Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

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    • Die KGaA ist schwerst krank und eigentlich bereits austherapiert.

      Wenn bei der letzten verzweifelten Operation der Anästhesist und der Operateur aus zwei konträren Ecken kommen, geht die Sache zum Leidwesen des Patienten unweigerlich schief.

      Also werden auf der Palliativ - Station (derzeitiger Ist-Stand) lebensverlängernde Mittel verabreicht, um das Dasein und die Schmerzen zu lindern (Stadion-Erlebnisse und Nichtabstieg aus Liga 3).
      Ich kenne niemanden, der während der Palliativ-Pflege wieder zu Kräften gekommen ist.

      Das wird auch hier so sein; außer der hinterlistige Anästhesist gewinnt durch den Einsatz neuerlicher Mittelchen (Fall von 50+1) die alleinige Herrschaft im Operationssaal.
      Dann lebt der Patient vielleicht noch ein paar Jahre weiter; dies allerdings als Zombie, als Untoter, den außer einer vom Charakter befreiten Klientel keiner mehr mag. Den Rest gruselt es.

      Dann bitte Stufe vier; sterben können und Stufe 5, die Wiederauferstehung. Dauert länger als drei Tage, aber trotzdem.....
      Ich verstehe jetzt, warum 1860 als Religion wahrgenommen wird.
    • suro wrote:

      Die KGaA ist schwerst krank und eigentlich bereits austherapiert.

      Wenn bei der letzten verzweifelten Operation der Anästhesist und der Operateur aus zwei konträren Ecken kommen, geht die Sache zum Leidwesen des Patienten unweigerlich schief.

      Also werden auf der Palliativ - Station (derzeitiger Ist-Stand) lebensverlängernde Mittel verabreicht, um das Dasein und die Schmerzen zu lindern (Stadion-Erlebnisse und Nichtabstieg aus Liga 3).
      Ich kenne niemanden, der während der Palliativ-Pflege wieder zu Kräften gekommen ist.
      Auf der Palliativ werden allerdings keine lebensverlängernden Maßnahmen ergriffen, sondern nur das Sterben erleichtert.
      60 ist ein Komapatient, der nach einem multiplen Organversagen nur noch mit Hilfe einer Herz-Lungen-Maschine am Leben gehalten wird, weil es noch ein Paar Hirnströme gibt.
      Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein
    • suro wrote:

      Die KGaA ist schwerst krank und eigentlich bereits austherapiert.


      Dann bitte Stufe vier; sterben können und Stufe 5, die Wiederauferstehung. Dauert länger als drei Tage, aber trotzdem.....
      Ich verstehe jetzt, warum 1860 als Religion wahrgenommen wird.
      Auf das wird es hinauslaufen, dass der P. stirbt. Nur als was wird er wieder auferstehen.
      Sechzig hat sich schon oft geteilt in seiner Geschichte.
      Dann der neue oder das neue,, mit wem fängt man dann an, in der Führungsspitze. Vor allem im Fussball-bereich.
      Wieder mit Leuten die keinen Sachverstand mitbringen, da sich die alten Vereinssoldaten dort fest gefressen haben.
      Wird im Endeffekt wieder das gleiche geboren, was man zuvor sterben hat lassen. Irgend wann muss auch mal gut sein. ;-)
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      Gibt doch so schönes Sprichwort,
      Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
      Bedeutungen:
      es ist besser, einen unbefriedigenden Zustand mit einem schmerzhaften Opfer zu beenden, als wenn dieser Zustand auf längere Zeit bestehen bleibt.Denke mal das da einige nicht Opferbereit sind, da würden einige Leichen aus dem Keller geborgen, die man lieber da verfaulen lässt. Das Kesseltreiben dazu und die Sau die durch den Hof gejagt werden muss.Die Medien hätten wieder was zu schreiben, wochenlang, fast besser wie Schampiongsligue.
      oder
      60 geht pleite und TG steigt auf, beide Fusionieren als FG, das währ mal INTEGRATION
    • New

      Bauer1860 wrote:

      Gibt doch so schönes Sprichwort,
      Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
      Bedeutungen:
      es ist besser, einen unbefriedigenden Zustand mit einem schmerzhaften Opfer zu beenden, als wenn dieser Zustand auf längere Zeit bestehen bleibt.Denke mal das da einige nicht Opferbereit sind, da würden einige Leichen aus dem Keller geborgen, die man lieber da verfaulen lässt. Das Kesseltreiben dazu und die Sau die durch den Hof gejagt werden muss.Die Medien hätten wieder was zu schreiben, wochenlang, fast besser wie Schampiongsligue.
      oder
      60 geht pleite und TG steigt auf, beide Fusionieren als FG, das währ mal INTEGRATION
      Nur schreiben hier ein paar Typen über 1000 Seiten, aber der Ismaik ist immer noch da, während auf 60 Seite die Koryphäen stetig wechseln, aber irgendwann ist hoffentlich auch unser Tiger geritten und wenn auch nur von einem Homeboy...

      The post was edited 1 time, last by richtigblau ().

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      ArikSteen wrote:

      Ich denke, dass man etwas zuviel in die Absichten von Gesellschafter Ismaik hineininterpretiert. Da gibt es viele Theorien, die teilweise durchaus Stoff für Romane wären.


      Betrachtet man die Sache jedoch nüchtern, dann ist der Kauf von Anteilen beim TSV 1860 München eher zufälliger Natur. Ein schwieriges Thema ist, wie er vor 2010 überhaupt zu Geld gekommen ist. Das kann uns aber nur sekundär interessieren.


      Von 2010 bis 2012 hat er jedoch mit dem für ihn verfügbaren Kapital sowie geliehenen Geldern diverse Anteile an Unternehmen gekauft. Ohne wirklich eine stringente Linie zu fahren. So zum Beispiel Anteile am Stadtentwicklungsprojekt Business Bay in Dubay, Anteile am Luxusuhren und Schmuck-Unternehmen Al Manara International Jewellery, Anteile am Luxus-Einrichter Studio International Interior Design LCC, Anteile an Arabtec, in Abu Dhabi Grundstücke oder Anteile an Sheikh Zayed und Saadyat Island, Wohneinheiten im Luxus-Komplet Shams 1 in Dubau sowie ein Grundstück in direkter Nähe zur New Yor University in Abu Dhabi auf Saadiyat Island.


      Dazu kommt in dieser Auflistung dann noch 100 Millionen US-Dollar, die nach Jordanien flossen und mit denen er Anteile an dortigen Unternehmen kaufen wollte, die aber dann aufgrund des Verdachtes der Geldwäsche eingefroren wurden.


      Last but not least kommt nun Anteile eines "kleineren" Projektes, nämlich den TSV 1860 München sowie den Kauf der Rechte an der Merchandising GmbH. Auch bei den geflossenen Geldern gab es zumindest Ermittlungen im Hinblick auf Geldwäsche. In einem Interview im arabischen Fernsehen hatte er ausdrücklich einmal betont, dass sehr viele Anteile zum Bsp. an Arabtec mit geliehenem Geld gekauft hat. Er wurde CEO bei Arabtec und man lobte ihn hoch. Er scheiterte als CEO jedoch, wobei man da die Projekte tatsächlich eine Hausnummer zu groß ansehen muss.


      Vor allem die politische Komponente spielt dabei im Hinblick auf den Arabischen Frühling und die Bauvorhaben in Ägypten eine gewichtige Rolle. Die Bauvorhaben sollten den Militärputsch unterstützen. Die englische Presse stürzte sich dann vor allem auch wegen Manchester City auf die Machenschaften von Arabtec, die Vorwürfe der modernen Sklaverei und Ausbeutung von Migranten. Wer bei solchen Anschuldigungen immer gut wegkommt, obwohl er vermutlich am Meisten profitiert, aber eben nicht seinen Kopf in jede Kamera hält, ist Scheich Mansour, der Besitzer von Manchester City und zumindest damals sehr eng verbundener Bekannter von Ismaik.


      Es ist ein Machtkampf um Geld, den immer wieder auch jemand verliert. So zum Beispiel Ismaiks "Freunde" Khadem al-Qubaisi und Mohammed Badawy al-Husseiny. Letzterer hatte auch Anteile an der Merchandising GmbH. Beide sitzen aufgrund des Malaysia Staatsfond Skandal im Gefängnis. Ismaik übernahm sich in seinem Amt als CEO. Die Aktie fiel drastisch und er machte Verluste in Milliardenhöhe, wobei man davon ausgehen kann, dass das meiste Geld geliehen war.


      Der große Fall war 2014. Zwar kaufte er dann im Jahr 2015 noch Masaken Capital in Jordanien, das kann durchaus sein, dass er das mit den eingefrorenen und wieder freigegebenen damaligen 100 Millionen US-Dollar von 2011 gemacht hat. Zu dem Zeitpunkt als er Masaken Capital kaufte, kündigte er kurz zuvor übrigens Millionen-Investitionen bei 1860 an. 2017 kam es dann zum großen Ausverkauf.


      Er verkaufte AL Manara International Jewellery an den Mitbesitzer, den Inneinrichter Interior Design LCC, Aktien an Arabtec, die Grundstücke von Business Bay, das Urlaubsdomizil Saadiyat Island und das Projekt Sheik Zayed. Übrig blieben laut den Angaben von der Marya Group nur noch Masaken Capital, das in Jordanien liegt und im Endeffekt nichts wert ist, das Bauprojekt NYU Residential plot bei der New York University, das zumindest laut den Luftbildern noch gar nicht begonnen wurde, ein paar Wohnungen in Shams 1 und eben, an erster Stelle dargestellt, Anteile am TSV 1860 München sowie die Merchandising GmbH. Alle anderen Projekte sind aus seiner Liste verschwunden.


      Ich behaupte nach aktuellem Kenntnisstand, dass er aus Masaken Capital nichts herausholen mehr kann. Seit 2015 fiel die Aktie stetig. Bleibt also im Endeffekt nur noch der TSV 1860 München, das eigentlich ursprünglich kleinste Projekt.


      Ich behaupte, dass er hier auf den Fall von 50+1 spekuliert, um wieder Geldgeber zu finden, die mit ihm investieren. Ob er selbst die großen finanziellen Mittel hat, bezweifle ich. Bei seinen großen Projekten hatte er kein gutes Händchen. Man kann sich darüber streiten, ob 50+1 gut ist oder nicht. Es könnte für den einen oder anderen Klub durchaus eine Chance sein Geldgeber zu finden. Der TSV hat sich dann jedoch bereits verkauft. Auch als er versprach ein Stadion bauen zu wollen, ging ich nicht davon aus, dass er das mit eigenen Mitteln machen wollte. Deshalb ist die Frage durchaus, wer überhaupt noch in das Projekt 1860 investieren würde.


      Ein gutes Bild gibt das Unternehmen nicht ab und auch nicht Ismaik. Da hilft es auch kaum mit deutscher Philosophie und dem Motto "Wäre ich nicht Investor geworden, dann wäre ich Philisoph" sowie Floskeln über die deutsche Politik das Ansehen zu verbessern. Das ist dauerhaft geschädigt. Ich kann Ismaik nur raten, um sein Projekt in Deutschland etwas gesunden zu lassen und die Chance zu wahren da irgendwie noch Geld herauszubekommen, auf das Präsidium zuzugehen. Und nicht auf den Fall von 50+1 zu hoffen um wieder eine weitere Spekulationsblase zu schaffen. Das ist ein ernst gemeinter Rat. Er profitiert mehr vom aktuellen Kurs als er selbst sich eingesteht, oder seine Berater ihm sagen. Und er könnte den Kurs selbst noch etwas weiter vorantreiben und beschleunigen. Da müsste er aber über seinen Schatten oder auch seine Berater springen.
      damit der Post nicht untergeht....
      Aus Schwabing, in die Welt hinaus...
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      Dieses Präsidenten Bashing langweilt nur noch. Und dann wird immer noch verlogen hinterher geschoben, dass das für alle gelte.

      Wenn ich mir die Aussagen in der Öffentlichkeit so anschaue, dann hat sich weder
      Herr Bierofka
      Herr Gorenzel
      Herr Scharold
      Herr Reisinger
      und am wenigsten Herr Ismaik
      mit Ruhm bekleckert.

      Gegeifert wird aber immer nur bei dem einen der zumindest demokratisch gewählt ist, und am wenigsten mit der KGaA zu tun hat.

      The post was edited 1 time, last by friedhofstribüne ().

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      friedhofstribüne wrote:

      Dieses Präsidenten Bashing langweilt nur noch. Und dann wird immer noch verlogen hinterher geschoben, dass das für alle gelte.

      Wenn ich mir die Aussagen in der Öffentlichkeit so anschaue, dann hat sich weder
      Herr Bierofka
      Herr Scharold
      Herr Reisinger
      und am wenigsten Herr Ismaik
      mit Ruhm bekleckert.

      Gegeifert wird aber immer nur bei dem einen der zumindest demokratisch gewählt ist, und am wenigsten mit der KGaA zu tun hat.
      Es gibt in Deiner Aufzaehlung 2 Personen, die ihren Job nicht machen. Reisinger und Mecki.

      Demokratisch gewaehlt ist uebrigens richtig, bei einer Wahlbeteiligung von ca. 3% der Stimmberechtigten aber nicht allzu aussagekraeftig.
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      "Demokratisch gewaehlt ist uebrigens richtig, bei einer Wahlbeteiligung von ca. 3% der Stimmberechtigten aber nicht allzu aussagekraeftig."

      Wäre es eine empirische Studie einer Universität, dann wäre das nicht aussagekräftig. Für eine satzungskonform und demokratisch durchgeführte Wahl ist das jedoch irrelevant. Und das ist auch gut so. Sonst würde in unserem Land die Demokratie ad absurdum geführt. Mit der Entscheidung nicht wählen zu gehen, hat man seine Wahl getroffen. Würde man ständig eine Wahl für nichtig erklären, weil es eine hohe Anzahl von Nichtwählern gäbe, würde das unser Wahlsystem ins Wanken bringen.

      Du betonst immer wieder, dass du sowohl Herrn Reisinger als auch Ismaik kritisierst. Herrn Ismaik nennst du abwertend sogar "Mecki". Ich gehe mal davon aus, dass du das im Bewusstsein machst, dass deine Stimmungsmache gegen Reisinger Auswirkungen hat, da er ein zu wählender Vertreter ist, nicht aber auf Ismaik. Er kann tatsächlich sagen was er will. Es hat Auswirkung auf das Stimmungsbild, nicht aber auf die Höhe seiner Anteile.

      Was mich mal ganz direkt von dir interessieren würde: wie stellst du dir die mittelfristige Zukunft des TSV 1860 München vor? Welche strategische Ausrichtung hältst du für die Richtige? Wie soll der e.V. aus seiner Sicht mit dem Investor umgehen? Wo werden da Fehler gemacht?

      Ich fände es Klasse, wenn du mir direkt auf diese Fragen antworten könntest. Weil ich es verstehen möchte.
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      suro wrote:

      Du hast den Gorenzel vergessen?
      Shame on me, wie konnte das passieren? Ich habs geändert.

      @bangkok

      Es ging um Aussagen in der Öffentlichkeit. Und da haben sich alle 5 nicht mit Ruhm bekleckert.

      Ansonsten:
      Es ist weder relevant ob du mit der Arbeit der beiden zufrieden bist oder nicht, oder ob du das Wahlsystem für aussagekräftig hältst.
      Diese immer wiederkehrende Endlosschleife langweilt nur noch. Anscheinend merkst du gar nicht mehr, dass du immer mehr zum
      Troll verkommst.