Abteilungsversammlung Fussball am 14.11.19

    • HHeinz wrote:

      bluelady wrote:

      Was ist daran egtl. verwerflich? Soll der Verein (auf Kosten der Mitglieder) einen zu großen Saal anmieten, weil man in der AV der FA unbedingt über Profifußball diskutieren will? Oder könnte vllt. ein Blogger etwas seriöser werden und nicht mußmaßen, man könne irgendwas auf der AV entscheiden, was für den Profifußball negativ sein könnte und deshalb müsse man unbedingt kommen und dagegen sein (du nennst es Werbung, HHeinz)?

      Ja, das kannst du dir nicht ausdenken!
      Wer meint zu einer Abteilungsversammlung sollen nur die "guten" Mitglieder kommen der interpretiert den Hashtag "Vereinen statt spalten" oder wie auch immer der gerade heisst vielleicht anders. Ich hatte nicht das Gefühl dass da jetzt nur Ismaik Fans da waren. Vor allem die "Vereinszerstörer" aus der Ultra Szene waren reichlich präsent. Und vor allem die, die dann gegangen sind waren nun wirklich nicht die Zielgruppe von Oliver Griss.Wie will man denn erreichen dass sich die Mitglieder wieder miteinander unterhalten? Wie will man neue Mitglieder für die aktive Mitarbeit im e.V. begeistern? Ist doch super wenn ein paar Investorenfans mal die Gelegenheit hätten vielleicht nach der Veranstaltung noch ein paar Worte mit DreesBeerReisinger zu wechseln.
      Und ja, die Intention von Oliver Griss war vermutlich eine andere, aber etwas wird nicht automatisch falsch nur weil es der Falsche sagt. Die Entlastung der Fußball Abteilungsleitung war meiner Meinung nach zu keiner Zeit gefährdet und abgebrannt wäre die Bude auch nicht.
      Ich finde das ist einfach schlecht gelaufen. Das kann man auch gerne beschönigen wenn man meint dass das den e.V. weiter bringt. Die Mitgliedsbeiträge von den ganzen Profi Fußballfans werden jedenfalls gerne genommen. Und die Mitgliederzahl steigt, obwohl einige Vorteile für Vereinsmitglieder gestrichen wurden.
      PS: Das Vereinszerstörer ist nur ein Wortspiel, nicht das noch jemand auf die Idee kommt mir zu unterstellen dass ich die Ultras für Vereinszerstörer halte.
      wie soll man den vorab fragen wer kommen möchte? Verstehe ich nicht. Die Mitglieder sind da doch unberechenbar.
    • ArikSteen wrote:


      wie soll man denn vorab fragen wer kommen möchte? Verstehe ich nicht. Die Mitglieder sind da doch unberechenbar.
      Ich habe eher das Gefühl Du willst es nicht verstehen, was aber auch ok ist. Nächstes Jahr sind es dann wieder die üblichen Hundert. Alles gut.
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015
    • HHeinz wrote:

      ArikSteen wrote:

      wie soll man denn vorab fragen wer kommen möchte? Verstehe ich nicht. Die Mitglieder sind da doch unberechenbar.
      Ich habe eher das Gefühl Du willst es nicht verstehen, was aber auch ok ist. Nächstes Jahr sind es dann wieder die üblichen Hundert. Alles gut.
      Ich bin ja sonst wirklich nicht DIE Verschwörungstheoretikerin, aber: Was ist, wenns der Blogger genau darauf abgesehen hätte, die Versammlung nicht stattfinden zu lassen, um dann schön über die unfähigen 'Amateurfußballer' lästern zu können?
      Gut, er wird jetzt auch lästern. Ich seh schon die Schlagzeile: "Präsidium und Verwaltungsrat verlassen entnervt die Versammlung!" oder "Selbst Reisinger steht nicht mehr hinter Beer!"

      ABER: Du hast Recht! Eine Werbung für die FA war die Vesammlung wrklich nicht - aber ob man deshalb wirklich in der Alm stattfinden lassen muss? Der Saal früher - wie hieß er noch? - hatte doch auch Platz für 300 Leute und die waren mE auch da ... Vllt. sollte die AL da wirklich mal umdenken!
      "Der Konsolidierungskurs ist alternativlos." (Karl-Christian Bay auf der MV am 30.06.2019)
    • Natürlich ist das gestern nicht optimal gelaufen, aber das Ganze jetzt so hoch aufzuhängen, ist meines Erachtens total übertrieben.
      Manchmal geschehen einfach unerwartete Dinge und es muss entsprechend reagiert werden.

      Bis vor zehn Tagen hätte wohl niemand mit mehr als 100 Anwesenden gerechnet. Zuletzt waren wohl nur 90 bzw. 40 Mitglieder da, wenn keine Wahlen sttgefunden haben.
      Insofern ist es meiner Meinung nach vollkommen gerechtfertigt gewesen, wieder den Saal des Zunfthauses zu wählen.

      Die Biero-Sache hat nun dazu geführt, dass einige mehr gekommen sind. Als das abzusehen war, war es zu spät für eine Änderung der Lokation.

      Die Abteilungsleitung hat nach Rücksprache mit dem Wahlausschuss und dem Präsidium die einzig richtige Entscheidung getroffen, indem sie die Anwesenden über die Tatsachen (maximale Personenanzahl lt. KVR und anwesende Personen) sachlich informiert und die beiden Optionen (freiwilliges Verlassen der Versammlung bzw. Absage) aufgezeigt hat. Niemand wurde aufgefordert oder gar gezwungen, den Saal zu verlassen. Viele, die gegangen sind, haben sich nebenan noch im Wirtshaus getroffen und unterhalten. Die meisten sind wohl auch von Bekannten über die AV informiert worden.

      Wo ist also das Problem?

      (Den OG bzw. dieblaue24 würde ich hier jetzt nicht verantwortlich machen, auch wenn von dieser Seite natürlich auch mobilisiert wurde. Daran ist aber auch nichts Schlimmes; blöd ist nur, wenn tatsächlich Mitglieder denken, dass es um den Profifußball und Biero gehen sollte...)
    • TSV Weiß-Blau wrote:

      Nachdem der Saal bisher ok war und diesmal neben OG auch DaBrunnenmiller dafür geworben haben, konnte man schon von ein paar mehr als sonst ausgehen. Schade, dass es bei uns immer eher "suboptimal" läuft in der Darstellung.
      Das hat sich aber erst in den letzten Tagen abgezeichnet. Eine Änderung des Veranstaltungsortes wäre nur mit Absage der Veranstaltung und Neueinladung möglich gewesen. Somit hätte die AV dann erst im Frühjahr 2020 stattgefunden.
    • Zwischen der Biero-Posse und der Versammlung gestern lagen 8 Tage.

      Ohne dieses Ereignis hätte die gestrige Versammlung deutlich weniger Aufmerksamkeit erregt und die üblichen 100 wären da gewesen.

      Wichtigste Aufgabe des Leiters der FA wird also künftig sein, die Geschehnisse in der KGaA mit höchster Aufmerksamkeit zu verfolgen und daraus die potentielle Besucherzahl von Versammlungen abzuschätzen. Das ist der Punkt, den Roman Beer vorwerfen muss: am Mittwoch letzter Woche hätte er zwingend sofort den Saal im Zunfthaus ohne Rücksicht auf Stornierungsgebühren absagen müssen und sofort die Tonhalle oder vergleichbare, jederzeit kurzfristig verfügbare Räumlichkeiten reservieren müssen. So wird das nie was mit Sechzig. Oh mei.
    • Ex-Oberlandler wrote:

      Zwischen der Biero-Posse und der Versammlung gestern lagen 8 Tage.

      Ohne dieses Ereignis hätte die gestrige Versammlung deutlich weniger Aufmerksamkeit erregt und die üblichen 100 wären da gewesen.

      Wichtigste Aufgabe des Leiters der FA wird also künftig sein, die Geschehnisse in der KGaA mit höchster Aufmerksamkeit zu verfolgen und daraus die potentielle Besucherzahl von Versammlungen abzuschätzen. Das ist der Punkt, den Roman Beer vorwerfen muss: am Mittwoch letzter Woche hätte er zwingend sofort den Saal im Zunfthaus ohne Rücksicht auf Stornierungsgebühren absagen müssen und sofort die Tonhalle oder vergleichbare, jederzeit kurzfristig verfügbare Räumlichkeiten reservieren müssen. So wird das nie was mit Sechzig. Oh mei.

      Dannn hätte noch mal neu eingeladen werden müssen und die Veranstaltung wäre ohnehin verschoben worden.
    • Calafati wrote:

      TSV Weiß-Blau wrote:

      Nachdem der Saal bisher ok war und diesmal neben OG auch DaBrunnenmiller dafür geworben haben, konnte man schon von ein paar mehr als sonst ausgehen. Schade, dass es bei uns immer eher "suboptimal" läuft in der Darstellung.
      Das hat sich aber erst in den letzten Tagen abgezeichnet. Eine Änderung des Veranstaltungsortes wäre nur mit Absage der Veranstaltung und Neueinladung möglich gewesen. Somit hätte die AV dann erst im Frühjahr 2020 stattgefunden.

      Stimmt schon. Geräuschlos wäre es ohnehin dann nicht an uns vorbei gegangen. Das Thema sollte auch nicht zu hoch aufgehängt werden.

      Ist halt immer eine gewisse Unwägbarkeit weil man schwer einschätzen kann wer alles kommt. Gilt auch für die MV an sich.
    • Calafati wrote:

      Natürlich ist das gestern nicht optimal gelaufen, aber das Ganze jetzt so hoch aufzuhängen, ist meines Erachtens total übertrieben.
      Manchmal geschehen einfach unerwartete Dinge und es muss entsprechend reagiert werden.

      Bis vor zehn Tagen hätte wohl niemand mit mehr als 100 Anwesenden gerechnet. Zuletzt waren wohl nur 90 bzw. 40 Mitglieder da, wenn keine Wahlen sttgefunden haben.
      Insofern ist es meiner Meinung nach vollkommen gerechtfertigt gewesen, wieder den Saal des Zunfthauses zu wählen.

      Die Biero-Sache hat nun dazu geführt, dass einige mehr gekommen sind. Als das abzusehen war, war es zu spät für eine Änderung der Lokation.

      Die Abteilungsleitung hat nach Rücksprache mit dem Wahlausschuss und dem Präsidium die einzig richtige Entscheidung getroffen, indem sie die Anwesenden über die Tatsachen (maximale Personenanzahl lt. KVR und anwesende Personen) sachlich informiert und die beiden Optionen (freiwilliges Verlassen der Versammlung bzw. Absage) aufgezeigt hat. Niemand wurde aufgefordert oder gar gezwungen, den Saal zu verlassen. Viele, die gegangen sind, haben sich nebenan noch im Wirtshaus getroffen und unterhalten. Die meisten sind wohl auch von Bekannten über die AV informiert worden.

      Wo ist also das Problem?

      (Den OG bzw. dieblaue24 würde ich hier jetzt nicht verantwortlich machen, auch wenn von dieser Seite natürlich auch mobilisiert wurde. Daran ist aber auch nichts Schlimmes; blöd ist nur, wenn tatsächlich Mitglieder denken, dass es um den Profifußball und Biero gehen sollte...)
      Ich bin jedenfalls nicht dorthin gegangen um dann nach 45 Minuten wieder zu gehen. Man hat einfach versucht die Verantwortung auf die Mitglieder abzuwälzen. Als abzusehen war dass man die Veranstaltung gar nicht abbrechen will/wird bin ich dann eben gegangen. Nein, gezwungen wurde ich nicht.
      Das Signal an alle Mitglieder finde ich trotzdem fatal. Kommt bitte nicht zu den Veranstaltungen, ein Verein lebt von seinen Funktionären, nicht von den Mitgliedern. Die Neueintritte sind als Zahler willkommen, aber die Plätze sind eben leider schon reserviert.
      Wir hatten mehr Neueintritte als zum Beispiel der Hallesche FC überhaupt Mitglieder hat. Nur damit man das mal in die richtigen Verhältnisse packt. Der e.V. verlangt 30 Euro im Jahr Aufpreis für das Stimmrecht. Das sind rund 500.000 Euro Mehreinnahmen, nur damit man auf, in der Regel, 2 Veranstaltungen im Jahr seine Stimme abgeben kann. Wohl gemerkt nicht dass man hingehen kann, sondern nur für das Stimmrecht. Einen anderen Mehrwert kann ich nicht erkennen.

      Wer Online-Voting und Briefwahlen mit berechtigten Gründen, ablehnt der muss eben dafür sorgen dass jedes Mitglied das Lust hat auf solch eine Veranstaltung zu gehen auch die Möglichkeit bekommt. Man kann nicht sagen: Verein heisst man muss sich vor Ort engagieren, und dann an der Realität scheitern.
      So sehe ich das jedenfalls. Dass man dann wieder das Totschlagsargument der Kosten rausholt finde ich einfach nur billig. Die ganzen Rechtsgutachten und Beratungskosten wegen dem KGaA Scheiss stellt auch kaum niemand in Frage. Nur wenn es um eine Saalmiete geht dann kostet auf einmal alles zu viel.
      Insofern bleibe ich dabei, auch wenn ich inzwischen nicht mehr so grantig bin. Eine Absage um 19:15 Uhr und Neuansetzung wäre für mich, und das darf dann auch eine Minderheitenmeinung bleiben, die bessere Entscheidung gewesen. Weil es das richtige Signal gewesen wäre dass man seine Mitglieder ernst nimmt. Und das schreibe ich im vollen Bewusstsein dass auf dem Folgetermin dann vermutlich wieder nur 100 Personen gekommen wären. Demokratie ist eben manchmal anstrengend.

      Ich war die letzten Jahre auf allen Abteilungsversammlungen. Sicherlich könnte auch ich noch mehr Interesse am Amateursport zeigen, aber ich finde es steht mir zumindest zu enttäuscht zu sein. Dabei darf man mich auch gerne als Sissi betiteln, ich bin da nicht empfindlich. Aber in einem Internetforum ein wenig rumzumeckern ist nun wirklich eine relativ harmlose Form seinen Unmut zu äußern. Andere sind da schon zum gefühlt 500ten Mal aus dem Verein ausgetreten, viele davon waren vorher vermutlich nichtmal Mitglied.
      Im übrigen habe ich gar nicht geschrieben dass man die Veranstaltung auf der Alm abhalten soll.
      Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
      Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015

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    • elvago wrote:

      Na die Schlagzeilen, wenn abgesagt/verschoben worden wäre, kann ich aber auch schon lesen "kurzfristige Absage, auswärtige nicht erwünscht", "will man unter sich bleiben" oder so ähnlich...
      Jetzt sind die Schlagzeilen ja auch nicht besser.

      Man sollte solche Entscheidungen aber ohnehin nicht davon abhängig machen, welche Schlagzeilen irgendwelche Schmierblätter oder traurige Blogger draus machen könnten.
      Bei einer Verschiebung hätte man ja dann öffentlich eigene Fehler einräumen können und gleichzeitig betonen wie ernst man die vereinsinterne Demokratie nimmt.
      Die Frage der Mitbestimmung ist ja schon einer Hauptpunkte in der Auseinandersetzung von Investorenfreunden und -gegnern.

      Den letzten Beitrag von HHeinz finde ich sehr gut argumentiert.
      "Was wir brauchen ist Nüchternheit: einen Pessimismus des Verstandes, einen Optimismus des Willens."
    • Es wäre schön wenn mir jemand dazu näheres sagen bzw. erklären könnte

      Die Passage würde aus dem Löwenmagazin entnommen:
      .... Als es zu den Mitgliedschaften kam, wurde der Unmut im Saal von einer handvoll Mitglieder hörbar. Die Änderung besagt, dass der jeweilige Spartenleiter oder Abteilungsleiter einem aktiven Mitglied ohne Angaben der Gründe die aktive Mitgliedschaft entziehen kann und dieser zum passiven Mitglied wird. Ein Mitglied bemängelte an der Stelle, dass diese Änderungen den Mitgliedern nicht vorab vorgelegt wurden. Bei Änderungen an der Satzung ist dies im Verein tatsächlich vorgeschrieben, nicht aber bei Änderungen an der Abteilungsordnung. Das Mitglied beantragte dennoch die Vertagung der Abstimmung. Mit 93 Stimmen von 142 wurde der Antrag abgelehnt. Im Anschluss wurde die Änderung mit 113 Stimmen angenommen.
      ......