ARGE der Fanclubs des TSV München von 1860 e.V

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    • Ich habe auch beide Schnells gesehen. Was ich meinte: Sie waren beim Tagesordnungspunkt, wo es um die Arge ging, nicht mehr da. Der Franz Hell hatte sie sm Micro nachvollziehbar krankheitsbedingt entschuldigt - was ich einfach mal akzeptiere ohne nachzuhaken. Dass sie früher gehen "mußten", war in der Arge vorzeitig bekannt.

      Aber: Die Schnells sind ja nicht die einzigen Vorstände der Arge. Das ist angeblich die größte Organisation beim TSV 1860 und keiner erklärt sich bereit einzuspringen. Kein Vertreter ist da.

      Den Arge-Leuten ist eine Mitglieder-Versammlung egal oder es sind halt tatsächlich nur Leute, die an Schafkopfrunden und Dampfplaudereien interessiert sind oder es einfach jahrelang gewohnt sind, Freikarten zu erhalten. Warum sonst wohl sollte das Team Profifußball immer angebettelt worden sein, ob sie Karten haben.

      Ich kenn mehrere Leute, die keine Dauerkarte haben und wenn sie wollten, immer im Stadion waren. Das hatte mich selbst überrascht.
    • LustigerGuenter schrieb:

      Ich habe auch beide Schnells gesehen. Was ich meinte: Sie waren beim Tagesordnungspunkt, wo es um die Arge ging, nicht mehr da. Der Franz Hell hatte sie sm Micro nachvollziehbar krankheitsbedingt entschuldigt - was ich einfach mal akzeptiere ohne nachzuhaken. Dass sie früher gehen "mußten", war in der Arge vorzeitig bekannt.

      Aber: Die Schnells sind ja nicht die einzigen Vorstände der Arge. Das ist angeblich die größte Organisation beim TSV 1860 und keiner erklärt sich bereit einzuspringen. Kein Vertreter ist da.
      ...

      Ich denke, es ist vollkommen klar, dass sich dieser Verband in dieser Form schlicht überlebt hat. Da muss was Neues her. Einen Dachverband der Fanclubs finde ich grundsätzlich nicht verkehrt, aber so wie es da momentan zugeht, ist das einfach kein Zustand. Dass die ihre Mitglieder nicht organisiert bekommen und auf den letzten zwei MVs dermaßen abgeschmiert sind, spricht doch Bände.

      Es kann auch nicht angehen, dass eine ARGE der Löwenfanclubs meint, ihren Einfluss (so sie denn noch welchen hat...) dazu benutzen zu müssen, in Verbindung mit einem gewissen Internetblogger permanent gegen die Führung des e.V.'s zu holzen. Mir ist kein einziger anderer Verein bekannt, bei dem es sowas gibt. Da herrscht echt dringender Handlungsbedarf!
      Jedes Herz ist eine revolutionäre Zelle!
    • LustigerGuenter schrieb:

      Ich habe auch beide Schnells gesehen. Was ich meinte: Sie waren beim Tagesordnungspunkt, wo es um die Arge ging, nicht mehr da. Der Franz Hell hatte sie sm Micro nachvollziehbar krankheitsbedingt entschuldigt - was ich einfach mal akzeptiere ohne nachzuhaken. Dass sie früher gehen "mußten", war in der Arge vorzeitig bekannt.

      Aber: Die Schnells sind ja nicht die einzigen Vorstände der Arge. Das ist angeblich die größte Organisation beim TSV 1860 und keiner erklärt sich bereit einzuspringen. Kein Vertreter ist da.

      Den Arge-Leuten ist eine Mitglieder-Versammlung egal oder es sind halt tatsächlich nur Leute, die an Schafkopfrunden und Dampfplaudereien interessiert sind oder es einfach jahrelang gewohnt sind, Freikarten zu erhalten. Warum sonst wohl sollte das Team Profifußball immer angebettelt worden sein, ob sie Karten haben.

      Ich kenn mehrere Leute, die keine Dauerkarte haben und wenn sie wollten, immer im Stadion waren. Das hatte mich selbst überrascht.
      Auch ich war letzte Saison einer davon (bis aufs burghausen Spiel). Aber als Ei Zielperson oder zu zweit /dritt tut man sich halt auch tatsächlich leichter, als wenn ein gesamter fanklub gerne zusammen Karte hätte, vor allem zumindest mit viel weniger Aufwand verbunden. In der Arena warens halt alle viel zu verwöhnt. Wenn man sieht, dass es aktuell immer noch Karten für die ersten Spiele gibt, dann gilt allerdings dieses Argument auch nicht mehr.
      Hättens doch besser jedem der ne dk wollte eine verkauft, wären dann wohl ca 10000 geworden.
      FREIHEIT FÜR 60 UND NACH GIESING ZURÜCK!
      60 IST DER GEILSTE CLUB DER WELT! OHNE HASAN!
    • harie schrieb:

      Stitch schrieb:

      Seuchenvogel schrieb:

      harie schrieb:

      Muckl1860 schrieb:

      Der Rücktritt von Schnell und Kern ist schon lange überfällig. Aber wenn man sich anschaut wie deren Nachfolger zustande kommen wird, dann zweifel ich daran dass dort eine Reformation stattfinden wird. Da wird schon dafür gesorgt dass die verbohrten Ansichten weitergeführt werden......


      ARGE hat keine basisdemokratische Vorstandswahl
      Laut Satzung der ARGE müssen mindestens 20 Tage vor der Versammlung die Mitglieder der ARGE eingeladen werden. Dabei ist allerdings festzustellen, dass die Mitglieder nicht einzelne Fans, sondern die Fanclubs sind. Pro Fanclub dürfen 2 Delegierte teilnehmen. Dabei ist es vollkommen egal, ob der Fanclub aus nur drei oder aus hundert Fans besteht. Auch die Gewichtung der Stimmen bei einer Wahl ist davon unberührt. Hierfür gibt es auch aus den eigenen Reihen immer wieder Kritik. Eine Wahl nach basisdemokratischen Grundsätzen gibt es damit zweifelsohne nicht.



      Quelle: Löwenmagazin
      Das sehe ich anders.Ein Delegiertensystem ist ebenso demokratisch wie ein Mitgliedersystem. Wenn es richtig angewendet wird.Bei den Fanclubs ist das der Fall, weil diese Delegierten von den Fanclubs ausgewählt werden und nicht der ARGE-Führung selbst.Die Probleme bei der ARGE liegen sicher nicht im Wahlsystem, auch wenn die Satzung eine Abwahlmöglichkeit des Vorstandes vorsehen sollte.
      Ist da keine Briefwahl möglich ?!? :-D
      Des braucht's ja da ned, bei nur zwei Delegierten pro Fanclub reichen die Schlafplätze in der Umgebung aus! ;-)
      Zumindest ist die Beteiligungsquote an den Hauptversammlungen um einiges höher ;)
      Klar, wenn ich ein Deligiertensystem habe ist die Quote höher. Aber da hab ich dann Deligierte die evtl. an der großen "schweigenden Mehrheit" vorbei nicht in deren Sinne abstimmen, weil sie gekauft wurden, weil sie mit Nachdruck von anderen überzeugt wurden, etc.
      Mir kommt das von der ARGE eher so vor "Wasser predigen aber Wein trinken"
      Der e.V. muss bei seiner MV unbedingt per Briefwahl abstimmen lassen, damit die "schweigende Mehrheit" die Möglichkeit hat zu wählen, aber bei den eigenen Wahlen/Abstimmungen langt es wenn ein paar Hanserl da sind die dann stellvertretend für 40.000 reden.
      Gab doch auch hier des Öfteren die Diskussion "Wurden die einzelnen Fanclubs überhaupt gefragt?" wenn die ARGE etwas entescheidet oder persönlich zum Freidattel-Abholen nach Abu Dabi fliegt ;-)))))
    • Seuchenvogel schrieb:

      harie schrieb:

      Stitch schrieb:

      Seuchenvogel schrieb:

      harie schrieb:

      Muckl1860 schrieb:

      Der Rücktritt von Schnell und Kern ist schon lange überfällig. Aber wenn man sich anschaut wie deren Nachfolger zustande kommen wird, dann zweifel ich daran dass dort eine Reformation stattfinden wird. Da wird schon dafür gesorgt dass die verbohrten Ansichten weitergeführt werden......


      ARGE hat keine basisdemokratische Vorstandswahl
      Laut Satzung der ARGE müssen mindestens 20 Tage vor der Versammlung die Mitglieder der ARGE eingeladen werden. Dabei ist allerdings festzustellen, dass die Mitglieder nicht einzelne Fans, sondern die Fanclubs sind. Pro Fanclub dürfen 2 Delegierte teilnehmen. Dabei ist es vollkommen egal, ob der Fanclub aus nur drei oder aus hundert Fans besteht. Auch die Gewichtung der Stimmen bei einer Wahl ist davon unberührt. Hierfür gibt es auch aus den eigenen Reihen immer wieder Kritik. Eine Wahl nach basisdemokratischen Grundsätzen gibt es damit zweifelsohne nicht.



      Quelle: Löwenmagazin
      Das sehe ich anders.Ein Delegiertensystem ist ebenso demokratisch wie ein Mitgliedersystem. Wenn es richtig angewendet wird.Bei den Fanclubs ist das der Fall, weil diese Delegierten von den Fanclubs ausgewählt werden und nicht der ARGE-Führung selbst.Die Probleme bei der ARGE liegen sicher nicht im Wahlsystem, auch wenn die Satzung eine Abwahlmöglichkeit des Vorstandes vorsehen sollte.
      Ist da keine Briefwahl möglich ?!? :-D
      Des braucht's ja da ned, bei nur zwei Delegierten pro Fanclub reichen die Schlafplätze in der Umgebung aus! ;-)
      Zumindest ist die Beteiligungsquote an den Hauptversammlungen um einiges höher ;)
      Klar, wenn ich ein Deligiertensystem habe ist die Quote höher. Aber da hab ich dann Deligierte die evtl. an der großen "schweigenden Mehrheit" vorbei nicht in deren Sinne abstimmen, weil sie gekauft wurden, weil sie mit Nachdruck von anderen überzeugt wurden, etc.Mir kommt das von der ARGE eher so vor "Wasser predigen aber Wein trinken"
      Der e.V. muss bei seiner MV unbedingt per Briefwahl abstimmen lassen, damit die "schweigende Mehrheit" die Möglichkeit hat zu wählen, aber bei den eigenen Wahlen/Abstimmungen langt es wenn ein paar Hanserl da sind die dann stellvertretend für 40.000 reden.
      Gab doch auch hier des Öfteren die Diskussion "Wurden die einzelnen Fanclubs überhaupt gefragt?" wenn die ARGE etwas entescheidet oder persönlich zum Freidattel-Abholen nach Abu Dabi fliegt ;-)))))
      Mei Zahlen sind ja immer relativ.
      Die können stimmen müssen aber nicht.

      Wenn ich was sage, dann kann es sein dass ich für 50.000 spreche, weil die das halt genauso sehen wie ich. Oder aber nur für eine Hand voll.
      Die ARGE besteht in der Hauptsache aus Fans von außerhalb Münchens. Und da sind natürlich zum Teil andere Bedürfnisse und Sichtweisen. Die Fanclubvertreter sprechen dabei also nicht unbedingt nur für sich oder ihren Fanclub, sondern generell über Probleme von Fans und Mitgliedern von außerhalb. Daher würde ich die Zahl 40.000 gar nicht mal grundsätzlich als so abwegig ansehen.
      Aber das Wesentliche dabei ist, dass man unterscheiden muss ob es sich dabei um die Vertretung von Fan-Interessen oder Vereinspolitik handelt. Und das wird gerne außer Acht gelassen.

      Bei der ARGE liegt das Problem darin, dass man es versäumt hat mit der Ausgliederung der Profiabteilung in die KGaA auch die eigenen Regularien anzupassen.

      § 2 Zweck, Ziele und Aufgaben:
      a) Zweck des Vereins ist es, alle Fanclubs des TSV München von 1860 e.V. in einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen.
      b) Ziel des Vereines ist es, die sportlichen und Freizeit bezogenen Interessen der angeschlossenen Mitglieder durch entsprechende Angebote zu fördern und zu lenken. Dazu werden vom Verein Veranstaltungen auf kulturell und Freizeit bezogener Basis, Fußballveranstaltungen außerhalb des Deutschen Fußballbundes sowie andere, den Zielen und Aufgaben entsprechende Veranstaltungen durchgeführt.
      c) Der Verein stellt sich insbesondere die folgenden Aufgaben:
      1. Betreuung und Beratung der ihm angeschlossenen Fanclubs.
      2. Unterstützt Aktionen gegen Rowdytum, Diskriminierung, Rassismus, Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus.
      4. Die ARGE unterstützt den TSV München von 1860 e.V. zu jeder Zeit und in jeglicher der Sache dienlichen Form.



      Das war bis 2002 zutreffend. Seit Gründung der KGaA aber eben nicht mehr.
      Denn daraus geht ziemlich eindeutig hervor, dass Sinn und Zweck der ARGE nicht die Betreuung der Mitglieder des TSV 1860 ist, sondern die Betreuung der Fans des Profibereichs der Fußballabteilung.

      Daher halte ich hier auch den Ansatz der Fanclub-Betreuung durch den e.V. für falsch.
      Eine Betreuung durch den e.V. sehe ich definitiv nicht.
      1. ist es nicht Aufgabe des Vereins gemeinnützige Mittel zur Fan-Betreuung der Tochtergesellschaft zu verwenden,
      2. würde diese Betreuung im e.V. ja geradezu das fördern was man damit eigentlich verhindern will, nämlich zur Instrumentalisierung für die Vereinspolitik regelrecht auffordern.

      Die Betreuung der Fans und der Großteil der Mitglieder der Fanclubs sind "nur" Fans und keine Vereinsmitglieder, gehört in die KGaA und sollte dort ausschließlich nach Kunden orientierten Gesichtspunkten stattfinden.
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    • harie schrieb:

      1. ist es nicht Aufgabe des Vereins gemeinnützige Mittel zur Fan-Betreuung der Tochtergesellschaft zu verwenden,
      Kein Widerspruch allerdings generiert die ARGE auch Einnahmen da jeder Fanclub ja einen Beitrag bezahlen muss.

      Auch im e.V. gibt es tausende Mitglieder welche sich ausschließlich für den Profifußball interessieren. Es wird halt über den Umweg Förderung des Nachwuchses ein Pseudointeresse erheuchelt.
      Mir kann niemand erzählen dass z.B. ein Jesko Trahms oder letztes Mal der Stephen Griffith irgendein Interesse an irgendetwas im e.V. hat. Aber die vielen Tausend Mitglieder bringen halt Geld in die Kasse während die Fanclubbetreuuung oberflächlich betrachtet wohl eher ein Draufzahlgeschäft wäre.
      Es stimmt dass die Fanbetreuung im e.V. in der aktuellen Konstellation nichts zu suchen hätte, aber sie wäre letztendlich auch nur ein weiteres KGaA Phänomen innerhalb des e.V. Es gibt auch nicht mehr so viele objektive Gründe warum man als e.V. Mitglied einen Nachlass für Eintritts- und Dauerkarten der KGaA erhält oder im Merchandising GmbH Fanshop von Herrn Ismaik 10% günstiger einkaufen kann.
      Aus strategischer Sicht würde mir eine Betreuung der Fanclubs innerhalb der KGaA erst recht nicht gefallen. Dann käme nämlich die Finanzkraft eines Herrn Ismaik noch obendrauf um die Fanbetreuung zu instrumentalisieren um im e.V. Politik zu machen. Das wäre ein Machtkampf welchen der e.V. aus meiner Sicht zumindest auf längere Sicht nicht standhalten könnte.
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015

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    • 2. Unterstützt Aktionen gegen Rowdytum, Diskriminierung, Rassismus, Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus.

      Schon dieser Punkt ist eine Farce.

      @harie
      Zum Thema
      Es haben sich nicht alle Fan Clubs zur Arge bekannt. Auch die freien Fans die nicht einer Vereinigung angehören sind von der ARGE nicht berührt. Allerdings der kleinste gemeinsamer Nenner ist der TSV 1860 München e.v. (auch für Nichtmitglieder). Ich glaube auch das ist den meisten Fans aus dem Umland nicht bewusst, was KGAA und EV heißt. Somit sehe ich den EV in der Verantwortung dies zu organisieren. ..und Nichtmitglieder sind potentielle Neumitglieder, von der Seite kann man es auch sehen. Einen Fan des TSV 1860 München als Kunden abzuqualifizieren finde ich nicht gut. Ein Löwe optimiert nicht in erster Linie die Wertschöpfung der KGAA, sondern ist ein Anhänger des Vereins.
      Sigi Hümmer jedenfalls hat noch am Abend des Fototermins beschlossen, es nach Jahren der Abstinenz noch einmal zu versuchen, und einem Händler vor dem Stadion eine Karte abgekauft: "Eine Zeitlang waren mir der Fußball und die Fans zu brutal geworden. Inzwischen sind die Sechziger mir wieder sympathisch. Jetzt ist ja der Daniel Bierofka dran, der hat Herzblut, damit komme ich zurecht."
    • Meringer Löwe schrieb:

      2. Unterstützt Aktionen gegen Rowdytum, Diskriminierung, Rassismus, Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus.

      Schon dieser Punkt ist eine Farce.

      @harie
      Zum Thema
      Es haben sich nicht alle Fan Clubs zur Arge bekannt. Auch die freien Fans die nicht einer Vereinigung angehören sind von der ARGE nicht berührt. Allerdings der kleinste gemeinsamer Nenner ist der TSV 1860 München e.v. (auch für Nichtmitglieder). Ich glaube auch das ist den meisten Fans aus dem Umland nicht bewusst, was KGAA und EV heißt. Somit sehe ich den EV in der Verantwortung dies zu organisieren. ..und Nichtmitglieder sind potentielle Neumitglieder, von der Seite kann man es auch sehen. Einen Fan des TSV 1860 München als Kunden abzuqualifizieren finde ich nicht gut. Ein Löwe optimiert nicht in erster Linie die Wertschöpfung der KGAA, sondern ist ein Anhänger des Vereins.
      Das sehe ich anders.
      Gerade durch eine Betreuung durch den e.V. würde diese Unterscheidung weiter verwaschen werden.

      Es gibt auch für reine Profifußballfans gute Gründe Mitglied im TSV1860 e.V. zu werden. Welchen Grund gäbe es denn beim FCB BvB HSV Frankfurt FCA etc...?
      Das wird nur nie richtig herausgestellt, weil 60 es nie geschafft hat sich von persönlichen Interessen zu lösen. Und es ja auch von Vorteil sein kann bestimmte Dinge einfach intern zu belassen um damit Politik machen zu können.

      Beinahe alle 1. und 2. Ligisten haben teils enorme Mitgliederzuwächse verzeichnet. Und das obwohl ca. 95% ausgegliederte Profiabteilungen haben und die Fanbetreuung überall durch die Tochtergesellschaften stattfindet(DFL-Lizenzierung). Aber auch deshalb, weil es dort nicht nötig ist die Beziehungen zwischen den Vereinen und den Tochtergesellschaften möglichst weit im Dunklen zu lassen um eine bessere Position zur "Opposition" zu haben.

      Dazu kommen dann so blödsinnige Aussagen wie vom Team Profifußball: "Wenn es der 1. Mannschaft gut geht geht auch den Abteilungen gut." Aha.
      Das hört sich erstmal logisch an wenn man selbst keine Ahnung hat. Aber.
      Warum sind dann die Mitgliederzahlen nach dem Abstieg in die 4.Liga genauso hoch wie zu Zeiten der CL-Quali? Informiert man sich und benutzt einfach seinen Verstand, dann wäre bei 60 schon ziemlich viel gewonnen.

      Daraus ergibt sich aber schon automatisch, dass ein direkter Zusammenhang gar nicht zwingend hergestellt werden kann.
      Weder mit dem sportlichen Erfolg noch mit der Fanclubbetreuung.

      Entscheidend ist viel mehr wie der Verein insgesamt arbeitet. Und hier ist der wesentliche Unterschied zu anderen Clubs.
      Bei 1860 gibt es seit 15 Jahren eine Vereinspolitik die aus Allem besteht aber nicht aus einer Richtung. Und es gibt seit 15 Jahren eine Politik die immer zum gleichen Ergebnis geführt hat. Pleite. Egal wer grade am Ruder war.
      Das hat dazu beigetragen, dass ein großer Teil der Mitglieder einfach keinen Bock mehr auf Politik hat weils eh wurscht is.
      Weil egal wen man hinsetzt im Nachhinein immer die gleichen oder ähnliche Schiebereien und Lumpereien an den Tag kommen.
      Das führt zu einer Politikverdrossenheit und der Frage warum soll ich da Mitglied werden wollen? Es bringt doch überhaupt nichts.
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