Angepinnt Sechzgerstadion oder doch grüne Wiese?

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    • da Schwarze schrieb:

      Das Oly als Heimspielstätte für 1860 ist völlig unrealistisch. Egal was man dort umbauen müsste, das wird viel zu teuer ..




      Wir müssen uns aktuell darauf konzentrieren, die Kapazität des GWS wieder schrittweise zu erhöhen. Parallel darüber nachdenken, welche Tribünen durch neuere modernere ersetzt werden könnten oder ob man z.B. auf die Ostkurve ein Stockwerk aufsetzt.
      Wahrscheinlich ist beides nicht realistisch. Aber irgendwie muss ja für die Zukunft geplant werden. Am realistischten wär eventuell ein Neubau mit der Hilfe eines Investors. Aber natürlich nicht mit diesem Investor, mit dem uns der rote Fußballgott bedacht hat. Hätte er vor einem Jahr seine Anteile an diese Münchner Investorengruppe verkauft, sähe für mich die Angelegenheit anders aus …

      Ich lese in letzter Zeit von den Grünwaldis immer diese Zuschauerzahl von "25 000 , die für unsere Verhältnisse doch locker reichen würden" ..

      Wie kommt ihr darauf, dass die Stadt München den Umbau mehrerer Tribünen, der für eine solche Kapazität notwendig wäre, genehmigen und bezahlen würde? Wie lange würde der Umbau, bei laufendem Spielbetrieb, dauern? Welche Kapazitätseinschränkungen, einhergehend mit finanziellen Verlusten, würde das nach sich ziehen? Wie würde der andere einflussreiche Mieter des Stadions darauf reagieren?

      Andererseits, was ist , wenn die Stadt sagt, Tribünenumbauten gibt es nicht, bei 18600 ist ein für allemal Schluss, egal ob ihr in 10 Jahren Bayernliga oder Bundesliga spielt? Tönt es dann immer noch durch's Forum : "60 gibt es nur in Giesing"?

      Also @da Schwarze, was dann ?
    • Also ich verstehe ja nicht, warum man sich so vehement gegen eine vernünftige und realistische Lösung in Giesing sträubt.

      Wenn man mal ehrlich ist, haben wir in 95 mit dem Umzug und den nicht erfolgten Ausbau des GWS, und dann mit der Entscheidung für die AA so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. In 2018 wird jetzt so getan, als wenn wir in der Lage und in der Position wären,
      in der man sich die Realität mal so mit Konzepten gestalten könnte, wie man sich das wünscht. Meiner Meinung nach sollte es mal in einige Köpfe, dass wir uns vielleicht einfach nach der Decke strecken müssen. Scheiß drauf, dass wir die tollen Löwen mit dem sensationellen Bodenzional sind. Oder sind wir finanziell schon komplett konsollidiert, und finanzieren mal so nebenbei die optimale Stadionlösung?

      Was bleibt also:

      60er. Schrittweiser geduldiger Ausbau, solange wir nicht in der Situation sind, finanziell und entscheidungstechnisch souverän zu handeln.

      Oly. Sorry, aber das ist absurd. Ganz abgesehen, dass die geplanten Renovierungsarbeiten einen Betrieb die nächsten Jahre nahezu unmöglich machen . Ohne entsprechenden fußballorientierten Ausbau macht das doch keine Sinn. Für was braucht man 40000 Plätze, wenn dann nur 10000 kämen.

      AA Das wäre eigentlich das vernünftigste, wenn man sich nur noch dem modernen Fußball verschreiben möchte. Ich befürchte aber, dass es auf nicht sehr viel Zustimmung stößt.

      Neubau Mit diesem Investor vollkommen unrealistisch.

      Fazit:
      Wir halten still, und lassen uns schrittweise das 60er soweit genehmigen, dass wir zumindest 2.Liga darin spielen können. Und zwar nicht, weil das so wunderbar wäre, sondern schlicht und einfach, weil uns eh nichts andres übrig bleibt. Wenn wir mal in der Situation sind, über eigene Stadionkonzepte nachzudenken, bietet der Standort an der Grünwalderstr. dann genügend Optionen die wirklich spannend wären.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von friedhofstribüne ()

    • MutigerLöwe schrieb:

      da Schwarze schrieb:

      Das Oly als Heimspielstätte für 1860 ist völlig unrealistisch. Egal was man dort umbauen müsste, das wird viel zu teuer ..




      Wir müssen uns aktuell darauf konzentrieren, die Kapazität des GWS wieder schrittweise zu erhöhen. Parallel darüber nachdenken, welche Tribünen durch neuere modernere ersetzt werden könnten oder ob man z.B. auf die Ostkurve ein Stockwerk aufsetzt.
      Wahrscheinlich ist beides nicht realistisch. Aber irgendwie muss ja für die Zukunft geplant werden. Am realistischten wär eventuell ein Neubau mit der Hilfe eines Investors. Aber natürlich nicht mit diesem Investor, mit dem uns der rote Fußballgott bedacht hat. Hätte er vor einem Jahr seine Anteile an diese Münchner Investorengruppe verkauft, sähe für mich die Angelegenheit anders aus …
      Ich lese in letzter Zeit von den Grünwaldis immer diese Zuschauerzahl von "25 000 , die für unsere Verhältnisse doch locker reichen würden" ..

      Wie kommt ihr darauf, dass die Stadt München den Umbau mehrerer Tribünen, der für eine solche Kapazität notwendig wäre, genehmigen und bezahlen würde? Wie lange würde der Umbau, bei laufendem Spielbetrieb, dauern? Welche Kapazitätseinschränkungen, einhergehend mit finanziellen Verlusten, würde das nach sich ziehen? Wie würde der andere einflussreiche Mieter des Stadions darauf reagieren?

      Andererseits, was ist , wenn die Stadt sagt, Tribünenumbauten gibt es nicht, bei 18600 ist ein für allemal Schluss, egal ob ihr in 10 Jahren Bayernliga oder Bundesliga spielt? Tönt es dann immer noch durch's Forum : "60 gibt es nur in Giesing"?

      Also @da Schwarze, was dann ?
      Frage an die Oly Freaks. Was passiert, wenn Sechzig in zehn Jahren immer noch in der Dritten, eventuell sogar wieder Regionalliga spielt? Soll dann ein Top modernisiertes 40000 Zuschauer fassendes Oly mit dem entsprechender Miete unsere Heimat sein?
      Hier wird immer so getan, wie wenn wir automatisch in drei Jahren in der Bundesliga wären und nie mehr absteigen könnten. Der Faktor Ismaik wird meiner Meinung nach auch gewaltig verdrängt...
    • friedhofstribüne schrieb:

      Also ich verstehe ja nicht, warum man sich so vehement gegen eine vernünftige umnd realistische Lösung in Giesing sträubt.

      Wenn man mal ehrlich ist, haben wir in 95 mit dem Umzug und den nicht erfolgten Ausbau des GWS, und dann mit der Entscheidung für die AA so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. In 2018 wird jetzt so getan, als wenn wir in der Lage und in der Position wären,
      in der man sich die Realität mal so mit Konzepten gestalten könnte, wie man sich das wünscht. Meiner Meinung nach sollte es mal in einige Köpfe, dass wir uns vielleicht einfach nach der Decke strecken müssen. Scheiß drauf, dass wir die tollen Löwen mit dem sensationellen Bodenzional sind. Oder sind wir finanziell schon komplett konsollidiert, und finanzieren mal so nebenbei die optimale Stadionlösung?

      Was bleibt also:

      60er. Schrittweiser geduldiger Ausbau, solange wir nicht in der Situation sind, finanziell und entscheidungstechnisch souverän zu handeln.

      Oly. Sorry, aber das ist absurd. Ganz abgesehen, dass die geplanten Renovierungsarbeiten einen Betrieb die nächsten Jahre nahezu unmöglich machen . Ohne entsprechenden fußballorientierten Ausbau macht das doch keine Sinn. Für was braucht man 40000 Plätze, wenn dann nur 10000 kämen.

      AA Das wäre eigentlich das vernünftigste, wenn man sich nur noch dem modernen Fußball verschreiben möchte. Ich befürchte aber, dass es auf nicht sehr viel Zustimmung stößt.

      Neubau Mit diesem Investor vollkommen unrealistisch.

      Fazit:
      Wir halten still, und lassen uns schrittweise das 60er soweit genehmigen, dass wir zumindest 2.Liga darin spielen können. Und zwar nicht, weil das so wunderbar wäre, sondern schlicht und einfach, weil uns eh nichts andres übrig bleibt. Wenn wir mal in der Situation sind, über eigene Stadionkonzepte nachzudenken, bietet der Standort an der Grünwalderstr. dann genügend Optionen die wirklich spannend wären.
      Zu 100% deiner Meinung!
      Sorry, aber wer davon schreibt, ein Neubau mit einem Investor sei die realisitischste Variante, der glaubt auch ans Christkindl.
    • MutigerLöwe schrieb:

      da Schwarze schrieb:

      Wir müssen uns aktuell darauf konzentrieren, die Kapazität des GWS wieder schrittweise zu erhöhen. Parallel darüber nachdenken, welche Tribünen durch neuere modernere ersetzt werden könnten oder ob man z.B. auf die Ostkurve ein Stockwerk aufsetzt.
      Andererseits, was ist , wenn die Stadt sagt, Tribünenumbauten gibt es nicht, bei 18600 ist ein für allemal Schluss, egal ob ihr in 10 Jahren Bayernliga oder Bundesliga spielt? Tönt es dann immer noch durch's Forum : "60 gibt es nur in Giesing"?
      Christkind hin , Lebenserfahrung her .... diese Frage will mir anscheinend keiner beantworten!

      PS
      Ich tippe mal, dass ich noch ein paar Monate älter als die Friedhofstribüne bin, also habe ich mehr Lebenserfahrung, also habe ich recht!
    • Ein Rückbau des Olympiastadions, der den Charakter des Bauwerks elementar verändern würde, dürfte nie eine politische Mehrheit im Rathaus erreichen, unabhängig davon, ob dies überhaupt mit dem Denkmalschutz vereinbar ist. Auch ein Sicheldach über die Gegengeraden, damit die Sichtachsen auf das Zeltdach erhalten bleiben, dürften kontroverse Diskussionen in der Fachwelt nach sich ziehen. Vor allem zwei Fragen würden aufkommen: Muss so etwas wirklich sein und warum soll der Steuerzahler dafür zahlen, wenn die doch einen Investor haben, der schon 70 Millionen in den Verein investiert hat?



      Sollte die sportliche Erholung weiter fortschreiten, dürfte der Faktor Ismaik die Stadiondiskussion maßgeblich beeinflussen. Man kann so leicht argumentieren, dass Steuergelder anders verwendet werden sollen, weil 1860 München schließlich einen großzügigen Mäzen hat. Ich kann mir vorstellen, sollte die Stadionfrage hoffentlich schon nächstes Jahr akut werden, dass es lediglich auf ein kleines GWS mit minimalen Reparaturen rausläuft, weil man dem Steuerzahler die Anwesenheit von Hasan Ismaik anders nicht vermitteln kann.Wäre das schlimm, wenn bei 18.600 Zuschauern im GWS Schluss wäre? Aus meiner Sicht nicht, weil die Jahre in der Allianz Arena waren einfach zu grauenhaft.
      „Mit Ayre wollen wir einerseits ein neues Kapitel aufschlagen, andererseits mit ihm alles Menschenmögliche unternehmen, damit der TSV 1860 eines Tages wieder im allseits geliebten Grünwalder Stadion spielen darf."
      Hasan Ismaik, Facebook, April 2017
    • Ich kann mir ein Szenario, bei dem sich die Stadt total verweigert, nicht vorstellen. Das gäbe zu viel politischen Aufruhr und Unmut, wenn in einem worst case scenario den Löwen der sportlich erfolgte Aufstieg mangels Stadion verwehrt würde.

      Letzten Endes seh ich ein Kompromissgewurstel auf uns zukommen. Die DFL wird erstmal Ausnahmegenehmigung erteilen und dann maulen (ich weiß nicht, ob sie auch Strafen für fehlende Stadionfeatures vergeben können).

      Ich als Stadt würde gerade so viel machen, wie unbedingt notwendig ist, um die DFL-Auflagen zu erfüllen und den Skandal ("Stadt verhindert Aufstieg") zu vermeiden. Außerdem tät ich 1860 kräftig zu Renovierungskosten beisteuern lassen (sei es über direkte Beteiligung, sei es über deutliche Erhöhung der Miete), schließlich sind wir diejenigen, die den Umbau fordern.

      Oly seh ich nicht, das ist einfach ungeeignet für heutigen Profifußball - und das Hinbiegen an die DFL-Kriterien kommt alle Beteiligten viel zu teuer.
    • MutigerLöwe schrieb:

      MutigerLöwe schrieb:

      da Schwarze schrieb:

      Wir müssen uns aktuell darauf konzentrieren, die Kapazität des GWS wieder schrittweise zu erhöhen. Parallel darüber nachdenken, welche Tribünen durch neuere modernere ersetzt werden könnten oder ob man z.B. auf die Ostkurve ein Stockwerk aufsetzt.
      Andererseits, was ist , wenn die Stadt sagt, Tribünenumbauten gibt es nicht, bei 18600 ist ein für allemal Schluss, egal ob ihr in 10 Jahren Bayernliga oder Bundesliga spielt? Tönt es dann immer noch durch's Forum : "60 gibt es nur in Giesing"?
      Christkind hin , Lebenserfahrung her .... diese Frage will mir anscheinend keiner beantworten!
      PS
      Ich tippe mal, dass ich noch ein paar Monate älter als die Friedhofstribüne bin, also habe ich mehr Lebenserfahrung, also habe ich recht!
      Du hast Recht und wir unsere Ruhe. Einverstanden.

      Gerade weil die Stadt(wer soll das überhaupt sein) nicht sagt, dass Ende bei 18600 oder wieviel auch immer ist, merkt man doch das die Aussage eben nicht so leicht zu treffen ist.
      In den zuständigen Gremien gibt es die unterschiedlichsten Meinungen zum Thema.
      Alles andere als ein Ausbau/Ertüchtigung des Sechzgers auf 2.Liga Niveau ist auch gar nicht zu vermitteln.
      Es sein denn, der weisse Ritter taucht auf und baut uns ein Schlößchen...
    • MutigerLöwe schrieb:

      MutigerLöwe schrieb:

      da Schwarze schrieb:

      Wir müssen uns aktuell darauf konzentrieren, die Kapazität des GWS wieder schrittweise zu erhöhen. Parallel darüber nachdenken, welche Tribünen durch neuere modernere ersetzt werden könnten oder ob man z.B. auf die Ostkurve ein Stockwerk aufsetzt.
      Andererseits, was ist , wenn die Stadt sagt, Tribünenumbauten gibt es nicht, bei 18600 ist ein für allemal Schluss, egal ob ihr in 10 Jahren Bayernliga oder Bundesliga spielt? Tönt es dann immer noch durch's Forum : "60 gibt es nur in Giesing"?
      Christkind hin , Lebenserfahrung her .... diese Frage will mir anscheinend keiner beantworten!
      PS
      Ich tippe mal, dass ich noch ein paar Monate älter als die Friedhofstribüne bin, also habe ich mehr Lebenserfahrung, also habe ich recht!
      Na gut, damit die liebe Seele eine Ruh hat, beantworte ich dir die Frage.
      JA, Stand jetzt mangels ernsthafter Alternative.
      Sektion Gutmensch
      Team schwäbische Hausfrau


      "Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf." (Christian Morgenstern)
    • Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Kapazität von 15.000 bzw. evtl 18.600 nicht das Problem für die Bundesligatauglichkeit.
      Die Probleme sind

      - fehlende Überdachung der Stehplätze
      - fehlende Stellflächen und Kamerastandorte für TV-Übertragung
      - fehlende Medienflächen
      - keine ausreichenden VIP-Zonen und -Stellplätze
      - nicht ausreichende Flutlichtanlagen

      Bislang konnte mir niemand schlüssig erklären, ob und warum diese Punkte in Giesing nicht behoben werden können. Eine Überdachung der Westkurve würde gleichzeitig das Lärmproblem lösen. Auf das Osttribünerl könnte, wie schon öfter angeregt, ein zweiter Stock mit VIP-Logen aufgesetzt werden. Auch das würde gleichzeitig zum Lärmschutz beitragen. Die anderen Probleme lassen sich mit Sicherheit ähnlich kreativ lösen wie die VIP-Alm am Trainingsgelände.

      Das ist für mich die einzig realistisch erscheinende Lösung. Wenn das schon nicht klappt, ist es verschwendete Zeit über alles andere nachzudenken. Das Olympiastadion ist für Fußball allgemein untauglich, meines Erachtens auch nach dem Umbau. In die Arena am Müllberg lassen uns die Roten Gott sei Dank nicht mehr. Und Gott sei Dank haben sie endlich ihre roten Sitze drin.
      Von einem Neubau sind wir soweit entfernt wie vom Gewinn der Champions League. Daran denk ich nicht einmal im Traum, das ist völliger Blödsinn. Wer soll das denn zahlen? Und vor allem: wo?
      STARK STOLZ WIE NOCH NIE
    • MutigerLöwe schrieb:

      Andererseits, was ist , wenn die Stadt sagt, Tribünenumbauten gibt es nicht, bei 18600 ist ein für allemal Schluss, egal ob ihr in 10 Jahren Bayernliga oder Bundesliga spielt? Tönt es dann immer noch durch's Forum : "60 gibt es nur in Giesing"?
      Dann muss man eben sehn, was sonst machbar ist, falls man in die Situation kommt, mehr zu brauchen.

      Warum machst du dich so stark für das Olympiastadion bzw. warum willst du es dem GWS vorziehen?
      Mein Problem mit dem Oly ist: Da stehst/sitzt du ewig weit weg vom Spiel und brauchst eine Opernbrille. Es ist mir auch nicht kompakt genug.
      Dazu kommt, dass man das Zusammengehörigkeitsgefühl, das ich jetzt in Giesing erlebe, wieder zerstören würde. Mir geht es beim Spiel nicht nur um die 90 Minuten + x sondern auch um das Davor und Danach. Und da ist eben mit Giesing, den Kneipen, dem Flair schon etwas vorhanden, was du sonst eben nicht geboten bekommst. Und das kann man auch wunderbar vermarkten.
      Davon abgesehen, dass es eben nicht nur um Kohle geht, sondern primär um das Erlebnis. Das haben viele auf einer anderen Blogseite leider auch noch nicht begriffen.

      ice.bear#86 schrieb:

      Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Kapazität von 15.000 bzw. evtl 18.600 nicht das Problem für die Bundesligatauglichkeit.
      Dazu - nicht persönlich an dich gerichtet! nicht falsch verstehen - fällt mir nur eins ein: Wir reden seit über 10 Jahren davon wieder in der Bundesliga zu spielen. Dabei wurde diesem Ziel alles untergeordnet und das hat wahnsinnig viel kaputt gemacht. Deswegen ist es meiner Meinung nach extrem wichtig nicht schon wieder den dritten vor dem ersten Schritt zu machen! Die Bundesliga ist auf Jahre hin dicht.
      Natürlich muss man sich irgendwann damit beschäftigen, wo man in der ersten Liga spielen würde/könnte, wenn man in die realistische Situation kommt, dass das geschehen kann. Davor gibt es aber viele wichtigere Baustellen.
      "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." George Santayana

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Adgores ()

    • Adgores schrieb:


      ice.bear#86 schrieb:

      Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Kapazität von 15.000 bzw. evtl 18.600 nicht das Problem für die Bundesligatauglichkeit.
      Dazu - nicht persönlich an dich gerichtet! nicht falsch verstehen - fällt mir nur eins ein: Wir reden seit über 10 Jahren davon wieder in der Bundesliga zu spielen. Dabei wurde diesem Ziel alles untergeordnet und das hat wahnsinnig viel kaputt gemacht. Deswegen ist es meiner Meinung nach extrem wichtig nicht schon wieder den dritten vor dem ersten Schritt zu machen! Die Bundesliga ist auf Jahre hin dicht.Natürlich muss man sich irgendwann damit beschäftigen, wo man in der ersten Liga spielen würde/könnte, wenn man in die realistische Situation kommt, dass das geschehen kann. Davor gibt es aber viele wichtigere Baustellen.
      Du, ich seh das schon ganz genauso. Mir geht halt nur nicht ein, warum immer so auf der Kapazität rumgeritten wird, wenn es um das Thema "Bundesligatauglichkeit des GWS" geht.
      STARK STOLZ WIE NOCH NIE
    • Adgores schrieb:

      MutigerLöwe schrieb:

      Andererseits, was ist , wenn die Stadt sagt, Tribünenumbauten gibt es nicht, bei 18600 ist ein für allemal Schluss, egal ob ihr in 10 Jahren Bayernliga oder Bundesliga spielt? Tönt es dann immer noch durch's Forum : "60 gibt es nur in Giesing"?
      Dann muss man eben sehn, was sonst machbar ist, falls man in die Situation kommt, mehr zu brauchen.
      Warum machst du dich so stark für das Olympiastadion bzw. warum willst du es dem GWS vorziehen?
      Mein Problem mit dem Oly ist: Da stehst/sitzt du ewig weit weg vom Spiel und brauchst eine Opernbrille. Es ist mir auch nicht kompakt genug.
      Dazu kommt, dass man das Zusammengehörigkeitsgefühl, das ich jetzt in Giesing erlebe, wieder zerstören würde. Mir geht es beim Spiel nicht nur um die 90 Minuten + x sondern auch um das Davor und Danach. Und da ist eben mit Giesing, den Kneipen, dem Flair schon etwas vorhanden, was du sonst eben nicht geboten bekommst. Und das kann man auch wunderbar vermarkten.
      Davon abgesehen, dass es eben nicht nur um Kohle geht, sondern primär um das Erlebnis. Das haben viele auf einer anderen Blogseite leider auch noch nicht begriffen.
      Genau dies hat man besonders in der Saison 2004 / 2005 (Abstieg aus 1. Liga) und letztes Jahr gespürt.
      In der Saison 2004 / 2005 gab es noch den direkten Vergleich, da bestimme Topspiele im OLY stattfanden. Für mich persönlich ein Riesenunterschied, obwohl im OLY (dank interessanteren Gegner) mehr Zuschauer da waren.
    • mat lion schrieb:

      Adgores schrieb:

      MutigerLöwe schrieb:

      Andererseits, was ist , wenn die Stadt sagt, Tribünenumbauten gibt es nicht, bei 18600 ist ein für allemal Schluss, egal ob ihr in 10 Jahren Bayernliga oder Bundesliga spielt? Tönt es dann immer noch durch's Forum : "60 gibt es nur in Giesing"?
      Dann muss man eben sehn, was sonst machbar ist, falls man in die Situation kommt, mehr zu brauchen.Warum machst du dich so stark für das Olympiastadion bzw. warum willst du es dem GWS vorziehen?
      Mein Problem mit dem Oly ist: Da stehst/sitzt du ewig weit weg vom Spiel und brauchst eine Opernbrille. Es ist mir auch nicht kompakt genug.
      Dazu kommt, dass man das Zusammengehörigkeitsgefühl, das ich jetzt in Giesing erlebe, wieder zerstören würde. Mir geht es beim Spiel nicht nur um die 90 Minuten + x sondern auch um das Davor und Danach. Und da ist eben mit Giesing, den Kneipen, dem Flair schon etwas vorhanden, was du sonst eben nicht geboten bekommst. Und das kann man auch wunderbar vermarkten.
      Davon abgesehen, dass es eben nicht nur um Kohle geht, sondern primär um das Erlebnis. Das haben viele auf einer anderen Blogseite leider auch noch nicht begriffen.
      Genau dies hat man besonders in der Saison 2004 / 2005 (Abstieg aus 1. Liga) und letztes Jahr gespürt.In der Saison 2004 / 2005 gab es noch den direkten Vergleich, da bestimme Topspiele im OLY stattfanden. Für mich persönlich ein Riesenunterschied, obwohl im OLY (dank interessanteren Gegner) mehr Zuschauer da waren.
      Ich hatte in besagter Spielzeit eine DK, habe aber die Oly-Spiele alle ausgelassen, weil auch ich das Flair vor und nach dem Spiel ums GWS als wesentlicher Faktor meiner Identifizierung mit Sechzig sehe und empfinde. Ohne ein Kind Giesings zu sein sage auch ich "Sechzig gibts nur in Giesing".
    • WBS-Torwart a.D. schrieb:

      Vor allem zwei Fragen würden aufkommen: Muss so etwas wirklich sein und warum soll der Steuerzahler dafür zahlen, wenn die doch einen Investor haben, der schon 70 Millionen in den Verein investiert hat?



      Sollte die sportliche Erholung weiter fortschreiten, dürfte der Faktor Ismaik die Stadiondiskussion maßgeblich beeinflussen. Man kann so leicht argumentieren, dass Steuergelder anders verwendet werden sollen, weil 1860 München schließlich einen großzügigen Mäzen hat. Ich kann mir vorstellen, sollte die Stadionfrage hoffentlich schon nächstes Jahr akut werden, dass es lediglich auf ein kleines GWS mit minimalen Reparaturen rausläuft, weil man dem Steuerzahler die Anwesenheit von Hasan Ismaik anders nicht vermitteln kann.
      Also, ich deute jetzt mal deine Zeilen so, dass du der Auffassung bist, dass die Stadt München weder für einen "bundesligagerechten" Ausbau/Umbau des Olympiastadions noch des Grünwalderstadions viele Millionen Steuergelder ausgeben wird bzw. ausgeben soll.

      Gut, ist wenigstens mal ein konsequenter Standpunkt.... auch wenn ich ihn nicht teile. Ich bin nämlich schon der Meinung, dass diese sch .. Stadt München Steuergelder für ihren angeblich so geliebten Stadtverein ausgeben sollte, v.a wenn ich sehe, wie so vielen anderen Vereinen von den Kommunen beim Stadionbau das Geld in den Hintern geblasen wird (Regensburg, Kiel, Aue ... etc) . Aber unser Verein ist halt auch nicht - so wie dort - das fußballerische Aushängeschild der Stadt. Das ist der FC Bayern München.
    • Nahezu alle Vereine die in Leichtathletikstadien gespielt haben (und das waren wirklich nicht wenige), haben zugesehen, dass sie da raus gehen oder ihr Stadion in ein reines Fußballstadion umbauen (was im Oly ein Ding der Unmöglichkeit sein dürfte). Nur für uns soll die Lösung sein, aus einem Fußballstadion zugunsten von höherer Kapazität in ein Leichtathletikstadion zu ziehen? Sorry, aber des erschließt sich mir überhaupt nicht.
    • MutigerLöwe schrieb:

      WBS-Torwart a.D. schrieb:

      Vor allem zwei Fragen würden aufkommen: Muss so etwas wirklich sein und warum soll der Steuerzahler dafür zahlen, wenn die doch einen Investor haben, der schon 70 Millionen in den Verein investiert hat?



      Sollte die sportliche Erholung weiter fortschreiten, dürfte der Faktor Ismaik die Stadiondiskussion maßgeblich beeinflussen. Man kann so leicht argumentieren, dass Steuergelder anders verwendet werden sollen, weil 1860 München schließlich einen großzügigen Mäzen hat. Ich kann mir vorstellen, sollte die Stadionfrage hoffentlich schon nächstes Jahr akut werden, dass es lediglich auf ein kleines GWS mit minimalen Reparaturen rausläuft, weil man dem Steuerzahler die Anwesenheit von Hasan Ismaik anders nicht vermitteln kann.
      Also, ich deute jetzt mal deine Zeilen so, dass du der Auffassung bist, dass die Stadt München weder für einen "bundesligagerechten" Ausbau/Umbau des Olympiastadions noch des Grünwalderstadions viele Millionen Steuergelder ausgeben wird bzw. ausgeben soll.
      Gut, ist wenigstens mal ein konsequenter Standpunkt.... auch wenn ich ihn nicht teile. Ich bin nämlich schon der Meinung, dass diese sch .. Stadt München Steuergelder für ihren angeblich so geliebten Stadtverein ausgeben sollte, v.a wenn ich sehe, wie so vielen anderen Vereinen von den Kommunen beim Stadionbau das Geld in den Hintern geblasen wird (Regensburg, Kiel, Aue ... etc) . Aber unser Verein ist halt auch nicht - so wie dort - das fußballerische Aushängeschild der Stadt. Das ist der FC Bayern München.
      Aber da ist es doch schon mal gut, wenn der OB feststellt, mehr mit dem TSV als mit den anderen zu sprechen. Und vielleicht erkennt die Stadt ja auch, dass der TSV durchaus auch ein Aushängeschild sein kann. Vom besonderen Flair Giesings und des TSV ist ja in letzter Zeit oft genug die Rede gewesen. Dem Image einer Großstadt schadet es sicher nicht, neben dem Marktführer auch ein Kontrastprogramm anbieten zu können. Diese Rolle kann 60 aber sicher nicht in einer 0815-Arena irgendwo am Stadtrand und auch nicht im Oly ausfüllen. Die Frage ist also, wollen wir das Kontrastprogramm zum Marktführer sein oder versuchen wir wieder ihn zu kopieren. Wie erfolgsversprechend letzteres ist, dazu haben wir ja inzwischen ausreichend Erfahrungswerte.
      Sektion Gutmensch
      Team schwäbische Hausfrau


      "Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf." (Christian Morgenstern)