außerordentliche Mitgliederversammlung e.V., Donnerstag, den 28. Januar 2016, Heide-Volm

    • sechzgerfan wrote:

      Das ist schon übernächste Woche und es ist immer noch keine Beschlussvorlage bekannt.


      Immer noch nicht...? Nicht so ungeduldig. Sie ist auch erst am Freitag verabschiedet worden. Sie existiert und wird morgen hoffentlich auf die tsv1860.org-Homepage gestellt als Zusatz zur Tagesordnung. Die DFL muss ja auch noch befragt werden, ob man was dagegen hat.
    • Diese persönliche Niederlage möchte ich mir nicht entgehen lassen.
      Ich hätte mir erhofft dass von Vereinsseite vielleicht noch ein zweiter, etwas entschärfter, Entwurf zur Abstimmung gestellt wird. So wird es halt mal wieder eine Alles oder Nichts Entscheidung.

      Nun habe ich ja von Franz Hell gelernt dass unsere Präsidentschaftskandidaten immer planlos zu sein haben und Konzepte nach der Wahl im "Learning by Doing" Verfahren entstehen. Ich fände es allerdings durchaus spannend wenn Konzepte wählbar wären. Ich finde diese inhaltsleeren Wahlkämpfe etwas ermüdend, ebenso wie Prospekte mit lauter Versprechungen von denen dann anschliessend nichts umgesetzt wird. In dieser Hinsicht war das Delegiertensystem schon praktisch da man die Verantwortung einfach wegdelegieren konnte.

      Kenny2 wrote:

      Die DFL muss ja auch noch befragt werden, ob man was dagegen hat.

      Muss sie? Meine naive Einstellung geht immer davon aus dass die KGaA dass ist was die DFL interessiert. Red Bull hat für den Spielbetrieb ja auch flugs eine GmbH gegründet, vielleicht damit die DFL sich nicht so sehr mit dem leider immer noch abstrusen Vereinskonstrukt befasst (und es scheint zu funktionieren).
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015
    • HHeinz wrote:

      Diese persönliche Niederlage möchte ich mir nicht entgehen lassen.
      Ich hätte mir erhofft dass von Vereinsseite vielleicht noch ein zweiter, etwas entschärfter, Entwurf zur Abstimmung gestellt wird. So wird es halt mal wieder eine Alles oder Nichts Entscheidung.

      Nun habe ich ja von Franz Hell gelernt dass unsere Präsidentschaftskandidaten immer planlos zu sein haben und Konzepte nach der Wahl im "Learning by Doing" Verfahren entstehen. Ich fände es allerdings durchaus spannend wenn Konzepte wählbar wären. Ich finde diese inhaltsleeren Wahlkämpfe etwas ermüdend, ebenso wie Prospekte mit lauter Versprechungen von denen dann anschliessend nichts umgesetzt wird. In dieser Hinsicht war das Delegiertensystem schon praktisch da man die Verantwortung einfach wegdelegieren konnte.

      Kenny2 wrote:

      Die DFL muss ja auch noch befragt werden, ob man was dagegen hat.

      Muss sie? Meine naive Einstellung geht immer davon aus dass die KGaA dass ist was die DFL interessiert. Red Bull hat für den Spielbetrieb ja auch flugs eine GmbH gegründet, vielleicht damit die DFL sich nicht so sehr mit dem leider immer noch abstrusen Vereinskonstrukt befasst (und es scheint zu funktionieren).


      Erst mal abwarten, wie Dir der Entwurf gefällt. De facto ist es ein entschärfter Entwurf - es wird nur eine Version a la "man kann mehrere Kandidaten zur Wahl stellen" geben. Ein "muss"-Entwurf wurde natürlich auch diskutiert, aber er führt auf alle Fälle zu größeren Konflikten, schon alleine was man macht, wenn man tatsächlich keine weiteren Kandidaten findet. Aber eine Neuerung wird es auch geben, ein entsprechender Kandidat kann von 1% aller stimmberechtigen Mitglieder direkt zur Wahl gestellt werden - ohne das der Verwaltungsrat hier ein Veto einlegen dürfte. Der VwR kann dann nur als Antwort auf einen "schwierigen" Vorschlag einen oder ggf. auch mehrere Gegenkandidaten aufstellen oder sich mit dem Kandidaten des Volks abfinden.
      Der Wahlmodus wird dann etwas komplzierter, baut aber auf dem jetzigen auf. Es muss ja das Ablehnen aller Kandidaten im Falle von zu vielen Kandidaten auch feststellbar sein für den Fall, dass die Mehrheit wirklich mit keinem zur Wahl stehenden Kandidaten zufrieden ist. Dies kann man aber am besten mit dem morgen hoffentlich verfügbaren Satzungstext erklären.

      Die DFL schaut dank 50+1 immer auf den für die Lizensierung von KGaA, AGs und Co. nötigen Mutterverein im Hintergrund. Es gibt sogar eine Mustersatzung für die e.V.s, die nicht nur für die Vereine gilt, die mit dem e.V. die Lizenz halten. Wichtig ist, dass alle Wahlvorschläge fürs Präsidium "gefiltert" werden - bei uns bisher durch den Verwaltungsrat - zukünfigt teilweise Verwaltungsrat und bei den Mitgliedervorschlägen der Wahlausschuss, der zumindest die formalen Kritieren der Wählbarkeit prüft.
    • Kenny2 wrote:

      HHeinz wrote:

      Diese persönliche Niederlage möchte ich mir nicht entgehen lassen.
      Ich hätte mir erhofft dass von Vereinsseite vielleicht noch ein zweiter, etwas entschärfter, Entwurf zur Abstimmung gestellt wird. So wird es halt mal wieder eine Alles oder Nichts Entscheidung.

      Nun habe ich ja von Franz Hell gelernt dass unsere Präsidentschaftskandidaten immer planlos zu sein haben und Konzepte nach der Wahl im "Learning by Doing" Verfahren entstehen. Ich fände es allerdings durchaus spannend wenn Konzepte wählbar wären. Ich finde diese inhaltsleeren Wahlkämpfe etwas ermüdend, ebenso wie Prospekte mit lauter Versprechungen von denen dann anschliessend nichts umgesetzt wird. In dieser Hinsicht war das Delegiertensystem schon praktisch da man die Verantwortung einfach wegdelegieren konnte.

      Kenny2 wrote:

      Die DFL muss ja auch noch befragt werden, ob man was dagegen hat.

      Muss sie? Meine naive Einstellung geht immer davon aus dass die KGaA dass ist was die DFL interessiert. Red Bull hat für den Spielbetrieb ja auch flugs eine GmbH gegründet, vielleicht damit die DFL sich nicht so sehr mit dem leider immer noch abstrusen Vereinskonstrukt befasst (und es scheint zu funktionieren).


      Erst mal abwarten, wie Dir der Entwurf gefällt. De facto ist es ein entschärfter Entwurf - es wird nur eine Version a la "man kann mehrere Kandidaten zur Wahl stellen" geben. Ein "muss"-Entwurf wurde natürlich auch diskutiert, aber er führt auf alle Fälle zu größeren Konflikten, schon alleine was man macht, wenn man tatsächlich keine weiteren Kandidaten findet. Aber eine Neuerung wird es auch geben, ein entsprechender Kandidat kann von 1% aller stimmberechtigen Mitglieder direkt zur Wahl gestellt werden - ohne das der Verwaltungsrat hier ein Veto einlegen dürfte. Der VwR kann dann nur als Antwort auf einen "schwierigen" Vorschlag einen oder ggf. auch mehrere Gegenkandidaten aufstellen oder sich mit dem Kandidaten des Volks abfinden.
      Der Wahlmodus wird dann etwas komplzierter, baut aber auf dem jetzigen auf. Es muss ja das Ablehnen aller Kandidaten im Falle von zu vielen Kandidaten auch feststellbar sein für den Fall, dass die Mehrheit wirklich mit keinem zur Wahl stehenden Kandidaten zufrieden ist. Dies kann man aber am besten mit dem morgen hoffentlich verfügbaren Satzungstext erklären.

      Die DFL schaut dank 50+1 immer auf den für die Lizensierung von KGaA, AGs und Co. nötigen Mutterverein im Hintergrund. Es gibt sogar eine Mustersatzung für die e.V.s, die nicht nur für die Vereine gilt, die mit dem e.V. die Lizenz halten. Wichtig ist, dass alle Wahlvorschläge fürs Präsidium "gefiltert" werden - bei uns bisher durch den Verwaltungsrat - zukünfigt teilweise Verwaltungsrat und bei den Mitgliedervorschlägen der Wahlausschuss, der zumindest die formalen Kritieren der Wählbarkeit prüft.
      Das ist wieder typisch 1860 e.V. komplett wirr. Weil erneut Freizeit-"Juristen" sich an Satzungsänderungen probieren wollen. Und diese auch noch recht pampig und wenig konkret viel zu spät zum Verständnis der Mitglieder zur nächsten Versammlung präsentieren möchten.