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      Db24-watch schrieb:

      Die heute auf dieblaue24.de erschienenen Artikel („Stimoniaris will Löwen-Präsident werden“ und „Amtsgericht München: Reisinger? Cassalette ist immer noch als 1860-Präsident eingetragen“), welche sich beide mit der Bewerbung des derzeitigen KGaA Aufsichtsrats Athanasios („Saki“) Stimoniaris als Präsidentschaftskandidat des TSV München von 1860 e.V. beschäftigen, bedürfen einmal mehr einer etwas genaueren Betrachtung. Denn vor allem die von den Mitarbeitern des Herrn Stimoniaris veröffentlichte Pressemitteilung sollte nicht derart unkommentiert wie auf dem Blog von Herrn Griss bleiben, wirft sie doch allerhand Fragen auf.

      Zunächst einmal ist die Bewerbung von Herrn Stimoniaris sicherlich zu begrüßen. Denn jedem, der sich ernsthaft bzgl. eines doch mit vielen Schwierigkeiten verbundenen und zeitfressenden Ehrenamts in unserem Verein einbringen will, gebührt Respekt. Dass der MAN Betriebsratsvorsitzende in einem Interview mit der Bildzeitung vom 19. Juli 2018 („Klartext von Stimoniaris“) jedoch verlautbaren ließ, er stehe für das Amt des Präsidenten 2019 definitiv nicht zur Verfügung, lässt Griss in gewohnter Manier unter den Tisch fallen. Einem so langjährigen Beobachter des Vereins wie dem Blogbetreiber sollte darüber hinaus schon in der Überschrift der Pressemitteilung (STIMONIARIS KANDIDIERT FÜR DAS PRÄSIDENTENAMT DES TSV 1860 MÜNCHEN E.V.) ein nicht unerheblicher Fehler aufgefallen sein. Denn eine Bewerbung beim Verwaltungsrat ist mitnichten einer Kandidatur gleichzusetzen. Hier wird einmal mehr deutlich, dass es mit dem notwendigen Wissen um die Satzung des Vereins auf der Investorenseite nicht sonderlich gut bestellt ist und Stimoniaris bewußt schon als zu wählender Kandidat vorgestellt wird.
      Wie sich die Präsidentschaft im e.V. und eine gleichzeitige Position im Aufsichtsrat der KGaA vereinbaren ließen (Reisinger hat die damit verbundene Problematik mit seinem Rücktritt zum 31.01.2019 zumindest erkannt und dementsprechend gehandelt) bleibt auf db24 ebenso unerwähnt, wie die Umstände, welche die Rolle von Stimoniaris in seinem Amt als Verwaltungsrat des e.V. betreffen. Dass dieser dem klar erteilten Auftrag durch die Mitgliederversammlung schon nach kurzer Zeit eine Absage erteilt hat und wie man hört, einem Großteil der Sitzungen aufgrund von Terminkonflikten gar nicht beiwohnen konnte, bleibt ebenso unerwähnt, wie die Spekulationen, dass er angeblich der Urheber einiger Indiskretionen bzgl. vertraulicher Kommunikation innerhalb des VRs gewesen sei. Und danach als einziger der damaligen Verwaltungsräte - trotz Aufforderung - keine eidesstattliche Versicherung an den Ehrenrats bzgl. der Leaks abgegeben habe. Zumindest in Bezug auf die Bewerbung für ein Amt innerhalb des e.V. ist dies ein zweifelhafter Track Record und muss kritisch hinterfragt werden.

      Auch werden von Herrn Stimoniaris wiederholt Aufgaben und Themen des e.V. und der KGaA wissentlich oder unwissentlich vermischt, ohne dass dies auf db24 Erwähnung findet. Dies erinnert stark an den Wahlkampf des „Team Profifußball“, der mit seinen Kandidaten eine reine KGaA-Agenda zur Wahl des e.V. Verwaltungsrats präsentierte und sich wenig bis gar nicht mit der Satzung des Vereins und den Aufgaben seiner Organe auseinandergesetzt hat. Laut Stimoniaris will er dem „Verein“ wieder eine wirtschaftliche und sportliche Perspektive bieten. Hier scheinen er und Herr Griss zu vergessen, dass die finanzielle Schieflage ausschließlich ein Problem der ausgegliederten Fußballtochter ist, da der e.V. positive wirtschaftliche Kennzahlen vorweisen kann.

      Die in der heutigen Pressemeldung getätigte Aussage, „Pläne des Vereins, die U21 abzumelden, sind kontraproduktiv“ kann getrost ins Reich der Legende verwiesen werden. War es nicht der e.V., der erst kürzlich der KGaA ein Angebot unterbreitet hat, dass man bereit wäre, sowohl die U21 als auch die U19 zurück in den e.V. zu holen? Dies käme einer deutlichen finanziellen Entlastung der KGaA gleich und könnte – anders als eine Alimentierung der Profifußballtochter, welche ein Grund für den Verlust der Gemeinnützigkeit des Vereins wäre – mit einer satzungsgemäßen Verwendung der Mitgliedsbeiträge bewerkstelligt werden. Auch die damit in Bezug stehende Aussage vom 13.01.2019 „Wir erwarten, dass der TSV München von 1860 e.V. als 40-prozentiger Gesellschafter der KGaA zukünftig seiner Mitverantwortung auch bei der Finanzierung der sportlichen Ziele gerecht wird“ zeigt deutlich, dass Stimoniaris offensichtliche Probleme mit dem Verständnis der Satzung des TSV München von 1860 e.V. hat.

      Darüber hinaus muss der Wortlaut bzgl. der „Stadionfrage“ journalistisch gründlicher hinterfragt werden. Zitat Pressemeldung: “Sollte der grundlegende Umbau des Grünwalder Stadions, den ich zu 100 Prozent befürworte, aufgrund der Machbarkeitsstudie nicht umsetzbar sein, muss sofort die Suche nach einem Grundstück im erweiterten Stadtgebiet erfolgen, indem ein Stadionbau mit mindestens 35.000 Zuschauern möglich ist. Mein Netzwerk in die Wirtschaft und die Politik wird den Löwen sehr hilfreich sein.”

      Stimoniaris schließt damit schon eindeutig und vorsätzlich eine Lösung im Bestand mit kleineren Umbaumaßnahmen aus. Des Weiteren konterkariert er – bewusst oder unbewusst - die derzeitige Strategie der „kleinen Schritte“ in der Stadionfrage, die sich bisher durchaus erfolgreich gezeigt hat (Erweiterung um 2.500 Zuschauer und die komplette Öffnung des Blocks J). Wie schon durch die damaligen Aussagen des „Team Profifußball“ wird hier - ohne wirkliches Mandat der KGaA oder des e.V. - unnötiger und möglicherweise schädlicher Druck auf die Stadt erzeugt. Wie denn ein Stadionneubau auf der grünen Wiese mit einem geschätzten Kostenfaktor von 40 Mio bis 70 Mio Euro finanziert werden soll, wird weder von Stimoniaris noch von db24 konkretisiert. Warum Stimoniaris sein viel zitiertes Netzwerk aus Politik und Wirtschaft in seiner bisherigen Rolle als Verwaltungs- oder Aufsichtsrat noch nicht ins Spiel gebracht hat und dies mit einer Wahl zum Präsidenten verknüpft, entzieht sich unserer Kenntnis, muss aber kritisch hinterfragt werden.

      Zudem verliert Oliver Griss kein Wort über Stimoniaris zahlreiche Posten und lässt unbeantwortet, wie sich diese mit einer möglichen Präsidentschaft beim TSV München von 1860 e.V. vereinbaren ließen. Denn bereits seit 2015 ist Stimoniaris Vorsitzender des Betriebsrates und des Gesamtbetriebsrates der MAN Truck & Bus AG. Zudem ist er Vorsitzender des Konzernbetriebsrates der MAN SE sowie Mitglied im Konzernbetriebsrat der Volkswagen Aktiengesellschaft. Er ist weiter Mitglied im Europäischen und Weltkonzernbetriebsrat der Volkswagen Aktiengesellschaft und seit 22. Juni 2018 Konzernbetriebsratsvorsitzender der TRATON AG. Athanasios Stimoniarias ist stellvertretender Leiter des Vertrauenskörpers der IG Metall der MAN Truck & Bus AG in München und Mitglied im Ortsvorstand der IG Metall München (Quelle: volkswagenag.com/de/group/executive-bodies.html)

      Wie zumeist wird damit auf db24 methodisch ein großer Teil der wichtigen Argumente außen vorgelassen, die unbequemen jedoch zwingend notwendigen Fragen werden nicht gestellt und Unpassendes passend gemacht. Antworten auf die zentrale Frage, warum Stimoniaris eine Bewerbung für das Präsidentenamt abgegeben hat bleibt der Blogbetreiber seinen Lesern schuldig. Auch die Häufigkeit und Intensität der in letzter Zeit von Investorenseite gelegten Störfeuer finden keinerlei Beachtung. Es sei abschließend gesagt, dass die Mitgliederversammlungen 2017 und 2018 ein deutliches Bild der Gemengelage im Verein gezeichnet und ein klares Mandat an Präsidium und Verwaltungsrat erteilt haben. Dies lautet: keinerlei weitere Verschuldung beim Mehrheitsgesellschafter. Die Tatsache, dass das Präsidium diesem Auftrag nun konsequent Folge leistet, kann weder Stimoniaris, noch Hasan Ismaik, noch der blauen24 entgangen sein. Die oben erwähnten Störfeuer sollen diesen Kurs diskreditieren und damit einhergehend das Präsidium destabilisieren, und könnten somit wohl auch ein Grund für die Bewerbung von Stimoniaris sein.
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      der soll seine Angestellten vom Schummelkonzern retten und unseren TSV einfach in Ruhe lassen, so ein blöder Selbstdarsteller und Wichtigtuer....

      Der Herr Betriebsrat, der gerne Cheffe wäre und sich im 6Sterne Hotel mitm Ismaier fotografieren lässt, sowas lächerliches wie diese Gestallt hab icch noch nie gesehen !!!!
      ich wär dann soweit !
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      Löwe1860 schrieb:

      Die angekündigte Schlammschlacht ist in vollem Gange.

      Ein User empfiehlt RR den Rücktritt und gleichzeitig den Toilettenjob im Klo des FCB. Dafür hätte er eine Eignung.

      Der Eintrag wird trotz Hinweisen anderer User nicht gelöscht.
      Ach dem Griss schenke ich schon lange keine Aufmerksamkeit mehr. Der macht doch sowieso nur Propaganda für den Scheich. Von seriöser Berichterstattung kann hier schon lange nicht mehr die Rede sein. Während auch sachliche Contra Ismaik Kommentare gelöscht werden, wird ein derart beleidigender Kommentar nicht gelöscht. Typisch Griss halt mit seiner Doppelmoral. Einfach keine Beachtung mehr schenken und gut is...