Volm

    • 60 über alles schrieb:

      schroedingers loewe schrieb:

      Danke für 'Dauerquatscher' und 'diese Personen'. Traust du dich live auch, dein Maul so aufzureißen, lieber Löwenfreund?

      Ja ja, die Kameradschaft ...
      Ihr seid vor Ort, versemmelt inhaltlich nahezu alle Abstimmungen und demontiert weitere tausende Mitglieder perrmanent mit Eurem Unsinn.


      Du kannst einen Antrag auch aus SIbirien stellen, so lange du Vereinsmitglied bist.
      Post gibt's da ja auch.

      Davon abgesehen, wäre die Onlineabstimmung nichts großartig anderes, als eine Briefwahl. Nur ist das Fälschen etwas einfacher. Und genau das dann sauber hinzubekommen sehe ich nicht als so einfach an.
      Vor allem weil der TSV nicht wirklich technikaffin wirkt.
      "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." George Santayana
    • 60 über alles schrieb:

      Ich bin doch nicht verantwortlich dafür, dass unser Verein in diesen untauglichen Strukturen weiterhin geführt wird.

      Dazu müsstet ihr Dauerquatscher schon selber mal etwas verändern, Aber dazu sehe ich niemanden in der Lage mit diesen Personen.

      Doch, das bist Du! Wenn Du mit den vorherrschenden Strukturen und Gegebenheiten nicht zufrieden bist, aber gleichzeitig nichts änderst und nur rum jammerst, dann bist Du dafür verantwortlich, dass alles so bleibt wie es ist.
      Immer nur von den anderen fordern aber selbst den Arsch nicht hochkriegen. Selbst schuld!
      STARK STOLZ WIE NOCH NIE
    • 60 über alles schrieb:

      Sogar noch Mitte der 90er Jahre war die Einführung des Internets (samt Intranet) in den meisten Konzernen in D noch nicht tragfähig. Ganz anders in den USA.

      Und heute möchten weiterhin veraltete Strukturen in gerade großen Traditions-Vereinen, die Einführung einer recht einfach zu organisierenden Online-Abstimmung beständig verhindern. Obwohl diese bei AG mittlerweile praktiziert wird. 1860 könnte auch mal Vorreiter werden. Gerade weil ja immer eher der Griff ins Abseits bei uns bei Abstimmungen gängig war. Weil die Verfahren dazu durch bewußte Intransparenz zu notwendigen Informationen Minderheiten oder so beeinflusste Organisationen begünstigten. Und sich somit entgegen einer möglichen Mehrheitsbildung der Mitglieder gegen eine umfangreiche Erneuerung durchzusetzen konnten.

      So dümpeln wir weiterhin vor uns hin. Weil fast nichts auf die Reihe gebracht werden kann. Weder zu Investoren (wir haben uns ja mit sage und schreibe rund 1 % der Mitgliederstimmen für 50+1 ausgesprochen) noch zur grundlegenden Erneuerung der Satzung noch zu irgendetwas. Die erfolglose Flickschusterei nimmt kein Ende.

      Man stelle sich nur einmal vor, wir hätten in D nur noch eine Wahlbeteiligung von rund 1,5 % der Bürger. Weil alle anderen keine Lust mehr haben, zu einer Wahl zu gehen. Weil sie ohnehin nicht eingebunden werden. Und Parlament und Regierung machen, was sie wollen. Dann hätten wir wahrscheinlich genau die Typen in der Regierung, die Demokraten sicherlich nicht wollen.

      Steig mal bissl auf die Bremse.
      Bei allen Großvereinen ist es das Gleiche. Nur ein geringer Prozentsatz ist auf den MVs vertreten.
      Das liegt in der Natur der Sache und ist mit Wahlen auf Landes oder gar Bundesebene überhaupt nicht zu vergleichen.

      Ich bin gegen eine Onlineabstimmungen in MVs, weil nicht sichergestellt ist, dass eine abgegebene Stimme auch vom Stimmberechtigten selbst stammt.
      Das ist für mich essentiell für eine Abstimmung in einer Mitgliederversammlung.

      Zwei Dinge würde ich in diesem Zusammenhang dagegen sehr befürworten .

      1. Umfragen unter den Mitgliedern zu bestimmten wichtigen Themen um sich ein grundsätzliches Meinungsbild einzuholen.
      Das lässt sich auch im laufenden Betrieb machen. Dazu müssen keinerlei Statuten geändert werden und Gesetzte schon gar nicht.

      2. Einen Wahlmodus der mir als Mitglied die Möglichkeit gibt, mich der Stimme auch tatsächlich zu enthalten. Die Satzung beinhaltet ein Stimmrecht und keine Stimmpflicht.
      Es ist daher nicht wirklich nachvollziehbar, dass ein Mitglied zu einer MV geht um sich zum Beispiel einfach nur vor Ort informieren zu wollen. Damit aber automatisch erstmal pauschal gegen sämtliche anstehenden Beschlüsse ist.
      Richtig wäre schon eher, dass man solange weder für noch gegen Etwas ist, bis man sich durch Abgabe seiner Stimme dazu äußert.
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    • harie schrieb:

      60 über alles schrieb:

      Sogar noch Mitte der 90er Jahre war die Einführung des Internets (samt Intranet) in den meisten Konzernen in D noch nicht tragfähig. Ganz anders in den USA.

      Und heute möchten weiterhin veraltete Strukturen in gerade großen Traditions-Vereinen, die Einführung einer recht einfach zu organisierenden Online-Abstimmung beständig verhindern. Obwohl diese bei AG mittlerweile praktiziert wird. 1860 könnte auch mal Vorreiter werden. Gerade weil ja immer eher der Griff ins Abseits bei uns bei Abstimmungen gängig war. Weil die Verfahren dazu durch bewußte Intransparenz zu notwendigen Informationen Minderheiten oder so beeinflusste Organisationen begünstigten. Und sich somit entgegen einer möglichen Mehrheitsbildung der Mitglieder gegen eine umfangreiche Erneuerung durchzusetzen konnten.

      So dümpeln wir weiterhin vor uns hin. Weil fast nichts auf die Reihe gebracht werden kann. Weder zu Investoren (wir haben uns ja mit sage und schreibe rund 1 % der Mitgliederstimmen für 50+1 ausgesprochen) noch zur grundlegenden Erneuerung der Satzung noch zu irgendetwas. Die erfolglose Flickschusterei nimmt kein Ende.

      Man stelle sich nur einmal vor, wir hätten in D nur noch eine Wahlbeteiligung von rund 1,5 % der Bürger. Weil alle anderen keine Lust mehr haben, zu einer Wahl zu gehen. Weil sie ohnehin nicht eingebunden werden. Und Parlament und Regierung machen, was sie wollen. Dann hätten wir wahrscheinlich genau die Typen in der Regierung, die Demokraten sicherlich nicht wollen.

      Steig mal bissl auf die Bremse.
      Bei allen Großvereinen ist es das Gleiche. Nur ein geringer Prozentsatz ist auf den MVs vertreten.
      Das liegt in der Natur der Sache und ist mit Wahlen auf Landes oder gar Bundesebene überhaupt nicht zu vergleichen.

      Ich bin gegen eine Onlineabstimmungen in MVs, weil nicht sichergestellt ist, dass eine abgegebene Stimme auch vom Stimmberechtigten selbst stammt.
      Das ist für mich essentiell für eine Abstimmung in einer Mitgliederversammlung.

      Zwei Dinge würde ich in diesem Zusammenhang dagegen sehr befürworten .

      1. Umfragen unter den Mitgliedern zu bestimmten wichtigen Themen um sich ein grundsätzliches Meinungsbild einzuholen.
      Das lässt sich auch im laufenden Betrieb machen. Dazu müssen keinerlei Statuten geändert werden und Gesetzte schon gar nicht.

      2. Einen Wahlmodus der mir als Mitglied die Möglichkeit gibt, mich der Stimme auch tatsächlich zu enthalten. Die Satzung beinhaltet ein Stimmrecht und keine Stimmpflicht.
      Es ist daher nicht wirklich nachvollziehbar, dass ein Mitglied zu einer MV geht um sich zum Beispiel einfach nur vor Ort informieren zu wollen. Damit aber automatisch erstmal pauschal gegen sämtliche anstehenden Beschlüsse ist.
      Richtig wäre schon eher, dass man solange weder für noch gegen Etwas ist, bis man sich durch Abgabe seiner Stimme dazu äußert.
      Ich habe noch kein schlüssiges Argument gegen eine ergänzende Online-Abstimmung zu einer MV hier gelesen - außer dass unsere Mitgliederstruktur (welche Analyse gibt es dazu?) diese nicht sinnvoll macht und unsere Satzung dazu geändert werden muss ...?! Und zu Letzterem meinte ein User auch noch, dass das BGB dazu geändert werden müsste. So sehr qualifiziert wirkt das nicht.

      Es ist auch sicherlich kein sinnvolles Argument, die Vorgehensweise anderer Vereine dazu zu deren Profi-Organisation anzuführen. Und ebenso auch nicht, dass nicht sichergestellt sei, dass eine online abgegebene Stimme auch vom Stimmberechtigten selbst stammt. Zur MV benötige ich lediglich einen Mitgliedsausweis ohne Foto ...

      Was Du befürwortest:

      Zu 1. Das schlage ich ja nun seit Monaten vor. Es freut mich ernsthaft, dass dies Deine Unterstützung findet.

      Zu 2. Damit hatte ich mich noch nicht befasst. Aber ich stimme dem so uneingeschränkt zu.
    • schroedingers loewe schrieb:

      Adgores schrieb:

      wäre die Onlineabstimmung nichts großartig anderes, als eine Briefwahl. Nur ist das Fälschen etwas einfacher. Und genau das dann sauber hinzubekommen sehe ich nicht als so einfach an.
      Vor allem weil der TSV nicht wirklich technikaffin wirkt.
      Exakt auf den Punkt gebracht. Dazu kommt noch, dass unmittelbar vor einer Abstimmung eine (wenn auch kurze) Diskussion vorausgehen soll, damit auf Basis von Information aus erster Hand abgestimmt wird und nicht auf Basis dessen, was Tagespresse oder Blogger schreiben.


      harie schrieb:

      Bei allen Großvereinen ist es das Gleiche. Nur ein geringer Prozentsatz ist auf den MVs vertreten. Das liegt in der Natur der Sache und ist mit Wahlen auf Landes oder gar Bundesebene überhaupt nicht zu vergleichen.
      Ja. Zumal die Beteiligung bei einer Online-Veranstaltung nicht zwangsläufig höher ist.

      harie schrieb:

      ... Es ist daher nicht wirklich nachvollziehbar, dass ein Mitglied zu einer MV geht um sich zum Beispiel einfach nur vor Ort informieren zu wollen. Damit aber automatisch erstmal pauschal gegen sämtliche anstehenden Beschlüsse ist.
      Es gibt ja auch genügend Mitglieder, die z.B. nicht in Planegg wohnen und per S-Bahn und/oder DB-Nahverkehr zu akzeptabler Zeit zuhause sein wollen oder müssen und deshalb die Versammlung vorzeitig verlassen. Deren zwangsläufig nicht abgegebene Stimmen faktisch als 'nein' zu zählen, gibt eine Vorlage für eventuelle Anfechtung einer knappen Abstimmung -> sollte vermieden werden, solche formalen Probleme hatten wir schon.


      Das ist ja nun wirklich eine überaus toll platte Argumentation.