Angepinnt Verwaltungsratswahl – die Bewerber/innen live

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    • Verwaltungsratswahl – die Bewerber/innen live

      PRO1860 Einladung
      Die Bewerber/innen live
      Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten zur Verwaltungsratswahl

      Donnerstag, den 5. Juli 2018 ab 19 Uhr in der NachtKantine, Grafinger Straße 6, 81671 München

      Die NachtKantine bietet an diesem Abend Restaurantbetrieb (Burger und Pizza) und Platz für bis zu 300 Zuhörer/innen.

      Allen sich um ein Amt im Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. bewerbenden Kandidatinnen und Kandidaten gehört dieser Abend. Sie können sich an einem Rednerpult kurz (maximal 5 Minuten) persönlich vorstellen und nehmen danach auf dem Podium Platz. Im Anschluss haben Zuhörer/innen im Saal in einer moderierten Runde die Möglichkeit, die Kandidatinnen und Kandidaten auf dem Podium direkt zu befragen.

      Eingeladen sind alle interessierten Mitglieder des TSV München von 1860. Gäste sind uns ebenfalls willkommen, wenn der Platz ausreicht. Mitglieder haben Vorrang bei der Platzwahl.
    • War eine gute Veranstaltung gestern, sehr angenehme und offene Athmosphäre.

      Kurzfassung meinerseits: das Gros der anwesenden und bislang nicht im VR vertretenen Kandidaten vertritt inhaltlich die Positionen "pro GWS" und "pro 50+1" in unterschiedlichen Nuancierungen.

      Meine persönlichen drei Favoriten (in Ergänzung zu den bisherigen sechs Amtsinhabern, die aus meiner Sicht wiederzuwählen sind) sind Christian Groß, Gerhard Mayer und Eva Modlmayer, dicht gefolgt von Alexander Kolb.

      Ganz einfach deswegen, weil sie aus meiner Sicht die von mir unterstützten Positionen hinsichtlich Auftreten am besten vertreten können.

      Die Vorstellung der aktuellen VRs (mit Ausnahme von Bennigsen, der nicht da war und Leipold, der nicht mehr kandidiert wenn ich mich nicht täusche) war gut - wobei Markus Drees eher eine Kurzfassung der Geschehnisse seit 16/17 gegeben hat, anstatt sich vorzustellen. Aber vorstellen brauchte er sich ja den Anwesenden eigentlich auch nicht. Hervorheben würd ich ohne die anderen geringzuschätzen den Sascha Königsberg - top Auftreten, wirkt unglaublich kompetent. Ein Mann für die erste Reihe. Man merkt auch, dass die drei "Jungen" (Königsberg, Walch, Seeböck) nach einem Jahr topintegriert sind und sich sehr intensiv eingearbeitet und sich der VR wirklich als Team versteht. Dies weiterzuführen wäre sicher eine sehr gute Sache, daher wäre ich auf jeden Fall dafür, die sechs bisherigen wieder reinzuwählen.
    • Ich fand die Veranstaltung ebenfalls sehr gut und danke allen anwesenden Kandidaten, dass sie den Rahmen genutzt und sich vorgestellt haben. Für mich ist auch klar, dass ich die sechs amtierenden wiederwähle, somit habe ich also noch drei Stimmen zur Verfügung, ich habe allerdings noch keinen Plan, wem ich diese geben werde.
    • Ohne persönliche Favoriten.

      Ja die Kandidaten sagen in der Öffentlichkeit mehr oder weniger das gleiche was sie in den Interviews sagen.
      Der eine geschickter, der andere nicht so eloquent. Das hat aber keine Auswirkungen auf die Arbeit als VR.

      Zu den neuen Kandidaten:
      Vom e.V. oder für den e.V hat sich gestern jetzt eigentlich keiner vorgestellt mit Abstrichen noch Oskar Denitzky, aber den fände ich als Abteilungsleitung Behindertensport (was er ja schon ist) eigentlich passender als als VR.
      Alle unterstützen soweit den Kurs des Präsidiums, und des bestehenden Verwaltungsrats. Alle wollen dabei helfen, dass die KGaA, äääähhh der TSV wieder erfolgreich die Zukunft meistert. Vom e.V. haben sie bis auf wenige Ausreißer eher weniger bis gar keine Ahnung.

      Die bestehenden Kandidaten:
      Nachdem hier bei den meisten auch die KGaA das Interessante an 60 ist, kann man folgendes feststellen.
      Für die Entscheidungen als Gesellschafter der KGaA sind sie nicht zuständig, und haben keinerlei Entscheidungsgewalt. (z.B. die letzten 2Mio) Gleichzeitig entsenden sie aber von ihnen ausgesuchte Vertreter in den AR der KGaA.
      Für die Entscheidungen zur Ausrichtung als Gesellschafter der KGaA sind sie nicht zuständig. Gleichzeitig beraten sie, müssen bei einigen Sachen zustimmen und entsenden von ihnen ausgesuchte Vertreter in den AR der KGaA und bestimmen maßgeblich über das Präsidentencasting das Präsidium.
      Das Teamgefüge erscheint mir von außen betrachtet sehr gut. Am Fleiß für den TSV ein Ehrenamt auszuüben kann man überwiegend sicher nicht zweifeln.


      Grundsätzlich ist das Aufgabengebiet des VR offensichtlich eher sehr diffus.
      Die besondere Rolle und die ganze Hysterie entsteht in unserem Verein halt dadurch, dass viele meinen über die Möglichkeit den Präsidenten zu casten großen Einfluß auf die Ausrichtung der KGaA zu bekommen.
      Und das ist nunmal der Streitpunkt seitdem wir in den 90ern ins Oly gezogen sind. Nicht umsonst wollen 31 Kandidaten VR werden und bei den Ehrenräten müssen verdiente Mitglieder gebeten werden ob sie dafür zur
      Verfügung stehen.
    • friedhofstribüne schrieb:

      Die bestehenden Kandidaten:Nachdem hier bei den meisten auch die KGaA das Interessante an 60 ist, kann man folgendes feststellen.
      Für die Entscheidungen als Gesellschafter der KGaA sind sie nicht zuständig, und haben keinerlei Entscheidungsgewalt. (z.B. die letzten 2Mio) Gleichzeitig entsenden sie aber von ihnen ausgesuchte Vertreter in den AR der KGaA.
      Wenn ich das Wortgefecht richtig erinnere, entsendet das Präsidium die Vertreter in den AR mit Zustimmung des VR. Verweigerung der Zustimmung kommt aus Sicht von Nicolai Walch nur bei schwerwiegenden Gründen in Betracht und war aktuell nicht geboten.

      Die Zielrichtung deiner und des Kraiburgers Frage fand ich aber interessant und richtig: wie können wir Mitglieder über die VR-Wahl bzw. der VR selbst beinflussen, was die e.V.-Vertreter im AR der KGaA beschließen? Aktueller Aufhänger halt Hasans 2 Mio-Genußscheine, die nicht im VR, sondern im AR behandelt wurden. Das kam nicht so ganz klar rüber bzw. ist es so, dass der VR das tatsählich nicht oder vielleicht allerhöchstens mittelbar beeinflußen kann. Ob der VR seine Zustimmung zur Entsendung unter Bedingungen erteilen kann wäre halt die Frage. Diese müssten wahrscheinlich im einzelnen sehr detailliert vorher festgelegt sein, was sicher schwierig ist.

      Nicolai Walch hat aber klargestellt, dass das Präsidium die Exekutive des Vereins ist und der VR keine Richtlinienkompetenz (hallo Horst!) ggü. dem Präsidium hat. Demnach wäre die Entscheidung, den 2 Mio-Genußschein-Deal dem Präsidium und klar nicht dem VR "anzulasten".
    • Nun fühle ich mich wie in die Politik versetzt. Kaum stehen Wahlen an
      wird das Thema Stadion wieder in den Mittelpunkt gestellt, weil man damit
      ja punkten kann. Auch RR hat das diese Woche getan, kommt halt gut an.
      Und am Montag danach gerät das wieder in den Hintergrund, man hat seine
      Kandidaten ja durchgebracht
    • Wuppertaler. schrieb:

      Nun fühle ich mich wie in die Politik versetzt. Kaum stehen Wahlen an wird das Thema Stadion wieder in den Mittelpunkt gestellt, weil man damit
      ja punkten kann. Auch RR hat das diese Woche getan, kommt halt gut an.
      Und am Montag danach gerät das wieder in den Hintergrund, man hat seine Kandidaten ja durchgebracht
      Stimmt, nur im Gegensatz zu den Heuchlern und Dampfgeplauder der Vergangenheit hat Robert Reisinger einen Vorteil. Wir spielen auch im Grünwalder Stadion. Das war immer seine präferierte Lösung unterhalb der Bundesliga und er hat es mit durchgesetzt. Es gab einen klaren Plan unter dem Präsidium Cassalette 3. Liga in der Arena zu spielen und es gab einen klaren Plan vom Präsidium Reisinger in das Grünwalder Stadion zurückzukehren. Jetzt spielen wir 3. Liga im Grünwalder Stadion was sich klar von der Cassalette Lösung unterscheidet.
      Und erreicht wurde auch schon etwas: Die Kapazität wurde um 20% erhöht und die Stadt ist zumindest gesprächsbereit. Das ist gar nicht so wenig wenn man bedenkt dass der e.V. kein eigenes Geld einsetzen kann und dafür streng genommen nicht einmal zuständig ist.

      Jetzt ist man schon wieder einen Schritt weiter. Ein Verantwortlicher Funktionär im e.V. hat, meines Wissens nach zum ersten Mal, öffentlich erklärt dass er mit der KGaA gerne 2. Liga im Grünwalder Stadion spielen möchte. Ohne dass dieser Schritt erfolgt könnte die Stadt gar nichts machen.

      Für mich bleibt das Stadion ein KGaA Thema und solange Herr Ismaik meint das ginge ihn gar nichts an wäre mein persönlicher Ehrgeiz im e.V. eher dezent. Ich hätte Null Bock mich für einen Milliardär oder Multi-Millionär bucklig zu machen. Aber schon der Herr Ude hat ja ein Buch mit dem Titel "Ich baue ein Stadion und andere Heldensagen" geschrieben.

      Wenn der Herr Ismaik sich in irgendeiner Form noch positiv bemerkbar machen möchte stellt er jetzt mal Geld für Sofortmaßnahmen zur Verfügung. Erwerb der Vermarktungsrechte. Eine digitale Anzeigentafel könnte man auch mitnehmen etc. Es gäbe genug zu tun.
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015
    • SechzgerStefan schrieb:

      HHeinz schrieb:

      Eine digitale Anzeigentafel könnte man auch mitnehmen etc.
      Ähem... Naa.
      ich finde die Anzeigetafel in der West würde nichts an Attraktivität verlieren wenn manzusätzlich woanders etwas Digitales aufstellt. Nicht das ich das brauchen würde aber letztendlich muss man auch Kritikern die Argumente nehmen. Aber wegen mir können wir auch erstmal über digitale Banden oder einen VIP Bereich reden. Mir geht es auch eher darum dass Herr Ismaik Verantwortung wollte aber diese dann immer nur für Bereiche wahrnehmen möchte welche ihn phasenweise interessieren (Spieler, Trainer oder Manager). Wenn es um das Business drumherum geht zeigt er sich erschreckend desinteressiert.
      Er holt sich einen Manager für 4 Mio., lässt dafür ein komplettes Stockwerk leer räumen und stellt gleichzeitig Baucontainer auf's Trainingsgelände. Ja wegen mir kauft er den Wienerwald und macht daraus eine VIP Zone oder er kauft am Candidplatz das (zugegeben hässliche) Hochhaus mit Tiefgarage. Wär's ein Richtiger hätte er gleich für das ehemalige Osramgelände mitgeboten. Da hätte er mal ein echtes Investment gehabt.
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015