EGMR-Klage von Löwenfans gegen die Bundesrepublik Deutschland, AMA-Derby 2007

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    • Eine Kennzeichnungspflicht heißt nicht, dass die Polizisten Name und Anschrift tragen müssen.
      Ein anonymer vierstelliger Code reicht locker aus um alle bayerischen USKler,BePo usw. kennzeichnen zu können.
      Bei zwei Ziffern und zwei Buchstaben erhält man 10*10*26*26 = 67600 Möglichkeiten.
      Wir werden solang in der Kurve stehn, bis es nicht mehr schlechter werden kann,
      und irgendwann, irgendwann einmal spielt auch Sechzig wieder international





    • suro schrieb:

      Dennoch halte ich von generalisiertem Hass auf die Polizei nach wie vor nichts.

      Natürlich; ich auch nicht.
      Und bei so Sachen wie "ACAB" muß ich immer spontan an den Herrn Alois Mannichl aus Passau denken....
      Aber Vorfälle wie die hier thematisierten beweisen, daß wir wirklich in einem Polizeistaat leben, wenn auch in einer relativ sanften Version davon.
      Endlich sind wir:
      !!! Raus aus der Arena !!!
    • Ich kann ACAB sehr gut nachvollziehen und der Staat, die Polizei und die Staatsanwaltschaften sind an diesem Eindruck ausschliesslich selber schuld, einigen wenigen Angriffen aud Polzisten (wobei hier ein abgebrochener Fingernagel schon als Verletzung registriert wird) stehen unzähle Übergriffe der Cops gegenüber. Sogar als sie 2005 den Oury Jalloh abgefackelt haben, war die erste Konsequent € 6.300.- Geldstrafe. Muss man sich bei sowas wundern, dass ACAB immer öfters zu lesen und zu hören ist?
      Für mich ist der sanfte Pozilzeistaat wie du ihn beschreibst (würde das anders nennen) ein klarer Fall von wehrtet den Anfängen. Es wehrt sich aber niemand wirklich, dieses Urteil ist eine große Ausnahme.
      „Eine Krise ist der Zustand, in dem das Alte abstirbt, aber das Neue noch nicht zur Welt kommen kann. In einer solchen Zeit der Zwischenherrschaft gibt es viele Gefahren, und es kann zu allen möglichen Krankheitserscheinungen kommen – es ist die Zeit der Monster.“ (Antonio Gramsci)
    • Schindluder schrieb:

      Ich kann ACAB sehr gut nachvollziehen und der Staat, die Polizei und die Staatsanwaltschaften sind an diesem Eindruck ausschliesslich selber schuld, einigen wenigen Angriffen aud Polzisten (wobei hier ein abgebrochener Fingernagel schon als Verletzung registriert wird) stehen unzähle Übergriffe der Cops gegenüber. Sogar als sie 2005 den Oury Jalloh abgefackelt haben, war die erste Konsequent € 6.300.- Geldstrafe. Muss man sich bei sowas wundern, dass ACAB immer öfters zu lesen und zu hören ist?

      Ja, nachvollziehen kann ichs auch und ja, natürlich ist der Polizeistaat schuld daran.
      Nur ich persönlich mag halt solche Pauschalisierungen nicht; wie gesagt: Mannichl....

      Schindluder schrieb:

      Für mich ist der sanfte Pozilzeistaat wie du ihn beschreibst (würde das anders nennen) ein klarer Fall von wehrtet den Anfängen. Es wehrt sich aber niemand wirklich, dieses Urteil ist eine große Ausnahme.

      Ich schrieb "eine relativ sanfte Form von Polizeistaat" und meinte damit relativ zu den diversen anderen Polizeistaaten, die noch wesentlich gemeiner sind. Denn wir haben hier einen der sanftesten; eigentlich ist es doch fast überall noch schlimmer als hier bei uns, oder?
      Zum Rest: klare Zustimmung!
      Endlich sind wir:
      !!! Raus aus der Arena !!!
    • ice.bear#86 schrieb:

      Wer Deutschland oder Bayern als "Polizei-" oder "Überwachungsstaat" bezeichnet, der hat noch nie etwas von Nordkorea gehört. Ich kann bei sowas nur noch mit dem Kopf schütteln.
      bei dieser Logik bekomm ich regelmässig das kotzen...."ja aber woanders ist es noch schlimmer". Damit kommt man hervorragend und irgnorant durchs leben.
      Selbstverständlich haben wir inzwischen ein Mehr an polizeilichen Übergriffen, ein weniger an Verfolgung derselben und ein Mehr an Überwachung.
      „Eine Krise ist der Zustand, in dem das Alte abstirbt, aber das Neue noch nicht zur Welt kommen kann. In einer solchen Zeit der Zwischenherrschaft gibt es viele Gefahren, und es kann zu allen möglichen Krankheitserscheinungen kommen – es ist die Zeit der Monster.“ (Antonio Gramsci)
    • Schindluder schrieb:

      ice.bear#86 schrieb:

      Wer Deutschland oder Bayern als "Polizei-" oder "Überwachungsstaat" bezeichnet, der hat noch nie etwas von Nordkorea gehört. Ich kann bei sowas nur noch mit dem Kopf schütteln.
      bei dieser Logik bekomm ich regelmässig das kotzen...."ja aber woanders ist es noch schlimmer". Damit kommt man hervorragend und irgnorant durchs leben.Selbstverständlich haben wir inzwischen ein Mehr an polizeilichen Übergriffen, ein weniger an Verfolgung derselben und ein Mehr an Überwachung.
      Ja, aber von einem "Polizeistaat" sind wir trotzdem noch sehr sehr weit entfernt!!! Zumal mich auch diese Verallgemeinerung ankotzt. Das sind immer noch Individuen, die solche Übergriffe verüben. Und ganz ehrlich: was die Beamten da teilweise mitmachen müssen, da wundert es mich fast nicht mehr, dass sich manche nicht mehr im Griff haben. Der Freund einer Arbeitskollegin von mir macht derzeit eine polizeiliche Ausbildung zum Cyber Cop, der ist derzeit auf Streife mit dabei (nur als Beobachter, da ohne Uniform und unbewaffnet). Das kann man sich teilweise gar nicht vorstellen, womit die da umgehen müssen - und das in einem Kaff wie Regensburg!
      STARK STOLZ WIE NOCH NIE
    • Augen auf bei der Berufwahl könnte man jetzt sagen, wäre aber zugegebnermassen zynisch.
      Schuld ist im Endeffekt nicht der einzelne Polizist sondern die Stukturen. Wenn die Staatanwaltschaften die Polizei konrollieren sollen die zunächst gegen sich selbst ermitteln und dann Richter die vorher mit den Staatanwälten am Mittagstisch sitzen über ein evtl Fehlverhalten entscheiden müssen, stimmt halt was ganz grundsätzlich nicht. Da ist nicht nur die Gewaltenteilung zum Teil aufgehoben, sondern alle die für den Staat arbeiten und, viel entschiedender die auch von ihm bezahlt werden halten logischerweise auch zusammen. (wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing).
      ebenso verält es sich bei Überwachungsmaßnahmen. Die Polizei will möglichst alle und jeden überwachen (was logisch ist und in der Natur der Sache liegt). Dann brauch ich aber auch ein Gegengewicht und das ist weder bei der Staatanwaltschaft noch bei den Gerichten vorhanden (Begründung siehe oben).
      Mein Statement lautete ja auch, ich sehe uns auf dem Weg in einen Polizeistaat und nicht, dass wir den in vollen Ausprägung bereits hätten. Gegen diesen, eingeschlagenen Weg sollten sich alle wehren, weil es alle schlussendlich auch mal betreffen könnte (siehe z.b. die Entwicklungen in der Türkei)
      „Eine Krise ist der Zustand, in dem das Alte abstirbt, aber das Neue noch nicht zur Welt kommen kann. In einer solchen Zeit der Zwischenherrschaft gibt es viele Gefahren, und es kann zu allen möglichen Krankheitserscheinungen kommen – es ist die Zeit der Monster.“ (Antonio Gramsci)
    • ice.bear#86 schrieb:

      Wer Deutschland oder Bayern als "Polizei-" oder "Überwachungsstaat" bezeichnet, der hat noch nie etwas von Nordkorea gehört. Ich kann bei sowas nur noch mit dem Kopf schütteln.
      Und wer Grippe als "Krankheit" bezeichnet, der hat noch nie etwas von Pocken gehört oder was?
      Merkst Du, was Du da gerade für einen Schwachsinn geschrieben hast? Hoffentlich....
      Endlich sind wir:
      !!! Raus aus der Arena !!!
    • ice.bear#86 schrieb:

      Ja, aber von einem "Polizeistaat" sind wir trotzdem noch sehr sehr weit entfernt!!! Zumal mich auch diese Verallgemeinerung ankotzt. Das sind immer noch Individuen, die solche Übergriffe verüben.

      Nein; da sind wir nicht weit entfernt! Und es sind auch nicht Individuen!
      Wenn die Straftaten Deiner Individuen, der Beamten nämlich, von Polizeiapparat, Staatsanwaltschaft, Gerichten usw gedeckt werden und von ihnen zu diesem Behuf weitere Straftaten begangen werden (wie zB das Vernichten von Beweismitteln), dann sind das eben keineswegs mehr nur Individuen! Das sind genau die typischen Merkmale eines Polizeistaats!
      Endlich sind wir:
      !!! Raus aus der Arena !!!
    • Eva Gottstein zitert von der SZ schrieb:

      Zudem sei die Ermittlung des Verursachers von polizeilichem Fehlverhalten bereits gewährleistet. "In Bayern ist dies durch Dienstpläne und die regelmäßige Videoaufzeichnung von Großeinsätzen praktisch immer möglich."
      Sollten Videosequenzen nicht auf mysteriöse Weise verschwinden...
      Es war leider zu erwarten, dass auf die CSU (und FW) nicht gehofft werden braucht.