Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

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    • Wuppertaler. schrieb:

      I
      Aber noch mal die Frage - wie setzen sich die 3 Mios Etat zusammen ? Müsste doch
      eigentlich viel mehr sein mit infront, TV, Trikot, Zuschauer etc.
      Du bist echt lustig ... also, bevor ich hier was schreibe und frage, lese ich schon ein paar wenige Beiträge der anderen user vor mir... hier hätten 2 Sekunden scrollen gereicht ..


      ...und außerdem solltest du den Etat für die Profimannschaft nicht gleichsetzen mit dem Gesamtetat der KGaA ......
      Sieg um Sieg - bis zum Aufstieg
    • Ich ärgere mich grad eher darüber dass die Roten uns mit BMW einen potentiellen Sponsor, zumindest perspektivisch, weggeschnappt haben. Für mich ein weiterer Schlag in die Magengrube. Der Feind leistet ganze Arbeit.
      Wir müssen unbedingt diesen Jordanier loswerden, sonst sehe ich für 60 schwarz für die Zukunft...
    • karbiman schrieb:

      Servus Menzinger.
      Sprichst du den Artikel in der online tz an?
      Habe mir das gerade zweimal durchgelesen und dacht mir das gibt's doch nicht.
      tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-…der-stadion-11836071.html
      Das ganze Interview in der SZ, auf das sich da bezogen wird! (SZ-Plus, ein .pdf ist aber im Umlauf!) Gequirrlter verwirrter Blödsinn ohne jegliche Fundierung über 10 Seiten.

      Über "DieBayerische" kann Sechzig dermaßen froh sein! Aber nicht umsonst präsentieren die sich "mehr in Richtung e.V.".
    • friedhofstribüne schrieb:

      Nachdem man auch mit dieser Bilanz eine positive Fortführungsprognose zusammen schustern konnte, wundert mich eigentlich eh nichts mehr.
      Ein vernünftiger Mensch würde sich vielleicht fragen, ob das Sinn macht, aber gut wir sind beim Fußball.

      Wenn unser Löwenfreund jetzt nicht in Genussscheine gewandelt hat und die Überschuldung ja nach wie vor besteht, fragt man sich wie hier eine Lizensierung stattfinden soll. Ich frage mich auch ob es tatsächlich
      möglich ist, eine anscheinend vollkommen kranke Firma so lange über Wasser zu halten. Aber offensichtlich funktioniert das mit etlichen Winkelzügen. Dass man diese im nachhinein nicht mal erfüllen muss, verwundert mich
      aber dann doch über alle Maßen.
      Vollkommen kranke Firmen, die von ihren Inhabern mit Rangrücktrittserklärungen für Gesellschafterdarlehen (im Prinzip eine Stufe unter Genussscheinen - der wesentliche Unterschied ist eigentlich nur, dass man Genussscheine als Eigenkapital ausweisen kann, was für die Lizensierung wichtig ist) am Leben gehalten werden, gibt es mehr, als man so denkt. Oft Liebhaberprojekte, in denen das ganze Herzblut des Inhabers steckt.

      Wenn Ismaik also nicht umgewandelt hat, dürfte es mit der Fortführungsprognose eng werden. Im Prinzip betrifft das aber ja nur die Altdarlehen, die neueren Gelder kamen ja gleich in Form von Genussscheinen (wenn sie denn kamen - aber die Spielchen kennen wir ja schon).

      Von daher finde ich das Agieren von Reisinger schon gewagt, ohne jede Vorbehalte auf Genussscheine zu verzichten, ohne einen potenten Gönner in der Hinterhand zu haben. Bei allem verständlichen Zorn über die Launen unseres Hasi - aber damit verschafft man solchen Kasperln wie dem Saki erst einen Resonanzboden...
    • Rosenheimer 60er schrieb:

      ...Von daher finde ich das Agieren von Reisinger schon gewagt, ohne jede Vorbehalte auf Genussscheine zu verzichten, ohne einen potenten Gönner in der Hinterhand zu haben. Bei allem verständlichen Zorn über die Launen unseres Hasi - aber damit verschafft man solchen Kasperln wie dem Saki erst einen Resonanzboden...
      Im Löwenmagazin hats einer schön geschrieben: Für die Sponsorensuche sollte wohl in erster Linie die bezahlte Infront zuständig sein, bevor man das vom ehrenamtlich agierenden Präsidenten verlangt.
      "Erfolg ist prinzipiell nicht schlecht, er wird nur überbewertet. Das Leben ist spannender mit weniger. Da muss man den 60ern Recht geben." (Capriccio am 23.01.18)
    • Ich möchte gerne noch einmal auf das Interview in der SZ mit Saki Stimoniaris zurückkommen. Ich habe mir die SZ von Freitag gekauft und den Artikel sechs oder siebenmal durchgelesen. Er erinnert deutlich an den "Auftritt" von Bernhard Winkler bei der letzten MV. Zwischen durchaus gesundem Selbstbewussten und grenzenloser Arroganz wäre ja doch noch ein bisschen Gestatungsspielraum. Saki hat sich aber eindeutig für Letzteres entschieden. Schwammig und nicht verbindlich - das zieht sich gepaart mit punktuell zu vermutender Kenntnisfreiheit fast durch das ganze Interview. In einem hat er m.E. aber recht. Obwohl seit der Zeit unter GröPraZ Wildmoser das ganze Procedere wesentlich demokratischer geworden ist, stellt das Casting durch den Verwaltungsrat, bei dem zunächst nur 1 Kandidat übrig bleiben kann, auch wenn das zur Stunde vielleicht hilfreich sein mag, eine etwas fragwürdige Lösung dar. Ich persönlich hätte nichts gegen bis zu 3 Bewerbern, die sich nach Empfehlung des VR der MV vorstellen könnten und aus denen dann nach dem Verfahren absolute Mehrheit , wenn nötig in 2 Wahlgängen, ein Präsident gekürt werden könnte. Wie kommt eigentlich ein Obergewerkschafter mit dem Bild von Che Ernesto in seinem Büro mit "Vögeln" vom Schlage eines A. Power und dessen Umgangsformen mit Arbeitnehmern zurecht? Ein Musterbeispiel für ein Paradoxon?
    • Der Satzungsänderungsantrag, mehr als 1 Bewerber zur Wahl zu stellen, wurde vor 2 (?) Jahren auf einer MV abgelehnt - sehr zum Frohlocken einiger bekannter ARGE-Funktionäre und -Mitglieder, wahrscheinlich genau der gleichen Personen, die jetzt von mangelnder Demokratie sprechen.
      Robert Reisinger hat damals übrigens dafür gestimmt...
      "Erfolg ist prinzipiell nicht schlecht, er wird nur überbewertet. Das Leben ist spannender mit weniger. Da muss man den 60ern Recht geben." (Capriccio am 23.01.18)
    • Rosenheimer 60er schrieb:

      friedhofstribüne schrieb:

      Nachdem man auch mit dieser Bilanz eine positive Fortführungsprognose zusammen schustern konnte, wundert mich eigentlich eh nichts mehr.
      Ein vernünftiger Mensch würde sich vielleicht fragen, ob das Sinn macht, aber gut wir sind beim Fußball.

      Wenn unser Löwenfreund jetzt nicht in Genussscheine gewandelt hat und die Überschuldung ja nach wie vor besteht, fragt man sich wie hier eine Lizensierung stattfinden soll. Ich frage mich auch ob es tatsächlich
      möglich ist, eine anscheinend vollkommen kranke Firma so lange über Wasser zu halten. Aber offensichtlich funktioniert das mit etlichen Winkelzügen. Dass man diese im nachhinein nicht mal erfüllen muss, verwundert mich
      aber dann doch über alle Maßen.
      Vollkommen kranke Firmen, die von ihren Inhabern mit Rangrücktrittserklärungen für Gesellschafterdarlehen (im Prinzip eine Stufe unter Genussscheinen - der wesentliche Unterschied ist eigentlich nur, dass man Genussscheine als Eigenkapital ausweisen kann, was für die Lizensierung wichtig ist) am Leben gehalten werden, gibt es mehr, als man so denkt. Oft Liebhaberprojekte, in denen das ganze Herzblut des Inhabers steckt.
      Ich glaube wir zwei sind uns einig, dass wir nicht von einem Liebhaberprojekt des Inhabers ausgehen können. Auch wenn das anders kommuniziert wird. ;-))


      Rosenheimer 60er schrieb:

      Wenn Ismaik also nicht umgewandelt hat, dürfte es mit der Fortführungsprognose eng werden. Im Prinzip betrifft das aber ja nur die Altdarlehen, die neueren Gelder kamen ja gleich in Form von Genussscheinen (wenn sie denn kamen - aber die Spielchen kennen wir ja schon).


      Ich habe es so verstanden, dass die Umwandlung der Darlehen Bestandteil der positiven Fortführungsprognose war. Wenn das jetzt nicht geschehen ist, dachte ich es gäbe daraus Konsequenzen für
      die Bewertung der positiven Fortführungsprognose. Wenn man das mit neuen Versprechungen ausgleichen könnte, ist das für mich persönlich zwar absurd, aber manches in der Finanzwelt verstehe ich nicht so ganz. :-(.
      Vielleicht habe ich auch dich da falsch verstanden.


      Rosenheimer 60er schrieb:


      Von daher finde ich das Agieren von Reisinger schon gewagt, ohne jede Vorbehalte auf Genussscheine zu verzichten, ohne einen potenten Gönner in der Hinterhand zu haben. Bei allem verständlichen Zorn über die Launen unseres Hasi - aber damit verschafft man solchen Kasperln wie dem Saki erst einen Resonanzboden...
      Ich möchte das Agieren des Präsidiums jetzt noch nicht bewerten, da zuviele Komponenten noch unklar sind, und ich das Ende der Sanierungsvereinbarung und die Wahl zum Präsidenten abwarten würde.
      Trotzdem sehe ich das anders. Ohne jede Vorbehalte verzichtet Robert Reisinger nicht. Er verzichtet eigentlich gar nicht, sondern würde die Genußscheine ja gar nicht mehr bekommen. Man sollte schon zuhören was die Investorenseite so kommuniziert. Saki sagt unmißverständlich dass HI investieren würde, aber eben nicht so wie der Verein es will, sondern nur so wie sie es wollen. (= HI bestimmt wie) Außerdem wissen wir nicht, ob ein potenter Gönner in der Hinterhand wäre. (den Namen würde man nur verbrennen, wenn er genannt wird) Und wie an anderer Seite bereits geschrieben. Saki hat keinen Resonanzboden. Außer bei einem verblendeten Blogger und seinen 5-10 Lohnschreibern interessiert dieses Gequatsche in Echt doch niemanden. Außer wir bieten ihm diese Aufmerksamkeitn immer wieder.
    • friedhofstribüne schrieb:

      Rosenheimer 60er schrieb:

      Wenn Ismaik also nicht umgewandelt hat, dürfte es mit der Fortführungsprognose eng werden. Im Prinzip betrifft das aber ja nur die Altdarlehen, die neueren Gelder kamen ja gleich in Form von Genussscheinen (wenn sie denn kamen - aber die Spielchen kennen wir ja schon).
      Ich habe es so verstanden, dass die Umwandlung der Darlehen Bestandteil der positiven Fortführungsprognose war. Wenn das jetzt nicht geschehen ist, dachte ich es gäbe daraus Konsequenzen für
      die Bewertung der positiven Fortführungsprognose. Wenn man das mit neuen Versprechungen ausgleichen könnte, ist das für mich persönlich zwar absurd, aber manches in der Finanzwelt verstehe ich nicht so ganz. :-(.
      Vielleicht habe ich auch dich da falsch verstanden.
      So wie ich das sehe ist es folgender Maßen.

      Das eine ist die insolvenzrechtliche Sache:
      Das Darlehen von HI wurde gebraucht um die Liquidität auch bei den Zusatzausgaben(Transfers, erhöhte Spieler und Trainergehälter) sicherzustellen und eine positive Fortführungsprognose zu erhalten. Also die Zahlungsfähigkeit zu erhalten.

      Das andere ist die verbandsrechtliche Sache:
      Die Regularien des Verbandes schreiben vor, dass sich negatives EK beim Lizenznehmer nicht verschlechtern darf.
      Die Umwandlung von Darlehen in Genussrechte wird benötigt um diese Auflage in der Bilanz zu erfüllen und eine Strafe abzuwenden.
      Maßgeblicher Beurteilungzeitraum ist das Geschäftsjahr von DFB/DFL, z.B. Bilanz zum 31.12.19 zu Bilanz zum 31.12.18.

      Deshalb auch das halbjährlich wiederkehrende Forderungs-Theater mit HI.
      Einmal wenn es darum geht die Darlehen für die Lizenz freizugeben(in der Regel bis 31.05. bzw. 01.Juni) und nochmal wenn es darum geht die daraus entstehende Kapitalauflage durch Umwandlung in EK zu erfüllen(31.12.).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von harie ()

    • Neu

      Ex-Oberlandler schrieb:

      Aktuell haben wir 12 Punkte Vorsprung auf den 17. Eine Insolvenz in der laufenden Saison "kostet" 9 Punkte Abzug... wenn da am 36. oder 37. Spieltag nix mehr passieren kann, dann könnte man doch... *träum* ;-)
      eine Insolvenz ohne Abstieg wird es meiner Überzeugung nach nicht geben.
      „Eine Krise ist der Zustand, in dem das Alte abstirbt, aber das Neue noch nicht zur Welt kommen kann. In einer solchen Zeit der Zwischenherrschaft gibt es viele Gefahren, und es kann zu allen möglichen Krankheitserscheinungen kommen – es ist die Zeit der Monster.“ (Antonio Gramsci)
    • Neu

      ArikSteen schrieb:

      Es sei denn, das Investoren-Unternehmen geht in die Insolvenz
      was erstmal gar nix heisst. Dann wird es auch dort weitergehen, ähnlich wie bei uns mit einem Insovenzverwalter
      „Eine Krise ist der Zustand, in dem das Alte abstirbt, aber das Neue noch nicht zur Welt kommen kann. In einer solchen Zeit der Zwischenherrschaft gibt es viele Gefahren, und es kann zu allen möglichen Krankheitserscheinungen kommen – es ist die Zeit der Monster.“ (Antonio Gramsci)