Mitgliederversammlung 2015 - Vorstellung von zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten

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    • FrankDerSechzger wrote:

      und zudem finde ich es sowieso eine absolutes no-go, dass ein fan oder mitglied seinen eigenen verein verklagt, nur weil es fehler in der satzung gibt. was soll denn das? das bringt doch überhaupt niemanden etwas? weder dem verein, noch dem kläger, noch den fans, noch den mitgliedern.

      Weil diese Fehler sonst einfach Konsequent weiter begangen werden und der Verein sich von außen angreifbar macht.
      Außerdem wäre es - vermute ich - nie in dieser Art und Weise diskutiert werden. Durch die Klage habe ich mich z.B. erst wirklich mit der Satzung beschäftigt und dem interessanten Thema Vereinsrecht. So gesehen hats mir zumindest etwas gebracht. Wäre natürlich auch deutlich günstiger zu haben gewesen.
      "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." George Santayana

    • Weil diese Fehler sonst einfach Konsequent weiter begangen werden und der Verein sich von außen angreifbar macht.
      Durch wen macht sich der Verein dann angreifbar? Wer könnte ein Interesse daran haben, durch solche Satzungsfehler den TSV zu verklagen und warum? Das ist doch mal die große Frage.

      Wenn jetzt ein Kiermeier oder sonst jemand, seinen eigenen Verein verklagt, weil es Satzungsfehler gibt, dann kann ich das absolut nicht nachvollziehen sorry. Nie im Leben würde ich darauf kommen, meinen eigenen geliebten Verein rechtlich zu verklagen, nur weil es Satzungsfehler gibt.

      Da MUSS doch ein bestimmtes Interesse dahinter stecken, politischer oder wirtschaftlicher Art, ansonsten kann ich mir das nicht vorstellen.

      Ich würde doch auch nie meinen Arbeitgeber verklagen, nur weil es z.B. im Gesellschaftervertrag meiner Chefs irgendwelche Fehler gibt, die mir aufgefallen sind. Was hätte ich denn für ein Interesse daran?
    • Und selbst wenn Fehler entstehen, denn Fehler sind Menschlich und können immer mal passieren, möchte ich nochmals die Frage an diese kritische Runde hier stellen:

      Wer könnte ein
      Interesse daran haben, durch solche Satzungsfehler den TSV zu verklagen
      und warum?



      Wenn jetzt ein Kiermeier oder sonst jemand, seinen eigenen Verein
      verklagt, weil es Satzungsfehler gibt, dann kann ich das absolut nicht
      nachvollziehen sorry. Nie im Leben würde ich darauf kommen, meinen
      eigenen geliebten Verein rechtlich zu verklagen, nur weil es
      Satzungsfehler gibt.



      Da MUSS doch ein bestimmtes Interesse dahinter stecken, politischer oder
      wirtschaftlicher Art, ansonsten kann ich mir das nicht vorstellen.



      Ich würde doch auch nie meinen Arbeitgeber verklagen, nur weil es z.B.
      im Gesellschaftervertrag meiner Chefs irgendwelche Fehler gibt, die mir
      aufgefallen sind. Was hätte ich denn für ein Interesse daran?
    • Klar können Fehler passieren. Überall und jedem.

      Trotzdem muss es der erklärte Wille der Verantwortlichen sein, die Regelungen der Satzung nach bestem Wissen und Gewissen zu befolgen.

      Bei Sechzig war dieser Wille in der Vergangenheit nicht immer erkennbar. Und man darf auch nicht jeden Satzungsverstoß als lässlichen Fehler abtun. Denn aus solchen Fehlern wird schnell "System". Das gilt es, auf jeden Fall zu verhindern, damit wir nicht wieder die alten, Wildmoser'schen Zustände in unserem Verein bekommen.

      Die Satzung des TSV München von 1860 e.V. ist - obgleich sicherlich noch nicht "perfekt" - viel mehr wert als das Papier, auf dem sie steht. Sie hat das langjährige Engagement vieler in Anspruch genommen, um dann endlich beschlossen werden zu können. Daher muss, um solche Extreme wie die Kirmaier-Klage zu vermeiden, die Satzung künftig einfach ernst(er) genommen werden. Was ist denn daran so schwer???

      Als Mitglied, das für diese neue Satzung eingetreten ist und gestimmt hat, empfinde ich den teilweise laxen Umgang mit dem Regelwerk mindestens als Respektlosigkeit.
    • Jompie:

      Ich gebe Dir in Deiner Argumentation absolut Recht!!

      Dennoch kann ich es nicht nachvollziehen, wieso ein Mitglied/Fan deswegen den Verein rechtlich verklagt. Das geht absolut nicht.

      Man könnte bei Feststellungen der Nichteinhaltung der Satzung entweder den Ehrenrat kontaktieren, um gemeinsam eine Lösung zu finden und zudem neue Satzungsänderung auch zur Abstimmung in der MV einbringen.
      Aber den Verein deswegen zu Verklagen und sogar bei einer verlorenen Klage in weitere Instanzen zu gehen, das geht halt gar nicht, weil es in der Außenwirkung ein absolut schädlich für den Verein ist.

      Oder bist Du der Meinung, dass eine Klage deswegen gegen den e.V. der richtige Weg ist, um Gerechtigkeit zu erhalten?
    • Jompi1860 wrote:

      Klar können Fehler passieren. Überall und jedem.

      Trotzdem muss es der erklärte Wille der Verantwortlichen sein, die Regelungen der Satzung nach bestem Wissen und Gewissen zu befolgen.

      Bei Sechzig war dieser Wille in der Vergangenheit nicht immer erkennbar. Und man darf auch nicht jeden Satzungsverstoß als lässlichen Fehler abtun. Denn aus solchen Fehlern wird schnell "System". Das gilt es, auf jeden Fall zu verhindern, damit wir nicht wieder die alten, Wildmoser'schen Zustände in unserem Verein bekommen.

      Die Satzung des TSV München von 1860 e.V. ist - obgleich sicherlich noch nicht "perfekt" - viel mehr wert als das Papier, auf dem sie steht. Sie hat das langjährige Engagement vieler in Anspruch genommen, um dann endlich beschlossen werden zu können. Daher muss, um solche Extreme wie die Kirmaier-Klage zu vermeiden, die Satzung künftig einfach ernst(er) genommen werden. Was ist denn daran so schwer???

      Als Mitglied, das für diese neue Satzung eingetreten ist und gestimmt hat, empfinde ich den teilweise laxen Umgang mit dem Regelwerk mindestens als Respektlosigkeit.
      Deinem Kommentar trete ich sehr gerne bei.

      Nur muss es endlich Konsequenzen geben: Verwaltungsräte, die seit mindestens 4 Jahren in diesem Gremium sitzen und wieder Kandidaten sind, sollten keine Stimmen auf der kommenden MV erhalten. Und ebenso sollte einem Aufsichts-/Verwaltungsrat von 2009 bis 2015 (von 2013 bis 2015 Vorsitzender) und nun Präsident in seinem Vereins-"Wirken" ein unmittelbares Ende gesetzt werden.

      Wenn auf der kommenden MV unsere Mitglieder sich nicht endlich von diesem ruinösen Filz verabschieden wollen, dann ... Gibt es bald wahrscheinlich bald die nächste Steigerung. Bis wir nur noch eine Gruppierung im Konzern der Roten sind. ;)
    • FrankDerSechzger wrote:


      Weil diese Fehler sonst einfach Konsequent weiter begangen werden und der Verein sich von außen angreifbar macht.
      Durch wen macht sich der Verein dann angreifbar? Wer könnte ein Interesse daran haben, durch solche Satzungsfehler den TSV zu verklagen und warum? Das ist doch mal die große Frage.

      Warum redest Du immer von Fehlern in der Satzung? Die hat an dieser Stelle keinen Fehler.
      Dass man nicht nach der Satzung gehandelt hat. Das war der Fehler.
      Das war bei Monatzeder der Fall und jetzt wieder.

      Eine in diesem Punkt fehlerhafte Satzung gibt es nicht und kann daher auch niemand verklagen. Aber ein Verstoß gegen die Satzung und Gesetz, das macht angreifbar und kann dazu führen, dass die Einhaltung dieser Vorschriften eingeklagt wird.
    • @harie

      Aber ein Verstoß gegen die Satzung und Gesetz, das macht angreifbar und
      kann dazu führen, dass die Einhaltung dieser Vorschriften eingeklagt
      wird.
      Ich muss mich leider immer wieder wiederholen: von wem macht man sich angreifbar? Wer hat ein Interesse daran, die Verantwortlichen zu verklagen und warum?
      Mit welchem Ziel verklagt ein Mitglied/Fan den eigenen Verein, weil es Fehler bei der Einhaltung der Satzung gibt?

      @Jompie


      Als Ehrenrat werde ich mich dazu nicht öffentlich äußern.
      Das heißt also eindeutig, dass Du es befürwortest, dass jemand den Verein deswegen rechtlich verklagt, sonst hättest Du meine Frage verneint.
    • FrankDerSechzger wrote:


      Ich muss mich leider immer wieder wiederholen: von wem macht man sich angreifbar? Wer hat ein Interesse daran, die Verantwortlichen zu verklagen und warum?
      Mit welchem Ziel verklagt ein Mitglied/Fan den eigenen Verein, weil es Fehler bei der Einhaltung der Satzung gibt


      Mit Verletzung der Satzung macht man sich nunmal angreifbar, ganz egal für wen.

      Und es kommt auch nicht darauf an, wer oder dass man eine Fehler macht, sondern wie man nach bekannt werden des
      Fehlers als Verein reagiert.

      Und ich wiederhole mich hier, bei 60 geht man immer wieder nach dem selben Schema vor, zunächst wird der vermeintliche
      Fehler ignoriert oder als falsche Auslegung der Satzung abgebügelt, wenn das nichts hilft, wird das Mitglied defamiert, als Vereinsschädling oder als Störer und Plärrer hingestellt, bis die Angelegenheit eskaliert und im Falle Kiermaier dann vor
      Gericht geht und bis zum bitteren Ende ausgefochten wird - da geht es mMN schon lange nicht mehr um rationell begründbare Motivation, sondern nur noch um Recht haben bzw. bekommen.....
    • FrankDerSechzger wrote:

      Wenn jetzt ein Kiermeier oder sonst jemand, seinen eigenen Verein verklagt, weil es Satzungsfehler gibt, dann kann ich das absolut nicht nachvollziehen sorry. Nie im Leben würde ich darauf kommen, meinen eigenen geliebten Verein rechtlich zu verklagen, nur weil es Satzungsfehler gibt.

      Versuch doch mal ein bisschen mitzudenken.
      Bei 20000 Mitgliedern sind schon rein statistisch sounsoviele dabei, die das ganz anders sehen als Du; völlig unabhängig davon, was jetzt hier ein Jompi oder Schrödingerlöwe oder sonstwer dazu meint. Irgndeinen Kirmaier gibts unter so vielen Leuten immer.
      Und dann passiert eben genau das, was passiert ist. Und deshalb ist es ratsam, mit diesen Dingen sorgfältig umzugehen. Um genau solchen Zoff zu vermeiden. Daß es auch soundsoviele gibt, denen das kleinkariert vorkommt, ändert doch nichts daran.
      Einem, der da klagt, ist es doch wurscht, ob Du ihn magst oder nicht und ob Du das richtig findest oder nicht.
      Und der Leidtragende ist dann der Verein.
      Köllner find ich gut
    • FrankDerSechzger wrote:

      Das heißt also eindeutig, dass Du es befürwortest, dass jemand den Verein deswegen rechtlich verklagt, sonst hättest Du meine Frage verneint.


      Nein. Das heißt einfach nur, dass ich mich als gewähltes Vereinsorgan an die Satzung halte. Die besagt nämlich, dass die Beratungen des Ehrenrats streng vertraulich sind.

      Im Übrigen wäre es ziemlich bescheuert, sich als Mitglied eines Vereinsorgans konkret zu einem noch nicht abgeschlossenen Verfahren zu äußern.

      Nach meiner privaten Meinung darfst Du mich gerne fragen, wenn sie Dich interessiert. Ich werde Dir gerne privat - d.h. übrigens nicht öffentlich - antworten.