Rechte Hotspots im GWS - Haters not welcome

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    • friedhofstribüne schrieb:

      Ruudi schrieb:

      friedhofstribüne schrieb:

      Wenn das kein Internet-Blabla-Tiger bleiben soll, wäre es meines Erachtens schon wichtig zu klären, wie man so etwas organisiert bekommt.

      Da ist dann auch interessant, wer denn die gesamte Fanszene darstellt, oder wer die aktive Fanszene ist, und wie die einzelnen Gruppierungen mit einer Deutungshoheit in der Kurve umgehen wollen.
      Soweit ich das nach der Gründung der ML mitbekommen habe, wollen diese ja schon voran gehen. Ob die Kurve dann bei G/H endet, oder ob doch auch F1/F2 mit dazu gehören, könnte man dann durchaus thematisieren.
      Weil regeln lässt sich das nur Kurvenintern. Und da wüsste ich keine Gruppe die das rein theoretisch im Kreuz hätte außer den ML. Ob sie das unbedingt wollen ist vielleicht eine andere Sache.



      Respekt trotzdem für diesen Fred, weil nur mimm dischkriern kemman'd Leid zamm.
      Außerdem noch Respekt für die LFGR, weil sie immer versuchen dagegen zu halten. Alleine sind sie halt auf verlorenen Posten.
      Und auch welche politische Einstellung hat die aktive Szene?
      Rassistischer und rechtsradikaler Müll ist keine politische Einstellung. Daher ist es egal, welche politische Einstellung die aktive Szene hätte. Wobei ich denke, dass jeder einfach seine eigene haben wird, wie es auch ganz normal wäre.
      Genau das ist der Punkt! Man kann politisch links oder vor mir aus auch rechtskonservativ sein, aber niemals rassistisch! Das ist auch keine politische Meinung sondern einfach nur dumm und menschenverachtend.
      1860 - back in town :-)
    • Ex-Oberlandler schrieb:

      Wifling schrieb:

      Ich find schon dass die ML ihren Laden sauber halten sollten wenn sie in der Kurve tonangebend sind. Genau dieses Einsickern und Infiltrieren ist ja das Problem, da trauen sie sich wieder mehr und lauter rassistisch zu plärren. So wie es die AFD in ganz Deutschland macht und den Nazis den Weg ebnet.
      Ich will das in der Kurve nicht haben und dachte wohl fälschlicherweise die ML auch nicht.
      Wie soll man da nicht wegbleiben und sich dem mutig stellen wenn die aktive Szene das toleriert?
      Also langsam wird mir des zu viel Rum-Orakelei.
      Bislang steht (von für mich absolut glaubwürdiger Seite!) im Raum, dass in Block F1 vermehrt rassistische Rufe zu hören waren. Und jetzt sind wir schon soweit, der aktiven Szene zu unterstellen, dass diese offene Nazi-Umtriebe in Block G/H toleriert?! Runter vom Gas oder Belege.
      Ganz genau. Deshalb bringt auch der Thread nur bedingt was, wenn man sich gleich in Mutmaßungen und Bestürzung überbietet.
      Die Sache an sich bekannt machen ist richtig, dann sollte aus meiner Sicht ein Statement aus der Kurve heraus erfolgen und fertig ist die Laube.
      In der heutigen Internet- und Eventgesellschaft sicher schwerer als noch vor 20 Jahren, aber sich nicht unmöglich(siehe U21 Spiel).
    • Schindluder schrieb:

      HHeinz schrieb:

      Allerdings würde ich es dann doch bevorzugen wenn man nicht alles und jeden aus dem Stadion prügelt (was ich bei der U21 auch mal live erleben durfte),
      da war ich auch dabei (war in der Stehhalle damals) und das war nicht alles und jeder. Ich empfand die Aktion jedenfalls als angemessen. Davor wurde ihnen ja gesagt sie sollen sich schleichen und das Maul halten, was sie nicht getan haben. Da brauch ich dann auch keine Ordner und Polizei mehr. Genau so wünsche ich mir das. Nazis gleich mal boxen (nicht anlasslos, sondern wenn sie meinen ihr Gedankengut verbreiten zu müssen) und dann wissen die auch auf wen und was sie sich einlassen, wenn sie ihr dummes Rassistenmaul nicht halten können. Nur so wirst du dem Problem Herr.
      Gewalt gibt der anderen Seite halt immer eine Quasi Rechtfertigung für Gegengewalt. Ich fand die Aktion damals prinzipiell auch nicht komplett verkehrt aber in einem Fußballstadion in welchem regelmäßig geprügelt wird gibt es auch Menschen welche dann Angst bekommen. Ähnlich wie auch Calafati schreibt dass sie jetzt weniger ins Stadion geht (allerdings aus anderen Motiven).
      Ich will gar nicht ausschließen dass Gewalt in diesem Fall vielleicht sogar funktionieren würde (wer lässt sich schon gerne regelmäßig vermöbeln) aber es wäre für mich schon eine relativ arme Antwort auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
      Ich selber bin weder besonders mutig noch ein besonders guter Schläger (letzteres bilde ich mir zumindest ein).
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015
    • HHeinz schrieb:

      Ich will gar nicht ausschließen dass Gewalt in diesem Fall vielleicht sogar funktionieren würde (wer lässt sich schon gerne regelmäßig vermöbeln) aber es wäre für mich schon eine relativ arme Antwort auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
      kennst du eine bessere Lösung? Argumente bringen halt leider nix und bei Anfeindungen finden sie sich oft noch geiler
      „Eine Krise ist der Zustand, in dem das Alte abstirbt, aber das Neue noch nicht zur Welt kommen kann. In einer solchen Zeit der Zwischenherrschaft gibt es viele Gefahren, und es kann zu allen möglichen Krankheitserscheinungen kommen – es ist die Zeit der Monster.“ (Antonio Gramsci)
    • Schindluder schrieb:

      HHeinz schrieb:

      Ich will gar nicht ausschließen dass Gewalt in diesem Fall vielleicht sogar funktionieren würde (wer lässt sich schon gerne regelmäßig vermöbeln) aber es wäre für mich schon eine relativ arme Antwort auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
      kennst du eine bessere Lösung? Argumente bringen halt leider nix und bei Anfeindungen finden sie sich oft noch geiler
      Nur auf die Fresse ist zu einfach und in einem überwachten Stadion auch dumm. Wenn Dich einer der Spacken dann anzeigt und Dir als Beweise die Filme der Cops vorgelegt werden, bist der Depp.
      Man könnte es schon intelligenter anstellen.
    • Die ganze Regionalliga Saison und in der bisherigen dritten Liga habe ich in der Stehhalle bisher keine einzige rassistische Äüsserung vernommen.
      Die Rufe "Schwul" stufe ich als ünüberlegtes Geplärre ein und bin da ganz der Meinung vom User: HHeinz.
      "Schwarze Sau" betrifft den SR und hat nichts mit Rassismus zu tun.
      Viele Menschen ändern ihr Verhalten auf dem Fussballplatz und lassen sich zu unüberlegten Äüßerungen hinreissen.
      Da nehme ich mich auch nicht aus. Passiert halt manchmal.
      Die Mütter der generischen Fangruppen als Huren zu bezeichen ist aber auch nicht gerade die feine Art.
      Was in F1 ablief weiß ich nicht, hoffe aber dass es nur einzelne Spinner waren.
      Deshalb bin ich schon froh einen Platz in der Stehhalle zu haben.

      Rassismus und Rechtsextremismus brauchen wir überhaupt nirgendwo.
      Freiheit für den TSV 1860 München
    • Noch als kleine Anmerkung: Den Kampf gegen Rassismus gewinnt man nicht, wenn man ihn mit einem politischen Kampf gegen die AfD gleichstellt. Die AfD vertritt teils Positionen, die CDU/CSU vor 15 Jahren aufgegeben haben. Ich denke, sie ist mehrheitlich keine rassitische Partei und steht- soweit- auf verfassungsrechtlichem Grund. Die Wählerschaft rekrutiert sich stark aus dem (ehemaligen ) Arbeitermilieu und auch aus der Wählerschaft von SPD und DIE LINKE. Man mag das Verhalten dumm nennen, rassistisch ist es nicht.


      Der Kampf gegen Homophobie und Rassismus sollte jenseits von aller Parteipolitik betrieben werden. Sonst kann man niemals gewinnen.
    • St.Agostino schrieb:

      sie ist mehrheitlich keine rassitische Partei
      Alter, manchmal scheibst schon einen Scheissdreck. Ist mir aber echt zu blöd, hier alle rassistischen Ausfälle der Kameraden zu verlinken. Wenn die nicht rassistisch sind, dann bin ich nicht links.
      Was aber nichts daran ändert, dass man keine Gesinnungsprüfung am Einlass machen sollte, denken können die Affen was sie wollen, nur äussern sollten sie es nicht

      Die Edith meint, die Arbeit hat sich einer schon gemacht, danke dafür
      „Eine Krise ist der Zustand, in dem das Alte abstirbt, aber das Neue noch nicht zur Welt kommen kann. In einer solchen Zeit der Zwischenherrschaft gibt es viele Gefahren, und es kann zu allen möglichen Krankheitserscheinungen kommen – es ist die Zeit der Monster.“ (Antonio Gramsci)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schindluder ()

    • Schindluder schrieb:

      St.Agostino schrieb:

      sie ist mehrheitlich keine rassitische Partei
      Alter, manchmal scheibst schon einen Scheissdreck. Ist mir aber echt zu blöd, hier alle rassistischen Ausfälle der Kameraden zu verlinken. Wenn die nicht rassistisch sind, dann bin ich nicht links.Was aber nichts daran ändert, dass man keine Gesinnungsprüfung am Einlass machen sollte, denken können die Affen was sie wollen, nur äussern sollten sie es nicht

      Die Edith meint, die Arbeit hat sich einer schon gemacht, danke dafür
      Mein voller Ernst, auch wenn es dir nicht passt. Wenn du den Höcke rausnimmst, das könnte alles auch von der CDU/CSU sein. Auch wenn man da vielleicht bis zu "Größen" wie Lummer zurück gehen muss.

      Meine Meinung: Die AfD ist keine faschistisch-rassistische Partei. Alles andere ist dann politische Meinung, die man aus solch einer Diskussion raushalten sollte.
    • Schindluder schrieb:

      apollo1860 schrieb:

      Man könnte es schon intelligenter anstellen.
      und wie?
      In dem man es schafft, dass sie sich selbst wie Idioten vorkommen oder, als Minimalziel, als einfach unerwünschte Klientel die sich noch dazu in der Minderheit befindet.
      Ein paar Clubs haben so was schon oft gegen die Dosenfans gemacht.

      Bei uns könnte es dann so aussehen:
      Plakat im nächsten Rang/den nächstes Reihen spannen/hochhalten, einen dicken Pfeil drauf und zum Beispiel der Spruch:

      "rassistische Arschlöcher hier abstellen" oder "rechtsradikale/fremdenfeindliche/homophobe Wichser immer bei uns" usw.
      Das kommt dann auch recht medienwirksam rüber. Und wenn die Kerle dann erstmal in der Presse, auf Facbook und vielleicht auch in der Sportschau waren, hauen die schon irgendwann ab. Da bin ich mir sicher.
      Und irgendwo anders im Stadion einnisten wird auch schwierig, weil die dann jeder kennt.
    • Ex-Oberlandler schrieb:

      Die Diskussion gehört jetzt aber wirklich ins passende Unterforum.

      Hier gehts drum, wie man Leuten die eindeutig rassistische Sachen im Stadion rufen begegnet und nicht um die Beurteilung einer Partei, die jemand von den ML vielleicht am 14.10. wählt.
      Darauf wollte ich ja hinaus.

      Aber recht hast leider auch, falscher Fred, vor allem weil es von der eigentlichen Diskussion ablenkt. Mea culpa.
    • apollo1860 schrieb:

      In dem man es schafft, dass sie sich selbst wie Idioten vorkommen oder, als Minimalziel, als einfach unerwünschte Klientel die sich noch dazu in der Minderheit befindet.Ein paar Clubs haben so was schon oft gegen die Dosenfans gemacht.

      Bei uns könnte es dann so aussehen:
      Plakat im nächsten Rang/den nächstes Reihen spannen/hochhalten, einen dicken Pfeil drauf und zum Beispiel der Spruch:

      "rassistische Arschlöcher hier abstellen" oder "rechtsradikale/fremdenfeindliche/homophobe Wichser immer bei uns" usw.
      Das kommt dann auch recht medienwirksam rüber. Und wenn die Kerle dann erstmal in der Presse, auf Facbook und vielleicht auch in der Sportschau waren, hauen die schon irgendwann ab. Da bin ich mir sicher.
      Und irgendwo anders im Stadion einnisten wird auch schwierig, weil die dann jeder kennt.
      Die Idee ist zwar nett, kann jedoch auch böse nach hinten losgehen. Stell Dir vor, Du kaufst Dir mal ne Tageskarte für die Westkurve und stehst grad da, wo so etwas passiert und das von Dir besagte Plakat geht hoch und zufällig wird das Spiel im TV übertragen. Willst Du da gesehen werden?
      Dennoch finde ich die Idee mit dem "lächerlich machen" auch eine Gute. Gewalt bringt hier niemannden weiter und ist einfach nur stumpf.
    • Schindluder schrieb:

      HHeinz schrieb:

      Ich will gar nicht ausschließen dass Gewalt in diesem Fall vielleicht sogar funktionieren würde (wer lässt sich schon gerne regelmäßig vermöbeln) aber es wäre für mich schon eine relativ arme Antwort auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
      kennst du eine bessere Lösung? Argumente bringen halt leider nix und bei Anfeindungen finden sie sich oft noch geiler
      Ich weiß nicht ob ich eine bessere Lösung habe. Aber, und hier hat auch Calafati schon Aussagen getroffen welche in diese Richtung gehen, ich habe nicht das Gefühl dass in der KGaA und wegen mir z.B. auch die ARGE mit aller Konsequenz gegen diejenigen vorgegegangen wird welche sich in der Kurve offen rassistisch und fremdenfeindlich äußern. Das Gefühl hatte ich schon unter Robert Schäfer nicht, insofern ist Michael Scharold diesbezüglich nicht automatisch eine Verschlechterung.
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015
    • Ex-Oberlandler schrieb:

      Wifling schrieb:

      Ich find schon dass die ML ihren Laden sauber halten sollten wenn sie in der Kurve tonangebend sind. Genau dieses Einsickern und Infiltrieren ist ja das Problem, da trauen sie sich wieder mehr und lauter rassistisch zu plärren. So wie es die AFD in ganz Deutschland macht und den Nazis den Weg ebnet.
      Ich will das in der Kurve nicht haben und dachte wohl fälschlicherweise die ML auch nicht.
      Wie soll man da nicht wegbleiben und sich dem mutig stellen wenn die aktive Szene das toleriert?
      Also langsam wird mir des zu viel Rum-Orakelei.
      Bislang steht (von für mich absolut glaubwürdiger Seite!) im Raum, dass in Block F1 vermehrt rassistische Rufe zu hören waren. Und jetzt sind wir schon soweit, der aktiven Szene zu unterstellen, dass diese offene Nazi-Umtriebe in Block G/H toleriert?! Runter vom Gas oder Belege.
      Du solltest die Calafati zur genüge kennen, dass sie sich nicht unüberlegt hierzu äußert.
      M.e. tun gewisse führungsleute (auch aufgrund der eigenen politischen Einstellung) zumindest zu wenig, um dem naziproblem Herr zu werden bzw wollen es hintenrunterschieben.
      Fakt ist aber auch dass es genügend politisch korrekte Leut innerhalb der ML-Gruppierungen gibt.
      FREIHEIT FÜR 60 UND NACH GIESING ZURÜCK!
      60 IST DER GEILSTE CLUB DER WELT! OHNE HASAN!
    • St.Agostino schrieb:

      Noch als kleine Anmerkung: Den Kampf gegen Rassismus gewinnt man nicht, wenn man ihn mit einem politischen Kampf gegen die AfD gleichstellt. Die AfD vertritt teils Positionen, die CDU/CSU vor 15 Jahren aufgegeben haben. Ich denke, sie ist mehrheitlich keine rassitische Partei und steht- soweit- auf verfassungsrechtlichem Grund. Die Wählerschaft rekrutiert sich stark aus dem (ehemaligen ) Arbeitermilieu und auch aus der Wählerschaft von SPD und DIE LINKE. Man mag das Verhalten dumm nennen, rassistisch ist es nicht.


      Der Kampf gegen Homophobie und Rassismus sollte jenseits von aller Parteipolitik betrieben werden. Sonst kann man niemals gewinnen.
      Der Weg der AfD ist noch nicht zu Ende, sie rückt im Grunde ständig weiter nach rechtsaußen und mindestens duldet sie Rassisten in ihren Reihen. Ich bin bei dir, dass man nicht jeden Wähler von dem Haufen stigmatisieren sollte. Aber die AfD ist gefährlicher Wegbereiter für Rassismus.
    • LNHRT schrieb:

      apollo1860 schrieb:

      In dem man es schafft, dass sie sich selbst wie Idioten vorkommen oder, als Minimalziel, als einfach unerwünschte Klientel die sich noch dazu in der Minderheit befindet.Ein paar Clubs haben so was schon oft gegen die Dosenfans gemacht.

      Bei uns könnte es dann so aussehen:
      Plakat im nächsten Rang/den nächstes Reihen spannen/hochhalten, einen dicken Pfeil drauf und zum Beispiel der Spruch:

      "rassistische Arschlöcher hier abstellen" oder "rechtsradikale/fremdenfeindliche/homophobe Wichser immer bei uns" usw.
      Das kommt dann auch recht medienwirksam rüber. Und wenn die Kerle dann erstmal in der Presse, auf Facbook und vielleicht auch in der Sportschau waren, hauen die schon irgendwann ab. Da bin ich mir sicher.
      Und irgendwo anders im Stadion einnisten wird auch schwierig, weil die dann jeder kennt.
      Die Idee ist zwar nett, kann jedoch auch böse nach hinten losgehen. Stell Dir vor, Du kaufst Dir mal ne Tageskarte für die Westkurve und stehst grad da, wo so etwas passiert und das von Dir besagte Plakat geht hoch und zufällig wird das Spiel im TV übertragen. Willst Du da gesehen werden?Dennoch finde ich die Idee mit dem "lächerlich machen" auch eine Gute. Gewalt bringt hier niemannden weiter und ist einfach nur stumpf.
      Ich habs jetzt halt nicht in alle Details ausgeschmückt. Da gehört eben auch Fingerspitzengefühl dazu. Die Leute die die Eier haben, so ein Plakat zu machen, wissen in der Regel wen sie damit "ansprechen" wollen und können Unbeteiligte darauf ansprechen, in welche Gruppe sie da geraten sind.
    • Für eine Aktion gegen Diskriminierung bieten sich die FARE-Aktionswochen an, die dieses Jahr vom 11. bis zum 25. Oktober stattfinden: farenet.org/campaigns/footballpeople-action-weeks/

      Der Verein könnte hier - einfachste Lösung - z.B. eine Flyeraktion verbunden mit einem Plakat und Stadionansagen machen. Kostet kaum Geld und ist einfach zu organisieren. Als Vorbild fällt mir spontan der alte IGM-Sticker "Mach meinen Kumpel nicht an!" ein. Die Spieler mit einzubinden wäre etwas aufwendiger, aber auch wirkungsvoller; Bilder oder Kurzvideos der Spieler mit Aussagen à la "Ich hab keinen Bock auf rassististische Sprüche."

      Vor vielen (10?) Jahren gab es in der AA schon einmal ein wunderschönes Banner damals haben Löwenfans aus allen möglichen Gruppierungen (CN, LfgR, PRO1860, ...) einen riesigen Schal gemalt mit dem Motto "Vielfalt-Toleranz-Leidenschaft", der dann zwischen 1. und 2. Rang hing. Das war eine richtig tolle Aktion!
    • So blöd sich das auch anhören mag, solche Aktion (Plakat, usw...) werden NICHTS bringen. Solche Leute lachen sich eins und stellen sich halt woanders hin.

      Denen kann man halt nicht verbieten ins Stadion zu gehen, leider, ausser es bringt halt mal wer zur Anzeige wenn die Wörter "Scheiss Jude usw usw usw fallen.

      Dann hätte man eine Grundlage wo auch der Verein vllt auch Handhabe gegen solche Leute hat.

      Man muss da mit den Gesetzen arbeiten, auch wenn man in Versuchung gerät auf solche Leute einzuboxen, aber das ist halt nicht Zielführend sondern eher Kontraproduktiv.

      Es war und ist ein leidiges und schwieriges Thema mit diesem Klientel :(
      Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf...