Angepinnt Stadiondiskussion beendet! Endlich wieder dahoam!

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  • Strahlenkatarakt schrieb:

    Niemand will sportlichen Erfolg sabotieren. Wer dieses behauptet, verkennt sträflich fahrlässig die Fakten, welche der HHeinz hier sehr sachlich aufgelistet hat. Auch wenn immer wieder das Beispiel Fürth angeführt wird, so sollten sich die Unterstützer der AA auch mal erkundigen, wie hoch die Stadionmiete im Ronhof ist. Und dann wäre noch interessant zu wissen, ob das Kleeblatt an den Logen verdient, oder aber für nichtverzehrte Shrimps dem FCN Geld überweisen muss.


    Fürth hatte einen geringeren Lizenzspieler-Etat also Gehälter Kader + Trainerstab. Das hat mit der Stadionmiete gar nix zu tun...
  • HHeinz schrieb:


    Mit der Arena haben wir
    • in ein paar Jahren 18 Mio. Schulden angehäuft
    • für 14 Mio. 50% der KGaA verkauft
    • für 4 Mio. die Fanartikel GmbH und weitere 10% KGaA Anteile verkauft
    • 10 Mio. nachrangige Darlehen aufgenommen um den laufenden Betrieb zu finanzieren
    • die Vermarktung komplett in die Hand des Investors gegeben und weitere Abhängigkeiten geschaffen
    • (vermutlich) die höchsten Eintrittspreise in der 2. Liga und sind selbst in der 1. Liga in diesem Punkt schon in der oberen Tabellenhälfte und haben, paradoxerweise, gleichzeitig vermutlich das größte Freikartenkontingent
    • vermutlich (genaue Zahlen rückt die KGaA ja nicht raus) immer noch ein paar zusätzliche Millionen Schulden in der Bilanz stehen

    Die Arena kostet aktuell noch 4 Millionen € im Jahr. Das ist lächerlich und sicher nicht das Problem. Man hat durch das eigene idiotische Wirtschaften und Verhalten seit 2008 Unmengen an Zuschauer, Businessseatspartner, Werbepartnern verloren, und deswegen sind trotz steigender TV-Gelder die Umsätze gesunken. Zweitens wurden gleichzeitig aberwitzige Beträge für sportlich mittelmäßige Kader und Trainer verausgabt (und hat evtl sich noch der ein oder andre selbst bedient). Da ist das Geld verschustert worden und das kann wer will, auch in den Geschäftszahlen der letzten Jahre nachlesen (wenn er sich davor aber eine GWS-Brett vor den Kopf nagelt, könnte das freilich schwierig werden).


    Deine Darstellung ist außerdem nicht ganz richtig, weil durch die Kapitalerhöhung des Investors die Schulden gesunken sind. Wenn du als Selbstständiger deine Kunden (Zuschauer, Businessseatspartner, Sponsoren) durch dein Verhalten geradezu systematisch vergraulst, gleichzeitig natürlich für die Firma ein Porsche mit allem pseudoindividuellen Schnickschack hermuss (=teurer Spielerkader), dann ist sicher nicht die Miete für deinen Laden schuld dran, dass du keine Kohle hast. Da solltest vielleicht als erstes mal von Porsche auf nen soliden Mittelklassewagen umsatteln, oder wenigstens versuchen den Porsche irgendwo gebraucht zum Schnäppchenpreis zu kriegen. Und du solltest aufhören, deine Kunden förmlich zu verjagen. Da gehts nicht um Sieg oder Niederlage. Da gehts darum, dass ich als Fan bei 60 schon seit Jahren das Gefühl hatte, mein Geld ginge mehr an irgendwelche Mafiaclans und andre dubiose Kanäle, denn eine Weiterentwicklung des TSV 1860. Deswegen hab ich selber auch schon länger keins mehr dafür ausgegeben (Seit Dezember 2010 um genau zu sein).
  • StolzerLöwe schrieb:


    Sorry aber ich soll jetzt ein schlechtes Gewissen haben, mir diesen Fußballleckerbissen mit Löwenbeteiligung zu geben, nur weil dann in einigen Jahren jmd. damit PRO Arena argumentieren könnte?

    Das ist natürlich Blödsinn. Niemand muss ein schlechtes Gewissen haben weil er Dortmund Fan ist ;-)
    Aber natürlich sind solche Zahltag-Spiele immer wieder ein gutes Argument Pro Arena. Genauso wie die "tolle" Tiefgarage, in der dann an manchen Spieltagen trotzdem nur ein paar Autos parken.

    Am Freitag gegen Sandhausen ist die Arena vermutlich wieder gähnend leer. Das ist eben Liga Alltag gegen einen "unattraktiven" Gegner mit einer Auswärtsniederlage im Gepäck.

    Ich kann ja nur für mich sprechen (und laber eh schon wieder zu viel). Als Hardliner ("Giasing sonst nix") nehme ich doch niemanden seine Arena weg. Ich gönne auch jedem seinen Spass (auch gegen Dortmund).
    Keine Ahnung, warum man in der Stadiondiskussion oft persönlich werden muss wenn die Argumente dünn werden!?

    Ich sitze das einfach aus und wenn der KGaA weiterhin die Miete irgendwie zusammenkratzt dann ist es eben so. Spätestens seit der Mitgliederversammlung weiss ich ja, dass ich mit 3% zur absoluten Minderheit gehöre.

    niederbayernloewe schrieb:

    Deine Darstellung ist außerdem nicht ganz richtig, weil durch die Kapitalerhöhung des Investors die Schulden gesunken sind.

    Woher Du nur immer Deine Infos hast. Ich muss mich auf die Zahlen im Bundesanzeiger verlassen und da steht aktuell gar nichts. Vor gut 2 Jahren (am 02.07.2011) hat Dieter Schneider der SZ ein Interview gegeben und die KGaA als quasi schuldenfrei dargestellt. Schauen wir doch mal was in der Bilanz 2011/2012 ausgewiesen wird (wenn diese denn jemals von Robert Schäfer veröffentlicht wird).

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von HHeinz () aus folgendem Grund: Zitat und Kommentar eingefügt

  • niederbayernloewe schrieb:

    HHeinz schrieb:


    Mit der Arena haben wir
    • in ein paar Jahren 18 Mio. Schulden angehäuft
    • für 14 Mio. 50% der KGaA verkauft
    • für 4 Mio. die Fanartikel GmbH und weitere 10% KGaA Anteile verkauft
    • 10 Mio. nachrangige Darlehen aufgenommen um den laufenden Betrieb zu finanzieren
    • die Vermarktung komplett in die Hand des Investors gegeben und weitere Abhängigkeiten geschaffen
    • (vermutlich) die höchsten Eintrittspreise in der 2. Liga und sind selbst in der 1. Liga in diesem Punkt schon in der oberen Tabellenhälfte und haben, paradoxerweise, gleichzeitig vermutlich das größte Freikartenkontingent
    • vermutlich (genaue Zahlen rückt die KGaA ja nicht raus) immer noch ein paar zusätzliche Millionen Schulden in der Bilanz stehen

    Die Arena kostet aktuell noch 4 Millionen € im Jahr. Das ist lächerlich und sicher nicht das Problem. Man hat durch das eigene idiotische Wirtschaften und Verhalten seit 2008 Unmengen an Zuschauer, Businessseatspartner, Werbepartnern verloren, und deswegen sind trotz steigender TV-Gelder die Umsätze gesunken. Zweitens wurden gleichzeitig aberwitzige Beträge für sportlich mittelmäßige Kader und Trainer verausgabt (und hat evtl sich noch der ein oder andre selbst bedient). Da ist das Geld verschustert worden und das kann wer will, auch in den Geschäftszahlen der letzten Jahre nachlesen (wenn er sich davor aber eine GWS-Brett vor den Kopf nagelt, könnte das freilich schwierig werden).


    Deine Darstellung ist außerdem nicht ganz richtig, weil durch die Kapitalerhöhung des Investors die Schulden gesunken sind. Wenn du als Selbstständiger deine Kunden (Zuschauer, Businessseatspartner, Sponsoren) durch dein Verhalten geradezu systematisch vergraulst, gleichzeitig natürlich für die Firma ein Porsche mit allem pseudoindividuellen Schnickschack hermuss (=teurer Spielerkader), dann ist sicher nicht die Miete für deinen Laden schuld dran, dass du keine Kohle hast. Da solltest vielleicht als erstes mal von Porsche auf nen soliden Mittelklassewagen umsatteln, oder wenigstens versuchen den Porsche irgendwo gebraucht zum Schnäppchenpreis zu kriegen. Und du solltest aufhören, deine Kunden förmlich zu verjagen. Da gehts nicht um Sieg oder Niederlage. Da gehts darum, dass ich als Fan bei 60 schon seit Jahren das Gefühl hatte, mein Geld ginge mehr an irgendwelche Mafiaclans und andre dubiose Kanäle, denn eine Weiterentwicklung des TSV 1860. Deswegen hab ich selber auch schon länger keins mehr dafür ausgegeben (Seit Dezember 2010 um genau zu sein).



    Naja, 4 Millionen Euro Stadionmiete als lächerlich zu bezeichnen, bei einem Zuschauerschnitt von gut 20000, hat auch einen gewissen Humor.
  • Störzenhofecker schrieb:

    niederbayernloewe schrieb:

    HHeinz schrieb:


    Mit der Arena haben wir
    • in ein paar Jahren 18 Mio. Schulden angehäuft
    • für 14 Mio. 50% der KGaA verkauft
    • für 4 Mio. die Fanartikel GmbH und weitere 10% KGaA Anteile verkauft
    • 10 Mio. nachrangige Darlehen aufgenommen um den laufenden Betrieb zu finanzieren
    • die Vermarktung komplett in die Hand des Investors gegeben und weitere Abhängigkeiten geschaffen
    • (vermutlich) die höchsten Eintrittspreise in der 2. Liga und sind selbst in der 1. Liga in diesem Punkt schon in der oberen Tabellenhälfte und haben, paradoxerweise, gleichzeitig vermutlich das größte Freikartenkontingent
    • vermutlich (genaue Zahlen rückt die KGaA ja nicht raus) immer noch ein paar zusätzliche Millionen Schulden in der Bilanz stehen

    Die Arena kostet aktuell noch 4 Millionen € im Jahr. Das ist lächerlich und sicher nicht das Problem. Man hat durch das eigene idiotische Wirtschaften und Verhalten seit 2008 Unmengen an Zuschauer, Businessseatspartner, Werbepartnern verloren, und deswegen sind trotz steigender TV-Gelder die Umsätze gesunken. Zweitens wurden gleichzeitig aberwitzige Beträge für sportlich mittelmäßige Kader und Trainer verausgabt (und hat evtl sich noch der ein oder andre selbst bedient). Da ist das Geld verschustert worden und das kann wer will, auch in den Geschäftszahlen der letzten Jahre nachlesen (wenn er sich davor aber eine GWS-Brett vor den Kopf nagelt, könnte das freilich schwierig werden).


    Deine Darstellung ist außerdem nicht ganz richtig, weil durch die Kapitalerhöhung des Investors die Schulden gesunken sind. Wenn du als Selbstständiger deine Kunden (Zuschauer, Businessseatspartner, Sponsoren) durch dein Verhalten geradezu systematisch vergraulst, gleichzeitig natürlich für die Firma ein Porsche mit allem pseudoindividuellen Schnickschack hermuss (=teurer Spielerkader), dann ist sicher nicht die Miete für deinen Laden schuld dran, dass du keine Kohle hast. Da solltest vielleicht als erstes mal von Porsche auf nen soliden Mittelklassewagen umsatteln, oder wenigstens versuchen den Porsche irgendwo gebraucht zum Schnäppchenpreis zu kriegen. Und du solltest aufhören, deine Kunden förmlich zu verjagen. Da gehts nicht um Sieg oder Niederlage. Da gehts darum, dass ich als Fan bei 60 schon seit Jahren das Gefühl hatte, mein Geld ginge mehr an irgendwelche Mafiaclans und andre dubiose Kanäle, denn eine Weiterentwicklung des TSV 1860. Deswegen hab ich selber auch schon länger keins mehr dafür ausgegeben (Seit Dezember 2010 um genau zu sein).



    Naja, 4 Millionen Euro Stadionmiete als lächerlich zu bezeichnen, bei einem Zuschauerschnitt von gut 20000, hat auch einen gewissen Humor.

    Zuschauerschnitt, wie Businesssitzauslastung, wie gesunkene Sponsoreneinnahmen komplett gegen den Ligatrend, haben mit Dummheit im fortgeschrittenen Stadium zu tun, nichts mit der Arenamiete, auch wenn das einigen nicht in den Kram passt...
  • 20.000 sind ein guter und realistischer Schritt in der 2. Liga. Das hat nicht mit falschen Wirtschaften zu tun.
    Auch 4 Mio. Stadionmiete ohne weitere Einnahmen (Stadionname, Catering oder Logen) daraus zu generieren kann Sechzig ohne weiteres wegstecken - klar wir haben Tradition!

    Aber halt ich hab vergessen, mit richtigen Leuten am Ruder wären wir ja längst 1. Liga, hätten wieder die Nichtabstiegsversicherung gezogen und wären auch mit dieser Mehrbelastung (gg. anderen Clubs) konkurrenzfähig.
    Bin gespannt wann in Niederbayern das Licht aufgeht... :whistling:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bluwei ()

  • Bluwei schrieb:

    20.000 sind ein guter und realistischer Schritt in der 2. Liga. Das hat nicht mit falschen Wirtschaften zu tun.
    Auch 4 Mio. Stadionmiete ohne weitere Einnahmen (Stadionnahme, Catering oder Logen) daraus zu generieren kann Sechzig ohne weiteres wegstecken - klar wir haben Tradition!

    Aber halt ich hab vergessen, mit richtigen Leuten am Ruder wären wir ja längst 1. Liga, hätten wieder die Nichtabstiegsversicherung gezogen und wären auch mit dieser Mehrbelastung (gg. anderen Clubs) konkurrenzfähig.
    Bin gespannt wann in Niederbayern das Licht aufgeht...:whistling:
    Eh klar, bei allen steigen die EInnahmen nur bei 60 gehns runter, und da ist die Arenamiete schuld...
  • niederbayernloewe schrieb:

    Zuschauerschnitt, wie Businesssitzauslastung, wie gesunkene Sponsoreneinnahmen komplett gegen den Ligatrend, haben mit Dummheit im fortgeschrittenen Stadium zu tun, nichts mit der Arenamiete, auch wenn das einigen nicht in den Kram passt...

    Bei welchem Verein in der 2. Liga, der nicht in den vergangenen Jahren massiv in die Infrastruktur investieren konnte, steigen denn bitte massiv die Einnahmen? Das einzige was meiner Meinung nach aktuell in der 2. Liga steigt ist die Verschuldung.

    Köln hat erst vor ein paar Wochen für ihr 50.000 Zuschauer Stadion mit 59 Logen die jährliche Miete auf 2(!) Mio reduziert.

    Ähnlich sieht es bei Kaiserslautern aus, denen ein Teil der Stadionmiete einfach gestundet wird.

    Duisburg ist erst wegen Überschuldung abgestiegen.

    Dresden kämpft, trotz neuem von der Stadt finanzierten Stadion, um das finanzielle (und sportliche) Überleben.

    Cottbus hat weder große Einnahmen Steigerungen noch einen Zuschauerboom (die sind ja auch schon ein paar Jahre mit uns in Liga 2).

    Der VfR Aalen hat nur mit einer Millionenbürgschaft von 6 Mio. durch den Präsidenten überhaupt die Lizenz erhalten.

    Ingolstadt hat vielleicht steigende Einnahmen. Das liegt vermutlich ausschließlich am Engagement von Audi. Das Zuschauerinteresse ist trotzdem äußerst dürftig (Tendenz fallend, trotz neuem Stadion).

    Bochum ist latent in Geldnot, die Zuschauerzahlen aber wenigstens stabil.

    Sandhausen,Paderborn, Aue und Frankfurt haben alle Voraussetzungen, welche noch unter unserem Niveau im GWS liegen. Die Zuschauerzahlen sind auch nicht überragend und von massiv steigenden Einnahmen ist weit und breit nichts zu lesen.

    Düsseldorf könnte man vielleicht als Beispiel für Deine Theorie heranziehen, wobei die einfach auch viele Jahre im Amateurlager verschwunden waren und letzte Saison in der 1. Liga volltanken konnten.

    Greuther Fürth wird solide geführt und hat vermutlich tatsächlich steigende Einnahmen. Mit unter 17.000 Zuschauern selbst in der 1. Liga (mehr passen halt auch nicht rein) aber ebenfalls ein schwieriges Umfeld. Die haben den Mietvertrag für das Ronhof Stadion verlängert und wollen dieses jetzt Schritt für Schritt modernisieren. Auf die Idee ins (sogar städtische) Frankenstadion zu ziehen kommt da seltsamerweise niemand.

    Aussnahmen sind meiner Meinung nach momentan die Aufsteiger aus der 3. Liga sowie Union Berlin und vielleicht St. Pauli. Wobei Union Berlin mit einem 20.000 Zuschauer Stadion ja nicht unbedingt Deine Ansprüche erfüllen dürfte und St. Pauli von der fortlaufenden Erweiterung des eigenen Stadions profitiert. Im übrigen sind das seltsamerweise genau die zwei Vereine, welche von "denen mit dem GWS Brett vorm Kopf" geforderten Weg beschritten haben. Mit Geld schmeisst allerdings auch dort keiner um sich. St. Pauli konnte z.B. Daniel Ginczek nicht halten.

    Die Vermarktung wird im übrigen auch immer schwieriger. Trikotsponsoren haben zum Beispiel ihre Zahlungen teilweise drastisch reduziert. Mit einer Garantiesumme von 5 Mio. Euro aus der Vermarktung liegen wir auf dem 4. Platz in der 2. Liga. Warum Kaiserslautern über 4 Mio von Allgäuer Latschenkiefer bekommt weiss sowieso keiner.

    Insgesamt halte ich Deine Theorie von Milch und Honig in der 2. Liga für eine Erfindung. So Sind zwar die Zuschauerzahlen z.B. von 2007 (15.253) bis 2013 (17.238) tatsächlich moderat gestiegen, allerdings liegen wir trotz "Dummheit im fortgeschrittenen Stadium" jedes Jahr über dem Ligadurchschnitt. Auch stecken hinter dem Anstieg größtenteils Investitionen in die Stadioninfrastruktur und ein paar Mannschaften, welche den Schnitt massiv nach oben ziehen.
  • ich meine auch dass die 4Mio uns nicht dass genick brechen würden wenn man richtig wirtschaftet und nicht top talente verschenkt!!!
    jeder weis wie viele ehemalige löwen in der bundesliga sind teils auch nationalmannschaft. und wenn ich mir anschaue für wie wenig wir sie abgegeben haben würd mir übel.
    das problem sehe ich eher darin falls unser saisonziel doch mal erfüllt wird und wir durch ein wunder aufsteigen sollten. dadurch erhöht sich die stadion miete um einiges
    wenn man jetzt die erhöhten einnahmen mit einberechnet (welche eig. nicht arg viel ausmacht da man davon ausgehen darf dass wir dann um den abstieg kämpfen) hätten wir null chance uns irgendwelche kaderverbesserungen zu leisten. d.h. wir wären auf geld evtl von ismaik angewiesen d.h mehr schulden und dann wars des auch wieder mit 1.liga

    und auch in der 2.liga wäre es wirtschaftlich deutlich besser wenn wir ein eigenes stadion hätten was aber meiner meinung nur über unseren scheich finanzierbar ist. aber dafür müsste man ja mal im kontakt mit ihm sein. und wenn wir es nicht schaffen dass er geld für spieler hergibt dann wird es auch mit der arena nix :/
  • Dankenswerterweise veröffentlich die DFL ja jedes Jahr einen Finanzbericht.

    Wenn ich in den 2006er Bericht schaue (Saison 2004/05 unsere 1. Zweitligasaison), und gucke mir um Ausreißer außen vor zu lassen (da nach Ausgaben sortiert ist, ist ganz gut nach "Finanzkraft" sortiert), dass mittlere Drittel der Vereine an, so finde ich einen durchschnittlichen Jahresumsatz (ex Transfers) von 9.969 T€.
    2011/2012 waren dieser Umsatz (ex Transfers) für das mittlere Drittel durchschnittlich 19.992 T€ also gut das Doppelte, wohlgemerkt fürs Mittelfeld, nicht für die Großausreißer nach oben. Im gleichen Zeitraum ist der Umsatz bei 60 deutlich runtergegangen (ex Transfers).
  • HHeinz schrieb:

    niederbayernloewe schrieb:

    Zuschauerschnitt, wie Businesssitzauslastung, wie gesunkene Sponsoreneinnahmen komplett gegen den Ligatrend, haben mit Dummheit im fortgeschrittenen Stadium zu tun, nichts mit der Arenamiete, auch wenn das einigen nicht in den Kram passt...

    Bei welchem Verein in der 2. Liga, der nicht in den vergangenen Jahren massiv in die Infrastruktur investieren konnte, steigen denn bitte massiv die Einnahmen? Das einzige was meiner Meinung nach aktuell in der 2. Liga steigt ist die Verschuldung.

    Köln hat erst vor ein paar Wochen für ihr 50.000 Zuschauer Stadion mit 59 Logen die jährliche Miete auf 2(!) Mio reduziert.

    Ähnlich sieht es bei Kaiserslautern aus, denen ein Teil der Stadionmiete einfach gestundet wird.

    Duisburg ist erst wegen Überschuldung abgestiegen.

    Dresden kämpft, trotz neuem von der Stadt finanzierten Stadion, um das finanzielle (und sportliche) Überleben.

    Cottbus hat weder große Einnahmen Steigerungen noch einen Zuschauerboom (die sind ja auch schon ein paar Jahre mit uns in Liga 2).

    Der VfR Aalen hat nur mit einer Millionenbürgschaft von 6 Mio. durch den Präsidenten überhaupt die Lizenz erhalten.

    Ingolstadt hat vielleicht steigende Einnahmen. Das liegt vermutlich ausschließlich am Engagement von Audi. Das Zuschauerinteresse ist trotzdem äußerst dürftig (Tendenz fallend, trotz neuem Stadion).

    Bochum ist latent in Geldnot, die Zuschauerzahlen aber wenigstens stabil.

    Sandhausen,Paderborn, Aue und Frankfurt haben alle Voraussetzungen, welche noch unter unserem Niveau im GWS liegen. Die Zuschauerzahlen sind auch nicht überragend und von massiv steigenden Einnahmen ist weit und breit nichts zu lesen.

    Düsseldorf könnte man vielleicht als Beispiel für Deine Theorie heranziehen, wobei die einfach auch viele Jahre im Amateurlager verschwunden waren und letzte Saison in der 1. Liga volltanken konnten.

    Greuther Fürth wird solide geführt und hat vermutlich tatsächlich steigende Einnahmen. Mit unter 17.000 Zuschauern selbst in der 1. Liga (mehr passen halt auch nicht rein) aber ebenfalls ein schwieriges Umfeld. Die haben den Mietvertrag für das Ronhof Stadion verlängert und wollen dieses jetzt Schritt für Schritt modernisieren. Auf die Idee ins (sogar städtische) Frankenstadion zu ziehen kommt da seltsamerweise niemand.

    Aussnahmen sind meiner Meinung nach momentan die Aufsteiger aus der 3. Liga sowie Union Berlin und vielleicht St. Pauli. Wobei Union Berlin mit einem 20.000 Zuschauer Stadion ja nicht unbedingt Deine Ansprüche erfüllen dürfte und St. Pauli von der fortlaufenden Erweiterung des eigenen Stadions profitiert. Im übrigen sind das seltsamerweise genau die zwei Vereine, welche von "denen mit dem GWS Brett vorm Kopf" geforderten Weg beschritten haben. Mit Geld schmeisst allerdings auch dort keiner um sich. St. Pauli konnte z.B. Daniel Ginczek nicht halten.

    Die Vermarktung wird im übrigen auch immer schwieriger. Trikotsponsoren haben zum Beispiel ihre Zahlungen teilweise drastisch reduziert. Mit einer Garantiesumme von 5 Mio. Euro aus der Vermarktung liegen wir auf dem 4. Platz in der 2. Liga. Warum Kaiserslautern über 4 Mio von Allgäuer Latschenkiefer bekommt weiss sowieso keiner.

    Insgesamt halte ich Deine Theorie von Milch und Honig in der 2. Liga für eine Erfindung. So Sind zwar die Zuschauerzahlen z.B. von 2007 (15.253) bis 2013 (17.238) tatsächlich moderat gestiegen, allerdings liegen wir trotz "Dummheit im fortgeschrittenen Stadium" jedes Jahr über dem Ligadurchschnitt. Auch stecken hinter dem Anstieg größtenteils Investitionen in die Stadioninfrastruktur und ein paar Mannschaften, welche den Schnitt massiv nach oben ziehen.







    Alle die von dir aufgezeigten Vereine haben gegenüber den höheren Mietzahlungen von 1860 aber auch eigene Einnahmen aus den Logen und der Vermarktung des Stadionnamens.

    Um die Wettbewerbsfähigkeit von 1860 verlgiechen zu können müssen diese fehlenden Einnahmen auch noch auf die 4 Millionen aufgesattelt werden.
    In den letzten 10 Jahren hat (da hat sogar der nbl Recht) niemand den Hebel gefunden, wie diese offene Finanzschere wieder zusammengeführt werden kann.

    Einerseits kann man dies dem Missmanagement aller unterstellen, andererseits kann man aber auch sagen: DASS ES VERDAMMT NOCHMAL DAS RESULTAT DER BETEILIGUNG AN DER ARENA IST! Und da dürfte auch dem nbl irgendwann klar werden, dass diese Lücke nicht in der Arena geschlossen werden kann!

    Und es wurde sogar schon von mehreren derer, denen nbl Missmanagement unterstellt nachgerechnet, dass diese Lücke selbst durch 17 ausverkaufte Arenen pro Saison nicht geschlossen werden kann. Auch hier gibt es 2 Möglichkeiten der Schlussfolgerung: Entweder glaubt man den geschätzen 100 Experten bei 1860 nicht (so wie nbl), oder man zieht logischerweise das Resultat, dass die Lücke selbst mit dem besten Manager nicht zu schließen ist.



    Die Konsequenz aus der Arenaverbindlichkeiten in den letzten 10 Jahren waren: Überschuldung, Verkauf der Leistungsträger, Verkauf der Arenaanteile an den FC Bayern, Verkauf der KgaA-Anteile an der Scheich und, und, und ...

    Sicherlich kann man hier einerseits wie der nbl behaupten, dass dies die Konsequenz aus der Misswirtschaft ALLER Manager ist (und es der nbl besser machen kann). Man kann aber auch das ganze Szenario realistisch betrachten und sagen: Scheiße: Mit der arena haben wir uns übernommen!
  • [quote='niederbayernloewe']Dankenswerterweise veröffentlich die DFL ja jedes Jahr einen Finanzbericht.

    Wenn ich in den 2006er Bericht schaue (Saison 2004/05 unsere 1. Zweitligasaison), und gucke mir um Ausreißer außen vor zu lassen (da nach Ausgaben sortiert ist, ist ganz gut nach "Finanzkraft" sortiert), dass mittlere Drittel der Vereine an, so finde ich einen durchschnittlichen Jahresumsatz (ex Transfers) von 9.969 T€.
    2011/2012 waren dieser Umsatz (ex Transfers) für das mittlere Drittel durchschnittlich 19.992 T€ also gut das Doppelte, wohlgemerkt fürs Mittelfeld, nicht für die Großausreißer nach oben. Im gleichen Zeitraum ist der Umsatz bei 60 deutlich runtergegangen (ex Transfers).[/quote]

    Diese DFL-Berichte kommen wahrscheinlich aus den Lizensierungsunterlagen, wo alle Vereine schön tricksen und falsche Zahlen präsentieren. Die DFL duldets, damit sie selbst gut dasteht. Nur bei Duisburg hat es dann auf einmal nicht gestimmt.
  • niederbayernloewe schrieb:

    Dankenswerterweise veröffentlich die DFL ja jedes Jahr einen Finanzbericht.

    Wenn ich in den 2006er Bericht schaue (Saison 2004/05 unsere 1. Zweitligasaison), und gucke mir um Ausreißer außen vor zu lassen (da nach Ausgaben sortiert ist, ist ganz gut nach "Finanzkraft" sortiert), dass mittlere Drittel der Vereine an, so finde ich einen durchschnittlichen Jahresumsatz (ex Transfers) von 9.969 T€.
    2011/2012 waren dieser Umsatz (ex Transfers) für das mittlere Drittel durchschnittlich 19.992 T€ also gut das Doppelte, wohlgemerkt fürs Mittelfeld, nicht für die Großausreißer nach oben. Im gleichen Zeitraum ist der Umsatz bei 60 deutlich runtergegangen (ex Transfers).

    Fast jeder Absteiger startet in der 2. Liga mit einem hohen Etat. Anschließend geht ihm mit jedem weiteren Jahr 2. Liga immer mehr die Luft aus. Sowohl bei den Einnahmen als auch den Ausgaben sind wir trotzdem im Spitzenfeld der 2. Liga. Zuletzt wurde ja in der 2. Liga ein Gesamtergebnis von minus 18,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Das ist am Ende aber auch egal (zumindest in der Stadiondiskussion). Es gibt in der KGaA trotz Arena bisher jedes Jahr ein Millionenloch. Die Feststellung, dass bei uns nur Idioten arbeiten und Dr. Stefan Ziffzer alle Probleme gelöst hätte hilft da nur bedingt weiter. Präsidium und Verwaltungsrat sind gewählt, Stefan Ziffzer nicht mehr da und die Schuldenspirale dreht sich vermutlich munter weiter. Die Idee, wir könnten einfach in der Arena bleiben und die Probleme aussitzen entbehrt daher nicht einer gewissen Komik.

    Davon abgesehen brauchen wir meiner Meinung nach sowieso eine Strategie für den von Dir beschriebenen Totalabsturz. Also Du nicht, denn Du geniesst die Löwen ja seit 2010 sowieso nur noch passiv (wegen Mafia und so). Wenn das Experiment Arena in Fröttmaning irgendwann scheitert müssen wir wieder aufstehen. Fürth imponiert mir da schon ein wenig. Die haben jetzt 1 Jahr in der 1. Liga nur aufs Maul bekommen und trotzdem sind die anscheinend einfach wieder aufgestanden und probieren es jetzt eben noch einmal.

    Das Experiment Arena in Fröttmaning braucht endlich ein definiertes Enddatum. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt dann die Ertragswende nicht geschafft wird dann muss man einfach auch mal etwas anderes probieren.
  • HHeinz schrieb:

    niederbayernloewe schrieb:

    Dankenswerterweise veröffentlich die DFL ja jedes Jahr einen Finanzbericht.

    Wenn ich in den 2006er Bericht schaue (Saison 2004/05 unsere 1. Zweitligasaison), und gucke mir um Ausreißer außen vor zu lassen (da nach Ausgaben sortiert ist, ist ganz gut nach "Finanzkraft" sortiert), dass mittlere Drittel der Vereine an, so finde ich einen durchschnittlichen Jahresumsatz (ex Transfers) von 9.969 T€.
    2011/2012 waren dieser Umsatz (ex Transfers) für das mittlere Drittel durchschnittlich 19.992 T€ also gut das Doppelte, wohlgemerkt fürs Mittelfeld, nicht für die Großausreißer nach oben. Im gleichen Zeitraum ist der Umsatz bei 60 deutlich runtergegangen (ex Transfers).

    Fast jeder Absteiger startet in der 2. Liga mit einem hohen Etat. Anschließend geht ihm mit jedem weiteren Jahr 2. Liga immer mehr die Luft aus. Sowohl bei den Einnahmen als auch den Ausgaben sind wir trotzdem im Spitzenfeld der 2. Liga. Zuletzt wurde ja in der 2. Liga ein Gesamtergebnis von minus 18,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Das ist am Ende aber auch egal (zumindest in der Stadiondiskussion). Es gibt in der KGaA trotz Arena bisher jedes Jahr ein Millionenloch. Die Feststellung, dass bei uns nur Idioten arbeiten und Dr. Stefan Ziffzer alle Probleme gelöst hätte hilft da nur bedingt weiter. Präsidium und Verwaltungsrat sind gewählt, Stefan Ziffzer nicht mehr da und die Schuldenspirale dreht sich vermutlich munter weiter. Die Idee, wir könnten einfach in der Arena bleiben und die Probleme aussitzen entbehrt daher nicht einer gewissen Komik.


    Das ist schlichtweg falsch. Was soll der Käse mit den Absteigern schon wieder? Ich hatte die Zahlen des "mittleren Drittels" also Platz 7-12 verglichen um diese Ausreißer eben genau draußen zu haben.

    Das Ziffzer alle Problem locker gelöst hätte, hab ich übrigens nicht behauptet. Der war zwar von allen mit nennenswerter Amtszeit ökonomisch mit Abstand der Fähigste, aber halt keiner der bei Businesssitzpartnern und Sponsoren Klinken putzen geht, und für Schönwetter sorgt.

    Fakt ist auch, dass 60 in den Jahren nach Ziffzer weitaus höher Verluste eingefahren hat, obwohl ab der Saison 2008/2009 die Stadionmiete um 2 Millionen € p.a. gesunken sind. Man kann auch sagen, ab dem Zeitpunkt wo die Miete runterging, explodierten die Verluste (die man zunächst noch durch Verscherbeln von Tafelsilber notdürftigst zukleistern konnte)
    2007/08 schloss 60 mit eine schwarzen 0 ab . Im Jahr darauf sank die Arenamiete um 2 Millionen € jährlich.
    2009/10 fabrizierte man dann einen operativen Verlust von ca. 10 Millionen €, wovon man etwa die Hälfte durch Spielerverkäufe stopfen konnte. 2007/08 dürften es operativ noch so ca. minus 1 Million gewesen sein, die man durch die Ablöse für Marcel Schäfer (sonst gabs keine Transfererlöse in 07/08 ) schließen konnte. Und das bei einer um 2 Millionen € schlechteren Kostenposition im Stadion als 2 Jahre später...
    Das sind schlicht und ergreifend Fakten auch wenn manche sie nicht wahrhaben wollen, weil ihnen das nicht in den Kram passt...
  • niederbayernloewe schrieb:


    Das sind schlicht und ergreifend Fakten auch wenn manche sie nicht wahrhaben wollen, weil ihnen das nicht in den Kram passt...

    Das hat nichts mit in den Kram passen zu tun. Wenn Deine Theorie stimmt (alle dumm und das Geld verschwindet in dunklen Kanälen) dann können wir die Arena sowieso dauerhaft nicht halten. Dann brauchen wir erst recht eine Stadiondiskussion, denn zumindest für mich wären die Löwen nach besagtem Totalabsturz (an den ich trotzdem nicht glaube) nicht erledigt. Im übrigen ist dieser Teil der Diskussion müßig. Das Präsidium ist frisch gewählt, der Verwaltungsrat noch eine Zeit im Amt. Der Geschäftsführer kann jetzt sogar toll reden (da ist das mit den Zahlen offenbar auch nicht mehr so wichtig). Es liegt an den Verantwortlichen (durch handeln) und den Arenabefürwortern (durch häufigen Besuch) die Finanzen soweit in Ordnung zu bringen, dass eine Stadiondiskussion, zumindest aus finanzieller Sicht, überflüssig wird. Bisher ist dies nur unzureichend gelungen (aus welchen Gründen auch immer).
  • Logenvermarktung

    Soweit mir bekannt ist, gehen die Erlöse der Logenvermarktung auch nach dem Anteileverkauf weiterhin zu 100% an die Stadion Gesellschaft, welche zu 100% dem/den Eigentümer(n) gehört. Und das ist seit 2006 bekanntlich nur noch einer. Die 106 Logen in der AA kosten pro Jahr zwischen 90.000,- und 240.000,- €. Im Schnitt also 165.000,- €. Das macht in der Summe etwa 17.490.000,- € pro Saison, bzw. 8,7 Mio., die nicht mehr beim TSV München von 1860 KGaA verbucht werden können.
    Ich denke, diese Rechnung alleine reicht schon aus, um zu erklären, warum wir nicht trotz, sondern wegen der Allianz Arena finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet sind.
    Sechzig ohne Hasan ist wie Weißwurst ohne Ketchup
  • Strahlenkatarakt schrieb:

    Soweit mir bekannt ist, gehen die Erlöse der Logenvermarktung auch nach dem Anteileverkauf weiterhin zu 100% an die Stadion Gesellschaft, welche zu 100% dem/den Eigentümer(n) gehört. Und das ist seit 2006 bekanntlich nur noch einer. Die 106 Logen in der AA kosten pro Jahr zwischen 90.000,- und 240.000,- €. Im Schnitt also 165.000,- €. Das macht in der Summe etwa 17.490.000,- € pro Saison, bzw. 8,7 Mio., die nicht mehr beim TSV München von 1860 KGaA verbucht werden können.
    Ich denke, diese Rechnung alleine reicht schon aus, um zu erklären, warum wir nicht trotz, sondern wegen der Allianz Arena finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet sind.




    Auch hier ist zu ergänzen:

    Logenbesucher sind potentielle Business-Club-Kunden.

    Dadurch, dass die Logenmieter auch zu 1860-Spielen kostenfrei Kunden in ihre Logen einladen dürfen entgehen 1860 hier Einnahmen. Durch den Besuch der Kunden in den Logen verliert 1860 das Geld, das genau diese Leute an Eintrittsgeld für den Business-Bereich zahlen würden.
  • Macht das eigentlich was, wenn mir das total am Arsch vorbeigeht, ob sich das Scheisshaus rechnet oder nicht?

    Es ist ein Bayern Stadion falls das jemand vergessen haben sollte (kommt mir bei der Diskussion grade so vor)
    „Eine Krise ist der Zustand, in dem das Alte abstirbt, aber das Neue noch nicht zur Welt kommen kann. In einer solchen Zeit der Zwischenherrschaft gibt es viele Gefahren, und es kann zu allen möglichen Krankheitserscheinungen kommen – es ist die Zeit der Monster.“ (Antonio Gramsci)