Angepinnt Sechzgerstadion oder doch grüne Wiese?

    • Kraiburger schrieb:

      Sehr gut.

      Dann sind wir nun endlich alle zufrieden und können den sinnlosfred hier schließen.

      1860 wird nie wieder aus dem Sechzgerstadion ausziehen!

      Dein Wort in Gottes Gehörgang.
      Momentan schaut es aber wirklich sehr düster aus im Bezug auf zweitligatauglichen Umbau. Die West- und Ostkurven müssten überdacht werden. Ohne neue Baugenehmigung ist das aber scheinbar nicht möglich. Von der Finanzierung noch gar nicht zu sprechen.
      Aber nur weil etwas aussichtslos erscheint, heißt das nicht, dass es nicht noch passieren kann. Siehe unsere Heimkehr.
      Ich bin überzeugt, dass es klappen kann. Die Umstände könnten uns dabei in die Karten spielen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Und die Stadt München wird sich nicht den Schuh anziehen wollen, durch Blockadehaltung in der Stadionfrage einen Zweitligaaufstieg des TSV 1860 verhindert zu haben.
      RECLAIM THE CLUB
    • Unabhängig wie man zu dem Thema steht, und wenn man es auch als nicht machbar und sinnlos bezeichnet.

      In Deutschland und auch in München werden so viele andere sinnlose und deutlich teurere Maßnahmen ergriffen, da wird doch auch mal eine vermeintlich nicht mögliche und sinnlose Lösung für 60 und das GWS abfallen.
      Machen wir am besten auch einen Bürgerbegehren/-entscheid (falls möglich!?) wie die Kohleleute: 33.000 Unterschriften und unendlich Zeit :D bis man eine Abstimmung erhalten kann. Rechtliche Rahmenbedingungen spielen ja bei solchen Sachen nicht immer eine Rolle, wie man neulich sah.
    • Da schau her: Rekordtempo der Stadt MUC beim Sportstättenbau:

      abendzeitung-muenchen.de/inhal…70-825b-a72d4d9bce63.html

      …und auch die Stadt ist als großer Mieter vorgesehen. Diese drei Parteien müssen nun noch final klären, wer die Halle wann nutzen darf…

      …wollen die Bayern-Basketballer nun im Wesentlichen doch ihrem Audi-Dome treu bleiben. Ligaspiele wollen sie weiter dort austragen…

      …bei den dadurch freigeworden Nutzungszeiten soll nun die Stadt als Mieter einspringen. Sportbürgermeisterin Christine Strobl (SPD) bestätigte der AZ entsprechende Informationen. Aus ihrer Sicht könne man die noch bestehenden Hürden aber durchaus aus dem Weg räumen. "Das ist alles lösbar", sagt sie. Dass die Stadt nun zusätzliche Hallenzeiten buchen soll? Das sei kein Problem. "Bei den Schulen und Vereinen gibt es da einen riesigen Bedarf", sagt Strobl...

      Die Sportbürgermeisterin will die Sache nun so schnell wie möglich vom Tisch haben. "Zügig" müsse es nun gehen, sagt sie. Womöglich wird der Stadtrat nun sogar noch vor Weihnachten über den Neubau abstimmen. Spätestens dann aber im Januar oder Februar.

      Das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen:

      1. Ein Milliardenkonzern bekommt ein Gelände von der Stadt München für seine Sportstätte (Eishockey) zur Verfügung gestellt

      2. Dies geschieht zunächst nur unter der Voraussetzung dass es einen 50% Zweitnutzer gibt (Basketball)

      3. Damit sind dem Steuerzahler diese Subventionen dann sicher vermittelbar.

      4. Der 50% Mitnutzer will aber nun höchstens 10% seiner Basketballspiele dort austragen und nur dafür bezahlen.

      5. Damit dem chronisch klammen Basketballbetreiber unter die Arme gegriffen wird kann er seine bisherige Spielstätte, die er zu lächerlichen Mietkonditionen nutzt, auch weiter belegen.

      6. Für den RedBull-Konzern würde durch den fast vollständigen Ausfall des Basketballbetriebs also das das Mietausfallrisiko enorm steigen.

      7. Wie gut dass die Stadt einen enormen Bedarf für den Schulsport hat und somit den Steuerzahler für die Bezahlung des Betreiberrisikos für entstehende Einnahmeausfälle einspringen lässt.

      Damit ergibt sich für die Stadt München folgende Übersicht für Großsportstätten. Der FC Bayern belegt bzw. bekommt/bekam folgende Areale:

      1. Für den Fußball: Eine mit ~300 Millionen für die Infrastruktur durch Steuergelder subventionierte Allianzarena zu 100%, Profifußball

      2. Für den Fußball: Stadion an der Grünwalder Straße zu 75%. Für FCB II, FCB Frauen (Bereits ca. 12 Mio "Sanierungskosten und für die dort vorhande Zuschauerzahl von ~900 im Schnitt ausgelegt (sichtbar an fehlenden (nicht "ertüchtigten") Toiletten und Infrastruktur nebst Versorgungsmöglichkeiten für die eigenlich verfügbare Kapazität, die jetzt aktuell ausgeschöpft wird)

      3. Für den Fußball: Eine Campus genannte Anlage mit integriertem Kleinstadion im Wohnungsbauerwartungsgebiet.

      4. Für den Basketball: Die Audi Dome genannte Rudi-Sedlmeier-Halle zu 100% obwohl eine für Basketball konzipierte zweite Großhalle errichtet wird

      5. Für den Basketball: Neu errichtete Multifunktionshalle im Olympiapark, den FCB Anteil am Betrieb übernimmt zum Großteil die Stadt als Mieter (Schulsport)

      6. Für das Eishockey: Der RedBull-Konzern wird bei dieser Multifunktionshalle nach der Subvention des Grundstücks zusätzlich durch den Steuerzahler abgesichert.

      Diese Auflistung stellt das Ergebnis der Politik von Sportbürgermeisterin und Oberbürgermeister dar. Ach ja, dann ist der Politik aufgefallen, dass es noch einen weiteren großen Sportverein in München gibt. Kann man ja schon mal vergessen diesen zu unterstützen, es gibt ihn ja erst seit 157 Jahren. Also dann zuletzt:

      Der TSV München von 1860 kann nicht bei der Ertüchtigung des von ihm (neben zweier Mannschaften des FC Bayern!!) genutzten Stadions an der Grünwalder Straße unterstützt werden damit dieser Spielort den Bedürfnissen des TSV 1860 abgepasst wird. Schon alleine dem Steuerzahler ist das nicht zu vermitteln. 1860 hat diese Sportstätte zwar vor 106 Jahren für den Fußballbetrieb errichtet aber die Zeiten haben sich halt geändert.

      Doch o politischer Geistesblitz, da war doch noch was. Die Stadt München bezahlt ja Millionen für den Unterhalt eines 70.000 Zuschauer fassen Leichtathletikstadions.
      Das wird jetzt dem TSV 1860 zugewiesen, wurscht das dieses Stadion erwiesenermaßen für den Fußball ungeeignet und für 1860 viel zu groß ist. Die Nutzung seines originären Standorts ist derzeit zwar noch nicht ganz verunmöglicht, aber daran wird gearbeitet (3. Liga, Hochsicherheits- [G20-Gipfel?] -Problematik)

      1860 für den Fußballbetrieb ins Olympiastadion zu zwingen ist so als würde die Stadt einem Harz IV Empfänger die ihm zustehende Sozialwohnung verweigern und ihn aufzufordern er möge sich in ein ungenutztes Mehrfamilienhaus einmieten (oder fakultativ aus München verschwinden...)

      Eine Wertung wie armselig, skandalös und obszön diese "Politik" für die Weltstadt mit Herz ist sollte eigentlich die 4 Kraft im Lande, der Journalismus vornehmen.
      Was sich hier Legislative, Exekutive und Judikative geleistet haben sieht man ja alleine an den Steuersubventionen (der absolute Gipfel: 10.000er Halle mieten für Schulsport) für die in Abschnitt I genannten Großkonzerne.

      Zum Fremdschämen!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Alexscorps ()

    • ice.bear#86 schrieb:

      Kraiburger schrieb:

      Sehr gut.

      Dann sind wir nun endlich alle zufrieden und können den sinnlosfred hier schließen.

      1860 wird nie wieder aus dem Sechzgerstadion ausziehen!
      Dein Wort in Gottes Gehörgang.


      Momentan schaut es aber wirklich sehr düster aus im Bezug auf zweitligatauglichen Umbau.

      Und die Stadt München wird sich nicht den Schuh anziehen wollen, durch Blockadehaltung in der Stadionfrage einen Zweitligaaufstieg des TSV 1860 verhindert zu haben.
      Richtig! Und deshalb werden sie uns was Anderes, etwas Attraktiveres anbieten ...

      Schon lustig, das Thema "München und seine Fußballstadien".
      Insbesondere, wenn man sich z.B. die z.Zt. noch leeren Monstertribünen in Aue anschaut. Dieses Dorf, dieser Verein, der irgendwann im Niemandsland der Amateurligen verschwinden wird, bekommt für lau (250000 - 350000€/Jahr) ein zur Hälfte neues, 16500 Zuschauer fassendes Fußballstadion hingestellt.

      Bei Münchens "großer Liebe" schreien Bürger und Stadträte dagegen sofort: "Keine Steuermittel für Profifußball!"


      Scheiß München!

      PS
      ... hat sich jetzt mit dem - übrigens großartigen -Beitrag von Alexscorps überschnitten ...
    • Halloooo, wir spielen Regionalliga soweit ich weiss. Und da einmal aufsteigen schon schwer genug war, das Ergebnis haben wir jetzt müssten wir nunmehr gleich zweimal aufsteigen um eine Debatte um die Spielstätte zu haben. Also alles mal gaaaanz entspannt und Giasings Flair vor und nach dem Spiel genießen. Eines aber ist gewiss, so leicht wie es der damalige gastronom gehabt hat auszuziehen wird es das künftige Präsidium nicht mehr haben.
    • Neu

      SechzgerStefan schrieb:

      A bisserl was geht scho mal, war ja angekündigt.
      Aber da drehts Dir doch den Bierdeckel um: wenn die GANZE Westkurve geöffnet ist, passen da locker nochmals +5000 Leute rein - aber es wird erst nächstes Jahr auf 15.000 erweitert...?

      Also entweder bleibts dann für immer etwas "zerfranst" (grosser Brocken in der Mitte, an den Kurvenenden kannst Du Dir dann nen gemütlich nen Campingstuhl aufstellen) - oder da läuft schon ne grössere Mauschelei im Hintergrund....

      Wird Zeit mal das Kraiburger Orakel zu befragen was der Schwalbenflug über Giasing dazu sagt: geht da jetzt doch mehr? ;)

      PS: @Alexcorps: Wahnsinns Beitrag!! Chapeau!!
      'Never give in, never give in, never, never, never, never-in nothing, great or small, large or petty—never give in except to convictions of honour and good sense'"
      (Winston Churchill, 1941)
    • Neu

      Schwabinger Löwe schrieb:

      SechzgerStefan schrieb:

      A bisserl was geht scho mal, war ja angekündigt.
      Aber da drehts Dir doch den Bierdeckel um: wenn die GANZE Westkurve geöffnet ist, passen da locker nochmals +5000 Leute rein - aber es wird erst nächstes Jahr auf 15.000 erweitert...?
      Also entweder bleibts dann für immer etwas "zerfranst" (grosser Brocken in der Mitte, an den Kurvenenden kannst Du Dir dann nen gemütlich nen Campingstuhl aufstellen) - oder da läuft schon ne grössere Mauschelei im Hintergrund....

      Wird Zeit mal das Kraiburger Orakel zu befragen was der Schwalbenflug über Giasing dazu sagt: geht da jetzt doch mehr? ;)

      PS: @Alexcorps: Wahnsinns Beitrag!! Chapeau!!
      verstehs auch nicht ganz. ich betrachte es für die rückrunde eher als nachteil, wenn man den kern unter der anzeigentafel auflöst. auch mit der erweiterung auf 15.000 will man uns glaube ich nur abspeisen. da geht mehr...
    • Neu

      So "Chapeau" finde ich diesen Beitrag leider gar nicht. Schon mal darüber nachgedacht, warum die Großkonzerne (im Übrigen auch sehr gute Steuerzahler) ihre Wünsche durchbekommen? Wie auch die Roten die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitttene Sanierung? Ganz einfach: Weil die alle Ansprechpartner haben, die mit der Politik umzugehen wissen. Was haben wir in dieser Beziehung in den vergangenen Jahren vorzuweisen? Einen Wechsel an der Spitze des Vereins bzw. der Entscheidungsträger in einer Häufigkeit, dass selbst wir ab und zu nicht mehr wussten, wer gerade das Sagen hat. (Von der Glaubwürdigkeit mancher Figuren will ich gar nicht erst anfangen zu reden) Dazu keine einheitliche Linie - von einer Rückkehr ins Grünwalder war bis diesen Frühjahr von unserer Seite her überhaupt kein Gedanke, weil "es gähd hoid ned". Ganz zu schweigen vom Gebahren des Herrn Ismaik, für den sich OB Reiter mehrmals Zeit genommen hat wegen des Geländes in Riem - das für ein 30000-Mann-Stadion ja offenbar zur Verfügung gestellt worden wäre. Um dann, kurz bevor man tiefer in die Verhandlungen eingestiegen wäre, plötzlich mit einer 50000-Mann-Arena daherkommt - die erkennbar völlig utopisch gewesen wäre. Und da wundert man sich, wenn wir bei der Stadt nicht gerade das beste Standing haben? Und nun soll die Stadt binnen weniger Monate alle bisherigen Planungen über den Haufen werfen und für einen Viertligisten - der wohlgemerkt immer noch einen ganzen Berg ungelöster Probleme vor sich herschiebt - tolle Pläne aus der Schublade holen? Wie stellt ihr euch das eigentlich vor - glaubt ihr ernsthaft, die haben keine anderen Probleme im Rathaus?
      Ich für meinen Teil bin - was die Politik anbelangt - mit der aktuellen Entwicklung sehr zufrieden. Das ist deutlich mehr, als man erwarten konnte. Der Reiter mag ein Roter sein - geschenkt. Für die Löwen ist er momentan dabei, mehr zu bewegen, als der blaue Ude in seiner gesamten Amtszeit zustande gebracht hat. Dass er trotz des Pfeifkonzerts, das er über sich ergehen lassen musste (dümmer gehts übrigens echt nimmer!), sich so verhält, ehrt ihn. Und zur Sportbürgermeisterin: Die Dame ist dafür da, den Sport in München voranzubringen. Für die Kritik und Hürden aufzubauen - da sind andere da. Und keine Sorge, da wird es im Stadtrat (Kulturbereich!) genügend Leute geben. Und da werden wir eines Tages (hoffentlich!) noch sehr freuen, dass an entscheidender Stelle jemand ist, der für den Sport eine Lanze bricht. Selbstverständlich ist das in Zeiten knapper Kasse nämlich wahrlich nicht!
    • Neu

      Schwabinger Löwe schrieb:

      SechzgerStefan schrieb:

      A bisserl was geht scho mal, war ja angekündigt.
      Aber da drehts Dir doch den Bierdeckel um: wenn die GANZE Westkurve geöffnet ist, passen da locker nochmals +5000 Leute rein - aber es wird erst nächstes Jahr auf 15.000 erweitert...?
      Also entweder bleibts dann für immer etwas "zerfranst" (grosser Brocken in der Mitte, an den Kurvenenden kannst Du Dir dann nen gemütlich nen Campingstuhl aufstellen) - oder da läuft schon ne grössere Mauschelei im Hintergrund....

      Wird Zeit mal das Kraiburger Orakel zu befragen was der Schwalbenflug über Giasing dazu sagt: geht da jetzt doch mehr? ;)

      PS: @Alexcorps: Wahnsinns Beitrag!! Chapeau!!



      Das Orakel sagt, dass es ein erster von vielen kleinen Schritten ist, bis wir unser Stadion so weit haben, dass wir da nie wieder raus müssen!

      Genau wegen dieser kleinen Schritte - und der vom BSI angesprochenen fehlenden politischen Stimme - brauchen zB auch die FdS weiterhin jegliche Unterstützung aus den Fanreihen, da sie sich in den letzten Jahrzehnten als einzig verlässliche Instanz (und Lobbygruppe) in der Stadionthematik erwiesen haben!
    • Neu

      BSI 2.0 schrieb:

      So "Chapeau" finde ich diesen Beitrag leider gar nicht. Schon mal darüber nachgedacht, warum die Großkonzerne (im Übrigen auch sehr gute Steuerzahler) ihre Wünsche durchbekommen?
      Viele Worte, die leider an meiner o.a. Argumentation und Auflistung vorbei zielen.

      Aufhänger war dass der Konzern Red Bull mit Steuergeldern subventioniert wird mit dem Argument der Stadt das sie diese 10.000er Halle für den Schulsport mietet...

      Beispiel aus der Praxis letzter Woche: Basketball-Europacup (einzig verbliebene Zweckbindung des Basketballnutzers) findet vor einer Zuschauerzahl von 5.100 statt. Eishockey-Europacup findet vor einer Zuschauerzahl von 2.700 statt, auch Ligaspiele sind meistens nicht ausverkauft. Der Standort Radstadion ist, war und wird ein Millionengrab bleiben. Denn Konzerte will man ja nur in der uralten Oly-Halle stattfinden lassen und nicht in der nagelneuen Super-Dupi-Mehrzweckhalle.

      Nun zur Aktualität:

      Die Löwenfans sollen sich jetzt erst mal gefälligst über "sofortige" Öffnung von 3 Blöcken gebührend freuen. Es darf zwar keiner mehr als die bisherigen 12.500 hinein ist aber doch einige schöne Schlagzeilen wert.
    • Neu

      Wenn eine Kommune eine Halle für den Schulsport anmietet, dann wird da kaum mehr bezahlt als das, was Strom, Wasser etc. kosten. Von (versteckter) Subvention kann da normalerweise keine Rede sein. Es sei denn, die Stadt würde deutlich höhere Mietkosten ansetzen. Das wäre dann aber ein richtiger Skandal - und wäre im Haushaltsplan auch klar erkennbar. Das würde nicht unentdeckt bleiben und somit ein gefundenes Fressen für JEDEN politischen Gegner. So dumm ist keiner, dass er sich das ans Bein hängt.
    • Neu

      Alexscorps schrieb:

      [...]
      Also dann zuletzt:


      Der TSV München von 1860 kann nicht bei der Ertüchtigung des von ihm (neben zweier Mannschaften des FC Bayern!!) genutzten Stadions an der Grünwalder Straße unterstützt werden damit dieser Spielort den Bedürfnissen des TSV 1860 abgepasst wird. Schon alleine dem Steuerzahler ist das nicht zu vermitteln. 1860 hat diese Sportstätte zwar vor 106 Jahren für den Fußballbetrieb errichtet aber die Zeiten haben sich halt geändert.

      Doch o politischer Geistesblitz, da war doch noch was. Die Stadt München bezahlt ja Millionen für den Unterhalt eines 70.000 Zuschauer fassen Leichtathletikstadions.
      Das wird jetzt dem TSV 1860 zugewiesen, wurscht das dieses Stadion erwiesenermaßen für den Fußball ungeeignet und für 1860 viel zu groß ist. Die Nutzung seines originären Standorts ist derzeit zwar noch nicht ganz verunmöglicht, aber daran wird gearbeitet (3. Liga, Hochsicherheits- [G20-Gipfel?] -Problematik)

      1860 für den Fußballbetrieb ins Olympiastadion zu zwingen ist so als würde die Stadt einem Harz IV Empfänger die ihm zustehende Sozialwohnung verweigern und ihn aufzufordern er möge sich in ein ungenutztes Mehrfamilienhaus einmieten (oder fakultativ aus München verschwinden...)

      Eine Wertung wie armselig, skandalös und obszön diese "Politik" für die Weltstadt mit Herz ist sollte eigentlich die 4 Kraft im Lande, der Journalismus vornehmen.
      Was sich hier Legislative, Exekutive und Judikative geleistet haben sieht man ja alleine an den Steuersubventionen (der absolute Gipfel: 10.000er Halle mieten für Schulsport) für die in Abschnitt I genannten Großkonzerne.

      Zum Fremdschämen!!
      Vorab mir gefällt Deine Argumentation sehr. Leider hat sie trotzdem für mich einen kleinen Haken. Der "TSV München von 1860". bzw. die KGaA, ist momentan zu mindestens 60% eine HAM international Ltd aus Dubai, welcher auch noch gerade rechtlich prüfen lässt ob sie nicht die volle/mehrheitliche Kontrolle über dieses Konstrukt erhalten kann.

      Was die neue Arena im Olympiapark betrifft so bin ich da genauso ratlos wie Du. Allerdings waren sowohl das alte Radstadion als auch die Rudi-Sedlmayer Halle vorher ein Millionengrab, ebenso wie aktuell das Olympiastadion. Nichts zu tun kommt den Steuerzahler nämlich auch oft teuer und wenn dann ein Unternehmen kommt und verspricht auf dieser Baustelle für ein paar Jahre für Ruhe zu sorgen dann ist so etwas leider sehr willkommen.

      Sowohl die Roten als auch die Dosen haben aber immer den Vorteil dass diese in sehr hohem Maße von Maßnahmen profitieren welche in keinem öffentlichen Haushalt auftauchen. Der Geldfluss an die Stadt ist dabei zwar eigentlich lächerlich gering, hilft aber bei der Rechtfertigung. Die Roten sind eben Mieter in deren Dome oder Pächter in Freimann , RB baut diese ominöse Mehrzweckhalle und die Stadt macht dann dort ein wenig Schulsport. Die Kernsanierung des Olys versteckt man relativ geschickt indem man von "Künstlern" redet denn Kultur ist ja eine Staatsaufgabe.
      Ein Angebot hat aber auch die Stadt der TSV 1860 München KGaA mit dem Grundstück in Riem gemacht. Es ist aus diversen Gründen vorerst gescheitert (ich sage Gott sei Dank).
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015
    • Neu

      Man sollte auch nicht vergessen, dass das alte Eisstadion dringend renoviert werden müsste, ich habe mal von Kosten von ca. 20 Millionen € gelesen, die auf die Stadt bzw. Olympiapark GmbH zukommen würden. Somit hat die Stadt großes Interesse an der neuen Halle, da sie sich damit die Renovierung spart. Den Betrieb muss dann auch Red Bull finanzieren, im Gegensatz zur jetzigen Situation, wo alle Kosten von der Olympiapark GmbH getragen werden. Die Mietkosten für die Eiszeiten in der neuen Halle werden ein Klaks zu den jetzigen Kosten sowie einer Renovierung sein....
    • Neu

      Liebe Vorredner, wir liegen ja auf der gleichen Wellenlänge. Ich finde das mit RB halt sehr anrüchig andere weniger. Letztmals zu Thema Eishockey möchte ich nur noch in den Raum stellen wie lange denn so das durchschnittliche Haltbarkeitsdatum aller bisherigen vier (oder 5?) Münchner Profi-Eishockeyvereine gewesen ist.

      Jetzt endlich on-topic.

      Ganz genau richtig, hinsichtlich Stadion wird sich ohne KgaA/HI nix wesentlich ändern. Seit 2011 sind es HI‘s Wendungen und die seiner Einflüsterer in dieser Sache die sicher nicht dazu beigetragen haben, dass 1860 ein vernünftiges Standing bei der Politik hat.

      Mit seiner 50.000er (…wieso erinnert mich das irgendwie an die ARGE…) Kehrtwende bei dem Plan für Riem hat er diesen Standort offensichtlich verunmöglicht.

      Dadurch ist diese von AR/VP Otto Steiner als „Giesing-Ost“ bezeichnete Location also weg vom Fenster – und das ist gut so!

      Ohne Input von HI bleibt es erstmal dabei den Istzustand in Sachen Spielstätte bestmöglich zu arrangieren. Da sind wir auf einem guten Weg, solange dieser nicht in den Abgrund Olympiastadion abzweigt.
    • Neu

      Ich verstehe nicht ganz wie das mit "Westkurve in der Rückrunde peu a peu freigeben bei gleich bleibender Kapazität" uns irgendwas bringt ? Wird dafür dann die Ostkurve gesperrt?
      Entweder es können 2500 Mann/Frau mehr auf der Westkurve untergebracht werden oder nicht. Das hat doch nichts mit der Ostkurve zu tun.

      Immerhin dürfen wir uns ab nächster Saison dann hoffentlich in Liga 3 über 15.000 freuen.
      Wir werden solang in der Kurve stehn, bis es nicht mehr schlechter werden kann,
      und irgendwann, irgendwann einmal spielt auch Sechzig wieder international